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ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

9.7. bis 9.8.2026

Im Jahr 1984 gegründet, hat sich das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival zum größten Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance entwickelt. Alljährlich präsentiert es im Sommer ein einzigartig vielfältiges Programm mit Performances, Workshops, Research Projects und musikalischen Acts.

Ausgewählte Produktionen gehen am 6. Mai 2026 in den Vorverkauf, Tickets für alle weiteren Performances sind ab 9. Juni 2026 erhältlich.

Kontakt

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Museumstraße 5/21
A-1070 Wien

Telefon: +43.1.523 55 58
Fax: +43.1.523 55 589
E-Mail: info@impulstanz.com

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

© Anne Van Aerschot
Tanz

Anne Teresa De Keersmaeker, Radouan Mriziga, Amandine Beyer / Rosas, A7LA5, Gli Incogniti (BE & BE/MA & FR)

Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione

Wenn sich die weltpolitische Lage eintrübt, gerät der Klimawandel vorerst aus dem Fokus. Aber das verändert keine Note in Antonio Vivaldis Violinkonzerten Die vier Jahreszeiten (1725), und schon gar nicht schwächt es die Dringlichkeit von Problemen wie Erderhitzung und Polareisschmelze. Das gibt der Rückkehr von Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione („Der Wettstreit zwischen Harmonie und Erfindung“) zu ImPulsTanz seine eminente Bedeutung. Diesmal gastiert diese Erfolgsproduktion der belgischen Compagnie Rosas im Burgtheater, und zwar mit Live-Musik des gefeierten siebenköpfigen Ensembles Gli Incogniti inklusive seiner Meisterviolinistin Amandine Beyer. Anne Teresa De Keersmaeker und Co-Choreograf Radouan Mriziga entwickeln so eine brillante und erstaunliche tänzerische Interpretation dieses Klassik-Schlagers vor aktuellem Hintergrund: Durch Vivaldis dekonstruierte Jahreszeiten reisen vier herausragende Tänzer, begleitet unter anderem von einem Gedicht der somalischen Künstlerin Asmaa Jama: „Es ist mitten im Winter und die Sonne geht nicht unter / sie versengt den Boden, / ich sitze auf der Erde / und warte auf die Nacht.“

Konzept, Choreografie, Bühnenbild und Licht: Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga
Mitarbeit und Performance: Boštjan Antončič, Nassim Baddag, Lav Crnčević und José Paulo dos Santos
Musik: Antonio Vivaldi – Le quattro stagioni und Amandine Beyer / Gli Incogniti
Gedichte: Asmaa Jama – We, the salvage und Antonio Vivaldi – Le quattro stagioni

Live-Musik: Gli Incogniti
Violine solo und musikalische Leitung: Amandine Beyer
Violinen: Alba Roca und Yoko Kawakubo
Viola: Marta Paramo
Violoncello: Patrick Sepec
Theorbe: Nacho Laguna
Violone: Baldomero Barciela Varela
Cembalo: Eloy Orzaiz
Musikalische Beratung: Amandine Beyer

Kostümdesign: Aouatif Boulaich
Kostümkoordination: Alexandra Verschueren
Assistenz Kostümkoordination: Chiara Mazzarolo und Els Van Buggenhout
Technische Leitung: Thomas Verachtert

Probenleitung: Eleni Ellada Damianou
Künstlerische Koordination und Planung: Anne Van Aerschot
Assistenz der künstlerischen Leitung: Martine Lange
Kaufmännische Leitung: Lies Martens
Distribution: Frans Brood Productions

Produktion: Rosas

Koproduktion: Berliner Festspiele (DE), Charleroi danse – centre chorégraphique de Wallonie-Bruxelles (BE), Concertgebouw Brugge (BE), De Munt/La Monnaie (BE), Festival d’Automne à Paris (FR), Festival de Marseille (FR), ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (AT), Sadler’s Wells (UK) und Théâtre de la Ville-Paris (FR)

Uraufführung: 11. Mai 2024, Rosas Performance Space, präsentiert von De Munt/La Monnaie, Kaaitheater und Kunstenfestivaldesarts (BE)

Mit Unterstützung von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels.

Diese Produktion wird mit Unterstützung des Tax Shelter der belgischen Bundesregierung in Zusammenarbeit mit Casa Kafka Pictures (BE) realisiert.

