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Mülheimer Theatertage

Mülheimer Theatertage - das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik
16.5. bis 6.6.2026


Seit 1976 blickt die deutschsprachige Theaterszene jedes Jahr im Mai nach Mülheim an der Ruhr. Im Rahmen der Mülheimer Theatertage „Stücke“ werden hier sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung, gezeigt. Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Am Ende der Theatertage vergibt eine Jury aus Kritiker*innen und Theaterschaffenden den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis an den besten Autor oder die beste Autorin.

2007 riefen die Mülheimer Theatertage ein Festival für Kinder ins Leben, die „KinderStücke“ . Als Wettbewerb findet es seit 2010 statt. Ein eigenes Auswahlgremium wählt fünf Stücke für Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren aus, eine eigene Preisjury vergibt den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis an den Autor oder die Autorin des besten deutschsprachigen Kinderstücks.

Im Zentrum stehen in Mülheim die Stücktexte, nicht deren Inszenierung. Die Konzentration auf den Text macht das Festival einzigartig. Dabei ist das „Stücke“-Festival stets offen für neue Formen der Autorenschaft. So wie sich die Gesellschaft wandelt, wandelt sich auch das Schreiben fürs Theater. Die Mülheimer Theatertage tragen den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung, indem sie auch den neuesten künstlerischen Entwicklungen Raum geben.

1987 erhielten die Mülheimer Theatertage den ITI-Preis des „Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e. V. der UNESCO“ für die Konzeption, „deutschsprachige Dramatik zu bewerten und zu fördern, Autor*innen zu fördern und ästhetische Strömungen in der zeitgenössischen Theaterliteratur ideell und materiell zu unterstützen“.

Kontakt

Mülheimer Theatertage
Theater- und Konzertbüro Mülheim an der Ruhr
Akazienallee 61
D-45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: +49 (0)208-455 4114
E-Mail: info@stuecke.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Mülheimer Theatertage

Theater

Staatstheater Mainz gastiert bei den ZwischenStücken

- ZwischenStücke -

Kurz vor Beginn des neuen Festivals ist im Theater an der Ruhr ein ZwischenStück für Menschen ab zehn Jahren zu sehen. Das Staatstheater Mainz zeigt „Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften“ von Martin Muser.

Kannawoniwasein! Es gibt Tage, da scheint einfach alles schief zu gehen. Finn fährt alleine mit dem Zug zu seiner Mutter, als ihm von einem zwielichtigen Unbekannten Rucksack und Handy geklaut werden. Und dann wird er vom miesgelaunten Schaffner auch noch aus dem Zug geworfen und der Polizei übergeben, die keinerlei Anstalten macht, nach dem flüchtigen Dieb zu fahnden. Finn muss die Dinge selbst in die Hand nehmen. Gemeinsam mit der quirligen Jola türmt er vor der Polizei. Die beiden Ausreißer*innen machen sich auf eigene Faust auf den Weg in die „Tzitti“. Unterwegs klauen sie einen Traktor, übernachten im Wald und nehmen bald die Spur des Rucksackdiebes wieder auf.

Martin Muser erzählt in „Kannawonichwasein“ eine wilde Freundschaftsgeschichte über zwei Kinder, die sich von nichts und niemandem aufhalten lassen. Damit ist ihm ein echter Kinderliteraturhit gelungen, die mit spritzigen Dialogen, einfallsreichen Wendungen und einer großen Portion Situationskomik punkten kann. In der Regie von Tim Schmutzler präsentiert das Staatstheater Mainz die Uraufführung im Rahmen der ZwischenStücke nun auch in Mülheim.

Mit: Armin Dillenberger, Carlotta Hein, Hannah von Peinen, Sabah Qalo, István Vincze

Inszenierung und Musik: Tim Schmutzler
Bühne und Illustrationen: Nora Lau
Kostüme: Viktoria Schrott
Video: Nora Lau, Christoph Schödel
Dramaturgie: Lara Fritz

Tickets für 6 Euro bzw. 3 Euro

Die ZwischenStücke sind eine Kooperation der Mülheimer Theatertage mit dem Theater an der Ruhr.

1 Stunde 5 Minuten, keine Pause

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Preisverleihung

Preisverleihung

Geehrt werden die Preisträger*innen 2025

Am 16. Mai 2026 um 18 Uhr werden im Kammermusiksaal der Stadthalle Mülheim die Preisträger*innen des Vorjahres feierlich geehrt.

