Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.
Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg
(A kékszakállú herceg vára)
Alexander von Zemlinsky, Béla Bartók
Premiere: 3.10.2026
Text Oscar Wilde
in der deutschen Übersetzung von Max Mexerfeld
Text Béla Balázs
Die beiden Kurzopern Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg sind inhaltlich durch eine zentrale Thematik verbunden: Es geht um das fortschreitende Erkennen des nur scheinbar vertrauten Gegenübers.
In Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie mündet die Ermordung von Biancas Geliebtem durch ihren eifersüchtigen Gatten Simone in einem Dialog der beiden Eheleute, der ganz überraschend einen neuen Liebesbeginn signalisiert.
In Bartóks Einakter wird Judiths Reise zu den inneren Abgründen des von ihr geliebten Herzog Blaubart – symbolisiert durch das Öffnen sieben geheimnisvoller Türen – hingegen in Dunkelheit und Einsamkeit enden.
Eine florentinische Tragödie
Guido Bardi, Prinz von Florenz: Dmitry Golovnin
Simone, ein Kaufmann: Christopher Maltman
Bianca, seine Frau: Asmik Grigorian
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: Vasily Barkhatov
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Stefanie Seitz
Licht: Alexander Sivaev
Video: Roland Horvath
Herzog Blaubarts Burg
Herzog Blaubart: Florian Boesch
Judith: Asmik Grigorian
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: Vasily Barkhatov
Bühne: Christian Schmidt
Kostüm: Stefanie Seitz
Licht: Alexander Sivaev
Video: Roland Horvath
Sprache Deutsch/Ungarisch
Termine
Mi 30.9.2026, 11:00 | Öffentliche Probe
Sa 3.10.2026, 19:00 | Premiere
Di 6.10.2026, 19:00und weitere Termine
Do 8.10.2026, 19:00
Sa 10.10.2026, 19:00
Mo 12.10.2026, 19:00
Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg
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(A kékszakállú herceg vára)
Kindertheater
Geheimmission Zauberflöte
Wanderoper durch die Wiener Staatsoper
Premiere: 10.10.2026
Kinderoper von Wolfgang Amadeus Mozart, Gerald Resch
Ein geheimnisvoller Vogel, eine sternenflammende Königin, Zauberinstrumente, Papageno, Rätsel, Gesang und so vieles mehr.
Das ist die neue Wanderoper für Kinder im Haus am Ring. Gemeinsam macht man sich auf, ein Abenteuer zu bestehen, und wandert über verschlungene Pfade durch die Wiener Staatsoper. Überall Musik, überall Theaterzauber und ein gemeinsames Eintauchen in die magische Welt der Oper. Theatermacherin Nina Blum hat nach ihren beiden Staatsopern-Erfolgen nun ein drittes Kinderopernprojekt entworfen, das sich an Mozarts Die Zauberflöte orientiert. Auf die Plätze, fertig – und staunen!
Dirigent: Stephen Hopkins
Konzept & Inszenierung: Nina Blum
Bühne & Raumkonzept: Marcus Ganser
Kostüme: Agnes Hamvas
Choreographie: Kathleen Bauer
Altersempfehlung: 6 +
Sprache: Deutsch
Termine
Sa 10.10.2026, 11:00 | Premiere
So 11.10.2026, 15:00
So 18.10.2026, 11:00und weitere Termine
Di 20.10.2026, 10:30
So 25.10.2026, 11:00
Mo 26.10.2026, 11:00
Sa 31.10.2026, 11:00
So 1.11.2026
Mo 2.11.2026
Mi 4.11.2026
Fr 6.11.2026
Mi 11.11.2026
So 15.11.2026
Mi 18.11.2026
Sa 21.11.2026
Mi 25.11.2026
Fr 27.11.2026
So 29.11.2026
Do 3.12.2026
Di 8.12.2026
So 13.12.2026
So 20.12.2026
Di 22.12.2026
Mi 23.12.2026
Sa 26.12.2026
Mi 6.1.2027
Do 3.6.2027
Ort
Wiener Staatsoper
Feststiege/Mahlersaal/Galerierundgang Opernring 2
A-1010 Wien
John Neumeiers Ballett Nijinsky zeichnet ein eindrucksvolles choreografisches Porträt des legendären Tänzers Vaslav Nijinsky.
