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Theater Ost

Im Auftrag des Fernsehens der DDR entwickelte der Architekt Franz Ehrlich 1952 das erste und einzige deutsche Fernsehtheater. Das Theater, entworfen im Bauhaus-Stil, sendete bis 1957 Opern und Schauspielkomödien in die DDR-Haushalte, bevor der Theatersaal entkernt und in ein Fernsehstudio umfunktioniert wurde. Bis zum Ende des Deutschen Fernsehfunks nach der Wende 1991 wurde von hier aus die bekannteste Nachrichtensendung der DDR „Die Aktuelle Kamera“ übertragen. Der große Theater- und Sendesaal wurde nach der Abwicklung stillgelegt und nur noch der Kopfbau mit Foyer und Konferenzraum blieb für Vermietungen offen.

Erst 2015 erlebte das alte Fernsehtheater unter dem damaligen Namen Theater Adlershof seine Renaissance. Das Team um Regisseurin und Choreografin Kathrin Schülein bespielt seitdem im Kopfbau das alte Foyer, umgewandelt in eine gemütliche Theaterlounge mit Bar. 
Im Zuge der Pandemie erweiterte sich das Haus.
In den Sommermonaten wird nun zusätzliche eine Open Air Bühne bespielt und seit November 2021 ist der große Theater- und Sendesaal wieder in Betrieb.

Mit seinem vielseitigen Angebot aus Musik-, Sprech-, Tanztheater und Konzerten und dem Bekenntnis zu seiner Geschichte erreicht das Theater Ost die Menschen aller Altersschichten und Interessen: Klassische Inszenierungen und Gegenwartstheater, Kindertheater, Konzerte von Swing über Chanson, Jazz bis Balkanpop und Klassik gestalten neben innovativen Projekten, szenischen Lesungen und Talkrunden das Programm.

Kontakt

Theater Ost
Moriz-Seeler-Straße 1
D-12489 Berlin

Telefon: +49 (0)30-23 93 45 79
E-Mail: kontakt@theater-ost.de

 

Kartentelefon: +49 (0)30-23 93 45 79
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Theater Ost

© Karola Strocka
Gespräch

Stasi-Knast & Ostseeflucht

TALK & LIVEMUSIK

Bei uns zu Gast:
Dietrich Kessler (Klosterbrüder / Gruppe Magdeburg) und
Eberhard Klunker (Modern Soul Band, Hansi Biebl Bluesband, Windminister)

Moderiert wird der Abend von Hartmut Rüffert

Interessante Gespräche - berührende Musik

Zwei Rockmusiker erzählen von ihren Wegen mit der Rockmusik und aus der DDR.

Karten im Vorverkauf: 29 €
Karten an der Abendkasse: 33 €

Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.

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Lesung

Axel Kaspar - Von "PRISMA" bis zum FKK in Prerow

Lesung und Filmreportagen

Ein Buch von Axel Kaspar
„Durchs Klofenster auf den Bildschirm“ - Filme machen in zwei Welten“

Zum Buch:
Es beginnt mit einem Zitat von Gabriel Garcia Márquez: „Jeder hat drei Leben. Das öffentliche, das private und das geheime.“ Keins dieser drei hat Axel Kaspar weggelassen. Er hat sich sehr freimütig und verdammt ehrlich offenbart. Bisher völlig Unbekanntes aus Herz, Kopf und Seele kommt ans Tageslicht. Berufliches, Politisches und Intimes. Von seinem 1. bis zum 85. Lebensjahr spannende Geschichten aus seinem Leben und dem seiner Filmhelden. Ein ergreifendes Sittenbild, verknüpft mit der Zeitgeschichte – fast ein Jahrhundert lang.

Zur Person:
Axel Kaspar, Jahrgang 1939, ist seit 52 Jahren verheiratet und hat drei Töchter. Nach der Schulzeit folgten die Stationen: Lehre zum Handelskaufmann, ABF Rostock mit Abitur, Volontär in der „Ostsee Zeitung“, Journalistik-Studium in Leipzig, Fernsehen der DDR.
Von 1968 – 1991 war er Redakteur, Autor, Regisseur und 14 Jahre Moderator beim kritischen Magazin „PRISMA“. Von 1992 – 2008 freier Mitarbeiter für den MDR: Magazin „WIR“, jetzt „exakt“ sowie das ARD-Magazin „FAKT“. Außer Magazin-Beiträge drehte er vor und nach 1990 insgesamt 55 längere Reportagen/Dokumentarfilme.

Zu seinen Reportagen:
Axel Kaspar ist ein Urgestein des ostdeutschen Journalismus. Er forderte im DDR-Fernsehen ab 1971 einen neuen Stil für Fernsehreportagen. Weg von der Bebilderung der Texte hin zum Primat der Bilder, ohne diese zuzuquatschen und zu erklären. So, wie er es viele Jahre von den besten Filmemachern der Welt auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche aufgesogen hatte. Seitdem war er ohne Nachsicht gegen das Benutzen der Gesprächspartner vor der Kamera für von „oben“ gewünschte Aussagen. Dagegen kämpfte er mündlich und schriftlich an, beispielsweise mit dem Lehrbrief „Wider die Vergewaltigung auf dem Bildschirm“.
Aus dieser Maxime resultierte sein unverwechselbarer Umgang mit den Protagonisten seiner Reportagen, gekennzeichnet von der Hochachtung vor ihnen sowie durch ehrliche und direkte Fragen. Er hat die Authentizität der Menschen vor der Kamera herausgekitzelt und so für Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit seiner Filme gesorgt.

Karten im Vorverkauf: 27€
Karten an der Abendkasse: 31 €

Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet.

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Gespräch

Treuhand-Blues-Konferenz

Kooperation mit Denkraum Ost

37 Jahre nach der deutschen Einheit wirken die Erfahrungen der “Treuhandzeit” bis heute nach – in Familiengeschichten, Biografien, Unternehmen, Regionen und im gesellschaftlichen Selbstverständnis Ostdeutschlands. Der tiefgreifende gesellschaftliche Wandel der 1990er Jahre bedeutete für viele Verlust von Arbeit, sozialer Sicherheit und Identität, zugleich aber auch Improvisationsfähigkeit, Anpassungsstärke und neue Formen gesellschaftlicher Selbstorganisation.

Was passt da besser als der "Blues" im Titel?

Was ist er, der Blues? Weit mehr als nur melancholische Musik, er steht für Schmerz, aber auch für Widerstandskraft, Hoffnung und die Bewältigung von Herausforderungen. Melancholie und Traurigkeit sind zentrale Themen des Blues, gleichzeitig transportiert er aber auch Kraft und Widerstand, indem er diese Emotionen offen ausspricht und so Raum für Verarbeitung und Heilung schafft. Er ist eine musikalische Form, die es ermöglicht, persönliche und gesellschaftliche Probleme auszudrücken und gleichzeitig eine Gemeinschaft von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu verbinden.

Ostdeutsche Perspektiven bleiben in öffentlichen Debatten oft zu wenig differenziert betrachtet. Für Westdeutsche sind die Hintergründe oftmals gar nicht bekannt, weil sie von den Folgen weniger tangiert wurden. Gerade angesichts aktueller Krisen – von wirtschaftlicher Transformation über Digitalisierung bis hin zu gesellschaftlicher Verunsicherung – gewinnen diese Erfahrungen neue Bedeutung. Ostdeutschland wird damit nicht nur als Erinnerungsraum betrachtet, sondern als Erfahrungsraum für Wandel.