Rosas wird von der Flämischen Gemeinschaft und der Flämischen Gemeinschaftskommission (VGC) (BE) unterstützt.

Gli Incogniti wird von DRAC Nouvelle-Aquitaine (FR), der Région Nouvelle-Aquitaine (FR) und dem Département de la Gironde (FR) unterstützt.

Dauer: 90 Min
Preise: 8 / 14 / 26 / 45 / 58 / 72 / 92 Euro
Ermäßigt: 6 / 11 / 22 / 38 / 49 / 61 / 78 Euro

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Bewertungen & Berichte Anne Teresa De Keersmaeker, Radouan Mriziga, Amandine Beyer / Rosas, A7LA5, Gli Incogniti (BE & BE/MA & FR)

© Quinn Wharton
Tanz

Bill T. Jones X Raja Feather Kelly (US & US)

The (a) Point Between 2 (or more) Confessions

Uraufführung

Hier arbeiten zwei der ganz Großen aus New Yorks Tanzszene zusammen: Altmeister Bill T. Jones, berühmt geworden spätestens ab 1982 mit der Bill T. Jones / Arnie Zane Dance Company sowie durch sein aufsehenerregendes Engagement gegen Homophobie und die Diskriminierung von Aids-Kranken, und der vielfach ausgezeichnete Tänzer-Choreograf und zum zweiten Mal danceWEB Mentor, Raja Feather Kelly. Beide feierten bereits Erfolge bei ImPulsTanz: Kelly unter anderem mit UGLY (Black Queer Zoo) , und Jones zuletzt in seinem atemberaubenden Abend As I Was Saying ... aus Soli, Duetten und Trios. Nun hat Jones für Kelly als Fortsetzung ihres künstlerischen Austauschs dieses auf- und anregende Solo über Liebe, Erinnerung, Überleben und Zukunft geschaffen. Darin sind Protestsongs aus den Sixties sowie Texte von Kelly und Jones (aus dessen Autobiografie Last Night on Earth ) zu hören.

Choreografie: Bill T. Jones
Performance: Raja Feather Kelly

Dauer: 50 Min

Preise: 10 / 18 / 26 / 34 / 42 Euro
Ermäßigt: 8 / 15 / 22 / 28 / 35 Euro

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Bewertungen & Berichte Bill T. Jones X Raja Feather Kelly (US & US)

© Panos Kefalos
Tanz

Christos Papadopoulos (GR)

My Fierce Ignorant Step

Österreichische Erstaufführung

Genug mit der düsteren Stimmung! Zusammen mit zehn Tänzer:innen probt Christos Papadopoulos einen Aufstand der Hoffnung gegen die deprimierende Realität unserer Tage. Dafür greift der gefeierte griechische Choreograf auf Erinnerungen an den „stürmischen, ungeschliffenen Schritt“ seiner Jugendjahre zurück, an „die Lebenslust, die Geschwindigkeit, den unerschütterlichen Tatendrang und das Gefühl, dass alles möglich war“. Beeinflusst von Mikis Theodorakis’ monumentalem Musikwerk Axion Esti („Gepriesen sei“) aus dem Jahr 1964 zur gleichnamigen Dichtung von Odysseas Elytis, spürt Papadopoulos mit seinem Ensemble die Wahrheit, Dynamik und Courage des Jungseins auf. Dabei verschmelzen die Tanzenden mit ihren präzise komponierten Bewegungen zu einem kollektiven Körper. Das ist als Inspiration für uns alle gedacht. Papadopoulos erinnert an einen Impuls des Aufbruchs. Dafür setzt er den Tanz im Rückgriff auf jenes „furchtlose Selbstvertrauen“ ein, das eine Welt hervorbringt, in der „wir so leben, wie wir es wollen und verdienen“.

Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels.
Die Präsentation der Performance wurde durch das Onassis Stegi Touring Programme unterstützt.

