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Aufführungen | Schauspiel

RAVE

Staatstheater Kassel - INTERIM

Premiere: 28.2.2026 Less Drama, More Techno! In den 90er-Jahren entwickelte sich Kassel neben Frankfurt und Berlin zur dritten Techno-Hochburg Deutschlands. Im Zentrum stand ein legendärer Club: das Aufschwung Ost, später Stammheim. Hier schuf eine kleine Clique von Techno-Enthusiasten eine deutschlandweite Pilgerstätte der neuen Subkultur – mit unverwechselbarem Design und sogar einer eigenen Comicreihe. International bekannte Größen wie Dr. Motte und DJ Rush erwiesen dem Kultort die Ehre und feierten auf bis zu drei Stockwerken und 5.000 m² Dancefloor die einzigartige Atmosphäre. Es waren die unbeschwerten 90er-Jahre: Aufbruchstimmung und Entgrenzungserfahrungen in den langen Nächten von Freitag auf Montag. Das Jahr 2002 markierte das Ende dieser Ära: Nach jahrelangen Konflikten um Lärmbelästigung, Müllberge und Drogenmissbrauch wurde der Mietvertrag des legendären Clubs schließlich nicht verlängert. Was blieb, war eine Lücke in der Kasseler Kulturlandschaft. Über zwei Jahrzehnte später greift das Schauspiel Kassel diesen faszinierenden Teil der Stadtgeschichte wieder auf und holt ihn an einem neuen Ort – dem INTERIM – aus der Versenkung. Durch eine Phase intensiver Recherche ist ein Theaterstück entstanden, das weit über eine rein historische Rückschau hinausgeht. Es ist eine Hommage an die Liebe zur elektronischen Musik und eine Untersuchung des Lebensgefühls einer ganzen Generation. Welche Utopie steckte im Techno damals und welche Relevanz hat Clubkultur heute? Laura N. Junghanns’ dritte Arbeit in Kassel entwickelt sich vom Dokumentarischen ausgehend hin zu einem Rave: Schrille Kostüme, hypnotische Bühneneffekte und die wummernden Beats von DJ Chi bilden den Rahmen für einen Cast, der alle Grenzen sprengt. Und schließlich sind auch einige der Kasseler Szenegrößen mit am Start. Was soll da noch schiefgehen? Nichts. Alles. Ein Rückblick mit Liebe, der tanzwütig in der Gegenwart ankommt. No regrets, please – less drama, more techno! In Kooperation mit dem PLUS-Ensemble des Staatstheaters Kassel und dem Club Graf Karl. Regie und Text: Laura N. Junghanns Bühne und Video: Elizaweta Veprinskaja Kostüme: Ariella Karatolou Musik und Sounddesign: DJ Chi Choreographie: Frida Laux Grafische Bildkomposition/Grafikdesign: Jens und Valentin Bringmann&Kopetzki Licht: Holger Tschersich Live-Video: Victoria Koberstein Projektidee: Patricia Nickel-Dönicke Dramaturgie: Alexander Olbrich Produktionsleitung: Winnie Wilka Projektleitung JUST+: Carlotta Rogge
Aufführungen | Oper

Die Fledermaus

Staatstheater Kassel - INTERIM

Der Champagner ist an allem schuld: Bevor der arrogante Eisenstein seine verordnete Haftstrafe antritt, lässt er es sich noch auf einem Fest des Prinzen Orlofsky gut gehen. Währenddessen empfängt seine Gattin Rosalinde zuhause ihren Liebhaber Alfred, bis der unglücklicherweise statt Eisenstein ins Gefängnis abgeführt wird. In der wohl berühmtesten Operette schwingt sich das dekadente Wiener Leben auf zum doppel- bödigen Tanz mit sektgetränkten Verwechslungsspielen, maskierten Seitensprüngen und bürgerlicher Scheinheiligkeit. Regisseur Philipp Moschitz reiht dieses Spektakel ein in die beliebte Tradition der rauschenden Theaterbälle in Kassel und lässt das Publikum selbst Zeuge und Komplize der „Rache der Fledermaus“ sein: Mittendrin statt nur dabei wird ausgelassen gegessen, sich betrunken und das eine Bein im Walzertakt geschwungen, während das andere schon im Gefängnis steht. Temporeich und voller feinem Humor kommen alle zum Zug, vom gelangweilten Kammermädchen bis zum beschwipsten Gerichtsdiener. Glücklich ist, wer vergisst, in welcher allzu vertrauten Dissonanz all die Leichtigkeit mit dem Wiener Zeitgeist steckt: beschämende Niederlage gegen die Preußen im Nacken, brodelnde Balkankrise und ein Börsencrash, der den hedonistischen Spekulanten ihre Feierlaune verdirbt. Angeheizt durch die wirbelnden Ohrwürmer des Walzerkönigs Johann Strauss verheddert sich die Ballgesellschaft im süßen Strudel ungeahnter Konsequenzen. Unter der musikalischen Leitung von Kiril Stankow entspinnt sich ein kulinarisches Feuerwerk musikalischer Verlockungen, die das sinnlich-sündige Vergnügen komplettieren. Musikalische Leitung: Kiril Stankow Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Viktor Jugović Regie: Philipp Moschitz Bühne und Video: Ayşe Gülsüm Özel Kostüme: Claudio Pohle Choreographie: Sven Niemeyer Licht: Holger Tschersich Dramaturgie: Felix Linsmeier Chorleitung: Marco Zeiser Celesti
Aufführungen | Schauspiel

