zur Startseite
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 22. bis 25.5.2026
Sehenswürdigkeiten / Kirche Berner Münster Bern, Münsterplatz 1
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 1.5. bis 3.6.2026
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 6.6. bis 27.9.2026
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee Jubiläum 2026
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Ereignisse / Musical Chormusical
Bethlehem
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Festival Wiener Kabarettfestival 25.7. bis 1.8.2026
Konzerte / Konzert Lars Berndt Events GmbH Bochum, Natorpstraße 19
Konzerte | Konzert

Gaigg, Pashchenko & L’Orfeo Barockorchester

Brucknerhaus Linz

Olga Pashchenko | Fortepiano L’Orfeo Barockorchester Michi Gaigg | Dirigentin Marianna Martines // 1744‒1812: Ouverture C-Dur // 1770 Wolfgang Amadé Mozart // 1756‒1791: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488 // 1786 Carl Philipp Emanuel Bach // 1714‒1788: Sinfonia e-Moll H 653 ›Berliner Symphonie Nr. 3‹ // 1759 Joseph Haydn // 1732‒1809: Symphonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104 // 1795 ›London‹ 30 Jahre L’Orfeo Barockorchester Zur Feier seines 30-jährigen Bestehens bringt das L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg Metropolen-Flair ins Brucknerhaus: Nicht nur steht Joseph Haydns Symphonie Nr. 104 auf dem Programm, die er im Jahr 1795 während seiner zweiten Londonreise komponierte (und die deshalb auch später den passenden Beinamen ›London‹ erhielt), sondern auch die dritte von Carl Philipp Emmanuel Bachs ›Berliner Symphonien‹, die er als Cembalist im Dienste Friedrichs des Großen schuf. In der ersten Hälfte des Konzerts erklingt wiederum Mozarts Klavierkonzert Nr. 23, eines der berühmtesten Solokonzerte des Komponisten, eingeleitet von einer Ouvertüre der Haydn-Schülerin Marianna Martines. Ein Fest der Wiener Klassik und ihrer Vorgänger! Konzerteinführung: Für Konzertbesucher:innen findet um 10:15 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Konzert

The Goessl Brothers & Classic Quartet Vienna

Brucknerhaus Linz

Hannes Gössl | Gesang, Tamburin Horst Gössl | Gesang, Akustikgitarre Eva-Maria Wieser | 1. Geige Elsbeth Reiß-Enengl | 2. Geige Sebastian Reiß | Bratsche Martin Mössmer | Kontrabass Ein Tribute-Konzert der Sonderklasse! Bei Hannes und Horst Gössl erzeugt der geschwisterliche Gesang eine ganz eigene Magie, die sie wohl auch ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die grandiose Musik der Fab Four seit Kindheitstagen verdanken. Für die beiden war es also nur naheliegend, ein Bühnenprogramm aus dem musikalischen Lebenswerk der erfolgreichsten Band aller Zeiten zu erarbeiten. Dabei haben sie bewusst auf die Originalbesetzung (E-Gitarren, Bass, Schlagzeug) verzichtet und ein rein akustisch-klassisches Setup mit Akustikgitarre, Tamburin und Streichquartett, dem meisterhaften Classic Quartet Vienna, gewählt. Eine großartige Entscheidung, die ihrer Performance Einzigartigkeit verleiht und den rockigen Grundcharakter der Beatles in keiner Weise vermissen lässt. Ein Sextett der besonderen Art, das mit fantastischen Arrangements, herausragendem Gesang und leidenschaftlicher Bühnenpräsenz das Publikum zwei Stunden lang in das geniale musikalische Universum der „greatest band of all time“ entführt. Veranstalter: The Goessl Brothers www.goesslbrothers.com
Konzerte | Konzert