Die Konferenz schafft einen generationsübergreifenden Austausch zwischen Zeitzeugen, Kulturschaffenden, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie verbindet historische Aufarbeitung mit aktuellen Zukunftsfragen und stärkt demokratische Diskursfähigkeit sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wir begrüßen:

Ira Roschlau / Gastgeberin, Mitveranstalterin, Moderatorin
Ira Roschlau ist Mitgründerin von DenkRaumOst – der gemeinnützigen Gesellschaft für Transformation & Wandel.
Als Beraterin, Trainerin und Dozentin begleitet sie seit mehr als 20 Jahren Organisationen in Veränderungsprozessen. Als Ostdeutsche mit eigener Transformationserfahrung verbindet sie ihr fachliches Knowhow mit gelebter Praxis und macht die Erfahrungen der ostdeutschen Umbrüche für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik nutzbar. Ihr Anliegen: Aus Herkunft Zukunft machen – und aus Erfahrungen neue Perspektiven entstehen lassen.

Gisela Oechelhaeuser / Kabarettistin, Autorin, Moderatorin
Wir kennen Gisela Oechelhaeuser seit Jahrzehnten als leidenschaftliche streitlustige Kabarettistin, und auch als leidenschaftliche Dialektikerin. Die Oechelhaeuser wird umgetrieben von der Frage: wieviel Eigentum, Menschenwürde, Hoffnung, Zukunft wurde veruntreut durch die "Treuhand"? Die DDR wurde geschluckt, sie wurde zum Teil eines Deals im Prozess der Neuordnung von Einflusssphären.
"Sorgen wir mit Zusammenkünften wie dieser Konferenz dafür, dass die Sieger lange an uns zu kauen haben!"
Gisela Oechelhaeuser ist eine Sammlerin von Nachricht, Information und darin verborgenem Widersinn; die Lebendigkeit ihrer Kunst erwächst aus der Art, wie sie alles Material im Herzen sofort verfeuert und in eigene Frage-Materie umsetzt. "Man muss aber in das Elend gehn«, schrieb Volker Braun vor Jahren in einem Gedicht für die Oechelhaeuser. "Sie geht ins Elend, das auch ihr eigenes ist: Wie frei ist der Mensch, wenn er alles darf?" Hans-Dieter Schütt

Axel Kaspar / Moderator, Filmemacher, Autor
Jahrgang 1939. Nach der Schulzeit folgten die Stationen: Lehre zum Handelskaufmann, ABF Rostock mit Abitur, Volontär in der „Ostsee Zeitung“, Journalistik-Studium in Leipzig, Fernsehen der DDR. Von 1968 – 1991 war er Redakteur, Autor, Regisseur und 14 Jahre Moderator beim kritischen Magazin „PRISMA“. Von 1992 – 2008 freier Mitarbeiter für den MDR: Magazin „WIR“, jetzt „exakt“ sowie das ARD-Magazin „FAKT“. Außer Magazin-Beiträge drehte er vor und nach 1990 insgesamt 55 längere Reportagen/Dokumentarfilme.
Wir zeigen seinen Film "Freitaler Talfahrt - Reportage aus einer bedrohten Region" /1992 und sprechen mit ihm darüber.

Jochen Alexander Freydank / Regisseur, Mitinitiator "Quote Ost"
Der 1967 in Ost-Berlin geborene Regisseur Jochen Alexander Freydank ist nicht erst seit seinem OSCAR-Gewinn im Jahre 2009 ein bekannter Name im Filmgeschäft. Einem Regievolontariat beim DFF, Seminaren an der Schauspielschule „Ernst Busch“ und einem Studium der Theaterwissenschaften an der HU Berlin folgte der Start seiner Filmkarriere als Cutter, Regieassistent, Drehbuchautor und Produzent mit eigener Produktionsfirma. Es folgten Regiearbeiten für TV-und Kinofilme von denen viele bedeutende Preise erhielten - bis hin zum Bayerischen Fernsehpreis, Nominierungen für den Grimmepreis und die Romy – und 2009 den Oscar für „Spielzeugland“.
2023 gehörte Freydank zu den Initiatoren der Initiative Quote-Ost, die sich für mehr Sichtbarkeit und wahrhaftigere Darstellung ostdeutscher Lebenszusammenhänge einsetzt. Ostdeutsche sind in Entscheidungspositionen in diesem Land in fast allen Bereichen erschreckend unterrepräsentiert. Studien belegen, dass der Anteil Ostdeutscher dort absurd weit unter dem Anteil Ostdeutscher in der Bevölkerung liegt. Aus Sorge um die gesellschaftspolitische und mentale Situation und die Demokratie unseres Landes will Quote-Ost etwas gegen die zunehmende Spaltung tun.

Udo Feser Rechtsanwalt / Liquidator und Berater bei der Treuhand
Udo Feser ist seit 1982 als Rechtsanwalt und vereidigter Buchprüfer tätig. Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit hat er mehr als 3.800 Konkurs-, Gesamtvollstreckungs- und Insolvenzverfahren bearbeitet. Darüber hinaus ist er im Bereich des Restrukturierungs-rechts, Gesellschaftsrechts und des Stiftungsrechts beratend tätig. Er war Mitbegründer verschiedener berufsständischen Organisationen.
Unmittelbar nach Gründung der Treuhandanstalt im Jahre 1990 war Rechtsanwalt Feser im Auftrage des Direktorats Abwicklung der Treuhandanstalt für die Treuhandanstalt als Liquidator und Berater tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er unter anderem zuständig für die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB), für Jugendtourist das Offizielle Reisebüro der DDR-Jugendorganisation der FDJ, für den VEB Berliner Vergaser- und Filterwerke (BVF) sowie den VEB Vereinigte Luckenwalder Volltuchfabriken. Als Verwalter wurde er von verschiedenen Gesamtvollstreckungsgerichten bei Gesamtvollstreckungsverfahren von Treuhandbetrieben eingesetzt.

engerling / Rock'n'Blues mit Geschichte und Blick nach vorn.
Damals war's: Im Januar 1975 bestiegen fünf junge Herren die Bühne eines Gasthofes in Blankenfelde bei Berlin. ENGERLING heißen die, sagte der Kneiper und fügte hinzu: „Na, mit dem Namen werden die aber nicht weit kommen …“ Um die 50 war der – ob er wohl 100 wurde? Engerling wird 51 und ist zum Glück immer noch kein Maikäfer, denn die leben ja bekanntlich nicht sehr lange!
Irgendwie passten Engerling in all den Jahren nirgends so recht ins Konzept und haben es doch geschafft, sich selbst und ihrem Publikum treu zu bleiben. Den DDR-Kulturfunktionären schien die Band um den Pianisten und Songwriter Wolfram Bodag als Blues-Band zu weit weg vom Idealbild des liedhaften Rock „als eigenständigem DDR-Beitrag zur internationalen Musikkultur“, als dass man sie wirklich hätte groß rauskommen lassen. Blues-Puristen dagegen kritisierten die mangelnde Authentizität einer Bluesband, die sich um die Einhaltung des originalen Zwölf-Takt-Schemas wenig scherte und stattdessen Blueselemente nach Belieben mit Rock- und Soulelementen vermengte oder sich gar in lange Improvisationen verstieg, die viel eher ins psychedelische Flower-Power-Lager gepasst hätten.
Seit 51 Jahren feilt die Ost-Formation beharrlich an ihrem eigenen Stil mit intelligenten Texten im Grenzbereich zwischen Deutschrock und eben doch Blues und hat sich damit ein treues, aber ganz und gar nicht „ostalgisches“ Publikum erspielt.
Besetzung: Wolfram Bodag (ld, key, voc, harm), Heiner Witte (git), Manne Pokrandt (bg), Hannes Schulze (dr)
Das Konzert von "engerling" beginnt ca. 20:00 Uhr. Der Ticketpreis beinhaltet die gesamte Konferenz. Es handelt sich um einen Preisvorschlag. Zusätzliche Spenden bei Überweisung oder am Veranstaltungstag für die Ausrichtung der Konferenz sind willkommen.