EnsembleWerk: Die Frau, die gegen Türen rannte

Theater Konstanz

Unsere Ensemblemitglieder haben tolle eigene Arbeiten in petto, die wir ab Februar in loser Folge auf der Werkstattbühne präsentieren. Den Anfang macht Michaela Allendorf mit dem Monolog „Die Frau, die gegen Türen rannte” nach dem gleichnamigen Roman von Roddy Doyle. Der irische Schriftsteller erzählt darin von Paula, einer Frau, die sich nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes den schmerzhaften Themen ihres Lebens stellt: enttäuschte Liebe, die Flucht in den Alkohol, häusliche Gewalt, aber auch immer wieder der Versuch, das Leben aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen. Weitere Informationen zum Stück. Mit Michaela Allendorf Künstlerische Mitarbeit Simone Mende Preis regulär 27 € / ermäßigt 30 % Rabatt auf den Vollpreis
Aufführungen

Mord auf der Burg: Macbeth zu Gast auf der Meersburg

Theater Konstanz

Eine Veranstaltung des Internationalen Bodensee Clubs (IBC) Im Zentrum der Veranstaltung steht ein Vortrag von Dr. Martin Windisch (Universität Stuttgart): "Mord auf der Burg: Zu Heiner Müllers Macbeth nach Shakespeare" im Rahmen der aktuellen Inszenierung des Stücks am Theater Konstanz unter der Regie von Abdullah Maria Karaca. Ausgehend vom Motiv des Königsmords wird Müllers radikale Zuspitzung von Gewalt und Dunkelheit analysiert, durch die der gesamte Theaterraum selbst zum Verlies wird und das Morden als alltäglicher Horror erscheint. Während Shakespeare dem Königsmord apokalyptische Dimensionen verlieh, da er ihn am frühneuzeitlichen Gottesgnadentum maß, verstand Müller diesen Glauben als Ideologie. Für ihn ist Gewalt strukturell, da Macht historisch häufig durch Mord errungen wurde. In seiner Fassung werden auch Bauern und Bedienstete zu Opfern, wodurch sich der Gewaltkreislauf auf die gesamte Gesellschaft ausweitet. Dem Vorwurf der Obszönität begegnete Müller mit dem Hinweis, dass es ihm um Zeichen gehe: Die Zuspitzung der sprachlichen und darstellerischen Gewalt solle nicht schockieren, sondern zur Reflexion über den Horror zwingen. Ergänzend findet eine kurze Führung durch Burgherrin Frau Julia Naessl-Doms durch die Meersburg statt, die den historischen Raum als Kontrast- und Resonanzraum zur Tragödie erfahrbar macht. Es werden u.a. die Waffenhalle, die Folterkammer und das Verlies besichtigt, wodurch die Gäste in jene mittelalterliche Welt eintauchen können, die für Shakespeares schottische Tragödie so prägend ist. Mit Dr. Martin Windisch, Universität Stuttgart Eintritt: Für IBC-Mitglieder 5 € Nicht-Mitglieder 10 € 14/02/26, 15 Uhr (oder früher) Treffpunkt: Burg Café in der Burg Meersburg - Gelegenheit für einen Kaffee und Kuchen 15:30 Uhr Führung durch die Waffenhalle, das Verlies und die Folterkammer von der Burgherrin Frau Julia Naessl-Doms 16:00 - 17:00 Uhr zurück im Burg Cafe - Nebenraum Vortrag von Dr. Martin Windisch, Universität Stuttgart: “Mord auf der Burg: Zu Heiner Müllers Macbeth nach Shakespeare”
Aufführungen | Schauspiel

