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Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, als Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens. Bis heute ist die Dresdner Philharmonie ein Konzertorchester mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium. Ihre Heimstatte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist seit 2011 Michael Sanderling. Neben Kurt Masur, Chefdirigent in den Jahren 1967–1972, zählten zu seinen Vorgängern u.a. Paul van Kempen, Carl Schuricht, Heinz Bongartz, Herbert Kegel, Marek Janowski und Rafael Frühbeck de Burgos.
Die musikalische und stilistische Bandbreite der Dresdner Philharmonie ist groß. Einerseits hat sich das Orchester im romantischen Repertoire einen ganz eigenen „Dresdner Klang“ bewahrt. Zum anderen hat es sich eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als für moderne Werke erarbeitet. Früh standen auch bedeutende Komponisten als Dirigenten an seinem Pult, von Brahms, Tschaikowski, Dvořák über Strauss bis zu Penderecki und Holliger.
Bis heute spielen Uraufführungen im Spielplan eine wichtige Rolle. Gastspiele in aller Welt zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Und auch die seit 1937 gewachsene Diskographie der Philharmonie ist stattlich. Ein neuer CD-Zyklus unter der Leitung von Michael Sanderling, der beim Label Sony Classical erscheint, bringt die Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch mit den Sinfonien Beethovens in Dialog.

Kontakt

Dresdner Philharmonie
Schloßstr. 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0) 351 | 4 866 282
E-Mail: sekretariat@dresdnerphilharmonie.de

 

Ticketservice im Kulturpalast:
Schloßstr. 2, D-01067 Dresden
Telefon: +49 (0) 351 | 4 866 866
Fax: +49 (0) 351 | 4 866 353
E-Mail: ticket@dresdnerphilharmonie.de
www.dresdnerphilharmonie.de

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 10 – 19 Uhr
Samstag 9 – 14 Uhr

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.
Bewertungschronik

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Konzert

Mozart Prager Sinfonie

Kerem Hasan, Dirigent
Ksenija Sidorova, Akkordeon
Dresdner Philharmonie


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur „Prager“
Dobrinka Tabakova: Konzert für Akkordeon und Orchester „Sublime Dreams of Living Machines“
Leoš Janáček: "Das schlaue Füchslein" Suite aus der Oper

Klassik trifft Akkordeon

Traditionell wird es eher mit Volksmusik assoziiert: als Instrument des Jahres 2026 rückt das Akkordeon endlich auch ins Blickfeld des Klassikpublikums. Zurecht, denn es ist viel mehr als ein wuchtiger Blasebalg! Als „Maschine mit einer Seele“ — ein Instrument mit mechanischen Teilen und gleichzeitig „atemhaftem Zentrum“ beschreibt es Dobrinka Tabakova, die Komponistin des Akkordeonkonzerts „Sublime Dreams of Livng machines“. Raffiniert verbindet es emotionale Direktheit, klangliche Raffinesse und zeitgenössische Reflexion über Mensch und Technik. Auch Janáčeks Oper „Das schaue Füchslein“ ist mehr als es auf den ersten Blick scheint, nämlich kein harmloses Tiermärchen, sondern eine Parabel auf die Unvollkommenheit des Menschen. Ganz unbeschwert erscheint dagegen Mozarts „Prager“ Sinfonie, die bald nach ihrer Uraufführung 1887 in Prag zu einem Lieblingsstück des Publikums wurde.

Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. inkl. Pause

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Konzert

Tabita Berglund mit Schubert

Tabita Berglund, Dirigentin
Josef Špaček, Violine
Diyang Mei, Viola
Dresdner Philharmonie


Ludwig Irgens-Jensen: Passacaglia für Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur
Franz Schubert: Sinfonie h-Moll "Unvollendete"

Mozarts Sinfonie concertante und Schuberts vollendete „Unvollendete“

Für viele spielt sie in der zweiten Reihe, aber Mozart liebte die Bratsche und schätzte ihren sonoren Klang. Wenn er selbst Kammermusik machte, griff er oft zur größeren Schwester der Violine. In seiner Sinfonia concertante Es-Dur lässt er beide Instrumente so richtig erstrahlen. Als „vollendet Unvollendete“ wird sie von manchen bezeichnet – Schuberts vielleicht bekannteste Sinfonie ist tatsächlich ein Meisterwerk. Fast tragisch düster zu Beginn, verbreitet der zweite Satz eine fast hymnische Glückseligkeit. Warum Schubert die Sinfonie nicht zu Ende schrieb, ist ein großes Rätsel der Musikgeschichte. Aber vielleicht sollte man sie einfach als das hören, was sie ist: eines der emotional ergreifendsten Werke der musikalischen Romantik.