Karten : 35 € plus - Sie entscheiden!

Das Theater ist ab 14:30 Uhr geöffnet

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Theater

"QUARTETT" - Eifersucht, Wut, Liebe & Furcht zugleich... (Brecht)

Mit Christoph Hein - GEGENREDE

Zusammen mit 4 jungen Sänger/innen der Meisterklasse für Musiktheater/Gesang und unter Mitwirkung des Schriftstellers und Dramatikers Christoph Hein zeigt die Opernsängerin und Regisseurin mariAhusmann eine Musiktheatercollage mit Werken von Aperghis, Berg (Büchner), Francesconi (H. Müller), Ligeti, Mozart, Schubert, Schumann, Weill u.a.

Vier junge Sänger/innen und ein Pianist begeben sich gemeinsam auf eine emotionale Reise, die die ganz großen Gefühle, die Facetten der Verliebtheit und ihrer Gegensätze erforscht. Werke unterschiedlichster Komponisten und Epochen – mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik – werden zu einer zusammenhängenden Handlung verwoben. So entsteht ein Abend, der Musik und szenisches Erzählen auf besondere Weise verbindet, der Bekanntes neu erlebbar macht und musikalische Grenzen spielerisch überschreitet. Das internationale Ensemble bringt dabei verschiedene künstlerische Perspektiven zusammen und schafft einen lebendigen Dialog über Emotionen, Beziehungen und menschliche Begegnungen.

Die Mitwirkenden sind:
Marie Gruber Sopran, 20 (Österreich)
Beatriz Gaudencio Ramos Sopran, 26 (Portugal)
Anthony Gastaldi Bass, 20 (Deutschland/Frankreich)
Johannes Worms Bariton, 29 (Deutschland)
Liam Dugelay Musikalische Leitung & Piano, 22 (Kanada/Frankreich)


Christoph Hein, GEGENREDE

Christoph Hein, 1944 in Schlesien geboren, studierte Philosophie und Logik in Leipzig. Er arbeitet als Schriftsteller, Dramatiker, Übersetzer und Essayist. Für seine Theaterstücke, Erzählungen und Romane wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis. Mit GEGENREDE ist Christoph Hein Teil der Collage unter der Regie seiner Frau, mariAHusmann.

mariAhusmann , Konzept & Regie

Die Opernsängerin, Schauspielerin und Regisseurin mariAhusmann ist in der Opernwelt vor allem als Spezialistin für Neue Musik und zeitgenössisches Musiktheater bekannt. Stationen ihrer künstlerischen Tätigkeit waren u.a. die Hamburger Staatsoper, die Oper Stuttgart, die Staatsoper unter den Linden und das Berliner Ensemble. Seit 2004 folgten schließlich auch Regiearbeiten und Meisterklassen mit Werken des 20./21. Jahrhunderts. Im kommenden Jahr wird mariAhusmann an der Mailänder Scala die für sie von György Kurtág komponierte Oper „Die Stechardin“ (Libretto: Christoph Hein) singen.

Was erwartet Sie?

Es wird ungewöhnliche Vokaltechniken zu hören geben - Husten, Schnalzen, Tremolieren, Lachen, Heulen, aber auch „Schöngesang“ mit Trillern, Portamenti und Vibrato. Beides gehört ins normale Repertoire eines heutigen Sängerdarstellers. Das Studio für Musiktheater hat ein neues, spannendes, berührendes und freches Programm erarbeitet und zählt auf Zuschauer, die wieder mal „Lust auf Neues“ haben.

In Kooperation mit dem peter-palitzsch-haus e.V. Havelberg und der MariaHusmannSTIFTUNG e.V.

Karten im Vorverkauf: 34 €
Karten an der Abendkasse: 38 €

Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet

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Konzert

35 JAHRE TRIO SCHO - Das große Jubiläumskonzert

Mit Überraschungsgästen

Die Musiker und Weltbürger von TRIO SCHO feiern ihr Jubiläum bei uns im Theater Ost !

Keine 35 Jahre, aber so lange es UNS gibt, nämlich inzwischen seit über 10 Jahren, stehen sie auch bei uns regelmäßig auf der Bühne und begeistern jedes Mal aufs neue unser Publikum und uns

Deshalb freuen wir uns sehr, dass sie im Theater Ost ihr Jubiläum feiern werden !

Mit ihrer großen Bandbreite von musikalischen Ausdrucksformen, die das jeweils immer wieder ganz andere „Feeling“ jedes Ortes und jeder Zeit gekonnt einfangen und damit spielen, sind sie aus unserem Spielplan nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur allein, sondern immer wieder mit tollen Musikerkollegen zusammen.

Natürlich werden viele Ihrer langjährigen Wegbegleiter diesmal dabei sein, genannt seien nur Cécile Rose, Chanson Nette, Sandra Kreisler, Christophe Bourdoiseau und Karsten Troyke , und vermutlich kommen noch weitere Überraschungsgäste hinzu.

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Trio SCHO sind:
Gennadij Desatnik: Gesang, Violine und Gitarre
Valeriy Khoryshman: Akkordeon, Gesang
Alexander Franz: Kontrabass, Gesang


Karten im Vorverkauf: 35 €
Karten an der Abendkasse: 39 €

Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet

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Konzert

Caterina Westphal - "ELIXIER"

Caterina Westphal hat schon immer die Verbindung unterschiedlicher musikalischer Welten interessiert, denn sie liebt nicht nur die klassische Musik, sondern auch Rock, Pop und Elektro.

Sie ist Sängerin, Komponistin und Autorin, schreibt jede Menge Songs und Musik für Film- und Fernsehproduktionen, aber auch orchestrale Kindermusiktheaterstücke zum Beispiel für den Kinderchor der Staatsoper. Während ihre ersten Alben noch von Britpop und Beatmusik inspiriert wurden, lebt sie nun in ihrem neuesten Werk ELIXIER ihre Leidenschaft fürs Orchestrale voll aus. So schrieb sie alle Orchesterarrangements selbst und produzierte das Album gemeinsam mit Thommy Krawallo.

Während die Band in der Besetzung Gitarre, Bass und Schlagzeug die Basis liefert, wird im Konzert der Orchesterpart von einem Streichquartett übernommen.