Märchenhaft! DORNRÖSCHEN

Theater Konstanz

Seit seiner Uraufführung bezaubert Tschaikowskys Ballett „Dornröschen” mit seiner Anmut das Publikum und entführt es in eine Welt der Fantasie, in der das Gute regiert. Alexandra Schatton, die Leiterin der Ballettakademie Konstanz, kreiert eine Version, in der die Eleven der Ballettakademie in ihren Rollen glänzen. Regie & Choreografie Alexandra Schatton Mit Jurij Schatton (Erzähler) und Eleven der Ballettakademie Konstanz Preise 17- 60€ Dauer ca. 2:30 h, eine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Die Kinder

Theater Konstanz

Premiere: 14.3.2026 Mit schwarzem Humor bearbeitet die britische Autorin Lucy Kirkwood die Verbindung von Politischem und Privatem und stellt dabei die unbequeme Frage: Was hinterlassen wir den nächsten Generationen? Endlich können Hazel und Robin ihren Lebensabend nach der wohlverdienten Pensionierung genießen. Dafür ist das Ehepaar in ein kleines Häuschen direkt am Meer gezogen, pflanzt Gemüse im eigenen Garten an und besitzt ein paar Kühe für frische Milch. Doch die Idylle trügt. In ihrem ehemaligen Arbeitsort, einem nahegelegenen Atomkraftwerk, hat ein Erdbeben samt Flutwelle zum Super-GAU geführt. Als Physiker*innen haben sie jahrelang im Atomkraftwerk gearbeitet, den Reaktor sogar mit aufgebaut. Anstelle eines beschaulichen Ruhestandes mit auskömmlicher Rente ist ihre Perspektive nun ein Leben nahe einer Sperrzone mit Stromrationierung sowie Wasser- und Nahrungsmittelknappheit. Als dann auch noch Rose, eine Exfreundin von Robin und frühere Arbeitskollegin der beiden, mit einem gewagten Plan vor der Tür steht, droht das Lebenskonzept der beiden komplett aus den Fugen zu geraten: Rose will sich ihrer Verantwortung stellen und fordert die beiden dazu auf, sich ihr anzuschließen. „Die Kinder“ von Lucy Kirkwood beginnt in leichtem Ton und wird mehr und mehr zu einem spannungsvollen Thriller. Nach Regiearbeiten in Wien und dem gelesenen Roadtrip „Der tiefste Punkt Deutschlands“ in der hiesigen Werkstatt wird sich Ensemblemitglied Patrick O. Beck als Regisseur diesem Netz aus Schuldgefühlen, Fragen nach Verantwortlichkeiten und Beziehungsproblemen annehmen. Regie: Patrick O. Beck Dramaturgie: Hauke Pockrandt Bühne & Kostüme: Andreas L. Mayer Mit: Michaela Allendorf, Ulrich Hoppe, Jana Alexia Rödiger
Aufführungen | Schauspiel