Röhrig & Symphonieorchester der ABU

Brucknerhaus Linz

Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität Kai Röhrig | Dirigent Jean Sibelius // 1865–1957: Finlandia. Symphonische Dichtung op. 26 // 1899–1900 Richard Strauss // 1864–1949: Till Eulenspiegels lustige Streiche. Tondichtung op. 28 // 1894–95 sowie Uraufführungen von Kompositionsstudierenden zu ausgewählten Kurzfilmen gegenwärtiger junger Filmemacher:innen Kooperation Anton Bruckner Privatuniversität
Konzerte | Konzert

La Venexiana & Teatri 35:
Caravaggio und Monteverdi

Brucknerhaus Linz

La Venexiana Emanuela Galli | Sopran Agnese Allegra | Sopran Giacomo Schiavo | Tenor Dario Carpanese | Cembalo Gabriele Palomba | Theorbe & Leitung Teatri 35 Antonella Parrella | Schauspiel Gaetano Coccia | Schauspiel Francesco Ottavio De Santis | Schauspiel Live zur Musik inszenierte Tableaux vivants nach berühmten Gemälden Caravaggios kombiniert mit: Claudio Monteverdi // 1567–1643: »Ohimè, dov’è il mio ben?« SV 140, aus: Settimo libro de madrigali // 1619 »Io son pur vezzosetta pastorella« SV 121, aus: Settimo libro de madrigali // 1619 »Bel pastor dal cui bel guardo« SV 168, aus: Madrigali e canzonette. Libro nono // 1651 »Pur ti miro«, aus der Oper L’incoronazione di Poppea SV 308 // 1642 Lamento d’Arianna SV 22 // 1623 »O bone Jesu o piissimi Jesu« SV 313 // 1622 »Sì dolce è’l tormento« SV 332 // 1624 »Ecco di dolci raggi« SV 249, aus: Scherzi musicali // 1632 Marco da Gagliano // 1582–1643: »Vergine bella« // o. J. Heinrich Schütz // 1585‒1672: »Verbum caro factum est«, aus: Kleine geistliche Konzerte II SWV 314 // 1639 Sigismondo D’India // um 1580–1629: »Pianget’ occhi miei lassi«, aus: Le musiche da cantar solo // 1609 »Piangono al pianger mio«, aus: Le musiche a 1 et 2 voci. Libro quarto // 1621 »Mentre che ’l cor«, aus: Le musiche a 1 et 2 voci. Libro quarto // 1621 Benedetto Ferrari // 1603–1681: »Queste pungenti spine«, aus: Musiche varie a voce sola. Libro secondo // 1637 Der Maler Michelangelo Merisi, besser bekannt als Caravaggio, war ein Meister der Kontraste. Mit seiner plastischen Chiaroscuro-Technik ließ er in seinen Werken Szenen nahezu lebendig erscheinen. Die Theatergruppe Teatri 35 hat es sich zur Aufgabe gemacht, Caravaggios Gemälde auf der Bühne zum Leben zu erwecken. In ihren kunstvoll inszenierten Tableaux vivants inszeniert sie die zeitlose Menschlichkeit, die Caravaggios Gemälde auszeichnet. Kombiniert mit Musik von frühneuzeitlichen Komponisten wie Claudio Monteverdi, Marco da Gagliano oder Heinrich Schütz entsteht so ein lebendiges Gesamtkunstwerk.
Konzerte | Konzert