Konzept und Choreografie: Christos Papadopoulos
Choreografische Assistenz: Sevasti Zafeira
Mitarbeit und Performance: Themis Andreoulaki, Maria Bregianni, Amalia Kosma, Georgios Kotsifakis, Sotiria Koutsopetrou, Tasos Nikas, Spyros Ntogas, Ioanna Paraskevopoulou, Danae Pazirgiannidi und Adonis Vais

Dramaturgische Beratung: Alexandros Mistriotis
Originalmusik: Kornilios Selamsis
Associate Composer: Jeph Vanger
Bühnenbild: Clio Boboti
Assistenz Bühnenbild: Aggeliki Vasilopoulou-Kampitsi
Kostümdesign: Maria Panourgia
Assistenz Kostümdesign: Panayiotis Renieris
Lichtdesign: Stefanos Drousiotis
Stimmtraining: Apostolis Psichramis

Koordination und Line Production: Zoe Mouschi – Rena Andreadaki
Leitung Licht (Tour): Giorgos Ierapetritis
Leitung Bühne (Tour): Marilena Kalaitzantonaki und Aggeliki Vasilopoulou-Kampitsi
Ton: Kostis Pavlopoulos
Tourmanagement: Konstantina Papadopoulou

Ein Projekt von Christos Papadopoulos // The Lion and the Wolf.

Besonderer Dank an Euripides Laskaridis, Sotiris Melanos und Filanthi Bougatsou.

In Auftrag gegeben und produziert von Onassis Stegi (GR).

Mit Unterstützung von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels.

Koproduktion: Theatre de la Ville – Paris (FR), Julidans (NL), Romaeuropa Festival (IT), Theatre d’Orleans / Scène Nationale (FR), LAC Lugano Arte e Cultura (CH), December Dance Concertgebouw Brugge (BE), One Dance Festival (BU), Festival de Marseille (FR) und I Teatri di Reggio Emilia (IT).

Unterstützt durch das Onassis Stegi Touring Program (GR).

Mit finanzieller Unterstützung des Griechischen Kulturministeriums (GR).

Dauer: 60 Min

Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro
Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro

Empfohlen ab 14 Jahren.

Diese Performance enthält Stroboskop-Effekte.

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Bewertungen & Berichte Christos Papadopoulos (GR)

© Herve Deroo
Tanz

Cie. Maguy Marin (FR)

MAY B

Zehn Figuren warten, aber ihnen scheint entfallen zu sein, worauf. Den Gestalten in diesem choreografischen Meisterinnenwerk von 1981 ist Samuel Beckett Pate gestanden. Mit MAY B hat Marin radikal mit Sehgewohnheiten im Tanz gebrochen. 45 Jahre nach der Uraufführung tritt uns das Stück als Verkörperung des ganz realen absurden Theaters in Gesellschaft und Politik entgegen. Aber was hat die Gruppe in umherirrende Witzfiguren verwandelt, die nicht zu wissen scheinen, wie ihnen geschieht? Sie finden weder Antwort noch Ausweg und bleiben, was sie sind: ängstlich, streitsüchtig und vulgär, patschert und grotesk sympathisch.

Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche.

Choreografie: Maguy Marin
Performance: zehn Tänzer:innen
Lichtdesign: Alexandre Beneteaud und Albin Chavignon
Kostüme: Louise Marin
Originalmusik: Franz Schubert, Gilles de Binche und Gavin Bryars

Koproduktion: Compagnie Maguy Marin und Maison des Arts et de la Culture de Créteil (FR)

Die Compagnie Maguy Marin wird vom Ministère de la Culture – DRAC Auvergne-Rhône-Alpes (FR) und von der Ville de Lyon (FR) gefördert und erhält für Projekte im Ausland finanzielle Unterstützung vom Institut français (FR). Die Compagnie ist dauerhaft in RAMDAM, UN CENTRE D’ART (FR) ansässig.

Wie viele andere gemeinnützige Organisationen in der Region verlor die Compagnie Maguy Marin 2025 die Unterstützung des Auvergne–Rhône–Alpes Regional Council (FR).

Entwicklunsleitung: Dorothée Alemany
Produktion und Verwaltung: Julia Alquier
Produktion und Vermittlung: Léa Monchal

Lokale und internationale Distribution: A Propic – Line Rousseau und Marion Gauvent

Dauer: 90 Min

Preise: 8 / 11 / 16 / 24 / 39 / 50 / 62 Euro
Ermäßigt: 6 / 9 / 13 / 20 / 33 / 42 / 52 Euro

Empfohlen ab 12 Jahren.