1.Violine: Megumi Fukui
2.Violine : Xenia Blachny
Viola: Dagmar Quies
Cello: Chiharu Bley

Den entscheidenden Einfluss auf das Gesamterlebnis hat Caterinas Stimme, die dabei eine natürliche Präsenz und Wärme entfaltet. Im Kontext von ELIXIER wird die Stimme selbst zum erzählerischen Instrument: Sie verbindet Rationalität und Gefühl, Stärke und Zerbrechlichkeit – genau jene Gegensätze, die auch die Texte des neuen Albums ELIXIER prägen.

Mit ELIXIER erschafft Caterina Westphal ein deutschsprachiges Pop-Album von ungewöhnlicher konzeptioneller Tiefe. Echte Streicher verleihen den Songs eine cineastische Größe und lassen Klangbilder entstehen, die an die mystische Weite mancher Filmmusiken erinnern, jedoch eine ganz eigene Handschrift tragen. Musikalisch entfaltet sich dabei orchestraler Pop mit dramatischer Dynamik. Die Streicher sind kein dekoratives Element, sondern emotionale Verstärker.

Mit ELIXIER positioniert sich Caterina Westphal im deutschsprachigen Pop jenseits flüchtiger Trends. Ihre Songs wirken wie Kapitel einer größeren Erzählung über Selbstsuche, Projektion und die Frage nach dem wahren Kern des Menschen.ELIXIER ist kein Album für nebenbei. Es ist atmosphärisch dicht, bildgewaltig und zugleich zutiefst emotional, ein Werk, das nachhallt.

Die konzertante und zugleich kraftvolle Live-Umsetzung garantiert ein außergewöhnliches und nachwirkendes Konzerterlebnis

Karten im Vorverkauf: 36 €
Karten an der Abendkasse: 40 €

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Diskussion

PERSPEKTIVWECHSEL VIER - Eine deutsch-deutsche Diskussion

Das neue Talkformat mit Holger Friedrich

DIESMAL ZU GAST: Gunnar Schupelius

Gunnar Schupelius und Holger Friedrich - "Was dürfen Ossis, was dürfen Wessis, und was müssen sie gemeinsam regeln"

Gunnar Schupelius sagt: (aus seiner Kolumne "Mein Ärger")
"...Komische Oper verniedlicht die Diktatur mit einer "DDR-Revue"..."

Holger Friedrich sagt:
"...Keine Propaganda - einfach nur gute Kunst und es geht auch kontextsensitiv und publikumswirksam - die Revue ist ausverkauft, trotz Springer-Gejaule..."

Da Schupelius und Friedrich sich kennen, sich wechselseitig schätzen, wird ihre persönliche Diskussion auf die Bühne gehoben.

Gunnar Schupelius

"Mein Name ist Gunnar Schupelius. Ich bin 1963 in Berlin geboren. Ich lebe noch heute hier, in meiner Heimat, in der besten Stadt der Welt, mit meiner Frau, fünf Kindern, zwei Enkeln und unserem Hund.

Nach dem Studium der Geschichts- und Politikwissenschaft begann meine journalistische Laufbahn beim ZDF in der Redaktion Zeitgeschichte. Seit 35 Jahren arbeite ich als Journalist – für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Bis 1999 war ich Chefredakteur des Berliner Nachrichtenradios Hundert,6; später Nachrichtenchef der Welt am Sonntag und Mitglied der Chefredaktion der Hörzu.

Bekannt wurde ich vor allem als Kolumnist. Von 2005 bis Juni 2026 erschien in der B.Z. meine Kolumne „Mein Ärger – Der gerechte Zorn“. Darüber hinaus schrieb ich Kolumnen für BILD und kommentierte aktuelle Themen bei Welt Fernsehen.
Wenn ich meine grundlegende Überzeugung formulieren sollte, dann würde ich sagen: Es gibt keine richtige und keine falsche Meinung, es gibt nur eine gut begründete und eine weniger gut begründete Meinung.

Journalismus hat die Aufgabe, Fragen zu stellen, Hintergründe aufzuzeigen, Widersprüche sichtbar zu machen und Diskussionen anzustoßen.

Karten im Vorverkauf: 23 €
Karten an der Abendkasse: 27 €

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© Gesa Simons
Aufführung

Paul und Paula - Eine Legende

Ein Soloabend mit Livemusik und Puppenspiel frei nach dem Kultfilm von Ulrich Plenzdorf

Paula liebt Paul. Und Paul liebt Paula.
Die wohl schönste Liebesgeschichte der DDR neu interpretiert!

Unter der Regie von Tilla Kratochwil entsteht eine sinnliche Mischung aus Theater, Live Musik und Puppenspiel. Rike Schuberty verkörpert die alleinerziehende Verkäuferin Paula, die bedingungslos um ihr Glück kämpft. Eine Frau aus dem Volke, die reden darf, wie sie redet, die wissen darf, was sie weiß, die alt genug ist, um keine Zweifel zu haben an der großen Liebe.

Rike Schuberty begleitet sich selbst mit der Gitarre und interpretiert so live die Hits des Films, bekannt geworden durch die Phudys.

„Paul und Paula“ war und ist Kult. 1973 hatten in kurzer Zeit 3 Millionen Menschen den Film gesehen. Er spiegelte das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Film wie Theaterstück sind eine unterhaltsame Reflexion über Liebe, Anpassung und den Widerspruch von Ideal und Wirklichkeit. 60 Jahre nach Gründung der DDR ist die Realität eine andere – aber die Träume sind dieselben!

Auszüge aus Kritiken:

„Sie ist kraftvoll und empfindsam und in ihrem Spiel unangestrengt und präzise. Rike Schubert fordert die Imaginationskräfte des Publikums heraus. Es knistert bei erotischen Szenen, es wird still, wenn der Tod kommt. Tilla Kratochwil gibt ein gelungenes Debüt als Regisseurin. Ein berührender Abend.“
ZITTY, Barbara Fuchs

„Mit dem Soloabend »Paul und Paula – eine Legende« hat die Schauspielgruppe Theaterkosmos 53 ein kleines Wunder vollbracht. Erfrischend witzig und frei von der Leber weg schildert Rike Schubert als Paula die unglückliche Romanze zwischen zwei sehr verschiedenen Menschen, die den gleichen Traum verfolgen - der ungewöhnliche Mix aus Theater, Livemusik und Puppenspiel macht einfach Spaß. Auch ohne Paul!“
Neues Deutschland, Anouk Meyer

Regie: Tilla Kratochwil
Ausstattung: Janna Skroblin
Kompositionen: Peter Gotthardt
Spiel: Rike Schuberty
Spieldauer: 60 min

Trailer: (Alexander Hector) vimeo.com/50882756

Preisträger:
Heidelberger Theatertage 2009
100° Festival, HAU Berlin 2010

Karten im Vorverkauf: 29 €
Karten an der Abendkasse: 33 €

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© Julia Otto
Schauspiel

Der Untertan spricht

Schauspiel von und mit Ines Burdow nach Motiven von Heinrich Mann

Ines Burdow löst die Hauptfigur, den Opportunisten Diederich Heßling, aus dem Roman »Der Untertan« von Heinrich Mann heraus und läßt ihn selbst sprechen – mit sich, dem Kaiser, Gott und der Welt. Er erinnert seinen Weg: Von einer beschaulichen Kleinstadt schafft er es in die nahegelegene Hauptstadt Berlin. Dort lernt er in der Burschenschaft worauf es ankommt: buckeln, treten, Kaisertreue und das Militär – da würde er auch gerne hin, aber der Fuß tut so weh… Zurück in S. übernimmt er erst die Knopffabrik des Vaters und dann - mit Verleumdung, Schmeichelei und Erpressung - die ganze Stadt.