Zehner

Theater Konstanz

Uraufführung: 13.3.2026 Auftragswerk für das Theater Konstanz Sie haben ihn vor sich, den bedeutendsten Sommer ihres Lebens! AC, Jansi, Dario und Naila haben einen Plan: Sie wollen vom Zehn-Meter-Sprungturm springen. Aber das ist nicht nur irgendein Ausflug ins Strandbad, nein. „Der Zehner ist eine Schwelle. Zwischen uns und der Zukunft. Er ist ein Gefühl.“ Doch an dem Tag, an dem die vier ihren Plan umsetzen wollen, hat der Zehner keine Leiter mehr. Der Grund dafür sind die Haushaltskürzungen: Kein Geld, keine Aufsichtsperson, kein Zehner. Die Jugendlichen sind fassungslos. Doch während Naila, Dario und Jansi einen Umgang mit der neuen Situation finden, bleibt AC wütend. Sie kann und will das nicht einfach so akzeptieren. Schließlich geht es nicht nur um den Zehner, es geht um viel mehr. Da muss man doch irgendwas machen! Was heißt das eigentlich, politisch sein? Was bedeutet es für Jugendliche, in unserer Demokratie zu leben? Bei welchen Themen dürfen sie mitreden, mitentscheiden? Wie oft werden sie außen vor gelassen? Wie kann Protest heute aussehen? Fayer Koch hat ein besonderes Theaterstück für das Theater Konstanz geschrieben. Eine Gruppe von 15 jungen Menschen aus Konstanz im Alter von 12-18 Jahren, das „Team Zehner“, hat Fayer dabei unterstützt. Sie haben viel diskutiert, jede Menge Input gegeben, Kritik geübt, konkrete Änderungen vorgeschlagen, an Formulierungen gefeilt, die Charaktere geschärft, Richtungswechsel angegeben. „Zehner“ ist also mehr als ein Theaterstück, es ist ein Projekt der Teilhabe. Regie: Sergej Gößner Bühne & Kostüme: Lukas Fries Musik: Valentin Schröteler Dramaturgie: Romana Lautner Theaterpädagogik: Tanja Jäckel, Denny Renco Mit: Alicia Bischoff, Julius Engelbach, Kristina Lotta Kahlert, Jonas Pätzold Team Zehner: Johanna Allgaier, Hannah Benz-Ogman, Lara Farhat, Svea Fer, Lotta Gläser, Horesh Harel, Tim Heier, Levin Mora, Jette Nieße, Julia Pütz, Jule Simmendinger, Mia Stecker, Paula Vietor, Magdalena Wolf, Maja Wolter Theaterpädagogische Begleitung: Team Zehner Tanja Jäckel
Aufführungen | Schauspiel

Macbeth

Theater Konstanz

Macbeth mordet zunächst, um an die Macht zu kommen, später mordet er weiter, um seine Macht abzusichern. Shakespeare erzählt in seiner schottischen Tragödie von einem blutigen, nicht endenden Kreislauf. Macbeth kehrt erfolgreich vom Schlachtfeld zurück, die Gunst seines Königs Duncan ist ihm sicher. Doch dann treffen Macbeth und sein Mitstreiter Banquo auf dem Heimweg vom Schlachtfeld drei Hexen. Ihre Prophezeiungen wecken in Macbeth einen unbändigen Ehrgeiz, stellen sie ihm doch Beförderung und sogar die Königskrone in Aussicht. Kaum sind die Hexen verschwunden, meldet ein Bote des Königs Macbeth die Ernennung zum Than of Cawdor. Wenn sich der erste Teil der Prophezeiung so schnell erfüllt, warum dann nicht noch weiter gehen? Macbeths Machtfantasien lassen sich nicht mehr unterdrücken. Und wo er selbst noch moralische Skrupel hat, räumt Lady Macbeth diese beiseite. Der Preis, den das mörderische Paar für seinen Aufstieg zahlt, ist hoch. Shakespeare-Forscher Jan Kott hat die Eigendynamik, die Macbeths Handeln erfasst, prägnant beschrieben: „Macbeth tötet den rechtmäßigen Herrscher. Er muss die Zeugen des Verbrechens töten und die, die ihn verdächtigen. Er muss die Söhne und die Freunde derer töten, die er zuvor hat töten lassen. Dann muss er alle töten, denn alle sind gegen ihn.“ Wie ist eine Welt beschaffen, in der ein Aufstieg mit einem derartigen Gewaltausbruch verknüpft ist? Shakespeare zeigt Macbeth nicht einfach als ein Monster, sondern er konfrontiert uns mit einem Menschen, der sein Innerstes vor uns offenbart. Regie: Abdullah Kenan Karaca Bühne & Kostüme Elena Scheicher Musikalische Leitung: Lutz Gallmeister Dramaturgie: Hauke Pockrandt Mit: Patrick O. Beck, Zoubeida Ben Salah, Jasper Diedrichsen, Thomas Fritz Jung, Sylvana Schneider
Aufführungen | Tanz

Masurca Fogo

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Irene Martinez-Rios, Jan Minařík, Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Andreas Eisenschneider, Matthias Burkert Musik: Amália Rodrigues, Nicolette, The Alexander Balanescu Quartett, Ben Webster, Lisa Ekdahl, Duke Ellington, Leon Parker, Mecca Bodega, Vince Guaraldi, Tupi Nago, Marcos Suzano, Baden Powell, Radamés Gnattali, Gidon Kremer, Rui Junior, Alfredo Marceneiro, u. a. In Koproduktion mit EXPO 98 Lissabon und Goethe-Institut Lissabon Uraufführung: 4. Apr 1998, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 30min, eine Pause Preise: 35€/7,50€, 45€/10€, 55€/15€
Aufführungen | Tanz

