Familie+Kinder
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Einsamkeiten
Junges.TheaterBremen
Eine Junge Akteur:innen-Produktion „I could be the minister for happiness, because that’s exactly what I’m trying to achieve.“ (Tracey Crouch, The World’s First Minister for Loneliness) — Wenn du dich einsam fühlst, sagen sie, dann such dir neue Freund:innen, geh spazieren, mach Gymnastik, koch dir einen Tee, lies ein Buch, schreib Tagebuch, lad dir eine Achtsamkeits-App herunter, oder eine dieser Dating-Apps. Ach, im digitalen Zeitalter gibt es so viele Möglichkeiten. Wer bezeichnet sich schon gerne als einsam? Einsamkeit ist schambehaftet, kaum jemand gibt sie gerne zu. Aber Einsamkeit ist mehr als nur Mangel. Sie kann ein Ort der Auseinandersetzung mit sich selbst sein, vielleicht ist sie eine notwendige Voraussetzung des Zusammenseins mit sich selbst und mit anderen? Gemeinsam mit zehn jungen Akteur:innen setzen sich Autor:in Theresa Kleiner, Choreografin Birgit Freitag und Regisseurin Christiane Renziehausen mit Facetten der Einsamkeit auseinander. Welche Erzählungen gibt es über die Einsamkeit? Und welche Stigmatisierungen gehen mit ihr einher? In Sprache und Bewegung befragen sie ein Gefühl, das uns alle verbindet. Regie / Choreographie: Birgit Freitag, Christiane Renziehausen Text: Theresa Kleiner Bühne und Kostüme: Marthe Labes Musik: Suetszu Dramaturgie: Jordan Tanner
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Drinnen und Draußen
Junges.TheaterBremen
Premiere: 15.3.2025 Kooperation mit tanzbar_bremen Eine Moks-Produktion „Allein können wir so wenig, aber zusammen können wir so viel.“ (Helen Keller) — Wir bleiben heute unter uns. Aber gehöre ich da jetzt dazu oder bin ich nicht eingeladen? Und wer ist überhaupt dieses „wir“? Braucht es für ein Drinnen ein Draußen? Können wir befreundet sein, wenn du zuerst Milch in die Schüssel machst und ich die Cornflakes? Was macht uns zu einer Gruppe? Und will ich in dieser Gruppe sein oder lieber in einer anderen? FAUST-Preisträgerin Antje Pfundtner erforscht zusammen mit dem Ensemble des Moks und zwei Tänzern von tanzbar_bremen, wodurch Gemeinschaften entstehen und auseinanderfallen. Wie können wir Banden bilden? Woher kommt unser Wunsch dazuzugehören? Was können wir gemeinsam erleben und womit uns gegenseitig beschützen? Und was passiert, wenn ich einfach einmal nur für mich sein möchte? Antje Pfundtner ist Tänzerin und Choreografin und produziert mit „Antje Pfundtner in Gesellschaft“ national und international Bühnenstücke, die vielfach ausgezeichnet wurden. Gefördert im „pik – Programm für inklusive Kunstpraxis“ der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
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Plötzlich Käfer
Junges.TheaterBremen
„Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen die Dinge, wie WIR sind.“ (Hannah Zufall) — Als Gregor eines Morgens aus seinen Träumen erwacht, stellt er fest, dass er sich in einen Käfer verwandelt hat. Doch seine Familie glaubt ihm nicht. Warum sehen sie nicht, dass er plötzlich einen Panzer und Fühler hat? Auch an der Bushaltestelle nimmt niemand Gregors Verwandlung wahr. Erst im Schulbus erkennt sein bester Freund, dass etwas anders ist. „Was hast du mit Gregor gemacht?“, fragt er den Käfer. „Wo ist mein allerbester Freund?