Eine Hommage an Heinrich Manns Werk und eine kritische und durchaus humorvolle Auseinandersetzung mit den Mechanismen der Macht und den menschlichen Schwächen, die auch in der heutigen Gesellschaft präsent sind. Schwarzer Humor als Strategie des Widerstands. Lachen als Lebensmittel und gegen eindimensionales Denken.

Konzept⁄ Text⁄ Spiel: Ines Burdow
Inszenierung: Anna Tenti
Bühne: Emanuel Schleiermacher
Kostüme: Ann-Christine Müller
Musik⁄ Ton: Tim Andersen
Licht: Dietrich Baumgarten

INES BURDOW ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie gastierte an verschiedenen Theatern wie Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin, Volksbühne Berlin, Berliner Ensemble u.a. Seit 2018 ist sie im Leitungsteam der Anderen Welt Bühne in Strausberg. »Der Untertan spricht«, nach Motiven von Heinrich Mann wurde am 3. Mai 2025 in der Regie von Anna Tenti, in der Anderen Welt Bühne uraufgeführt, mit Burdow in der Titelrolle. Burdow ist außerdem freie Featureautorin und Sprecherin für die Kultursender der ARD-Anstalten und Herausgeberin beim Kanon-Verlag Berlin. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Zuletzt 2024/25: Aufenthaltsstipendium vom LCB und Brandenburgischen Literaturrat und Stadtschreiberstipendium im Nordseebad Otterndorf.

ANNA TENTI studierte Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf und Theaterwissenschaft an die Ruhr-Universität Bochum. Zuletzt inszenierte sie »Die Guten« von Rebekka Kricheldorf am Stadttheater Fürth, so wie »Der neue Prinzenspiegel oder Fanny und Isabella sind tot« am Theater Lübeck und »Der Gott des Gemetzels« von Yasmina Reza für das Schauspiel Dortmund. Außerdem inszenierte sie hier die deutschsprachige Erstaufführung von Nona Fernández’ »Mädchenschule«. Am Schauspiel Köln entstand die Uraufführung von Roberto Bolaños »Lumpenroman« und an der Anderen Welt Bühne in Strausberg, die Uraufführung von »Der Untertan spricht« von Ines Burdow. Außerdem ist Anna Tenti als Kuratorin und künstlerische Produktionsleitung tätig.

Karten im Vorverkauf: 30 €
Karten an der Abendkasse: 34 €

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Aufführung

„Gestern war der Ball“

Der besondere Krug-Abend aus Anlass seines 10. Todestages am 21. Oktober 2026

Die Krug/Fischer Songs aus den 70iger Jahren sind ein wunderbares Zeitdokument. Sie sprühen nach wie vor den Zeitgeist eines schon längst untergegangenen Landes. Um so mehr erstaunt es, dass die Musik eine nicht zu übersehende Lebensfrische nach 50 Jahren in unsere heutige Zeit transportiert und problemlos mit der heutigen Unterhaltungsmusikwelt konkurrieren kann.

Thomas Putensen singt und spielt diese herzerfrischenden Lieder mit seinem Beatensemble und läd sein Publikum an vielen Stellen zum mit summen und singen ein. Freuen sie sich auf: „Du bist heute wie neu...“, „Gestern war der Ball...“ „Damals“, „Du sagtest leider nur gut Nacht“ „Der Tag beginnt“ u.v.m.

Karten im Vorverkauf: 34 €
Karten an der Abendkasse: 38 €

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Film

Richard Engel - eine Filmreihe - HEUTE: "Einige Tage ohne Krieg" (1975)

Film und Gespräch mit R. Engel und P. Kelling

Versprochen ist versprochen! Die Richard Engel-Filmreihe geht weiter !

Nachdem wir Ihnen bereits die Filme aus der Trilogie von Richard Engel gezeigt haben ( „Wir sind fünf“/ 1987 ),„Jonny kommt“ (1988 ) und „Letzte Liebe“ (1989/90 ), folgt nun ein ganz besonderer Film :

"Einige Tage ohne Krieg" ( 1975 )- Ein Theaterstück im Film von Konstantin Simonow

Mit psychologischer Feinfühligkeit und Wahrhaftigkeit erzählt er von Menschen, deren Gedanken und Schicksale uns bewegen, die in der schweren Zeit des Krieges moralische Werte und Qualitäten ehtwickeln, die auch für heutige Bürger Orientierung sein können !

Wir denken, es ist hochaktuell und regt zur Diskussion an

Kommen Sie zu Film und anschließendem Gespräch, wir sind sehr neugierig auf Ihre Eindrücke und Fragen. Richard Engel & Petra Kelling werden anwesend sein.

Karten im Vorverkauf: 22 €
Karten an der Abendkasse: 26 €

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Gespräch

Menschen am Sonntag

Gisela Oechelhaeuser trifft: Lina Wendel

Diesmal zu Gast: Lina Wendel

Lina Wendel ist eine deutsche Schauspielerin. Sie erhielt nach ihrer schauspielerischen Ausbildung, die sie von 1984 bis 1989 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin absolvierte, im Jahr ihres Abschlusses ein erstes Festengagement, das sie bis 1992 an das neue theater Halle führte. Hier spielte sie u. a. das Gretchen im Urfaust von Johann Wolfgang von Goethe, Ophelia in William Shakespeares Hamlet und die Sonja in Sommergäste von Maxim Gorki. Bis Mitte der 1990er Jahre wirkte Wendel in Hamburg, trat hier am Ernst-Deutsch-Theater und der Komödie Winterhuder Fährhaus auf.

Nach einem Gastspiel beim Kunstfest Weimar 1996 war sie von 1997 bis 1999 am Staatstheater Cottbus verpflichtet, wo sie neben anderen Rollen als Helena im Sommernachtstraum von Shakespeare und als Amelia in Federico García Lorcas Bernarda Albas Haus zu sehen war. Seit dem Jahr 2000 ist sie freischaffend tätig.

Lina Wendel stand bereits als 17-Jährige auch vor der Kamera, damals noch fürs DDR-Fernsehen. Seit Mitte der Neunzigerjahre sieht man die Berlinerin regelmäßig in Film und Fernsehen. Großen Erfolg brachte ihr 2013 die Darstellung der Titelfigur im Independent-Film „Silvi“, für den sie mehrere Auszeichnungen erhielt. 2015 verkörperte sie neben Peter Kurth in Thomas Stubers Langspielfilmdebüt „Herbert“ die weibliche Hauptrolle. Für ihre Rolle im Kinofilm „Tamara“ (2024) erhielt sie den Grimme-Preis.

Einem breiten Publikum wurde Lina Wendel seit 2015 in der Titelrolle der Reihe „Die Füchsin“ bekannt, in der sie als Privatdetektivin und ehemalige MfS-Spionin Anne Marie Fuchs tief im Westen der Republik ermittelt und regelmäßig für Top-Quoten sorgt.
Gisela Oechelhaeuser ist neue Gastgeberin der Reihe.