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

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Konzert

Bolero

Stéphane Denève, Dirigent
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Dresdner Philharmonie


Guillaume Connesson: "Flammenschrift"
Robert Schumann: Cellokonzert a-Moll
Albert Roussel: Sinfonie Nr. 3 g-Moll
Maurice Ravel: "Bolero"

Von „Flammenschrift“ bis Walzertaume

Was Maurice Ravel ein «Experiment» nannte, gehört heute zu den beliebtesten und eingängigsten Stücken im Konzertsaal: Sein «Boléro» ist im Grunde ganz einfach aufgebaut, er besteht aus zwei sehr ähnlichen Melodien, die immer wiederholt werden. Der Rhythmus bleibt dabei die ganze Zeit gleich, er wird wie ein Motor von einer kleinen Trommel hervorgebracht. Was eintönig klingt, ist es jedoch nicht, denn durch immer neue Klangfarben und immer mehr Lautstärke verändert sich die Musik in jedem Augenblick, bis sie mit voller Wucht endet. Schumanns einziges Cellokonzert wurde zunächst missverstanden: zu introvertiert, zu wenig virtuos galt es vielen. Dabei wollte der Komponist gar kein brillantes «Effektkonzert» schreiben, sondern hat dem Cello eine poetische, innerliche Stimme geben. Cellisten wie Pablo Casals und später Mstislav Rostropovich machten das Werk berühmt, und heute ist es aus dem Repertoire der großen Konzertsäle nicht mehr wegzudenken. l

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

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Konzert

Brahms Violinkonzert

Bar Avni, Dirigentin
Vadim Gluzman, Violine
Dresdner Philharmonie


Fanny Hensel (geb. Mendelssohn): „Das Jahr“ - Zyklus, Orchestrierung der originalen Klavierstücke durch Detlev Glanert (Auftrag der Dresdner Philharmonie gemeinsam mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und dem Scottish Chamber Orchestra, Deutsche Erstaufführung)
Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur

Vadim Gluzman spielt eins der großen romantischen Violinkonzerte

Fanny Hensel stand nicht nur lange im Schatten ihres berühmten Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy, auch als Komponistin wurde sie erst (viel zu) spät entdeckt. Ihr Zyklus „Das Jahr“ war sogar bis 1980 verschollen. Heute gilt er als wahrer musikalischer Schatz. Ursprünglich für Klavier komponiert, ist jedes der 12 Charakterstücke einem Monat gewidmet. Inspiriert wurden sie von der Kultur und Natur Italiens, entsprechend sonnig, lichtdurchflutet und heiter ist ihr Charakter.
Johannes Brahms‘ Violinkonzert dagegen wurde schon mit seiner Uraufführung berühmt. Das lag aber nicht nur an seinen eingängigen und im letzten Satz ungarisch-feurigen Melodien, sondern daran, dass es zunächst als fast unspielbar galt. „Das ist viel zu schwer!“, meinte Joseph Joachim, dem Brahms das Konzert als Freundschaftsgeschenk gewidmet hatte. Aber er überwand die Schwierigkeiten, so wie viele Geigerinnen und Geiger nach ihm, und heute gehört es zu den beliebtesten Violinkonzerten überhaupt.

Dauer: ca. 2 Std. 15 Min. inkl. Pause

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Konzert

Runnicles mit Bruckner

Sir Donald Runnicles, Dirigent
Emanuel Ax, Klavier
Dresdner Philharmonie


Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Bruckner-Sinfonie und Klavierlegende Emanuel Ax mit Klavierkonzert von Beethoven

Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur zeigt den jungen Komponisten zwischen Mozart-Nähe und eigener Handschrift. Spritzige Virtuosität, dialogische Orchesterführung und lyrische Passagen prägen das Werk. Besonders das heitere Rondo-Finale verbindet Eleganz mit überraschendem Witz.
Typisch für die Sinfonien von Bruckner sind großangelegte Entwicklungen und ganz verinnerlichte Passagen, seine Siebte ist da keine Ausnahme. Als er sie komponierte, starb der von ihm verehrte Richard Wagner. Anlass für Bruckner, den langsamen Satz mit Glockengeläut enden zu lassen. Und noch einen Bezug zu Wagner hat das Werk: für ihre Aufführung verlangte Bruckner den Einsatz sogenannter „Wagner-Tuben“, klanglich eine Mischung aus Horn und Posaune, die Wagner extra für seinen Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ erfunden hatte.