In fragmentarischen Erinnerungen, Traumsequenzen und historischen Momenten aus seinem Leben eröffnet das Werk einen Blick in seine innere Welt. Kraftvolle Choreografie, Musik und symbolische Bilder verbinden sich zu einer Darstellung von Nijinskys künstlerischem Genie ebenso wie seines Ringens mit der psychischen Erkrankung.
Musikalische Leitung: Nathan Brock
Choreografie, Bühne, Kostüme & Licht: John Neumeier
Musik: Frédéric Chopin, Nikolai Rimski-Korsakow, Dmitri Schostakowitsch, Robert Schumann
Umsetzung Licht: Ralf Merkel
Termine
Mo 19.10.2026, 11:00 | Öffentliche Probe
Di 20.10.2026, 19:00 | Premiere
Do 22.10.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 24.10.2026, 19:00
Di 27.10.2026, 19:00
Fr 30.10.2026, 19:00
Fr 6.11.2026
Mo 9.11.2026
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Dramma lirico in vier Akten (Mailänder Fassung, 1884)
Text Camille du Locle & Achille de Lauzières & Angelo Zanardini
nach dem französischen Libretto der Oper von Joseph Méry und Camile du Locle in der italienischen Übertragung
von Achille de Lauzières & Angelo Zanardini
Der spanische Thronfolger Don Carlo hätte die französische Prinzessin Elisabeth heiraten sollen.
Nach einem ersten Kennenlernen sind die beiden ineinander verliebt. Überraschend gibt der spanische König Philipp II. bekannt, Elisabeth selbst heiraten zu wollen. Elisabeth fügt sich aus Staatsräson. Der liberale Marquis Posa rät seinem verzweifelten Freund Don Carlo, sich politisch für eine bessere Zukunft Flanderns zu engagieren. Dadurch geraten Don Carlo und Posa aber in eine gefährliche Gegnerschaft zum übermächtigen Großinquisitor.
Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Regie, Bühne, Kostüme: Kirill Serebrennikov
Ko-Kostümbildnerin: Galya Solodovnikova
Choreografie und Regieassistenz: Evgeny Kulagin
Mitarbeit Bühnenbild: Olga Pavluk
Licht: Franck Evin
Video: Ilya Shagalov
Musik-Dramaturgie: Daniil Orlov
Sprache Italienisch
Termine
Fr 4.9.2026, 19:00
Mo 7.9.2026, 19:00
Do 10.9.2026, 19:00und weitere Termine
So 13.9.2026, 19:00
Mi 16.9.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Oper in vier Akten
Text Arturo Colautti
nach Eugène Scribe
Die gefeierte Schauspielerin Adriana Lecouvreur liebt den Grafen Maurizio, der seine Beziehung zu ihr geheim hält. Auch die Fürstin von Bouillon begehrt ihn.
Aus Eifersucht lässt sie Adriana einen vergifteten Veilchenstrauß zukommen. Intrigen und Missverständnisse spitzen sich zu, während Maurizio zwischen den Frauen steht. Adriana erkennt zu spät den Ursprung des Geschenks und stirbt an dessen Wirkung, im Glauben an Maurizios Liebe.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: David McVicar
Bühne: Charles Edwards
Kostüme: Brigitte Reiffenstuel
Licht: Adam Silverman
Choreografie: Andrew George
Sprache Italienisch
Eine Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden, dem Gran Teatre del Liceu, der Ópera National de Paris und der San Francisco Opera.
Termine
Sa 5.9.2026, 19:00
Di 8.9.2026, 19:00
Fr 11.9.2026, 19:00und weitere Termine
Comedia per musica in vier Akten
Text Lorenzo Da Ponte
nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Es sollte eigentlich der schönste Tag für Susanna und Figaro werden: Ihr Hochzeitstag. Doch der Graf Almaviva stellt der Braut nach.
Don Basilio belästigt Susanna mit seiner Fürsprache für den Grafen, Marcellina will den alten Ehevertrag mit Figaro einklagen und Doktor Bartolo unterstützt sie dabei, auch aus altem Zorn gegen Figaro. Und dann ist da noch der Page Cherubino der in alle Frauen verliebt ist und den alle Frauen um sich haben wollen, am liebsten als Mädchen verkleidet … Nur mit den vereinten Kräften von Figaros Fantasie, Susannas Klugheit und der Unterstützung der betrogenen Gräfin kann es gelingen, diesen »tollen Tag« an ein glückliches Ende zu bringen.