"Gespräche sind für mich ein Genuss, öffentliche Gespräche ein öffentlicher Genuss. In diesem Sinne sind sie ein Grundnahrungsmittel für eine lebendige Gesellschaft."
In "Menschen am Sonntag" bittet die Kabarettistin Gisela Oechelhaeuser Menschen zum Gespräch über die Frage, wie wir leben wollen. Jeder Gast, vom Künstler bis zum Politiker, berichtet von seinen besonderen Erfahrungen im Kampf gegen Ängste und Resignation, von seinen Niederlagen und natürlich von seinen Erfolgen.

Es wird ein Sonntagsschmaus, eingedenk der Aufforderung des großen B.B.:

"Alle Künste tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst."

Karten im Vorverkauf: 30 €
Karten an der Abendkasse: 34 €

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© Thorsten Wulff
Schauspiel

Jeder stirbt für sich allein

Schauspiel nach dem Roman von Hans Fallada

Von und mit Anette Daugardt und Uwe Neumann- eine Produktion von KantTheaterBerlin und Globe

„Die beiden Eheleute Quangel, zwei bedeutungslose Einzelwesen im Norden Berlins, nehmen eines Tages im Jahre 1940 den Kampf auf gegen die ungeheure Maschinerie des Nazistaates, und das Groteske geschieht: Der Elefant fühlt sich von der Maus bedroht.“

Das Vorbild für diesen Roman von Hans Fallada war das Arbeiterehepaar Otto und Elise Hampel, die für ihre Auflehnung gegen die Menschenverachtung des NS-Regimes am 8.April 1943 in Berlin- Plötzensee hingerichtet wurden. Fallada erzählt hier in einer fast krimiartigen Atmosphäre von sogenannten kleinen Leuten, die in den Jahren 1940 bis 1942 Aufrufe zum Widerstand auf Karten und in Briefen verbreitet hatten, nachdem sie durch den Tod ihres Sohns an der Front ihre ursprünglich positive Haltung zu Hitler und seiner Kriegsmaschinerie restlos verlieren.

Fallada schreibt im Vorwort seines Romans:

„Die Geschehnisse folgen in großen Zügen Akten der Gestapo. Mancher wird finden, dass in diesem Buche reichlich viel gequält und gestorben wird. Der Verfasser gestattet sich, darauf aufmerksam zu machen, dass in diesem Buch fast ausschließlich von Menschen die Rede ist, die gegen das Hitlerregime ankämpften, von ihnen und ihren Verfolgern. In diesen Kreisen wurde in den Jahren 1940 bis 1942 und vorher und nachher ziemlich viel gestorben. Es hat dem Verfasser oft nicht gefallen, ein so düsteres Gemälde zu entwerfen, aber mehr Helligkeit hätte Lüge bedeutet.“

ANNETTE DAUGARDT, geboren 1966 in Berlin, Schauspielausbildung 1987-1991 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Engagements unter anderem bei: Freie Volksbühne, Berliner Ensemble, Théâtre National du Luxembourg, Goethetheater Bremen. Seit 2003 realisiert sie gemeinsam mit anderen Künstlern als KantTheaterBerlin eigene Projekte: Totentanz (2014), Traumnovelle (2015), Poe Solo 4 x Leben (2016), Feuer Blut Hund (2018), TROTZ (2018), 1984 (2019). 2020 coronabedingt eine filmische Umsetzung von Heinrich Heines 9-jähriger Bettlägerigkeit: IN DER MATRATZENGRUFT. Daraus entstand 2021 ein sehr erfolgreiches Hörbuch und eine Stückfassung. 2021 folgte eine Förderung für die filmische Umsetzung Kopfstein*, woraus 2022 das Solotheaterstück 24 Stunden aus dem Leben einer Frau von Stefan Zweig hervorging, 2022 ein Stipendium für eine eigene Fassung von Schuld und Sühne, ebenfalls 2022 erhielt Anette Daugardt ein 3-monatiges Stipendium, um sich mit den schreibenden Frauen des späten 18.Jahrhunderts zu befassen: Daraus ist im Frühjahr 2023 das Theaterstück: Rahel- die Wege muss man suchen entstanden und durch eine weitere Förderung im Herbst 2023 ein Stück über Karoline von Günderrode Warum ward ich kein Mann! 2024 konnte Brief an den Vater von Franz Kafka, 2025 Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada in Zusammenarbeit mit dem Globe Berlin realisiert werden.

UWE NEUMANN studierte an der Pariser Schauspielschule Cours Simon und der Universität der Künste Berlin. Prägend war auch ein längerer Studienaufenthalt am Théâtre du Soleil in Paris. Wichtige Stationen in Deutschland waren u.a. das Hans-Otto-Theater in Potsdam, das Stadttheater Heidelberg und in Berlin das Maxim-Gorki-Theater und die Komödie am Kurfürstendamm.

Seit 2003 produziert er mit dem KantTheaterBerlin Stücke und Programme: Zuletzt „1984“ von George Orwell, „Schuld und Sühne“ von Dostojewski, ein Stück über Rahel Varnhagen, „Brief an den Vater“ von Franz Kafka und „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada. Ein Schwerpunkt lag in den letzten Jahren auf Heinrich Heine, so produzierte er zusammen mit dem Gitarristen Ian Melrose das musikalische Heine-Programm „Heine gets the groove“, und zusammen mit Anette Daugardt „Matratzengruft“, ein Stück über Heines letzte neun Jahre in Paris. Von beiden Abenden sind gleichnamige CD’s erschienen. Außerdem beschäftigt er sich seit Längerem mit polnischer Kultur und Literatur. Daraus entstand „Grande Valse Brillante“, ein Abend über die polnische Sängerin Ewa Demarczyk und den belgischen Sänger Jacques Brel, gefördert vom Polnischen Kulturinstitut Berlin. Im Moment arbeitet er, wiederum zusammen mit Ian Melrose, an einem musikalischen Programm über Karl Dedecius, den großen Übersetzer polnischer Poesie ins Deutsche. Seit 2019 ist er Mitglied im Ensemble des Globe-Theaters Berlin.

Aus Kritiken:

„Das Schauspielduo Daugardt und Neumann macht den Roman-Klassiker von Hans Fallada auf eindrucksvolle und emotionale Weise zu einem packenden Bühnenstück… …Ihre gemeinsame Bühnenpräsenz machte den Abend zu einem intensiven Erlebnis… Hauptsache, man leistet Widerstand«, lässt Fallada Anna sagen - Worte, die in Daugardts Interpretation eine besondere Wucht entfalteten…Das Zusammenspiel der beiden Darsteller wirkte in jeder Minute präzise und harmonisch...“

„Anette Daugardt und Uwe Neumann adaptieren das Werk als eindringliches Kammerspiel für die Bühne“


Karten im Vorverkauf: 30 €
Karten an der Abendkasse: 34 €

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Aufführung

BERLIN - Die 20er Jahre - Eine Stadt im Taumel

Eine musikalisch-literarische Collage von & mit Sigrid Grajek / Am Piano: Jens-Karsten Stoll

Charleston-Kleid, Kokain, Absinth, Monokel, Frack, Champagner, Federboa, Tanz auf dem Vulkan, mondäne Unterhaltung und Nächte bis zum Morgengrauen, als ob jede die letzte wäre…

Soweit die Nostalgie und die Bilder, die gewöhnlich im Zusammenhang mit den sogenannten »Goldenen Zwanzigern« in den Köpfen entstehen. Das alles betrifft im Grunde allerdings nur die Zeit zwischen 1924 und 1929.