Dauer: ca. 2 Std. 15 Min. inkl. Pause

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Konzert

Olivier Latry

Olivier Latry, Orgel

Johann Sebastian Bach:
Chaconne aus der Partita d-Moll für Violine (Arr. Henri Messerer)
Schlusschor aus der Matthäus-Passion (Arr. Charles-Marie Widor)
Siziliano aus der Flötensonate Es-Dur (Arr. Louis Vierne)
Aria aus der Pfingstkantate BWV 68 (Transkription von Eugène Gigout)
Louis Vierne:
Trois "Pièces en style libre"
Jean Langlais:
"Dialogue sur les Mixtures" (aus "Suite brève")
"Prélude Modal"
Marcel Dupré:
Präludium und Fuge g-Moll

Er hat unsere Orgel 2017 mit eingeweiht, war mehrfach Palastorganist und hat gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie nun auch das erste Album auf der Eule-Orgel eingespielt. Olivier Latry präsentiert in diesem Konzert Werke von Komponisten, die ihm besonders nahe sind, dazu zählen natürlich unbedingt Bach, Vierne und Langlais. Seinen Landsmann Marcel Dupré betrachtet er als Schlüsselkomponisten der modernen französischen Orgeltechnik, er verehrt ihn auch als Meister der Improvisation und gilt selbst als ihr Erbe. In diesem Konzert gibt er mit einem Präludium und Fuge seines großen Vorbilds eine Kostprobe aus dem CD-Programm und präsentiert sich auch mit seiner enormen Improvisationskunst.

Auf Einladung der Dresdner Philharmonie
anlässlich des Erscheinens der ersten CD mit der Eule-Orgel im Kulturpalast – mit Olivier Latry und der Dresdner Philharmonie

Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. ohne Pause

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Konzert

Scheherazade

Trompetenkonzert und märchenhafte Klänge

Aziz Shokhakimov, Dirigent
Sergei Nakariakov, Trompete
Dresdner Philharmonie


Alexander Borodin: "Polowetzer Tänze" aus der Oper "Fürst Igor"
Alexander Arutjunjan: Konzert für Trompete As-Dur
Nikolai Rimski-Korsakow: "Scheherazade" - Sinfonische Suite aus "Tausendundeine Nacht"
Aram Chatschaturjan: „Lezginka“ aus dem Ballett „Gayane“

Alexander Borodin war eigentlich Chemiker. Oft komponierte er spät nachts oder zwischen seinen Experimenten, auch die berühmten Polowetzer Tänze, die eigentlich zu seiner Oper „Fürst Igor“ gehören. Er starb jedoch, bevor er die Oper vollenden konnte, seine Komponisten-„Kollegen“ Rimski-Korsakow und Glasunow brachten sie schließlich in ihre letzte Fassung für Orchester. Von Ersterem stammt ein weiteres bekanntes russisches Meisterwerk: eine Suite frei nach Motiven der Erzählsammlung „Tausendundeine Nacht“. Klingt nach Programm-Musik? Rimski-Korsakow selbst wollte seinem Werk eigentlich gar kein Programm geben, aber wer genau hinhört, erkennt unschwer, dass er in den vier Sätzen vier der Erzählungen nachbildet. Dabei hat er einige Motive sehr plastisch gestaltet: Das eine erklingt direkt zu Beginn und charakterisiert mit seiner Klangwucht den brutalen Sultan. Die Sphäre von Scheherazade wird von den schillernden Girlanden der Solovioline und der Harfe hervorgerufen. Ganz klar: sie ist eine raffinierte Erzählerin, die die Kunst des Spannungsaufbaus vollkommen beherrscht. Und allgegenwärtig in diesem Werk ist das wogende Meer. Und so entsteht ein musikalischer Bilderbogen von klangsüffiger Pracht.
Das Trompetenkonzert As-Dur von Alexander Arutiunian zeichnet sich durch die Verbindung klassischer Konzertform mit armenischer Volksmusik aus. Markant sind kantable Melodien, rhythmische Vitalität, tänzerische Elemente und eine brillante, zugleich gesangliche Trompetenstimme, die Virtuosität mit folkloristischem Charakter vereint.

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

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Konzert

Fazil Say und Patricia Kopatchinskaja

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Fazil Say, Klavier


Karol Szymanowski: "Mythen" für Violine und Klavier
Patricia Kopatchinskaja: "UniSolo" für Violine und Klavier
Fazil Say: »Lost Screams Sonata« für Violine und Klavier
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine A-Dur "Kreutzersonate"

Sie ist wild, frech und wunderbar, manchmal auch theatralisch, originell und experimentell. Und dabei aber immer mit beiden Beinen auf dem Boden internationaler Bühnen – gerne auch barfuß. Nicht nur mit ihrem theatralischen Auftreten zeigt Patricia Kopatchinskaja, dass sie sich nicht um Konventionen schert. Ihr außergewöhnlicher Charakter, gepaart mit ihrer virtuosen technischen Fertigkeit und einer natürlichen Musikalität, hat die Geigerin an die Weltspitze gebracht.
Als ungewöhnliche Musikerpersönlichkeit gilt auch ihr langjähriger Kammermusikpartner Fazıl Say. Der türkische Pianist berührt auf eine unmittelbar-packende Weise, die in der Welt der klassischen Musik selten ist. Beide kennen sich seit über 20 Jahren und sie schätzen einander über alle Maßen, es lag also nahe, sie nun auch gemeinsam nach Dresden einzuladen. Im Programm haben sie neben zwei selbstkomponierten Stücken auch Beethovens berühmt-berüchtigte Kreutzersonate. Berüchtigt vor allem wegen ihrer enormen technischen Anforderungen, aber auch enorm schön - mit weiten melodischen Bögen und abwechslungsreichen Sätze, vom furiosen ersten Satz über den meditierenden zweiten bis zum jubelnden Finale.