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Bewertungen & Berichte Cie. Maguy Marin (FR)

© Pierre Montier
Tanz

Compagnie Amala Dianor / Kaplan (FR)

Underflow

Uraufführung

Letzten Sommer hat Amala Dianor mit seiner Crew bei der Open-Air-Eröffnung von ImPulsTanz im MuseumsQuartier begeistert und danach mit DUB im Volkstheater noch einen draufgesetzt. Wir freuen uns, den französischen Choreografen schon dieses Jahr wieder begrüßen zu dürfen – sogar mit einer Uraufführung! In Underflow – seiner Weiterführung von DUB – lässt er tänzerisches Temperament auf packende Musik treffen und bringt den Underground aus Clubs und experimentellen Community-Räumen in den historischen Volkstheater-Saal. Stile wie HipHop, Waacking, Krump, Coupé-décalé oder Pantsula, die außerhalb institutioneller Kontexte gedeihen, werden kombiniert und weiterentwickelt: „nicht als vereinheitlichte Form, sondern als Raum der Koexistenz, des Zuhörens und der gemeinsamen Transformation“ (Dianor). Als DJ und Live-Musiker steht Dianor dabei wieder Awir Leon zur Seite, der heuer auch bei unseren «biggest expressions ever’26» im Arkadenhof des Rathauses für Stimmung sorgen wird.

Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche.

Choreografie: Amala Dianor
Live-Musik: Awir Leon
Performance: Slate Hemedi Dindangila, Romain Franco, Jordan John Hope, Enock Kalubi Kadima, Mwendwa Marchand, Kgotsofalang Joseph Mavundla, Sangram Mukhopadhyay, Tatiana Gueria Nade, Yanis Ramet, Germain Zambi und Asia Zonta
Licht: Nicolas Tallec
Sound: Emmanuel Catty
Administration: Valérie Pouleau
Tourmanagement: Lucie Jeannenot

Produktion: Compagnie Amala Dianor / Kaplan, gefördert vom französischen Staat – DRAC Pays de la Loire (FR); Stadt Angers (FR). Die Compagnie Amala Dianor erhielt außerdem Unterstützung vom Institut français (FR) und von Onda – Office national de diffusion artistique (FR). Die Compagnie wird seit 2020 zudem von der BNP Paribas Foundation gefördert. Amala Dianor ist seit September 2025 Associated Artist an der MC2: Maison de la Culture de Grenoble (FR).

Partner:innen der Produktion: Fondation BNP Paribas unter dem Dach der Fondation de France; Stadt Angers; Région Pays de la Loire, État DRAC. Einige Tourneen werden von ONDA unterstützt.

Residency Support: POLE-SUD – CDCN Strasbourg (FR) und CNDC – Angers (FR)

Dauer: 60 Min

Preise: 8 / 11 / 16 / 24 / 39 / 50 / 62 Euro
Ermäßigt: 6 / 9 / 13 / 20 / 33 / 42 / 52 Euro

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Bewertungen & Berichte Compagnie Amala Dianor / Kaplan (FR)

© Sigrid Spinnox
Tanz

Compagnie Non Nova – Phia Ménard (FR)

nocturne (Parade)

Österreichische Erstaufführung

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir! / Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir“, verspricht Goethes Erlkönig, dessen jenseitige Kräfte nach dem Knaben in seines Vaters Armen greifen. Und schön sind die Spiele wirklich, die Phia Ménard mit uns spielt! In kindliches Erstaunen versetzt einen der wirbelnde Tanz, den ihre hauchdünnen Plastikgestalten im künstlichen Wind vollführen. Wie in der Ballade jedoch, die unter anderem in der Vertonung Schuberts ihren Weg ins Stück findet, ist der Tanz ein Totentanz – und das Spielen verleiht einem unfassbaren Schrecken Form. Hier ist das vor allem der Schrecken bereits tobender wie drohender Kriege. Dabei findet die französische Künstlerin, die schon bei der documenta vertreten war, sich nicht nur in der Rolle der väterlichen Geschichtenerzählerin wieder, sondern auch in der des Kindes: nocturne (Parade) gedenkt zugleich Ménards eigenem Vater, den sein Zwangsdienst im Algerienkrieg zum lebenslangen Pazifisten machte. Noch ein Hinweis: Auch Kinder lieben dieses Stück!

Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche.