Federspiel: Wir und Jetzt

Brucknerhaus Linz

Federspiel: Frédéric Alvarado-Dupuy | Klarinette & Gesang Simon Zöchbauer | Trompete, Zither & Gesang Philip Haas | Trompete, Flügelhorn & Gesang Christoph Moschberger | Trompete, Flügelhorn & Gesang Thomas Winalek | Posaune, Basstrompete & Gesang Christian Amstätter | Tenorposaune, Bassposaune & Gesang Roland Eitzinger | Tuba & Gesang Sagen Sie ruhig Blaskapelle! Aber was die Herren von Federspiel auf die Bühne bringen, widerlegt wohl die meisten Erwartungen, die das Wort mit sich bringt. Dennoch sind sie, sagen Sie’s ruhig: eine Blaskapelle. Als künstlerisches Schwergewicht mit federleichten Kompositionen im Gepäck bespielt Federspiel längst die großen Konzertbühnen weltweit. Ihre Auftritte führten sie von Skandinavien bis Ägypten und von den USA zurück in die schöne Wachau, wo sich das Ensemble 2004 gründete. Pioniergeistig und dennoch stets voller Respekt verwebt das Ensemble Anklänge aus der nordischen Musiktradition mit alpenländischem Repertoire, perkussive Spielweisen mit elektronischen Klängen, um etwas Neues zu kreieren – zeitgenössische Musik, die sich ebenso ehrfürchtig vor ihrer Vergangenheit verneigt, wie sie sich mutig in die Zukunft entwirft. Inklusion statt Demonstration, leichtfüßige Virtuosität anstelle von zur Schau gestellter Akrobatik. Verzicht auf marktschreierischen Habitus, dafür zum Nachdenken anregende und berührende Kompositionen. Das zeichnet Federspiel aus. Und genau das ist Wir und Jetzt. Im Rahmen der European Brass Band Championships präsentiert sich die österreichische Bläsergruppe der Extraklasse, die Neues und Traditionelles, Gespieltes und Gesungenes, Leichtigkeit und Tiefe gleichermaßen in ihrem Spiel vereint.
Konzerte | Kammerkonzert

Vom Berg an die Donau. Die Bruckneruni im Brucknerhaus

Brucknerhaus Linz

Studierende des Instituts für Alte Musik und historische Aufführungspraxis der Anton Bruckner Privatuniversität Landlust – Les plaisirs de la campagne Joseph Bodin de Boismortier // 1689–1755: L’Hyver. Cantate françoise // 1724 Le Printemps. Cantate françoise // 1724 sowie Werke von Philibert de Lavigne // um 1700–um 1760 Jean-Philippe Rameau // 1683–1764 François Couperin // 1668–1733 und anderen Studierende des Instituts für Alte Musik und historische Aufführungspraxis der ABPU zelebrieren mit pastoraler Barockmusik von Komponisten wie Jean-Philippe Rameau oder François Couperin die Freuden des Landlebens. Kooperation Anton Bruckner Privatuniversität
Konzerte | Jazz

Dee Dee Bridgewater Quartet:
We Exist!

Brucknerhaus Linz

Im Laufe ihrer facettenreichen Karriere, die sich über vier Jahrzehnte erstreckt, ist die dreifache Grammy-Gewinnerin und mit einem Tony Award ausgezeichnete Dee Dee Bridgewater in die oberste Liga der Jazzsängerinnen aufgestiegen. Erste professionelle Erfahrung sammelte sie in der legendären Thad Jones/Mel Lewis Big Band, in den 1970er-Jahren trat sie mit Jazzgrößen wie Max Roach, Sonny Rollins, Dexter Gordon oder Dizzy Gillespie auf. Sie veröffentlichte zahlreiche preisgekrönte CDs, die sie auch selbst produzierte, vor allem auf ihrem eigenen Label DDB Records. Ihr Billie-Holiday-Tributalbum Eleanora Fagan (1915–1959): To Billie with Love from Dee Dee Bridgewater wurde 2011 mit dem Grammy als »Bestes Jazz-Vokalalbum« ausgezeichnet. 2012 erhielt sie für ihr Gesamtwerk den Edison Jazz Award. Auch als Schauspielerin reüssierte Dee Dee Bridegewater Mitte der 1970er-Jahre und erhielt für ihre Rolle als Glinda im Musical The Wiz einen Tony Award. Zudem ist sie Goodwill-Botschafterin der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinigten Nationen und engagiert sich gegen den Welthunger. Mit ihrem Programm We Exist! setzen sie und ihre Mitstreiter:innen ein unüberhörbares Zeichen für die Errungenschaften der Frauen in der internationalen Jazzmusik. Sich spielerisch zwischen Jazz, Blues, R&B und Soul bewegend, ist Bridgewater eine furchtlose Reisende, Entdeckerin und Bewahrerin der Tradition, die Standards mit ihrer energiegeladenen Stimme und Präsenz einen eigenen Stempel aufdrückt und nicht vor mutigen Interpretationen zurückscheut.
Konzerte | Kammerkonzert