Dauer: ca. 2 Std. 15 Min. inkl. Pause

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Klavierkonzert

Tschaikowski Pathétique

Fabien Gabel, Dirigent
Katia und Marielle Labèque, Klavier
Dresdner Philharmonie


Modest Mussorgsky: "Chowanschtschina" - Vorspiel für Orchester
Philip Glass: Doppelkonzert für zwei Klaviere und Orchester
Peter Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 h-Moll "Pathétique"

Minimal Music im Klavier-Doppelkonzert und romantische Klangpracht

Minimal Music ist längst keine Randerscheinung mehr im klassischen Konzert, und das liegt nicht zuletzt an Philipp Glass, einem der engagiertesten und erfolgreichsten Komponisten dieses Musikstils. Sein Konzert für zwei Klaviere hat er für die beiden Solistinnen des Abends geschrieben, für die Schwestern Katia und Marielle Labèque. Kein Wunder, denn er meinte, das Konzert funktioniere nur, wenn „mit einem Gehirn“ gespielt werde. Ganz so ist es natürlich nicht, aber dass die beiden Künstlerinnen eine fast symbiotische Verbindung in ihrem gemeinsamen Spiel eingehen, kann man an diesem Abend live erleben.
Seine Sechste Sinfonie war gleichzeitig die letzte, die Tschaikowski schrieb. Neun Tage nach ihrer Vollendung starb er. Bis heute wird spekuliert, ob er Selbstmord beging, vergiftet wurde, oder eines natürlichen Todes starb. Keine Spekulation aber ist, was wir heute in seiner Musik hören: Mut und Zuversicht zu Beginn, über Enttäuschung bis hin zu Resignation und fast völligem Verlöschen am Ende. Der letzte Satz wird von vielen als ein Requiem gedeutet, das er für sich selbst schrieb.

Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

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Lesung mit Musik

A Christmas Carol

Ulrich Noethen, Sprecher
Devid Striesow, Sprecher
Michael Rotschopf, Sprecher
Petra Schmidt-Schaller, Sprecherin
Leonardo Mockridge, Sounds
Simone Henke, Szenische Einrichtung
Iris Geißler, Musikalische Leitung
Wolfgang Hentrich, Musikalische Leitung
Philharmonischer Chor Dresden
Mitglieder der Dresdner Philharmonie


Charles Dickens:
"Ein Weihnachtslied in Prosa oder Eine Geistergeschichte zum Christfest" Szenisch-musikalische Fassung der Erzählung von Charles Dickens, Libretto von John von Düffel

„Weihnachten ist Humbug!“ brummt der griesgrämige Geldverleiher Ebenezer Scrooge, als er an Heiligabend nach der Arbeit allein zu Hause sitzt. Weihnachtsfreude? Nichts für ihn! Weder sein Neffe, der ihn zum Festessen einlädt, noch Kinder, die Weihnachtslieder singen, können ihn erweichen. Doch zur Geisterstunde wird sein Leben auf den Kopf gestellt: Der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley erscheint – beladen mit rasselnden Ketten und einer unheimlichen Warnung. Scrooge soll sein Leben ändern, sonst droht ihm ein ähnliches Schicksal!
Ehe er sich versieht, wird er von den Geistern der Weihnacht auf eine bewegende Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mitgenommen. Angesichts der Folgen seines Handelns wird aus dem eiskalten Geizhals allmählich ein Mann, der das wahre Wesen von Weihnachten versteht.
Begleitet wird die szenische Lesung von festlichen englischen Weihnachtsliedern, gesungen vom Philharmonischen Chor – ein stimmungsvoller Abend voller Gänsehaut und Herz!

Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. ohne Pause

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Familienkonzert

Weihnachts­oratorium für Kinder

Kreuzkantor Martin Lehmann, Dirigent
Malte Arkona, Moderation
Michael Kube, Konzeption
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie


Johann Sebastian Bach: Auszüge aus dem "Weihnachtsoratorium"

Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach – wer kennt es nicht. Für viele Menschen ist es fester Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. In einer extra für Kinder gestalteten Fassung, schaffen Ausschnitte aus diesem berühmten Oratorium für Chor, Solisten und Orchester mit Moderation einen musikalischen Zugang zur Weihnachtsgeschichte. Eine besondere Musikstunde mit dem Dresdner Kreuzchor und der Dresdner Philharmonie im Konzertsaal des Kulturpalastes. Lasst Euch überraschen!