Maria Milisavljević wird für „Staubfrau“ mit dem Mülheimer Dramatikpreis 2025 sowie mit dem Publikumspreis 2025 ausgezeichnet. Die Laudationes halten Stefan Hornbach und Yuvviki Dioh.

Fayer Koch wird der Mülheimer KinderStückePreis 2025 für „T-Rex, bist du traurig? (Steht dein T für Tränen?)“ verliehen. Laudatorin ist Nele Kathleen Tippelmann.

Barbara Nüsse wird für ihre Rolle in Elfriede Jelineks „Asche“ vom Förderverein des Theater an der Ruhr mit dem Gordana-Kosanović-SchauspielerInnenpreis 2025 ausgezeichnet. Die Laudatio hält Christine Dössel.

Stefan Hornbach (Berlin)
Geboren 1986 in Speyer. Studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Neuere deutsche Literatur in München, Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und Literarisches Schreiben in Leipzig. Schreibt seit 2013 Theaterstücke. Gewann mit „Über meine Leiche“ den Osnabrücker Dramatikerpreis und wurde zu den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Erhielt für den Debütroman „Den Hund überleben“ den Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung.

Dr. phil. Yuvviki Dioh (Zürich)
Geboren 1991 in Zürich. Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Zürich. Arbeitet zu anti-rassistischen, queer-feministischen, macht- und gesellschaftskritischen Themen. War in verschiedenen Rollen in der freien Theaterszene in Zürich aktiv, vom Schauspiel über künstlerische Beratung bis zur Produktionsleitung. Seit 2022 Agentin für Diversität am Schauspielhaus Zürich.

Nele Kathleen Tippelmann (Karlsruhe)
Studium der Kultur-, Medien-, Musik- und Literaturwissenschaften in Kiel. Erwarb außerdem einen „Executive Master in Arts Administration“ an der Universität Zürich. Realisierte als Regisseurin vor allem zeitgenössische Stücke, Uraufführungen, partizipative Jugendprojekte und Familienstücke. Leitete die Abteilung Theaterpädagogik, Vermittlung und Partizipation am Mecklenburgischen Staatstheater sowie die Abteilung X-Change an der Staatsoper Hannover. Seit 2022/23 Leiterin des Jungen Staatstheater Karlsruhe.

Christine Dössel (München)
Geboren in Pegnitz. Studium der Philosophie, Politik- und Theaterwissenschaft an der LMU München. Seit 2007 Fachredakteurin für Theater und Tanz im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Als Theaterkritikerin seit den 90er-Jahren auch für Theater heute und andere tätig. Dozentin u. a. an der DJS München und der Bayerischen Theaterakademie. Jurorin für das Berliner Theatertreffen (2004–2007) und im Auswahlgremium für die Mülheimer Theatertage (2001–2004; 2007–2012 und seit 2019).

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© Julian Baumann
Schauspiel

Play Auerbach!

Avishai Milstein
- Auswahl 2026 -

Münchner Kammerspiele

Kennen Sie Philipp Auerbach? Der Mann überlebte den Holocaust und wurde nach dem Krieg zum Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte in Bayern ernannt. Als Idealist versuchte er, jüdisches Leben wieder in Deutschland zu etablieren. Nach seinem Suizid 1952 geriet er in Vergessenheit, und dort bliebe er wohl, hätten die Münchner Kammerspiele nicht bei dem Israeli Avishai Milstein ein Stück über ihn bestellt. Milstein, Jahrgang 1964, ist ein alter Theaterhase. Er hat in München studiert und blickt auf das Verhältnis der Deutschen zu den Juden mit bösem Sarkasmus. So ist „Play Auerbach!“ kein Dokutheater, sondern eine Revue zum Thema Erinnerungskultur. Sie kommt als räudig komisches Laienspiel voller Fettnäpfchen daher – und geht ans Eingemachte. (Christine Dössel, Auswahlgremium Stücke 2026)

Eine Münchner Erinnerungsrevue

Uraufführung: 4.12.2025, Münchner Kammerspiele

Mit: André Benndorff, Johanna Eiworth, Samuel Finzi, Annika Neugart, Wiebke Puls, Edmund Telgenkämper, Martin Weigel
Live-Musik: Rainer Süßmilch, Philipp Haagen