Sigrid Grajek hingegen geht es um die Jahre von 1918 bis 1933, also jene zwischen den beiden Weltkriegen, wo sich unter der schillernd-schönen »Berlin im Licht«-Oberfläche eine dunkel-bittere Seite offenbart.

Obwohl man von der »Weimarer Republik« spricht, war Berlin das pulsierende Zentrum. Die unterschiedlichen Lebensrealitäten dieser fünfzehn Jahre wurden in einer Vielzahl von Liedern und Texten mit oft unerschütterlichem Humor dokumentiert.

Sigrid Grajek fügt ihre Auswahl daraus zusammen und kreiert einen musikalisch-literarischen Spiegel der Epoche, dessen Ähnlichkeiten mit unserer Zeit bisweilen erschreckend sind.

Sigrid Grajek ist singende Schauspielerin, Kabarettistin und Moderatorin. Mit ihren musikalisch-literarischen Programmen u.a.Claire Waldoff: Ich will aber gerade vom Leben singen…und BERLIN: Die 1920er – Eine Stadt im Taumel beleuchtet sie seit vielen Jahren die Weimarer Republik und Berlin mit Liedern und Texten aus den Jahren 1918 bis 1933.

Jens-Karsten Stoll ist Musiker und Komponist. Als musikalischer Leiter und Komponist war er für Theaterproduktionen u.a. am Berliner Ensemble, Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus Hamburg tätig. Mit dem Kabarettisten und Regisseur Rainald Grebe arbeitet er seit 2008 zusammen, mit der Schauspielerin Nina Petri seit 2011. Seine Kunst führte ihn u.a. nach Mexiko-City, Bangkok, Hongkong, Washington, Abidjan und Taschkent.

Karten im Vorverkauf: 30 €
Karten an der Abendkasse: 34 €

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Familienprogramm

Familienvorstellung:
Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

Wir feiern seinen 130. Geburtstag!

Eine musikalische Buchpräsentation für alle ab 6 Jahren über das Leben des Komponisten Friedrich Hollaender

Inka Pabst (Schauspielerin, Sängerin und Kinderbuchautorin) präsentiert ihr neustes Werk „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ - Die Geschichte über das aufregende Leben von Friedrich Hollaender.

Friedel oder Fritz, wie ihn seine Eltern nannten, war einer der wichtigsten Komponisten und Texter der Weimarer Republik. Er schrieb Lieder, die ihn weltberühmt machten; z.B. „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ für die legendäre Marlene Dietrich.

 Seine Biografie erzählt von musikalischen Sternstunden, den turbulenten 1920er Jahren in Berlin, aber auch von der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Amerika. In Hollywood feierte er große Erfolge und seine Musik wurde mehrmals für einen Oscar nominiert. Doch trotz Ruhm und Erfolg blieb eines: die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat.

Und weil es in dem Buch um einen Musiker geht, kann man darin auch welche hören. Hä? Musik im Buch? Wie soll das denn gehen?
 Das erfährt man in einer musikalischen Lesung mit Inka Pabst, Torsten Knoll und diversen Instrumenten im Theater Ost.

ab 6 Jahren

Kleinere Geschwisterkinder, die keinen eigenen Sitzplatz benötigen und bei den Eltern auf dem Schoß sitzen, dürfen kostenfrei mit ! Mit Sitzplatz: Kaufen Sie bitte eine Kinderkarte.

Karten Erwachsene 18 €
Karten Kinder: 10 €

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Konzert

DIE FRIEDRICH HOLLAENDER REVUE

Wir feiern seinen 130. Geburtstag!

Das Jubiläumskonzert für die Großen mit den Berliner Vocaphonikern

Kein Komponist und Texter hat das deutsche wie internationale Kabarett geprägt wie FRIEDRICH HOLLAENDER.

Aus Anlass seines 130. Geburtstages spielen die BERLINER VOCAPHONIKER ihre ganz spezielle Revue, die einen musikalischen Querschnitt des gewaltigen Œuvres des Meisters zeigt. Was wäre Marlene Dietrich ohne die Lieder des "großen, kleinen Fritz" (Charlie Chaplin über den nur 1,50m großen Komponisten)?

Auch viele andere Stars des deutschen wie internationalen Entertainments sangen seine Lieder: Blandine Ebinger, Claire Waldoff, Heinz Rühmann, Comedian Harmonists und später Billie Holiday, Nat King Cole, Ella Fitzgerald, Brian Ferry, Milva, Eartha Kitt und sogar die Beatles! Die Berliner Vocaphoniker bieten eine kurzweilige Revue-Kabarettsongs aus den 20er Jahren erklingen ebenso wie Tango & Walzer, Swinghits & Hollywood Filmmelodien wechseln sich mit Boogie Woogie und Berliner Schnauze ab - dies alles mit ironischem Augenzwinkern und einer furiosen Kostümschlacht.

Das Programm folgt einer zeitliche Chronologie des künstlerischen Schaffens des Komponisten und Autors. Nach einem furiosen musikalischen Auftakt beginnen " Liedern eines armen Mädchens", welche Friedrich Hollaender zu Anfang der 20er Jahre seiner damaligen Geliebten und späteren 1. Ehefrau Blandine Ebinger quasi auf den Leib - besser auf Berliner Herz und Schnauze schrieb. Weitere große und erfolgreiche Kabarettschlager der mittleren und späten 20er Jahre folgen: Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin!

Den nächsten Höhepunkt bilden die Songs, die ihn schon Ende der 20er Jahre weltberühmt machten und seinen internationalen Ruf als Filmkomponist begründeten: "Ich bin von Kopf bis Fuß", "Ich bin die fesche Lola", "Wenn ich mir was wünschen dürfte" uvm. Aus seiner Hollywood Zeit erklingen Swing Hits wie "You leave me breathless" und Songs aus dem Billy Wilder Klassiker "A Foreign Affair": "Black Market" und "In den Ruinen von Berlin". Letztendlich sind die Songs zu hören, die Holländer nach seiner Rückkehr nach Deutschland komponierte wie z. B. einen Boogie Woogie aus dem Film "Das Spukschloss im Spessart" sowie den legendären Kabarett Klassiker "Stroganoff".

Das Ensemble bietet nicht nur Ohrenschmaus, auch in puncto Optik ist hier Abwechslung Trumpf.

www.hollaenderrevue.de

Karten im Vorverkauf: 35 €
Karten an der Abendkasse: 39 €

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Konzert

DVAZET LET - Lass die Polka spieln

Moravska Entertainment & Fruchthof Teplice present: 20 Jahre Jindrich Staidel-Combo

20 Jahre Jindrich Staidel Combo, man ist geneigt zu meinen- Zeit, die nie vergeht. Erleben Sie einen musikalischen Abend, der die dunkle Seite unseres Alltages mehr als aufhellt und der in einem besonderen Licht verklingt.

Sein Sie dabei, beim Feuerwerk der Jazzpolka, einem Programm, bei dem Raum und Zeit kollidieren.