Dauer: ca. 1 Std. ohne Pause

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Konzert

Adventssingen mit dem Bürgerchor am Kulti

Gunter Berger, Leitung
Bürgerchor am Kulti


Das beliebte Mitsingkonzert in der Adventszeit

Die begeisterten Hobby-Sängerinnen und -sänger des Bürgerchors am Kulti laden ein, Weihnachtslieder zu hören und selbst mitzusingen. Ein stimmungsvolles Konzert unter der Leitung von Chordirektor Gunter Berger, das so richtig auf die festlichen Tage einstimmt.

Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. ohne Pause

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Konzert

Mahler 4

Ádám Fischer, Dirigent
Ruzan Mantashyan, Sopran
Dresdner Philharmonie


Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur

Altmeister Ádám Fischer dirigiert Haydn und Mahler

Joseph Haydn war ein Star, lange bevor es Stars überhaupt gab. Besonders mit den zwölf Sinfonien, die er für das Londoner Publikum schrieb und die auch in London uraufgeführt wurden, hatte er einen solchen Erfolg, dass er ein richtig reicher Mann wurde. Es gab Merchandising, Fanartikel und Presse, und das Publikum raste regelrecht vor Begeisterung in seinen Konzerten. Das gilt auch für seine allerletzte Sinfonie Nr. 104, die wie mit einem Donnerschlag beginnt und im letzten Satz den Charakter eines böhmischen Volksliedes trägt.
Gustav Mahler hat seine Vierte Sinfonie als sein „heiterstes Werk“ bezeichnet. Das Publikum der Uraufführung fand sie fast zu einfach für Mahler und nahm die elegante Oberfläche nicht ernst – ihre Abgründigkeit verstand man erst später: Der „Himmel“ in Mahlers 4. Sinfonie ist kein erhabener Jenseitsraum, sondern eine kindlich-naive Vision des Paradieses. Ausgehend vom Wunderhorn-Lied „Das himmlische Leben“ zeichnet Mahler eine helle, durchsichtige Klangwelt voller Ironie, Einfachheit und sanfter Entrückung, in der Unschuld und leiser Zweifel nebeneinander bestehen.

Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. ohne Pause

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Konzert

Sind die Lichter angezündet

Gunter Berger, Dirigent
Karolina Juodelyte, Orgel
Philharmonischer Kinderchor Dresden
Mitglieder der Dresdner Philharmonie


Das beliebte Weihnachtskonzert des Kinderchores

Es gibt etwas lästige Traditionen und dann gibt es solche, die ein Ereignis erst so richtig rund machen. Zu letzteren gehört zweifellos das Weihnachtskonzert unseres Philharmonischen Kinderchores! Er lädt auch in diesem Jahr wieder Großeltern, Eltern und natürlich vor allem alle Kinder ein, bekannte und weniger bekannte Weihnachtslieder zu hören und einige davon auch mitzusingen. Danach kann das Fest kommen…

Dauer: ca. 1 Std. 15 Min. ohne Pause

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Konzert

Tschaikowski und Beethoven

Aurel Dawidiuk, Dirigent
Alexander Melnikov, Klavier
Dresdner Philharmonie


Peter Iljitsch Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur

Klassik und Romantik zu Weihnachten

Was passiert, wenn ein 29-jähriger Komponist die Tradition ein kleines Stück verschiebt – und ein anderer sein eigenes Werk zunächst für unspielbar hält? Unser Konzert verbindet zwei Klassiker, die nicht auf Anhieb Erfolg hatten. Beethovens Erste Sinfonie beginnt überraschend „falsch“ und zeigt schon im Jahr 1800, dass hier jemand die Regeln kennt – und sie bewusst dehnt. Zeitgenossen fanden das Werk zu laut und zu kühn. Heute hört man darin den Beginn einer neuen musikalischen Epoche. Tschaikowskis Erstes Klavierkonzert wurde von seinem Freund Nikolai Rubinstein, der die Uraufführung spielen sollte, zunächst scharf zurückgewiesen; auch Tschaikowski selbst war zunächst nicht überzeugt von seiner Komposition. Das Werk „emigrierte“ und feierte seine Premiere ausgerechnet in Boston. Erst bei seiner zweiten Aufführung hatte es auch in Russland Erfolg und gehört heute zu den Publikumslieblingen schlechthin. Der monumentale Beginn ist ebenso legendär wie einmalig: Die kraftvollen Akkorde kehren im weiteren Verlauf nicht mehr zurück…

Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. inkl. Pause

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Konzert

Walzerträume – 200 Jahre Josef Strauß

Wolfgang Hentrich, Dirigent
Daniel Bäz, Fagott
Konstanze Pietschmann, Violoncello
Dresdner Philharmonie
mit Moderation


Johann Strauß (Sohn):
Die Fledermaus: Ouvertüre
Unter Donner und Blitz - Polka schnell op. 324
"An der schönen blauen Donau"
Romanze Nr. 1 für Cello, Harfe und Orchester d-moll.
Josef Strauß:
"Delirien"
"Feuerfest"
"Moulinet"
"Ohne Sorgen"
Hans Christian Lumbye:
"Champagner-Galopp"
Julius Fučik:
"Donausagen"
"Der alte Brummbär" für Fagott und Orchester
Pietro Mascagni:
Intermezzo aus "Cavalleria rusticana"
Claude Debussy:
"Clair de lune" (Arr. André Caplet)

Schwungvolle Gala zum Jahreswechsel

Optimismus, Leichtigkeit und Neubeginn – unsere Konzerte zum Jahreswechsel stellen wir ganz ins Zeichen von Wiener Walzer und Co. Und wer steht mehr dafür als die Familie Strauß – angefangen bei Vater Johann Strauß, über seinen Sohn Johann, den „Walzerkönig“, bis hin zu dessen jüngerem Bruder Josef Strauß. Letzterem ist das Programm anlässlich seines 200. Geburtstag 2027 unter der Leitung unseres Konzertmeisters Wolfgang Hentrich gewidmet. Josef stand zu Unrecht immer etwas im Schatten seines Bruders, dabei gilt er als der musikalisch Raffinierte und Tiefgründigere – und das, obwohl er eigentlich Brückenbauer werden wollte und nicht Komponist. Nur weil sein Bruder Johann zu erschöpft war, sprang er ein. Ein Glück für die Musikwelt, denn so gibt es neben den absoluten Klassikern wie „An der schönen blauen Donau“ und der effektvollen Polka „Unter Blitz und Donner“ z.B. auch die Polka „Feuerfest“, die Josef Strauß im Auftrag der Firma Wertheim schrieb, deren Markenzeichen feuerfeste Tresore waren…

Dauer: ca. 2 Std. 45 Min. inkl. Pause

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Konzert

Orgelkonzert zum Jahreswechsel

Iveta Apkalna, Orgel

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge d-Moll für Orgel BWV 565
Camille Saint-Saëns: „Danse macabre“ (Arr. Edwin H. Lemare)
César Franck: Prélude, Fugue et Variation
Léon Boëllmann: "Suite gothique"
Gabriel Dupont: "Méditation"
Charles-Marie Widor: Toccata aus der Orgelsinfonie Nr. 5

Iveta Apkalna brilliert an der Eule-Orgel

Kein Konzert ohne Bach! Diesem Grundsatz bleibt unsere Palastorganistin Iveta Apkalna auch im Silvesterkonzert treu und eröffnet es mit dessen vielleicht berühmtestem Stück, der Toccata und Fuge d-Moll. Hollywood hat das Werk zum Soundtrack für Grusel gemacht – Vampire, Burgen, Nebel inklusive. Kein Wunder, packt es doch das Publikum vom ersten Ton an. Packend und virtuos geht es auch weiter, mit Werken französischer Komponisten, die ja ohnehin für ihre Liebe zur Königin der Instrumente bekannt sind, bis es mit dem wahrscheinlich zweitberühmtesten Orgelstück endet. Bei der Toccata aus der Fünften Orgelsinfonie von Charles Marie Widor reizt Apkalna wirklich alle technischen Möglichkeiten unserer Konzertsaalorgel aus und setzt damit einen fulminanten Schlusspunkt hinter das vergangene Jahr.

Mit einem Glas Sekt können Sie im Anschluss das neue Jahr mit Blick auf den Altmarkt im Kulturpalast begrüßen. Bis 0.45 Uhr bleibt das Haus für das Konzertpublikum geöffnet.

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2 Familienkonzert

phil zu entdecken

... im Zaubergarten

Anna Sułkowska-Migoń, Dirigentin | Debut in Dresden
Malte Arkona, Moderation
Dr. Michael Kube, Konzeption
Victoria Esper, Stimme Phili
Dresdner Philharmonie, Orchester


Auszüge aus:
Sergei Prokofjew
Suite aus der Oper
"Die Liebe zu den drei Orangen"
Gabriel Fauré
"Pelléas et Mélisande" Suite
Albert Roussel
"Bacchus et Ariane" Suite Nr. 2

Große Musik kann große Geschichten erzählen. Oft genug verbergen sich hinter den Tönen ganze Dramen um Liebe und Leidenschaft, aber auch um Trauer und Tod. Doch gleich, ob die Melodien eher heiter, schwelgerisch oder ernst sind: Sie vermitteln immer Gefühle und rufen Bilder aus der Erinnerung hervor - so etwa mit Sicherheit die Sicilienne aus Gabriel Faurés romantischer Suite "Pelléas et Mélisande". Es ist ein "Spiel mit fließenden Kurven" (Debussy), ein Spiel wie mit Blüten und Farben. Was es aber wohl mit der "Liebe zu den drei Orangen" auf sich hat? Malte und Phili begeben sich dazu auf Spurensuche zwischen Kulturpalast, Botanischem Garten und Orangerie.