Leonkoro Quartet:
Vorbilder

Brucknerhaus Linz

Jonathan Schwarz | Violine Amelie Wallner | Violine Mayu Konoe | Viola Lukas Schwarz | Violoncello Henriëtte Bosmans // 1895‒1952: Streichquartett // 1927 Felix Mendelssohn Bartholdy // 1809‒1847: Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13 // 1827 Franz Schubert // 1797‒1828: Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 ›Der Tod und das Mädchen‹ // 1824 Wie ein roter Faden ziehen sich Vorbilder durch die Musikgeschichte der letzten Jahrhunderte. Zahlreiche Komponist:innen suchten in den Werken ihrer Vorgänger:innen Inspiration und Orientierung: Die niederländische Komponistin und Pianistin Henriëtte Bosmans – als Halbjüdin während der deutschen Besetzung Hollands verfolgt und heute kaum noch bekannt – verarbeitet in ihrem 1927 entstandenen Streichquartett Einflüsse ihrer französischen Zeitgenossen Claude Debussy und Maurice Ravel. Dem zweiten Streichquartett von Felix Mendelssohn Bartholdy, seinem ersten ›vollgültigen‹ Quartett, das er im Alter von nur 18 Jahren schuf, hört man wiederum seine Nähe zu Beethoven deutlich an. Franz Schubert ließ sich schließlich zu seinem Streichquartett Nr. 14 d-Moll von seinem wenige Jahre zuvor entstandenen Kunstlied Der Tod und das Mädchen inspirieren. Diesen musikgeschichtlichen Verbindungslinien spüren die Musiker:innen des Leonkoro Quartets nach, das zu den spannendsten Nachwuchsensembles unserer Zeit gehört. »Das Leonkoro Quartet [...] hat eine enorme Bühnenpräsenz, glüht für die Musik, fährt volles Risiko und verblüfft durch das Einfühlungsvermögen in die jeweilige Klanglichkeit der Stücke [...]« (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Liederabend

Mark Padmore & Julius Drake

Brucknerhaus Linz

Mark Padmore | Tenor Julius Drake | Klavier Clara Schumann // 1819–1896: Auswahl aus: Sechs Lieder op. 13 // 1842 Nr. 1 »Ich stand in dunklen Träumen« Nr. 2 »Sie liebten sich Beide« Nr. 4 »Der Mond kommt still gegangen« »Liebst du um Schönheit« op. 12, Nr. 4 Lorelei // 1843 Robert Schumann // 1810–1856: Auswahl aus: Fünf Lieder op. 40 ›Andersen-Lieder‹ // 1840 Nr. 1 Märzveilchen Nr. 2 Muttertraum Nr. 3 Der Soldat Nr. 4 Der Spielmann Rebecca Clarke // 1886–1979: Tiger, Tiger // 1929 Lethe // 1941 Eight O’Clock // 1927 The Seal Man // 1921–22 Benjamin Britten // 1913–1976: Sechs Hölderlin-Fragmente op. 61 // 1958 Winter Words op. 52 // 1953 Nicht als Sänger, sondern als Geschichtenerzähler versteht sich der britische Tenor Mark Padmore, der als Evangelist in Bachs Oratorien und Passionen weltberühmt geworden ist. Die Interpretationen des profilierten Liedsängers unterliegen einer ständigen Reflexion und Verfeinerung, mit einer unendlichen Liebe zum noch so kleinsten Detail. Am Klavier begleitet von Julius Drake, präsentiert Padmore bei seinem Liederabend ein intimes Programm, das Werke von Clara und Robert Schumann Kompositionen von Rebecca Clarke, Benjamin Brittens Hölderlin-Fragmenten und dem Liedzyklus Winter Words gegenüberstellt. Höchster Kunstgenuss vorprogrammiert! Konzerteinführung: Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Kammerkonzert