Nelken

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Dramaturgie: Raimund Hoghe Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Dramaturgie: Raimund Hoghe Mitarbeit: Hans Pop Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert Musik: Franz Lehar, Louis Armstrong, Sophie Tucker, Quincy Jones, Richard Tauber, u. a. Uraufführung: 30. Dez 1982, Opernhaus Wuppertal Dauer: 1h 50min Preise: 30€/7,50€, 40€/10€, 50€/15€Vorverkauf: 23.04.2026, 10:00 Tickets ab 23.04.2026
Aufführungen | Tanz

Kontakthof

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch Bühne / Kostüme: Rolf Borzik Mitarbeit: Rolf Borzik, Marion Cito, Hans Pop Musik: Bertal-Maubon-Daniderff, Jimmy Dorsey, Anton Karas, Juan Llossas, Jean Sibelius, Jack Stapp, Harry Stone Uraufführung: 9. Dez 1978, Opernhaus Wuppertal Dauer: 2h 50min, eine Pause Preise: 30€/7,50€, 40€/10€, 50€/15€ Tickets ab 17.04.2026
Aufführungen | Tanz

Palermo Palermo

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

In Koproduktion mit dem Teatro Biondo Stabile, Palermo und Andres Neumann International Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert Musik: Edvard Grieg Niccolo Paganini u. a. Uraufführung: 17. Dez 1989, Opernhaus Wuppertal Dauer: 3h, eine Pause
Aufführungen | Tanz

Vollmond

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Marion Cito, Daphnis Kokkinos, Robert Sturm Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider Musik: Amon Tobin, René Aubry, Nenad Jelic, Magyar Posse, Leftfield, Jun Miyake, Cat Power, The Alexander Balanescu Quartett, Tom Waits, u. a. Uraufführung: 11. Mai 2006, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 20min, eine Pause Preise: 30€/7,50€, 40€/10€, 50€/15€ Tickets ab 23.01.2026
Aufführungen | Tanz

Ein Stück mit Tanz

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

16 kreativen Menschen zwischen 26 und 73 Jahren aus Wuppertal und Umgebung entwickeln mit Rainer Behr ein Stück mit Tanz. Ein leerer Raum, und Menschen darin. Suchen nach einer Sprache, für das, was uns bewegt. Suchen Fragen und Aufgaben, sehen nach innen und sammeln. Was wir finden, soll sichtbar werden. Werden zu Suchenden, die tanzen. Manchmal ist Tanz die Antwort auf unsere Sprachlosigkeit, in einer Zeit, die uns auseinandertreibt, in der wir uns nicht mehr verstehen und uns im Turm zu Babel wiederfinden lässt. Es geht um das Sich-Mischen, Sich-Verbinden und das, was sich in uns so klar anfühlt, aber keine Worte findet. Aufführungen sind vom 12. - 15.3.2026 im Pina Bausch Zentrum / Ehemaliges Schauspielhaus. Vorverkauf: 11.02.2026, 10:00
Aufführungen | Tanz

Gastspiel in Genf, Schweiz:
Club Amour

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

„In den ersten Filmversionen von Café Müller fällt auf, wie sehr die Akteure einander begehren. Die Körper streben zueinander, erahnen einander, die Finger suchen die Berührung. Das Theaterleben überschneidet sich mit dem Leben der Künstlerinnen und Künstler. Die Rollen scheinen auf das dichte Beziehungsgeflecht der Menschen zugeschnitten zu sein. Das hat mir Lust gemacht, das Stück an einem Abend zu zeigen, an dem die Liebe und das Begehren im Zentrum stehen. Ich dachte dabei an zwei Stücke ‚meines‘ Repertoires, die sich auch mit diesen Fragen beschäftigen. Es ist ein Versuch: den Tänzerinnen und Tänzern des Tanztheaters Wuppertal, die diese Stücke noch nicht interpretiert haben, die Möglichkeit geben, sich mit der spröden Subtilität von Café Müller und der ungezügelten Radikalität von Aatt enen tionon auseinanderzusetzen und dieses Duo aus dem Stück herses (une lente introduction) mit in vollkommener Vereinigung ineinander verschlungenen Körpern zu präsentieren. Es soll ein lebendiger Abend sein: Purcell trifft auf PJ Harvey, die zeitlosen Kostüme von Café Müller stehen im Kontrast zur Nacktheit von Aatt enen tionon, die drei Stücke werden das Tanztheater Wuppertal 2024 in Schwingung versetzen!“ Boris Charmatz, März 2023 Konzeption: Boris Charmatz Gesamtdauer: 2:30 Stunden (inkl. 2 Pausen) Die Veranstaltung beinhaltet Nacktheit.
Aufführungen | Schauspiel