Regie: Sandra Strunz
Bühne: Annette Kurz
Kostüme: Sabine Kohlstedt
Musikalische Leitung / Komposition: Rainer Süßmilch, Philipp Haagen
Lichtdesign: Stephan Mariani
Choreographie: Lisi Estaras
Dramaturgie: Viola Hasselberg, Anna Laner, Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik)
Mitarbeit Text: Marisa Wendt

Aufführungsrechte: Drei Masken Verlag, München
Stückabdruck: Theater heute 2/2026

Ein Auftragswerk für die Münchner Kammerspiele
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

2 Stunden 15 Minuten

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© Jörg Metzner
Kindertheater

Heute Nacht um 03.34 Uhr

Uta Bierbaum
- Mülheimer KinderStücke -

ATZE Musiktheater, Berlin

Flapsig erzählt Eddie von seinem Leben im Hochhaus: von Herrn Taniwa, seiner Familie und von Ommi, die weiß, dass heute um 03.34 Uhr ein Feuerball auf die Erde knallt. Nur interessiert das keinen. In Eddies Leben knallt es immer wieder, auch in der Familie. Im Krankenhaus sagt man besser, man sei von der Schaukel gefallen. Zur Belohnung gibt’s trotzdem Eis. Herzzerreißend, wie Eddie sich eine Normalität herbeiredet, die er nicht hat: ein sicheres Zuhause voller Geborgenheit. Nach einer erneuten häuslichen Gewalteskalation bedauert er, dass die Welt nicht unterging. Herr Taniwa hat eine Idee. Uta Bierbaum weiß ihre Sprachmittel genau einzusetzen und beherrscht die Kunst, mit Leichtigkeit das Schwere sichtbar zu machen. (Theresia Walser, Auswahlgremium KinderStücke 2026)

Uraufführung: 9.11.2025, ATZE Musiktheater, Berlin

Mit: James Christopher Douglas, Lennie Gottberg, Otto Kosok, Antje Palowski, Caroline Siegers

Regie: Matthias Schönfeldt
Komposition und Musikalische Leitung: Sinem Altan
Bühnen- und Kostümbild: Frida Grubba
Bühnenbau: Henryk Weidl
Licht: Henryk Weidl und Eva Ramdohr
Dramaturgie: Nicola Willeke

Aufführungsrechte: S. Fischer THEATER & MEDIEN, Frankfurt am Main

Hinweis auf sensible Inhalte: Das Stück thematisiert unter anderem auch Kindeswohlgefährdung.

1 Stunde 15 Minuten

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© Tobias Kreft
Kindertheater

Buddeln

Clara Leinemann
- Mülheimer KinderStücke -

Theater Paderborn

Wo ist Olm? Olm, mit dem Melek und Noa seit jeher gespielt haben. Als letztere herausfinden, dass er sich in seinem Zimmer buchstäblich vergräbt, beschließen sie, ihn in den Untiefen zu suchen. Das Ziel: Zwischen Rattenkönig und Riesenmaulwurf gemeinsam wieder den Weg an die Oberfläche finden. Die 1994 in Köln geborene Autorin, die nach ihrem Studium des Kreativen Schreibens in Hildesheim Prosa- und Dramentexte verfasst, legt mit „Buddeln“ ein so rasantes wie ergreifendes Drama vor, das metaphorisch höchst verdichtet von Depressionen bei Kindern erzählt. Was dagegen hilft? Letztendlich die Kraft der Freundschaft. Erst durch Melek und Noa wird Olm zum Helden oder zu einem Menschen, der überlebt. (Björn Hayer, Auswahlgremium KinderStücke 2026)

Uraufführung: 4.4.2025, Theater Paderborn

Mit: Moritz Rauch, Dyana Maria da Silva, Antonia Tenbrock

Regie: Hanna Müller
Bühne und Kostüme: Nina Gundlach
Musik: Felix Weigt
Dramaturgie: Heike Seidler

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben, Berlin

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© Susanne Hassler-Smith
Kindertheater