Jean-Guihen Queyras & Alexander Melnikov

Brucknerhaus Linz

Jean-Guihen Queyras | Violoncello Alexander Melnikov | Klavier Ludwig van Beethoven // 1770–1827: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 C-Dur op. 102, Nr. 1 // 1815 Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur op. 102, Nr. 2 // 1815 Claude Debussy // 1862–1918: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll L. 135 // 1915 Sergei Rachmaninoff // 1873–1943: Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19 // 1901 Im Jahr 1815 befand sich Ludwig van Beethoven in einer Schaffenskrise. Besonders litt er unter dem immer dramatischer fortschreitenden Verlust seines Hörvermögens: »[V]erdrießlich über vieles empfindlicher als alle andern Menschen, und mit der Plage meines Gehörs finde ich oft im Umgange andrer Menschen nur Schmerzen«, beklagte er sich gegenüber seinem Freund Joseph Xaver Brauchle. Einen Ausweg aus der Krise bot ihm schließlich das Komponieren von Kammermusik. Die zwei Sonaten für Violoncello op. 102 entstanden im Sommer 1815. Beethoven widmete sie seiner langjährigen Unterstützerin Anna-Maria Erdödy und Joseph Linke, dem Cellisten des Schuppanzigh-Quartetts. Die zwei Sonaten, die in ihrem kontrapunktischen Charakter auf Beethovens intensives Studium der Musik Johann Sebastian Bachs zu dieser Zeit schließen lassen, markieren den Beginn seines Spätwerks. Hundert Jahre nach Beethoven begann Claude Debussy ebenfalls mit der Arbeit an einem Sonatenzyklus, der von der französischen Musik des Barocks inspiriert war. Die darin enthaltene Cellosonate hat insofern auch nur wenig mit der klassischen Sonatenform gemeinsam: Die drei Sätze besitzen freie Formen und poetische Titel. Indessen vereint Rachmaninoffs romantische Cellosonate aus dem Jahr 1901 schwelgende Kantilenen mit klassischen Formprinzipien und so manchem eigenwilligen Twist. Konzerteinführung: Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Konzert

Frühjahrskonzert - Das große Blasorchester

Brucknerhaus Linz

Blasorchester LINZ AG Musik Felix Klieser | Solist Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu La forza del destino arr. Franco Cesarini Thomas Doss: Outback W. A. Mozart: Hornkonzert Nr. 2 (KV 417) arr. Bruno Peterschmitt Julius Fucik: Florentiner // Marsch George Gershwin: Rhapsody in Blue arr. Naohiro Iwai Johann Strauß Sohn: Eljen a Magyar arr. Peter Kusen jun. Don’t Stop Believin‘ // Journey // In einem abwechslungsreichen Programm zeigen die Musikerinnen und Musiker unter der künstlerischen Leitung von Paul Kusen einmal mehr, wie sie durch musikalisches Können gepaart mit Spielfreude und Wandlungsfähigkeit in der Lage sind, einen Bogen zwischen sinfonischer Blasmusik über Klassik bis hin zur Moderne zu spannen. Eröffnet wird das Konzert mit der hochemotionalen dramatischen Ouvertüre zu Giuseppe Verdis Oper La Forza del Destino. Mit Outback, einem Werk des gebürtigen Oberösterreichers Thomas Doss, der in seinem musikalischen Wirken weit über die nationalen Grenzen hinaus bekannt und anerkannt ist, entführt sie das Orchester zu den Aborigines, den australischen Ureinwohnern. Die Geheimnisse dieses Volkes faszinieren bis heute und waren Anlass zu dieser Komposition, die Ihnen unter anderem die Gelegenheit bietet, die tiefen erdigen Klänge des Didgeridoos, das als eines der ältesten Blasinstrumente gilt, live zu erleben. Für den Höhepunkt des Abends konnte der junge deutsche Hornist Felix Kieser gewonnen werden. Er wird gemeinsam mit der Linz AG Musik Wolfgang Amadeus Mozarts Hornkonzert Nr. 2 KV 417 mit der für ihn bezeichnenden klaren ungekünstelten Virtuosität darbieten. Mit neun Jahren beschloss Felix Klieser, der beste Hornist der Welt zu werden. Damals wurde er für seinen Wunsch belächelt, denn er ist ohne Arme geboren worden. Aber er lernt das Instrument mit den Füßen zu spielen und beweist damit, dass man trotz Handicap den eigenen Zielen treu bleiben und das eigentlich Unmögliche möglich machen kann. Der zweite Teil des Konzertes lebt von der Vielseitigkeit des Orchesters und den schier unerschöpflichen Möglichkeiten, die die Welt der Musik bietet: Beginnend mit dem Konzertmarsch schlechthin – Julius Fuciks Florentiner-Marsch – spannt sich der Bogen über George Gershwins Rhapsody in Blue und der Schnellpolka Eljen a Magyar! von Johann Strauß Sohn bis hin Don’t Stop Believin‘ , dem wohl erfolgreichsten Song der US-amerikanischen Rockband Journey. Freuen Sie sich auf einen spannenden Konzertabend, der Ihnen Auszeit vom Alltag bereitet! Veranstalter: LINZ AG Musik
Konzerte | Konzert