“ Gemeinsam gehen sie dem Käfer-Dasein auf den Grund. Regisseurin Hannah Biedermann, die am Moks zuletzt „Der rote Baum“ inszeniert hat, erzählt in „Plötzlich Käfer“ von der Suche nach der eigenen Identität und dem, was uns an manchen Tagen mit dem sechsten Bein aufstehen lässt. „Plötzlich Käfer“ fragt danach, wie wir uns selbst verstehen und wie andere uns wahrnehmen. Als Vorlage dient Lawrence Davids Kinderbuch „Hilfe, Gregor ist plötzlich ein Käfer!“, in dem Kafkas berühmte Erzählung „Die Verwandlung“ in eine Kinderperspektive übertragen wird. Regie: Hannah Biedermann Bühne und Kostüme: Ramona Rauchbach Musik: Marcus Thomas Licht: Jörg Hartenstein Dramaturgie: Sonja Szillinsky
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Tell me your Story
Junges.TheaterBremen
Premiere: 21.6.2024 Das Licht geht an. Du strahlst. Dein Song. Dein Text. Deine Musik. Und du im Mittelpunkt des Scheinwerferlichts. Sichtbarkeit! In Tell me your story erzählen junge BIPoC Geschichten aus ihrem Leben. Was macht mich glücklich? Woraus schöpfe ich Kraft und wie setzt sich meine Identität zusammen? Was bedeutet es eigentlich, in einem rassistisches System widerständig zu handeln und wie wirkt es sich auf unsere Lebensrealitäten aus? Aus großer Verbundenheit heraus, selbstbemächtigt und strahlend schön, teilen die jugendlichen BIPoC ihre Geschichten, ihre Perspektiven auf eine Welt, in der weiße Lebensweisen die Norm darstellen. Die szenische Collage ist geprägt von schonungsloser Direktheit, ein bisschen Rap und leuchtendem Empowerment.
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Soft Rebellion
Junges.TheaterBremen
Eine Moks- und Schauspiel-Produktion „Für Gewaltsysteme ist eine liebevolle Grundhaltung die allergrößte Gefahr und Bedrohung“ (Lann Hornscheidt) — Zwei verfeindete Familien: Montague und Capulet. Zwei verliebte junge Menschen: Romeo und Julia. Zwei grundverschiedene Welten – oder nicht? Romeo und Julia müssen einen Konflikt weitertragen, in den sie hineingeboren wurden – weshalb sie nicht zusammenkommen dürfen. Doch was ist es eigentlich genau, was sie trennen soll? Die beiden Teenager begeben sich auf die Suche nach ihrem Platz in einer Welt, in der alles schon festgelegt scheint. Die Regisseurin Yeşim Nela Keim Schaub nutzt Shakespeares Motive, um diese legendäre Liebesgeschichte zu hinterfragen. Welchen Einfluss hat mein Erbe auf meine Identität? Wo enden Zuschreibungen und wo beginnt die Freiheit? Gemeinsam mit dem Ensemble wird Shakespeares Klassiker auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Regie: Yeşim Nela Keim Schaub Bühne: Anka Bernstetter Kostüme: Simone Ballüer Licht: Norman Plathe-Narr Musik: Johannes Rieder Dramaturgie: Saskia Scheffel, Elif Zengin
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Zählen und Erzählen
Junges.TheaterBremen
„Es ist unglaublich, wohin man mit seiner Fantasie gehen kann.“ (Elmo aus der Sesamstraße) — Eine Oper ohne Noten, geht sowas? Und wie das geht. Aber dafür braucht es Fantasie – und zwar jede Menge. Fantasie und eine große Geschichte. Diese Geschichte entwickeln aber nicht die, die das sowieso schon immer tun, sondern Kinder. Die Profis des Theaters nehmen dann diese Geschichte(n) und machen daraus ein richtiges Theaterstück. Mit Bühne, Kostümen, Musik und allem drum und dran. Ein Stück für alle, die gerne Geschichten hören – und erfinden. Regie: Sarah Weinberg Ausstattung: Cristina Lelli Dramaturgie: Frederike Krüger Schulbestellungen unter Tel 0421 . 3653-340
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