Wimmeln

Leah Luna Winzely
- Mülheimer KinderStücke -

Dschungel Wien

Auf dem Schulhof fühlt sich Bo wie ein Fremdkörper. Anstatt mit den Kindern die Pause zu verbringen, schaut Bo dem Treiben vom Schulhofrand aus zu und wünscht sich zurück ins eigene Zimmer, das so klein ist, dass nur ein Bett hineinpasst. Das Wimmelbuch, das Bo zum Geburtstag bekommt, findet Bo kindisch. Doch da entdeckt das Geburtstagskind sich selbst auf dem Bild, und das Buch erwacht zum Leben. Leah Luna Winzely lässt die Kraft der Fantasie spielen, um sich mit Einsamkeitserfahrungen auseinanderzusetzen. Der bunte Kosmos aus diversen Stimmen und Perspektiven erwächst aus ihrem spielerischen Umgang mit Textformen und Sprachstilen. Dieses Wimmelbuch voller Poesie und skurriler Komik lädt dazu ein, immer wieder neu entdeckt zu werden. (Dora Schneider, Auswahlgremium KinderStücke 2026)

Uraufführung: 20.9.2025, Dschungel Wien

Mit: Sebastian Egger, Tamira Kalmbach, Jasmin Shahali

Bühne und Kostüme: Nike Hartmond, Hansi Wimmer
Regie: Julian Gutmann, Clara Caroline Siewering
Licht: Clara Caroline Siewering
Sound: Paul Schliermann
Mitarbeit Bühne und Kostüme: Camilla Ruh

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben, Berlin

Gefördert von MAGMA, einer Kooperation von DRAMA FORUM uniT Graz, uniT Wien und Dschungel Wien

55 Minuten

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© Katrin Ribbe
Schauspiel

To My Little Boy

Caren Jeß

Thalia Theater, Hamburg

Tiere spielen in den von lakonischem Witz und kritischer Weltoffenheit geprägten Stücken der norddeutschen Dramatikerin Caren Jeß (geb. 1985) öfter eine Rolle. „Bookpink“, das zu den 45. Mülheimer Theatertagen eingeladen war, war eine Sammlung von Vogel-Fabeln, mit „Die Katze Eleonore“ gewann sie 2023 den Mülheimer Dramatikpreis. Aaron, Held des jüngsten Jeß-Dramas „To My Little Boy“, kann sich auch als Erwachsener nicht von seinem Plüschschwein trennen. So gut er als Geologe über den prekären Zustand der Welt Bescheid weiß, so schwer tut er sich mit den privaten Dingen des Lebens. Am Ende hat er zwar sein Plüschschwein verloren, nicht aber die Hoffnung. Ein Stück über Freundschaft, Liebe und Bergbaumüll im späten Anthropozän. (Wolfgang Kralicek, Auswahlgremium Stücke 2026)

Held aus Polyester

Uraufführung: 16.1.2026, Thalia Theater, Hamburg

Mit: Cino Djavid, Torben Kessler, Cennet Voß

Regie: Marie Bues
Bühne: Heike Mondschein
Kostüme: Amit Epstein
Musik: Lila-Zoé Krauß
Dramaturgie: Nora Khuon

Aufführungsrechte: S. Fischer Theater & Medien, Frankfurt am Main
Stückabdruck: Theater heute 4/2026

Sensible Inhalte: Thematisierung von Queerfeindlichkeit, Klimaangst
Sensorische Reize: stroboskopähnliche Lichteffekte

1 Stunde 40 Minuten

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© Nils Heck
Kindertheater

herzkopfüber

Simone Saftig
- Mülheimer KinderStücke -

Stadttheater Gießen

Ein Radieschen sei sie, alternativ ein Fußball oder Hühnerei, da sie eine Glatze hat. Um mit der Krebserkrankung ihrer Mutter umzugehen, bedient sich Zizi reichlich ihrer Fantasie. Wo keine Haare mehr wachsen, entstehen eben Bilder. Und so hat Simone Saftig, die neben ihrem Dasein als Dramatikerin auch als Literaturwissenschaftlerin und Kulturjournalistin tätig ist, ein ganzes Stück über Haare verfasst. Ein Text, der in weiten Teilen auch an ein Gedicht erinnert. Dass Sprache darin eine bedeutende Rolle spielt, macht sich gerade an der Suche nach ihr bemerkbar. Wie reden über Krankheit, Angst und Wut? Zum Glück hat die Heldin noch „Hairy Wuschel“ zur Seite, der Hoffnung macht … (Björn Hayer, Auswahlgremium KinderStücke 2026)