Ab 5 Jahre
10 | 5 € Kinder

phil zu entdecken bewerten:

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Bewertungen & Berichte phil zu entdecken

10.01.23, 14:55, Kulturnator Klassik mal kindisch

Wir waren zu einem Familienkonzert der Dresdner Philharmonie mit unserem kleinen Söhnchen. Natürlich waren die Musiker und auch der moderne Konzertsaal ein Genuß. Was aber das Ganze zu einem Erlebnis insbesondere für die Kleinen abrundet, war die vergnügte, leicht alberne und mindestens für die Kinder auch hilfreiche Moderation durch Malte Arkona. Nehmen Sie Ihr Kind mit: es wird klassische Konzerte lieben.

1 Konzert

Dresdner Gedenktag

Das traditionelle Gedenkkonzert unter Leitung von Chefdirigent Marek Janowski

Marek Janowski, Dirigent
MDR-Rundfunkchor, Chor
James Wood, Einstudierung MDR-Rundfunkchor
Dresdner Philharmonie, Orchester


Hans Werner Henze:
Sinfonia N.9 für gemischten Chor und Orchester
Dichtung auf Anna Seghers‘
Roman »Das siebte Kreuz« von
Hans-Ulrich Treichel
"Den Helden und Märtyrern des
deutschen Antifaschismus gewidmet"

Das Gedenkkonzert der Dresdner Philharmonie zum 13. Februar zu leiten, ist Chefdirigent Marek Janowski ein wichtiges Anliegen. In diesem Jahr hat er dafür ein Werk ausgewählt, das in enger Beziehung zu Anna Seghers' Roman "Das siebte Kreuz" steht. In sieben Episoden empfindet Hans Werner Henze in seiner expressiven und in ihrer Dramatik erschütternden Sinfonie musikalisch die Geschichte der Flucht von sieben Häftlingen aus einem Konzentrationslager der Nazis nach. Mit dem MDR Rundfunkchor hat Janowski einen exzellenten Partner für die den höchst anspruchsvollen Part des Chores gewinnen können.

55 | 45 | 39 | 33 | 25 | 18 €
9 € für Junge Leute

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Bewertungen & Berichte Dresdner Gedenktag

01.02.23, 16:39, Dresden-Blog Schweigen zum Gedenken

Und auch dieses Jahr wird es große Aufregung geben. Und auch dieses Jahr werden Hass und Streit fröhliche Urständ feiern.
Es sind Menschen gestorben am 13. Februar 1945. Viele davon Frauen, Flüchtlinge. Kleine Kinder sind mit ihrem Teddy in der Hand in der Gluthölle Dresdens bei lebendigem Leibe verkohlt. Menschen haben versucht die Flammen auf Ihrer Haut und in Ihren Haaren in der Elbe zu löschen. Das brennende Napalm war auch nicht mit mit einem ganzen Fluß voller Wasser zu löschen. Die Feuersbrunst hat solch einen gewaltigen Unterdruck erzeugt, dass Abertausende in den Kellern erstickt sind. Der Luftstrom hat Kinder mit nach oben gerissen und über den Dächern fliegend entzündet. Ein sterbendes Kind, dass völlig allein durch eine Gluthölle fliegt, gebietet uns Respekt vor diesem Tag. Schweigt! Nur diesen einen Tag.

1 Lesung

Meinungsfreiheit!

Veranstaltung anlässlich der Jahrestage "90 Jahre Bücherverbrennungen in Dresden"

Uwe Wittstock, Lesung
Dunja Hayali, Sprecherin
Cornelius Pollmer, Moderation
Thomas de Maizière, Sprecher
Mitglieder der Dresdner Philharmonie


Werke von Paul Hindemith und Norbert von Hannenheim
Lesung, Musik und Disskusion

Grundgesetz, Artikel 5: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten..." Was für uns Verfassungsrang hat, war den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Ihre Herrschaft begann 1933 mit Bücherverbrennungen, auch in Dresden wurden Autoren und ihre Werke öffentlich geächtet. Alles längst Vergangenheit? Die Journalistin Dunja Hayali, der CDU-Politiker Thomas de Maizière und der Autor Uwe Wittstock diskutieren darüber, was Meinungsfreiheit eigentlich bedeutet, wodurch sie gefährdet werden kann und wie wir sie in unserer immer differenzierteren Gesellschaft schützen können.
Mitglieder der Dresdner Philharmonie gestalten die Veranstaltung musikalisch.