Steinaecker, Hagen & Bruckner Orchester Linz

Brucknerhaus Linz

Julia Hagen | Violoncello Bruckner Orchester Linz Philipp von Steinaecker | Dirigent Bedřich Smetana // 1824–1884: Šárka, Nr. 3 aus: Má vlast (Mein Vaterland) JB 1:112 // 1875 Bohuslav Martinů // 1890‒1959: Symphonie Nr. 4 H. 305 // 1945 Antonín Dvořák // 1841‒1904: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 // 1894‒95 Bedřich Smetanas Die verkaufte Braut begründete mit ihrer mitreißenden, folkloristisch-tänzerisch geprägten Klangsprache sowie ihrer realistischen Erzählung Mitte des 19. Jahrhunderts die Eigenständigkeit der Tschechischen Oper. Gewissermaßen ein Konzentrat dieser werkimmanenten Energie bildet die furiose Ouvertüre, deren rhythmisches Geflecht und atemlose Figurationskunst spieltechnisch höchste Anforderungen an die Interpret:innen stellt. Die perfekte Eröffnung für ein Konzert, das ganz im Zeichen der tschechischen Musik steht: Die beeindruckende motivische Arbeit des Komponisten Bohuslav Martinů ist in seiner 4. Symphonie zu erleben, die auch Einflüsse seines Vorgängers Antonín Dvořák in sich trägt. Dessen Konzert für Violoncello und Orchester bildet den krönenden Abschluss dieser Reise durch die Klanglandschaften der tschechischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts. Den Solopart übernimmt der österreichische Shootingstar Julia Hagen. Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Konzert

Oö. Landeswettbewerb 2026:
prima la musica

Brucknerhaus Linz

Johanna Lehfeldt | Klavier A Quarter to Drum | Valentin Kohlbacher, Matthias Reiter, Alvin Winkler, Bruno Zilles | Schlagwerk Ellinor Lilian Maria Westin | Violine Jakob Elias Laimer | Violoncello Katharina Stubauer | Hackbrett Michail Radler | Akkordeon Ilia Deinhammer | Gesang Cornu Varium | Joachim Buchmayr, Felix Dorninger, Selina Gaisberger, Emilia Klem | Horn Trio Dolce Vento | Stefanie Arbeithuber, Gabriel Bielefeld, Lisa Marie Miedl | Blockflöte OÖ. Landeswettbewerb prima la musica - Talente finden und fördern! 2026 haben rund 700 junge Talente aus Oberösterreich am renommierten Jugendmusikwettbewerb teilgenommen. Ausgewählte Musiker:innen und Ensembles, welche Oberösterreich im Mai und Juni 2026 am Bundeswettbewerb in Eisenstadt vertreten werden, gestalten auf der großen Bühne des Brucknerhauses Linz das feierliche Abschlusskonzert. Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer wird dabei die Urkunden überreichen und allen anwesenden Talenten persönlich zu ihren Erfolgen gratulieren. prima la musica ist der größte österreichische Jugendmusikwettbewerb und will Kinder und Jugendliche, die Freude am Musizieren haben und besondere musikalische Leistungen erbringen möchten, zur Teilnahme ermuntern, ihnen eine Bühne geben und dabei möglichst viele musikalische Talente finden und fördern. Der Eintritt ist kostenlos Veranstalter: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Kultur und Gesellschaft Geschäftsstelle MUSIK DER JUGEND
Konzerte | Konzert