Uraufführung: 11.10.2025, Stadttheater Gießen

Mit: Lilith Borchert

Regie: Tamira Kalmbach
Bühne und Kostüme: Rosanna Rotach
Licht: Pierre Schmidt
Dramaturgie: Mathilde Lehmann
Aufführungsrechte:
Felix Bloch Erben, Berlin

Gefördert von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“

1 Stunde

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© Alex J. Scherer
Kindertheater

Schmetterball

Dorian Brunz
- Mülheimer KinderStücke -

Theater Oberhausen

Beim Tischtennis haben Ari und Flo Freundschaft geschlossen. Nach den Ferien wollen sie zusammen auf die weiterführende Schule. Nun sitzt Flo allein in der Klasse. Ari ist an Herzverssagen gestorben. Nur weiß die Lehrerin von Aris Tod noch nichts, und Flo bringt es nicht über die Lippen. Er behauptet, Ari sei in den Olympia-Kader aufgenommen worden, dort trainiere man ihn zum Tischtenniscrack. Ein Lügenkonstrukt, aus dem er so leicht nicht wieder herauskommt. Gekonnt wechselt Dorian Brunz zwischen Fantasie und Realität. In knappen Szenen, die in ihrem dialogischen Ping Pong selbst etwas von einem Match besitzen, beschreibt er mal zärtlich, mal komisch, wie man nach einem Verlust von Erinnerungen überflutet werden kann, die es gar nicht gibt. (Theresia Walser, Auswahlgremium KinderStücke 2026)

Uraufführung: 17.5.2025, Theater Oberhausen

Mit: Nadja Bruder, Anke Fonferek, Jens Schnarre, Tim Weckenbrock

Regie: Thomas Ladwig
Bühne und Kostüme: Gesa Gröning
Dramaturgie: Saskia Zinsser-Krys

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Ein Auftragswerk für das Theater Oberhausen
Gefördert von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“

1 Stunde 15 Minuten

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Gespräch

Jurydebatte Mülheimer KinderStückePreis 2026

Im Anschluss an das letzte KinderStück und das Publikumsgespräch entscheidet die Jury in öffentlicher Debatte, wer den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis 2026 erhält. Die Debatte können Sie vor Ort im Theater an der Ruhr oder live im Stream mitverfolgen.

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Schauspiel

Der Girschkarten

Lukas Rietzschel
- Auswahl 2026 -

Schauspiel Leipzig

Komödie nach Anton Tschechow

Im Vorjahr war der ostdeutsche Autor Lukas Rietzschel (geb. 1994) mit „Das beispielhafte Leben des Samuel W.“ für die Mülheimer Theatertage nominiert; das Doku-Drama über einen rechtsextremen Politiker basierte auf Interviews. Für sein neues Stück war Tschechows Komödie „Der Kirschgarten“ die Vorlage. Aus einem russischen Landgut wird ein baufälliges Häuschen in der deutschen Provinz, das verkauft werden soll. Die Kinder und Enkel sind aus der Großstadt angereist, um den Vertrag zu unterzeichnen, doch vor Ort stellt sich die alte Mutter quer. Am Ende wird deutlich, dass Tschechow hier nicht nur überschrieben, sondern auf den Kopf gestellt wird. Ein Stück über Familie, Kapitalismus und andere problematische Systeme. (Wolfgang Kralicek, Auswahlgremium Stücke 2026)

Uraufführung:
27.11.2025, Schauspiel Leipzig

Mit:
Thomas Braungardt, Vanessa Czapla, Katja Gaudard, Tilo Krügel, Dirk Lange, Lisa-Katrina Mayer, Niklas Wetzel

Regie und Bühne: Enrico Lübbe
Kostüme: Teresa Vergho
Musik: Peer Baierlein, Thibault Madeline
Dramaturgie: Torsten Buß
Video: Matthias Gruner
Licht: Veit-Rüdiger Griess
Ton: Udo Schulze

Aufführungsrechte:
S. Fischer Theater & Medien, Frankfurt am Main

Ein Auftragswerk des Schauspiel Leipzig

Sensorische Reize: In dieser Inszenierung wird Stroboskoplicht verwendet.
Stückabdruck:
Theater heute 1/2026