Musikalische Leitung: Patrick Hahn
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne: Rufus Didwiszus
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Franck Evin
Bühnenbildassistenz: Jan Freese
Sprache: Italienisch
Termine
Mi 9.9.2026, 19:00
Sa 12.9.2026, 19:00
Di 15.9.2026, 19:00und weitere Termine
Do 17.9.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
George Balanchine, Christopher Wheeldon, Frederick Ashton
Living Legacies vereint George Balanchine, Christopher Wheeldon und Frederick Ashton.
Living Legacies – lebende Vermächtnisse – vereint mit George Balanchine und Frederick Ashton nicht nur zwei wegweisende Choreografen, deren Werke bis heute »State of the Art« einer jeden Ballettcompagnie sind und die die Kunst und Entwicklung des klassischen Tanzes entscheidend geprägt haben, sondern führt mit Christopher Wheeldon in die Gegenwart, macht Linien und Brücken deutlich. Nicht nur im Fortführen von choreografischen Traditionen, sondern auch in deren neu denken und interpretieren als auch durch die Tänzerinnen und Tänzer, die sich im Hier und Jetzt befinden, bleibt das Erbe des klassischen Balletts lebendig.
Divertimento Nr. 15
Musikalische Leitung: David Coleman
Choreografie: George Balanchine
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Kostüme: Karinska
Einstudierung: Sandra Jennings
Within the Golden Hour
Musikalische Leitung: David Coleman
Choreografie: Christopher Wheeldon
Musik: Ezio Bosso, Antonio Vivaldi
Kostüme: Jasper Conran
Licht: Peter Mumford
Rhapsody
Musikalische Leitung: David Coleman
Klavier: Yoko Kikuchi
Choreografie & Bühne: Frederick Ashton
Musik: Sergei Rachmaninow
Kostüme rekonstruiert von: Natalia Stewart
Licht: Peter Teigen
Termine
Fr 18.9.2026, 19:00
Sa 19.9.2026, 19:00
Fr 25.9.2026, 19:00und weitere Termine
Opera Seria in zwei Akten
Text Pietro Metastasio
in einer Bearbeitung von Caterino Tommaso Mazzolà
Ohne um die Bedrohungen zu wissen, die ihn umgeben, versucht der römische Kaiser Tito, seinem Amt ebenso gerecht zu werden wie seinem Anspruch an sich selbst.
Tito übt sich in Großherzigkeit: Er vergibt seinen Gegnern und stiftet das Geld, das für den Bau eines Tempels zu seinen Ehren gedacht ist, für die Opfer des letzten Vesuvausbruchs. Auch Servilia, die er aus Gründen der Staatsraison heiraten wollte, gibt er frei, als ihr Geliebter Annio ihn darum bittet. Nur gegen den heimlichen Zorn Vitellias, die ihn und die Mitregentschaft für sich beansprucht und seinen Freund Sesto zu Mord und Aufruhr anstiftet, ist er nicht gewappnet. Schon steht das Kapitol in Flammen. Als Sesto gesteht, Urheber des Aufstandes zu sein, steht Tito vor der Entscheidung, das Todesurteil des Senats zu unterzeichnen oder die sprichwörtliche Milde walten zu lassen.
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung, Choreografie & Bühne: Jan Lauwers
Regiemitarbeit: Emily Hehl
Kostüme: Lot Lemm
Licht: Ken Hioco
Ko-Choreografie: Paul Blackman
Dramaturgie: Elke Janssens
Sprache Italienisch
Altersempfehlung 12 +
Termine
So 20.9.2026, 19:00
Mi 23.9.2026, 19:00
Sa 26.9.2026, 19:00und weitere Termine
Di 29.9.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Melodramma in vier Akten
Text Andrea Maffei & Francesco Maria Piave
nach William Shakespeare
Macbeth, Heerführer im Dienst König Duncans, wird von drei Hexen prophezeit, dass er selbst König werde. Doch der Preis ist hoch, und bald schon beginnt sein blutiger Pfad der Selbstzerstörung.
Gedrängt von der ehrgeizigen Lady Macbeth begeht er Mord und Verrat, um seine Macht zu sichern. Doch seine Taten holen ihn ein, als er sich gegen seinen Widersacher Macduff und eine aufständische Armee stellen muss. Die Tragödie erreicht ihren Höhepunkt in einer verheerenden Schlacht, die Macbeths Untergang besiegelt und Malcolm, den Sohn des ermordeten Königs, zum neuen König von Schottland macht.