Erleben Sie also den berühmten Pharao der Jazzpolka Jindrich Staidel und seine Polkakrieger beim musikalischen Feldzug durch Barrandov, dem tschechischen Hollywood unweit von Olomuc: Staidel goes Barrandov- gehen Sie mit. Das Programm ist in Farbe und wird letztmalig ohne Karel Gott ausgestrahlt! Freuen Sie sich auf uns, denn wir freuen uns auf Sie.

Jindrich Staidel: Tuba, Posaune, zpev, Akzep-Dance
Pro Haska: Reproduktor, Tenorsaxophon, zpev
Manitschka Krausonova: Piano, Broche, zpev

Karten im Vorverkauf: 34 €
Karten an der Abendkasse: 38 €

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Forum

DIE ZWANGSVOLLSTRECKUNG AM 24.08.2026 ist abgewendet

Liebe Gäste, liebe Freunde, liebe Unterstützer,
Soeben erreichte uns ein Schreiben der Gerichtsvollzieherin, dass der Termin am kommenden Montag zur Räumung des Theater Ost abgewendet werden konnte.

Wie kam es dazu?:
Das Gerichtsurteil des Landgerichts Berlin vom 19.12.2025, in dem die Kündigung unseres Mietvertrages als rechtsgültig erklärt wurde, enthält einen Hinweis, der uns die Möglichkeit gibt, mit der Hinterlegung einer Summe von 10.000,00 € eine vorläufige Zwangsvollstreckung abzuwenden.

Die Ostdeutsche Medienholding (Berliner Zeitung, Ostdeutsche Allgemeine und Weltbühne) stellte dankenswerterweise dieses Geld bereit und überwies die 10.000,00 € auf das Fördervereinskonto des Theaters.
So konnten wir gestern die Zwangsvollstreckung vorerst abwenden. Heute ging uns das Schreiben zu.

Der Hinweis im Urteil beinhaltet aber auch, dass der Erbbaupächter Stefan Klinkenberg im Gegenzug 50.000,00 € hinterlegen kann, um damit die Abwendung wieder aufzuheben. Das bedeutet, dass es einen neuen Termin zur Zwangsvollstreckung geben kann. Deshalb ist es so wichtig, dass wir jetzt für den Fortbestand unseres Theaters kämpfen, die Sonderveranstaltung am Dienstag von vielen Interessierten wahrgenommen wird und wir versuchen müssen, einen solchen zweiten Termin zu verhindern.

Hiermit möchten wir zuerst der Ostdeutschen Medienholding für die monatelange personelle sowie finanzielle Unterstützung von Herzen danken! Auch allen Menschen, die sich seit Bekanntwerden dieser unsozialen und ungerechten Handlungsweise bei uns gemeldet haben (es sind unendlich viele) möchten wir Danke sagen. Der Zuspruch, der Beistand, der Zusammenhalt sind ein Anker und geben uns Kraft. Stehen wir zusammen und retten ein Stück Ostkultur!

Euer/Ihr Kollektiv Theater Ost

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Theater Ost

Im Auftrag des Fernsehens der DDR entwickelte der Architekt Franz Ehrlich 1952 das erste und einzige deutsche Fernsehtheater. Das Theater, entworfen im Bauhaus-Stil, sendete bis 1957 Opern und Schauspielkomödien in die DDR-Haushalte, bevor der Theatersaal entkernt und in ein Fernsehstudio umfunktioniert wurde. Bis zum Ende des Deutschen Fernsehfunks nach der Wende 1991 wurde von hier aus die bekannteste Nachrichtensendung der DDR „Die Aktuelle Kamera“ übertragen. Der große Theater- und Sendesaal wurde nach der Abwicklung stillgelegt und nur noch der Kopfbau mit Foyer und Konferenzraum blieb für Vermietungen offen.



Erst 2015 erlebte das alte Fernsehtheater unter dem damaligen Namen Theater Adlershof seine Renaissance. Das Team um Regisseurin und Choreografin Kathrin Schülein bespielt seitdem im Kopfbau das alte Foyer, umgewandelt in eine gemütliche Theaterlounge mit Bar. 

Im Zuge der Pandemie erweiterte sich das Haus.

In den Sommermonaten wird nun zusätzliche eine Open Air Bühne bespielt und seit November 2021 ist der große Theater- und Sendesaal wieder in Betrieb.



Mit seinem vielseitigen Angebot aus Musik-, Sprech-, Tanztheater und Konzerten und dem Bekenntnis zu seiner Geschichte erreicht das Theater Ost die Menschen aller Altersschichten und Interessen: Klassische Inszenierungen und Gegenwartstheater, Kindertheater, Konzerte von Swing über Chanson, Jazz bis Balkanpop und Klassik gestalten neben innovativen Projekten, szenischen Lesungen und Talkrunden das Programm.
Kartentelefon: +49 (0)30-23 93 45 79

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Aufführungen / Oper Staatsoper Unter den Linden Berlin Berlin, Unter den Linden 7
Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Potsdam, Charlottenstraße 31
Aufführungen / Theater Prime Time Theater Berlin, ​Müllerstraße 163
Aufführungen / Theater Theater Ost Berlin Berlin, Moriz-Seeler-Straße 1
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt Schwedt/Oder, Berliner Straße 46/48
Aufführungen / Theater Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Linienstr. 227
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 28.8. bis 23.9.2026
Ereignisse / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Literatur+Sprache / Festival Internationales Literaturfestival Berlin 3. bis 16.9.2026
Ereignisse / Theater Globe Berlin
Open Air-Bühne
4.7. bis 5.9.2026
Ereignisse / Festival Kleist-Festtage 6. bis 11.10.2026
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Show Wintergarten Varieté Berlin Berlin, Potsdamer Str. 96
Aufführungen / Theater Improtheater Paternoster Berlin Berlin, Voßbergstraße 3
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Theater Schaubühne am Lehniner Platz Berlin Berlin, Kurfürstendamm 153
Aufführungen / Theater Constanza Macras / DorkyPark Berlin, Herzbergstr. 40-43
Aufführungen / Theater Theater Varia Vineta Berlin Berlin Pankow, Berliner Str. 53
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Theater Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Theater Kulturquartier Mönchenkloster Jüterbog Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Poetenpack Potsdam Potsdam, Lennéstr. 37
Aufführungen / Theater theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Theater Podewil Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Theater Kleines Theater Berlin Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Theater Theatersport Berlin Berlin, Bürgerheimstr. 8
Aufführungen / Theater Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
Aufführungen / Theater BühnenRausch Berlin, Erich-Weinert-Straße 27
Aufführungen / Theater "Die Gorillas" Ratibortheater Berlin, Cuvrystrasse 20
Aufführungen / Theater Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Theater Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Kulturveranstaltung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Comedy QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Theater BKA-Theater Berliner Kabarett Anstalt Berlin, Mehringdamm 34
Aufführungen / Theater Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Theater Theater o.N. (Zinnober) Berlin, Kollwitzstr. 53
Aufführungen / Theater Theater TRANSIT Berlin, Boxhagener Str. 99
Aufführungen / Theater Chamäleon Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40/41
Aufführungen / Theater Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Musical Theater Am Potsdamer Platz Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Theater Theater der Migranten Reuterkiez Theater Berlin, Bürknerstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1

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