Früh­lings­kon­zert der Mi­li­tär­mu­sik Ober­ös­ter­reich

Brucknerhaus Linz

Militärmusik OBERÖSTERREICH Ariana Shirasi-Fard | Solistin Veronika Riedl | Solistin Lea Cenatiempo | Solistin Nora Stossier | Solistin Flora Buchinger | Solistin Brucknerchor Linz Militärkommandant Brigadier Mag. Dieter Muhr | Moderation «Schön ist es auf der Welt zu sein» ist das Motto des Frühlingskonzertes der Militärmusik Oberösterreich, zu dem Sie das Militärkommando Oberösterreich sehr gerne begrüßen würde. Gemeinsam mit den Solistinnen Ariana Shirasi-Fard, Veronika Riedl, Lea Cenatiempo, Nora Stossier, Flora Buchinger und dem Brucknerchor Linz entbietet die Militärmusik Oberösterreich einen musikalischen Frühlingsstrauß voller Lebensfreude und Energie! Militärkommandant Brigadier Dieter Muhr wird durch das Programm führen. Veranstalter: Militärkommando OÖ / Verein "Freunde der Militärmusik OÖ"
Konzerte | Konzert

Kam­mer­kon­zert VIII

Staatsoper Unter den Linden

Klarinette: Tibor Reman Viola: Yulia Deyneka Klavier: Katia Skanavi Robert Schumann: Märchenbilder op. 113 für Viola und Klavier Carl Reinecke: Drei Fantasiestücke für Viola und Klavier op. 43 Robert Schumann: Märchenerzählungen op. 132 für Klarinette, Viola und Klavier György Kurtág: Hommage à R. Sch. op. 15d Trio für Klarinette, Viola und Klavier Jean Françaix: Trio für Klarinette, Viola und Klavier „Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.
Konzerte | Kammerkonzert

Preußens Hofmusik III

Staatsoper Unter den Linden

Musikalische Leitung: Laura Volkwein Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Baptist Vanhal, Josef Mysliveček, Giovanni Battista Martini und Johann Christian Bach Mehr als zwei Jahrzehnte schon besteht Preußens Hofmusik, die Kammerorchesterreihe der Staatskapelle Berlin, in deren Mittelpunkt Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert steht, nicht zuletzt auch Komponisten und Werke, die mit der Geschichte der Staatsoper und der Staatskapelle in besonderer Weise verbunden sind. Im Fokus der Konzerte dieser Spielzeit wird – ergänzend zur Neuinszenierung von Die Entführung aus dem Serail – Musik des frühen und mittleren Mozart stehen, der im heimischen Salzburg und auf seinen Reisen durch Europa die musikalischen Traditionen seiner Zeit mit wachen Sinnen aufgriff und produktiv für sein eigenes Schaffen zu nutzen wusste. Darüber hinaus ist an einem Wochenende der renommierte italienische Gambist und Ensembleleiter Vittorio Ghielmi bei Preußens Hofmusik zu Gast, mit einem Programm mit Musik des italienischen Barockkomponisten Agostino Steffani.
Konzerte | Konzert