Musikalische Leitung: Francesco Ivan Ciampa
Inszenierung: Barrie Kosky
Szenische Einstudierung: Sylvie Döring
Bühne und Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Claus Spahn
Sprache Italienisch
Altersempfehlung 16 +
Termine
Do 24.9.2026, 19:00
So 27.9.2026, 18:30
Do 1.10.2026, 19:00und weitere Termine
Melodramma in drei Akten
Text Luigi Illica & Giuseppe Giacosa
Der ehemalige Konsul Angelotti ist der Gefangenschaft entkommenin der Kirche Sant’Andrea della Valle trifft er auf den Maler Mario Cavaradossi, der ihm hilft.
Doch es gelingt dem Polizeichef Scarpia, Cavaradossi auf die Spur zu kommen: Er soll hingerichtet werden. Für seine Rettung verlangt Scarpia von Tosca, der geliebten Cavaradossis, körperliche Hingabe. Sie willigt ein, erhält die Zusage einer Scheinhinrichtung – und ermordet Scarpia. Dieser hat sie jedoch betrogen und Cavaradossi wird tatsächlich erschossen. Für Tosca ist das Leben sinnlos geworden und sie stürzt sich von der Engelsburg.
Lee Miller in Hitler’s Bathtub ist weder ein historisches noch ein biografisches Porträt der Künstlerin Lee Miller und sollte als eine Mischung aus tatsächlichen historischen Ereignissen und fiktionalen Elementen betrachtet werden. Die Interpretation des Charakters von Lee Miller basiert auf künstlerischen Entscheidungen und den Vorstellungen von Jan Lauwers und kann von historischen Dokumenten oder Biografien abweichen. Einige Dialoge, Situationen und Interaktionen sind erfunden.
Die Produktion ist nicht im Zusammenhang mit den Lee Miller Archives entstanden.
Text, Inszenierung, Ausstattung: Jan Lauwers
Musikalische Leitung: Daniel K. Kurland
Dramaturgie: Elke Janssens
Regieassistenz: Emily Hehl
Musikalische Beratung: Rombout Willems
Sounddesign: Dries D'Hondt
Kostümassistenz: Sharlotta Seeligmüller
Hinweis: In dieser Produktion werden verstörende Bilder aus Kontexten von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Selbstmord und Missbrauch dargestellt. Zudem kommen stroboskopartige Lichteffekte zum Einsatz.
Keine Pause
ab 16 Jahren
Termine
So 27.9.2026, 17:00
Mi 30.9.2026, 19:00
Sa 3.10.2026, 19:00und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Lee Miller in Hitler's Bathtub
1Oper
Il Barbiere di Siviglia
Gioachino Rossini
Commedia in zwei Akten
Text Cesare Sterbini nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Der Graf von Almaviva ist in Rosina verliebt, und Rosina liebt den Grafen von Almaviva.
Alles wäre also wunderbar – wäre da nicht Don Bartolo, Rosinas Vormund, der sie weder aus dem Haus noch aus den Augen lässt. Er will Rosina selbst heiraten und kann auf die Unterstützung des Musiklehrers Don Basilio vertrauen, der ihn mit Informationen über den Nebenbuhler versorgt. Der engagierte Helfer des Grafen ist die Titelfigur: Figaro, Barbier von Sevilla und des Grafen ehemaliger Diener. Seine vielen guten Ratschläge haben vor allem umwerfend komische Bühnenszenen zur Folge und verhindern zumindest nicht, dass die beiden Liebenden am Ende zu einander finden.
Musikalische Leitung: Leonardo Sini
Inszenierung und Bühne: Herbert Fritsch
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Carsten Sander
Sprache: Italienisch
Eine Pause
Termine
Fr 9.10.2026, 19:00
Di 13.10.2026, 19:00
Fr 16.10.2026, 19:00und weitere Termine
Mo 19.10.2026, 19:30
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Opéra comique in vier Akten
Text Henri Meilhac & Ludovic Halévy nach Prosper Mérimée
Die freiheitsliebende Carmen wird von allen Männern begehrt. Obwohl keine ihrer Beziehungen anhält, verliebt sich der Soldat Don José unsterblich in sie, nachdem sie ihm kokett eine Blume vor die Füße geworfen hat.