Lichtspiel

Münchner Volkstheater

Georg Wilhelm Pabst ist einer der erfolgreichsten Regisseure der Weimarer Republik. Als "Meister des Schnitts" wird er bezeichnet oder wegen seiner politischen Filme als "der rote Pabst". Als er allerdings Anfang der dreißiger Jahre nach Amerika emigriert, nützt ihm der Ruhm der Weimarer Republik wenig. Immer wieder wird er mit bekannteren Kollegen verwechselt, die Warner Brothers bieten ihm zwar einen Film an, dieser floppt jedoch an den Kassen und bei der Kritik. Und so macht sich Pabst kurz darauf zusammen mit seiner Familie zu einer besonderen Rückreise auf: während die meisten anderen Kunstschaffenden ins Ausland fliehen, folgt er einer Einladung von Goebbels' Filmindustrie und kehrt ins Deutsche Reich zurück. Dort wartet ein Pakt mit dem Teufel auf ihn. Der Familiensitz ist in der Hand vom nationalsozialistischen Haushälter und die künstlerische Arbeit, die ihm angeboten wird, soll selbstverständlich linientreu sein. Währenddessen werden auch seine Frau Trude und sein Sohn Jakob von verschiedenen Bereichen des Nazisystems vereinnahmt. Daniel Kehlmanns gefeierter Roman erzählt von Selbstverrat, dem Streben nach Ruhm um jeden Preis und dem Selbstverlust, der damit einhergeht. Christian Stückl bringt den Bestseller nun erstmals auf die Bühne. Regie: Christian Stückl Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier Mitarbeit Kostüme: Paula de la Haye Musik: Tom Zimmer Beleuchtung: David Jäkel Dramaturgie: Leon Frisch Regieassistenz: Malte Buchloh Bühnenbildassistenz: Philine Schneider Kostümassistenz: Julie Fritsch 3 Stunden 5 Minuten, eine Pause
Aufführungen | Schauspiel

fünf minuten stille

Münchner Volkstheater

Es ist 2024 und sie sind mit dem Fahrrad gekommen. Der Plan: Einmal kurz der Stille lauschen, dem Wind im Kornfeld, den Vögeln im Geäst vielleicht. Das tue ja niemand mehr, stattdessen werde nur noch gemeckert, darüber sind sich die drei einig. Bald schießen Standpunkte und Meinungen durch die schüchterne Stille, schließlich will keine, dass die Andere ein falsches Bild von ihr bekommt. Stattdessen kann hier ausgesprochen werden, was sie alle seit einer Ewigkeit denken: Es geht darum! Das Problem! Dieser Welt! Zu problematisieren! Im geschützten Raum fallen kurz die Fassaden der Selbstdarstellung und weichen Ängsten und Sehnsüchten angesichts einer fragilen Zukunft. Und plötzlich werden die da draußen zum Problem. Denn die Hölle, das sind ja bekanntlich die anderen. Leo Meier, selbst Schauspieler, gewann mit seinem Debütstück "zwei herren von real madrid" den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts 2022. Mit Liv Stapelfeldt, Anne Stein, Jan Meeno Jürgens und Steffen Link nehmen sich vier Schauspieler*innen aus dem Ensemble des Münchner Volkstheaters der Uraufführung seines neuen Stückes an und erspielen sich kollektiv Leo Meiers feinen und humorvollen Text einer nervösen und dauergereizten Gesellschaft auf der Suche nach Zärtlichkeit. Liv Stapelfeldt, Anne Stein, Jan Meeno Jürgens, Steffen Link Bühne & Kostüme: Emil Borgeest Licht: Anton Burgstaller Dramaturgie: Hannah Mey Regieassistenz: Malte Buchloh 1 Stunde 10 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