Staatsoper für alle - Open-Air-Konzert

Staatsoper Unter den Linden

Dirigent: Christian Thielemann Staatskapelle Berlin Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Coriolan op. 62 Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale Ouvertüre zu Egmont op. 84 Beethoven auf dem Bebelplatz – das bieten die Staatskapelle Berlin und ihr Generalmusikdirektor Christian Thielemann dem Publikum bei „Staatsoper für alle“, open air und gratis für alle Interessierten. Die vielfältigen, plastisch ausgeformten Naturbilder der Symphonie Nr. 6, der Pastorale, sind ebenso zu erleben wie die Dramatik und die kraftvollen Aufschwünge der Egmont-Ouvertüre, angeregt von Goethes heroischer Tragödie. Zwei von Beethovens wohl profiliertesten Orchesterwerken, gespielt von der Staatskapelle Berlin, die auf eine langjährige Beethoven-Tradition zurückblicken kann. Eintritt frei - keine Anmeldung nötig
Konzerte | Konzert

Kam­mer­kon­zert VII

Staatsoper Unter den Linden

Violine: Yuki Manuela Janke, Knut Zimmermann Viola: Felix Schwartz, Sophia Reuter Violoncello: Claire Sojung Henkel Klavier: Elias Corrinth Bass: René Pape Robert Schumann: Dichterliebe op. 48 (Bearbeitung für Gesang und Streichsextett von Elias Corrinth) Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44 Johannes Brahms: Streichsextett G-Dur op. 36 „Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.
Konzerte | Konzert

Sym­pho­nie­kon­zert VII mit Christian Thielemann und Igor Levit

Staatsoper Unter den Linden

Dirigent: Christian Thielemann Klavier: Igor Levit Staatskapelle Berlin Hans Pfitzner: Klavierkonzert Es-Dur op. 31 Franz Liszt: Symphonische Dichtungen Orpheus S 98 Prometheus S 99 Groß dimensionierte, anspruchsvolle Opern hat Hans Pfitzner komponiert, darüber hinaus auch opulente Orchesterwerke. Neben Konzerten für die Violine und das Violoncello schrieb er 1922 auch ein viersätziges Klavierkonzert, die spätromantische Tradition von Brahms und Max Reger weiterführend. Ein spürbar innovativer Geist, gar Visionär der Musik war hingegen Franz Liszt, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinen Symphonischen Dichtungen ein neues Kapitel der europäischen Musikgeschichte aufschlug. Drei dieser Kompositionen für das große, klangfarbenreiche Orchester, sehr unterschiedlich in ihrem Inhalt und ihren Erscheinungsformen, beweisen die Vielfalt der gestalterischen Ansätze, die Liszt dieser neu entwickelten, schon bald sehr prominenten musikalischen Gattung zuteilwerden ließ.
Konzerte | Konzert

Mu­se­ums­kon­zert VIII

Staatsoper Unter den Linden

Flöte: Claudia Stein Klarinette: Tibor Reman Violine: Yuki Manuela Janke, Knut Zimmermann Viola: Sophia Reuter Violoncello: Claire Sojung Henkel Harfe: Anna Fitzenreiter Jean-Yves Daniel-Lesur: Suite Medievale für Flöte, Streichtrio und Harfe Igor Strawinsky: Drei Solostücke für Klarinette Albert Roussel: Trio Op. 40 für Flöte, Viola und Violoncello Jules Massenet: Méditation aus der Oper Thais für Violine und Harfe Jaques Ibert: Deux Interludes für Flöte, Violine und Harfe Gabriel Fauré: Sicilienne für Violoncello und Harfe Maurice Ravel: Pavane für Flöte und Harfe Maurice Ravel: Introduction et Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett Seit 2010 spielen Kammermusikensembles der Staatskapelle im Bode-Museum, einem Juwel der Berliner Museumslandschaft. Matinee-Konzerte von gut einer Stunde Spieldauer im Gobelinsaal, mit vielfältigen Programmen, die Musik aus Barock und Klassik ebenso enthalten wie Werke aus Romantik und Moderne, können zwanglos in weitere Stunden im Museum übergehen – etwa bei einer Führung durch die Ausstellung und zum „Kunstwerk des Tages“, bei einem individuellen Rundgang oder bei einem kulinarischen Ausklang im stilvollen Museumscafé.

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.