Er desertiert, verzichtet auf eine sich anbahnende Beziehung zu Micaëla, einem Mädchen aus seinem Dorf, und schließt sich Carmens Schmugglerbande an. Auch diesmal erkalten Carmens Gefühle und sie interessiert sich nur mehr für den Stierkämpfer Escamillo. Vor der Arena eskaliert ein Streit zwischen Don José und Carmen: Voller Eifersucht tötet Don José seine ehemalige Geliebte.
Musikalische Leitung: Henrik Nánási
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Mercè Paloma
Licht: Alberto Rodriguez Vega
Sprache: Französisch
Altersempfehlung: 14 +
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Termine
Mi 14.10.2026, 19:00
Sa 17.10.2026, 19:00
Fr 30.4.2027
Deutsches Singspiel in drei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Text Johann Gottlieb Stephanie der Jüngere & Christoph Friedrich Bretzner
Dialogfassung Hans Neuenfels
Belmonte sucht seine Verlobte Konstanze, die mit Blonde und Pedrillo von Seeräubern entführt und an Bassa Selim verkauft wurde.
Dieser liebt Konstanze, doch sie bleibt Belmonte treu und nimmt drohende Qualen in Kauf. Ein Fluchtversuch der vier scheitert. Als Belmonte um Gnade bittet, erkennt der Bassa in ihm den Sohn seines Erzfeindes. Statt Rache zu nehmen, zeigt er Größe und schenkt allen die Freiheit – aus der Überzeugung, dass Güte stärker ist als Vergeltung.
Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung: Hans Neuenfels
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Bettina Merz
Licht: Stefan Bolliger
Dramaturgie und Regiemitarbeit: Henry Arnold
Sprache: Deutsch
Termine
Do 15.10.2026, 19:00
So 18.10.2026, 18:00
Mi 21.10.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 23.10.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Bewertungen & Berichte Die Entführung aus dem Serail
Oper
L'Orfeo
Favola in musica in fünf Akten und einem Prolog von Claudio Monteverdi
Text: Alessandro Striggio
Das Glück des Sängers Orfeo und seiner Euridice ist von kurzer Dauer: Am Tag ihrer Hochzeit wird Euridice durch einen Schlangenbiss getötet.
Orfeo weigert sich, das Schicksal anzunehmen, und beschließt, in die Unterwelt hinabzusteigen, um Euridice zurückzuholen. Kraft seines Gesanges dringt er in das Totenreich vor und überredet dessen Herrscher, Proserpina und Pluto, Euridice freizugeben. Doch wird Orfeo die Bedingung gestellt, sich während des gemeinsamen Aufstiegs nicht nach ihr umzublicken. Auf dem Weg kommen Orfeo aber Zweifel, ob Euridice ihm wirklich folgt, sodass er sich zurückwendet. Da entschwindet ihm die Geliebte – diesmal für immer.
Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Inszenierung: Tom Morris
Bühne & Kostüme: Anna Fleischle
Licht: James Farncombe
Video: Nina Dunn
Choreografie & Bewegungsregie: Jane Gibson, Callum Hastie
Orchester: Concentus Musicus Wien
Sprache: Italienisch
Eine Pause
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Termine
So 25.10.2026, 19:00
Sa 31.10.2026, 19:00
Di 3.11.2026
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Dramma lirico in vier Akten von William Shakespeare
Desdemona hat sich in den ausländischen General Otello verliebt und gegen den Willen ihres Vaters geheiratet.
Jago, ein intriganter, bösartiger Fähnrich Otellos, will diesen zerstören. Und tatsächlich gelingt ihm dies auf raffinierte Weise: er kann Otello nach und nach überzeugen, dass seine Abgöttin Desdemona ihn betrügt. Erst nachdem Otello daraufhin seine Frau voller Hass und Eifersucht ermordet hat, wird ihm ihre Unschuld klar. Voller Reue ersticht sich Otello und nimmt sterbend mit einem Kuss Abschied von der geliebten Toten.
Dirigent: Bertrand de Billy
Regie: Adrian Noble
Ausstattung: Dick Bird
Bühneneffekte: Basil Twist
Licht: Jean Kalman
Kampfmeister: Malcolm Ranson
Regieassistenz: Joanne Pearce
Sprache: Italienisch
Eine Pause
Termine
Mo 26.10.2026, 19:00
Do 5.11.2026
So 8.11.2026und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Online-Shop der Wiener Staatsoper
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Wiener Staatsoper
Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.