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© Rolf Arnold
Schauspiel

Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer

Anna Behringer
- Auswahl 2026 -

Schauspiel Leipzig

Zwei Schwestern, eine Diagnose – gestellt von „Menschen der Sorte Arzt“: sie seien keine „richtigen Menschen“, sondern „Automaten“. Anna Behringer zeichnet in ihrem Stück die Eindrücke und Empfindungen neurodiverser Personen auf. Dafür nimmt sie konsequent die Perspektive der Geschwister ein, denen „normales“ Verhalten stets ab- und „falsche“ Gefühle zugesprochen werden. Eine Seelenschau in Versform hat die Autorin geschrieben. Eine, die Stiche setzt ins normative Herz unserer Gesellschaft. Anna Behringer zeigt sich erneut als sezierende Menschenbeobachterin. Ihr Alter Ego ist Regisseurin Thirza Bruncken. Und die inszeniert die Uraufführung eindrücklich als einen Rausch der Wahrnehmungen. (Sarah Heppekausen, Auswahlgremium Stücke 2026)

Uraufführung: 30.1.2025, Schauspiel Leipzig

Mit: Vanessa Czapla, Samuel Sandriesser, Bettina Schmidt

Regie und Kostüme: Thirza Bruncken
Raum: Thirza Bruncken mit Ensemble und Team
Tanz: Romy Avemarg
Dramaturgie: Marleen Ilg
Licht: Mattheo Fehse
Video: Hannes Barginde
Ton: Anko Ahlert, Alexander Nemitz

Aufführungsrechte: Die Aufführungsrechte liegen bei der Autorin.

Sensible Inhalte: In „Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer“ werden Ausgrenzung, Psychiatrie, selbstverletzendes Verhalten und Suizid thematisiert.
Sensorische Reize: White Noise und laute Musikeinsätze, teilweise mit Bass. Lautstärke steigt langsam an, keine abrupten Wechsel. Kleinteiliges, unruhig collagiertes Bühnenbild. Exzessives Zittern des Ensembles. Fotokamera mit Blitz.

1 Stunden 30 Minuten

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© Fabian Stransky
Schauspiel

Die kleinen Meerjungraun

Kim de l’Horizon
- Auswahl 2026 -

Bühnen Bern

Das Flutschige strikes back. Eine Komödie

Fels, Wald und Wolken, ein Flecken Erde. Darauf, wie angespült, liegt reglos ein nackter Mann. In diesem musealen Kunstidyll tauchen drei sehr heutige Wesen auf. Das ist der Chor der Meerjungraun. Ohne f, weil genderfluide Mischwesen, aber schicksalsverwandt mit Andersens Märchennixe, denn auch die Raun sind gestrandet in Gegebenheiten, die ihrer nonbinären Natur widersprechen. Aus Liebe streben sie nach Anpassung. Aus Anpassung entsteht Schmerz. Und aus dem Schmerz entsteht bei Kim de l’Horizon, schweizerischer Literatur-Shootingstar, ein Plädoyer gegen normatives Denken und für einen Weg zur queeren Selbstentfesselung. Ein Stück, sprachmächtig wie eine Stromschnelle. (Stephan Reuter, Auswahlgremium Stücke 2026)

Uraufführung: 27.9.2025, Bühnen Bern

Mit: Claudius Körber, Lucia Kotikova, Jonathan Loosli, Linus Schütz

Regie: Alia Luque (Trio ACE)
Bühne: Christoph Rufer (Trio ACE)
Kostüme: Ellen Hofmann (Trio ACE)
Licht: Jonas Bühler
Dramaturgie: Felicitas Zürcher
Aufführungsrechte: schaefersphilippen Theater & Medien, Köln
Stückabdruck: Theater heute 11/2025

1 Stunde 30 Minuten

Nach der Vorstellung unternimmt Jonathan Loosli einen Spaziergang durch die Mülheimer Innenstadt und teilt seine Eindrücke mit dem Publikum – über einen Livestream im Foyer der Stadthalle.

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Jugendtheater

Nice (14+)

Kristo Šagor
- Festival Plus -

Theater Konstanz

Mit „Nice“ von Kristo Šagor iat das Gewinnerstück des Heidelberger Stückemarkts 2025 zu Gast in Mülheim.