Veranstaltung in Kooperation mit den Städtischen Bibiotheken Dresden

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Bewertungen & Berichte Meinungsfreiheit!

13.03.23, 18:22, Kulturnator im Schein der Scheiterhaufen - Bücherverbrennung vor 90 Jahren

Die Bücherverbrennung vor 90 Jahren hat sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Deutlicher hätten die Nazis ihre finsteren Absichten gar nicht erhellen können als im Schein der Scheiterhaufen. Aber es ist nicht die physische Vernichtung allein, die diese Schandtat zeichnet wie ein Kainsmal. Der Geist, dem das entsprungen, ist das Verbrechen. Bilderstürmerei, Gesinnungsschnüffelei, Blockwartsmentalität, Denkverbote, Sprechverbote sind das Pilzgeflecht, dass im Verborgenen durch die Gesellschaft wuchert. Und das erleben wir auch heute wieder. Nicht Verbrannt jedoch verbannt werden Bücher auch 90 Jahre nach der Bücherverbrennung. Es sind Bücher aus Büchereien verbannt worden, die gerade in Dresden zum Kulturerbe gehören. Ausgerechnet einen Erich Kästner aufgrund seines „Wordings“, so die anglistische Begründung, aus den Beständen einer Bibliothek zu entfernen, wie in Bad Dürrheim in Baden-Württemberg tatsächlich geschehen, ist lediglich eine vegane Form der Bücherverbrennung. Über 3.200 andere Werke sind der Entsorgung anheim gefallen. Darunter unfassbarer weise auch Pippi-Langstrumpf-Bücher von Astrid Lindgren.

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Wir möchten mit Ihnen während der Zeit der Schließung des Kulturpalastes in Kontakt bleiben und bieten Ihnen an, über die Social Media-Kanäle mit uns zu kommunizieren. Wir können zwar momentan unsere Konzerte nicht veranstalten, aber Sie werden auf unserer Website Links zu Aufnahmen der von uns geplanten Werke finden oder auch zu Einspielungen anderer Werke, die wir für interessant halten – manchmal in historischen Aufführungen durch die Dresdner Philharmonie oder in exemplarischen Einspielungen durch andere Interpreten. Auch stellen wir Ihnen die Programmhefte zu den geplanten Veranstaltungen online zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie mit uns über Facebook oder Instagram im Gespräch.

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23.03.20, 18:12, Kulturnator Hoffentlich sehen wie uns bald

Hoffentlich sehen wie uns bald wieder beim Hören. Was für eine verrückte Zeit. Ende April geht es weiter, hoffen wir alle.

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© Rittershaus-Pauly
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Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, als Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens. Bis heute ist die Dresdner Philharmonie ein Konzertorchester mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium. Ihre Heimstatte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist seit 2011 Michael Sanderling. Neben Kurt Masur, Chefdirigent in den Jahren 1967–1972, zählten zu seinen Vorgängern u.a. Paul van Kempen, Carl Schuricht, Heinz Bongartz, Herbert Kegel, Marek Janowski und Rafael Frühbeck de Burgos.

Die musikalische und stilistische Bandbreite der Dresdner Philharmonie ist groß. Einerseits hat sich das Orchester im romantischen Repertoire einen ganz eigenen „Dresdner Klang“ bewahrt. Zum anderen hat es sich eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als für moderne Werke erarbeitet. Früh standen auch bedeutende Komponisten als Dirigenten an seinem Pult, von Brahms, Tschaikowski, Dvořák über Strauss bis zu Penderecki und Holliger.

Bis heute spielen Uraufführungen im Spielplan eine wichtige Rolle. Gastspiele in aller Welt zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Und auch die seit 1937 gewachsene Diskographie der Philharmonie ist stattlich. Ein neuer CD-Zyklus unter der Leitung von Michael Sanderling, der beim Label Sony Classical erscheint, bringt die Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch mit den Sinfonien Beethovens in Dialog.

Ticketservice im Kulturpalast:
Schloßstr. 2, D-01067 Dresden
Telefon: +49 (0) 351 | 4 866 866
Fax: +49 (0) 351 | 4 866 353
E-Mail: ticket@dresdnerphilharmonie.de
www.dresdnerphilharmonie.de

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 10 – 19 Uhr
Samstag 9 – 14 Uhr

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.

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Bewertungen & Berichte Dresdner Philharmonie

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Orchester Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
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Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Orchester Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
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Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzert Hochschule Luzern
Bereich Musik
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Konzerte / Konzert Salzburger Kulturvereinigung
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Konzerte / Festival FONDAZIONE PRO MUSICA E ARTE SACRA dal 21 al 25/11/2026, Roma - Vaticano
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