faulender Mond

Münchner Volkstheater

Zwei Frauen arbeiten in einer Fleischerei. Dort sind die beiden Gestrandeten sich selbst überlassen. Auch wenn sie bei ihrem groben Handwerk gerne mal austeilen, sind die beiden füreinander da. Das Belegen lustiger Sandwiches bietet Ablenkung und die Gelegenheit, einander kennenzulernen. Beide scheinen zwangsläufig hier gelandet zu sein. Die eine als erfolglose Schauspielerin und die andere als spielsüchtige Fahrkartenkontrolleurin. Ihre Sehnsüchte treffen sich im Mond: Luna ist der Name des ungeborenen Kindes der einen, während die andere sich sicher ist, dass der Big-Moon-Joker beim nächsten Mal endlich Geld ausspuckt. Da es aber noch nie so weit kam, ist sie wegen Zahlungsrückständen und anderer Vergehen vorbestraft. Nur in der Fleischerei hat sie noch eine Anstellung gefunden. Aber sind die zwielichtigen Besitzer ihr gegenüber wirklich aufrichtig, oder ist sie ihnen bloß Mittel zum Zweck auf deren Weg zur Macht? Anaïs Clerc hat ein Stück über Freundschaft, Empathie und ihre Grenzen geschrieben. Humorvoll und voller Liebe zeichnet sie Figuren, die durch das gesellschaftliche Raster fallen und veranschaulicht die Gefahr, auf der Suche nach Halt in den falschen Armen zu landen. Regie: Simon Friedl Bühne & Kostüme: Paula de la Haye Beleuchtung: Anja Sekulic Dramaturgie: Hannah Mey, Anouk Kesou Regieassistenz: Camilo Störmann, Malin Kraus Ausstattungsassistenz: Jessica Puentes 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Über Menschen

Münchner Volkstheater

Frühjahr 2020: Dora flieht aus Berlin – vor dem Lockdown, vor ihrem überbesorgten Freund, der in der Obsession mit der Pandemie seine Berufung gefunden zu haben scheint, vor dem Stress der Großstadt und den Selbstzweifeln, die damit einhergehen. Im brandenburgischen Bracken scheint die Welt auf den ersten Blick simpler, wenn auch etwas trüber: Händeschütteln ist hier auf einmal wieder normal, an den Türen kleben AfD-Sticker und der Nachbar Gote stellt sich als "Dorfnazi" vor. Doch der Kosmos, den Dora mit ihrer Flucht aufs Land betritt, ist um einiges vielschichtiger als erwartet. Aus Stereotypen werden plötzlich Menschen, aus vorgefertigten Überzeugungen auf einmal wieder Raum zur Begegnung. Juli Zeh hat mit ihrem gefeierten Bestseller einen der ersten Romane über die Gesellschaft in Zeiten des Lockdowns geschrieben und die Debatte um eine Perspektive erweitert, die die Komplexität der Gesellschaft anerkennt. In entlarvenden Dialogen und poetischen Assoziationen zeichnet sie ein Bild unserer Welt, das geprägt ist vom tiefen Wunsch nach einer immer ferner scheinenden Sicherheit. Christian Stückl bringt den Roman nun erstmals auf die Bühne. Regie: Christian Stückl Bühne & Kostüm: Stefan Hageneier Musik: Tom Wörndl Dramaturgie: Leon Frisch Licht: Björn Gerum 2 Stunden 10 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Was ihr wollt

Münchner Volkstheater

Die von einem Schiffbruch gerettete Viola wird an eine unbekannte Küste gespült. Fremd und allein ahnt sie nicht, auf welchen Boden sie ihren Fuß setzt. "Wie heißt dieses Land?" fragt sie, "Illyrien" wird ihr geantwortet. In diesem Land scheint alles möglich. Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Jeder geht mit jedem eine Beziehung ein. Es herrscht wildes Begehren und Verführen, Liebesraserei und rauschhaftes Treiben. Viola, die als Mann verkleidet ihren Zwillingsbruder sucht, gerät in die Fänge Olivias, Orsino, der unglücklich in Oliva Verliebte wird von Viola geliebt, Malvolio, der von seinen Kumpanen verspottete Schwärmer, begehrt Olivia. Am Ende bekommt keiner den, den er am Anfang wollte. Regie: Christian Stückl Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier Musik: Tom Zimmer Licht: Björn Gerum Dramaturgie: Bastian Boß Regieassistenz: Malin Kraus Kostümassistenz: Paula de la Haye Bühnenbildassistenz: Hannah Brückner 2 Stunden 10 Minuten, keine Pause

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