Mark und Malte spielen. Vor allem online. Aber auch im echten Leben: mit ihren Identitäten, Gemütszuständen und ihrem Beziehungsstatus. Im Online-Game, bei dem Mark schon einen Haufen Geld und noch viel mehr Zeit verzockt hat, geht es um Piratenflotten, die versuchen, die Schiffe anderer zu versenken. Der Spieler kann zum König der Flotte aufsteigen und sich in Ruhm und Anerkennung sonnen. Vor allem aber kann er eines: Weglaufen vor dem echten Leben …

Kristo Šagor spielt ebenfalls. Mit Zeiten, Erzählebenen und mit dem Publikum. Was beim Gaming seinen Ausgangspunkt findet, macht einen Umweg über Mental Health und endet bei der Liebe. Wie das geht? Ganz leicht. Wie sich das anfühlt? Ziemlich schwer. Denn einfache Antworten gibt es keine. Aber einen Ausblick. Dass sich Dinge eben immer gemeinsam besser meistern lassen als alleine. Manchmal muss man gehen und manchmal muss man bleiben. Das Leben ist eben kein Spiel. Die eine Taktik gibt es nicht. Aber genau wie im Spiel hat es immer wieder eine Überraschung für uns bereit. Genau wie das Stück.

Mit Tobias Amoriello, Julius Engelbach
Regie: Sergej Gößner
Bühne und Kostüme: Lukas Fries
Musikalische Leitung: Valentin Schroeteler
Dramaturgie: Romana Lautner

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© Natalie Grebe
Schauspiel

DRUCK!

Arad Dabiri
- Auswahl 2026 -

Nationaltheater Mannheim

An äußerer Handlung passiert nicht viel in Arad Dabiris „DRUCK!“ außer Auf-der-Parkbank-sitzen und quatschen, auf ein Gerichtsurteil warten und noch eine Demo organisieren, die – Reizthema Migrationspolitik – leider böse aus dem Ruder läuft. Trotzdem bleibt es dank der vier gut geerdeten Jungs und nicht zuletzt Schwester Shirin immer spannend. Als Frau muss sie noch ein bisschen pragmatischer und tougher sein als die vier. Mit Diskussionen über Integration oder mit kulturellen Heimatgefühlen hält sie sich gar nicht erst auf: „Hier anpassen und besser leben. That’s it.“ Dabiri musste für sein Stück übrigens nicht recherchieren: „Diese Typen und was sie reden und denken, das kenne ich sehr gut.“ (Franz Wille, Auswahlgremium Stücke 2026)

Uraufführung: 23.1.2025, Nationaltheater Mannheim

Mit: Shirin Ali, Caleb Felder, Bariş Özbük, David Smith, Tamer Tahan

Regie: Ayşe Güvendiren
Bühne: Theresa Scheitzenhammer
Kostüm: Oktavia Herbst
Licht: Ronny Bergmann
Musikalische Leitung und Sounddesign: Torsten Knoll
Dramaturgie: Franziska Betz

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben, Berlin
Entstanden im Rahmen des Drama Lab der Wiener Wortstaetten
Stückabdruck: Theater heute 4/2025

1 Stunde 35 Minuten

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© Sima Dehgani
Schauspiel

2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger

Frankfurter Hauptschule

Münchner Kammerspiele

Das erste Theaterstück des Kunstkollektivs Frankfurter Hauptschule greift zwei ikonische Werke des Multikünstlers Kippenberger auf: Sein Buch „241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler“ (1984) und sein Gemälde „Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz erkennen“ (1984) – ein Bild voller in sich verkeilter kreuzförmiger Flächen. Aus beiden Anregungen machen die Frankfurter mit Referenz an die genialen Blödeleien der Neuen Frankfurter Schule 482 mögliche Werktitel, meist Oneliner zwischen Wortspiellust, Kunst-Insiderei, Klassenclownprosa – und rechter Entgleisung. Es fängt ganz lustig an, bis die Witzischkeiten zunehmend aus dem Ruder laufen. (Franz Wille, Auswahlgremium Stücke 2026)

Münchner Fassung

Uraufführung: 25.4.2025, Theater Heidelberg
Premiere: 20.11.2025, Münchner Kammerspiele

Mit: Elias Maria Burckhardt, Antonina Gruse, Anja Signitzer
Gastauftritte im Video: Dennis Fell-Hernandez, Frangiskos Kakoulakis, Nadège Meta Kanku, Jelena Kuljić, Thomas Schmauser, Maren Solty

Text, Regie, Ausstattung: Frankfurter Hauptschule
Dramaturgie: Sophie Eisenried, Julia Lochte
Chorleitung: Christine Groß

Aufführungsrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag, Berlin
Stückabdruck: Theater heute 6/2025

Hinweis sensorische Reize: kurzzeitig stroboskopähnliche Lichteffekte.

1 Stunde 10 Minuten

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Treff

Stückesound

Nach den Stücke-Vorstellungen am 16., 23. und 27. Mai sowie im Anschluss an das Filmscreening am 03. Juni können Sie den Abend im Makroscope entspannt ausklingen lassen. Tauschen Sie sich bei einem Getränk an der Makro-Bar über ihre Theatererlebnisse aus, während verschiedene DJs für Sie auflegen. Weitere Infos zu den DJs werden hier bekannt gegeben.

Eintritt frei

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Film

Film: Die Kunst, Viele zu bleiben

Ein Film von Felix Meyer-Christian

Am 3. Juni um 20 Uhr ist im Makroscope der Film „Die Kunst, Viele zu bleiben“ zu sehen. Die Schauspieler*innen Tina Pfurr und Hauke Heumann begeben sich auf eine filmische Reise durch acht Städte. Auf dem Weg über Dresden, Erfurt und Berlin sammeln sie starke Stimmen aus Kunst, Politik und Wissenschaft, darunter Şeyda Kurt, Sivan Ben Yishai, Sookee, Omri Boehm, Joana Tischkau, Rabih Mroué, Lina Majadalanie, Annett Gröschner, Luce deLire, Joe Chialo, Carsten Brosda, Awet Tesfaiesus und viele weitere. Zwischen Markt- und Logenplatz, Neubausiedlung und Weimarer Klassik kämpfen sie gegen Ausgrenzung und Polarisierung – und suchen das Verbindende der Künste in Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Was treibt uns an, die Demokratie zu verteidigen und was ist „Die Kunst, Viele zu bleiben“ in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung?

Drehbuch und Regie: Felix Meyer-Christian

Premiere: 12. März 2025

Ein Film von Felix Meyer-Christian im Auftrag des Fonds Darstellende Künste.
Gefördert durch: Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

In deutscher und englischer Sprache
90 Minuten

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Diskussion

Jurydebatte Mülheimer Dramatikpreis 2026

Im Anschluss an das letzte Gastspiel und das Publikumsgespräch entscheidet die Jury in öffentlicher Debatte, wer den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis 2026 erhält. Die Debatte können Sie vor Ort in der Stadthalle oder live im Stream mitverfolgen.

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Mülheimer Theatertage

Theater- und Konzertbüro Mülheim an der Ruhr

Mülheimer Theatertage - das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik

16.5. bis 6.6.2026




Seit 1976 blickt die deutschsprachige Theaterszene jedes Jahr im Mai nach Mülheim an der Ruhr. Im Rahmen der Mülheimer Theatertage „Stücke“ werden hier sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung, gezeigt. Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Am Ende der Theatertage vergibt eine Jury aus Kritiker*innen und Theaterschaffenden den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis an den besten Autor oder die beste Autorin.



2007 riefen die Mülheimer Theatertage ein Festival für Kinder ins Leben, die „KinderStücke“ . Als Wettbewerb findet es seit 2010 statt. Ein eigenes Auswahlgremium wählt fünf Stücke für Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren aus, eine eigene Preisjury vergibt den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis an den Autor oder die Autorin des besten deutschsprachigen Kinderstücks.



Im Zentrum stehen in Mülheim die Stücktexte, nicht deren Inszenierung. Die Konzentration auf den Text macht das Festival einzigartig. Dabei ist das „Stücke“-Festival stets offen für neue Formen der Autorenschaft. So wie sich die Gesellschaft wandelt, wandelt sich auch das Schreiben fürs Theater. Die Mülheimer Theatertage tragen den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung, indem sie auch den neuesten künstlerischen Entwicklungen Raum geben.



1987 erhielten die Mülheimer Theatertage den ITI-Preis des „Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e. V. der UNESCO“ für die Konzeption, „deutschsprachige Dramatik zu bewerten und zu fördern, Autor*innen zu fördern und ästhetische Strömungen in der zeitgenössischen Theaterliteratur ideell und materiell zu unterstützen“.

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Bewertungen & Berichte Mülheimer Theatertage

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