Konzept, Umsetzung und Bühnenbild: Phia Ménard
Künstlerische Mitarbeit: Cécile Briand
Performance: Phia Ménard in Abwechslung mit Cécile Briand und Fabrice Ilia Leroy
Entwurf und Herstellung der Puppen und Objekte: Phia Ménard, Fabrice Ilia Leroy, Cécile Briand und Clarisse Delile
Dramaturgie: Jonathan Drillet
Soundtrack: Ivan Roussel
Lichtdesign: Eric Soyer, assistiert von Gwendal Malard
Windmanagement: Clarisse Delile
Tontechnik: Ivan Roussel oder Manuel Menes
Lichttechnik: Aurore Baudouin oder Mickaël Cousin
Ko-Direktion, Administration und Booking: Claire Massonnet
Stage Management: Olivier Gicquiaud
Künstlerisches Praktikum: Amélia Dantony

Produktion: Compagnie Non Nova – Phia Ménard

Koproduktion: La Comédie de Clermont-Ferrand scène nationale / La Maison de la Danse, Lyon – Pôle Européen de Création / TnBA – Théâtre national de Bordeaux en Aquitaine / La Comédie, Centre Dramatique National de Saint-Étienne / Scène nationale de l’Essonne / Le Volcan, Scène Nationale du Havre / Théâtre National de Bretagne, Centre Dramatique National (Rennes) / Mixt, terrain d’arts en Loire-Atlantique / Le Théâtre, scène nationale de Saint-Nazaire / Les Quinconces & l’Espal und Scène Nationale du Mans / MC93 – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis à Bobigny (FR)

Die Compagnie Non Nova – Phia Ménard wird vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation – DRAC des Pays de la Loire, von der Stadt Nantes, vom Conseil Départemental de Loire-Atlantique, vom Institut français sowie von der Fondation de France für 2025, 2026 und 2027 gefördert.

Die Compagnie Non Nova – Phia Ménard ist derzeit Associated Artist am Théâtre National de Bretagne, Centre Dramatique National (Rennes), an der La Maison de la Danse und der Biennale de la Danse de Lyon sowie an der scène nationale de l’Essonne (FR).

Die Compagnie hat ihren Sitz in Nantes (FR).

Dauer: 65 Min

Preise: 36 Euro
Ermäßigt: 30 Euro

Diese Performance enthält Theaternebel, Stroboskop-Effekte sowie laute Musik.

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© Jean-Marie Chabot
Tanz

Eun-Me Ahn (KR)

North Korea Dance

Österreichische Erstaufführung

Diese Künstlerin verschwendet keine Zeit mit Gram und Bitternis. Seit 1948 ist Korea ein geteiltes Land, in dem sich völlig unterschiedliche Gesellschaften entwickelt haben. Als vor knapp einem Jahrzehnt ein Frühling der Annäherung möglich schien, widmete Eun-Me Ahn der ersehnten neuen Entwicklung dieses bezaubernde Stück. Eingeleitet wird es von den delikaten Klängen der koreanischen Zither Gayageum – mit Soon-A Park spielt eine Virtuosin dieses Instruments. Es folgen Szenen, die zeigen, wie feinfühlig und humorvoll Ahn dem nordkoreanischen Tanz, der ganz unter der Kontrolle einer Diktatur praktiziert wird, nachspürt und ihn auf ihre Art neu formuliert: Zuckersüße Fächertänze, die federnden Schritte bei Militärparaden, traditionelle Volkstänze, erstaunliche Akrobatik und Zurschaustellung von Maskulinität durchlaufen eine fröhliche Transformation geradewegs in den Pop. Damals ganz aktuell, zwischen Saitenspiel und Technosound, hoffte die Choreografin mit zehn Tänzer:innen auf eine Wiedervereinigung. Die Erfüllung dieses Traums allerdings steht noch aus.

Choreografie und künstlerische Leitung: Eun-Me Ahn
Musik: Young-Gyu Jang
Künstlerische Beratung: Chun Wooyoung
Bühnenbild und Kostüme: Eun-Me Ahn (Konzept) und Sunny Im / Yunkwan Design (Herstellung)
Lichtdesign: Jin-Young Jang
Videoregie: Jinwon Lee
Technische Leitung (Produktion): Jimyung Kim

Performance: Eun-Me Ahn, Hyekyoung Kim, Yongsik Moon, Uiyoung Jung, Deokyeong Kim, Gaon Han, Sunjae Jo, Jeeyeun Kim, Jaeeun Kim, Hyeonseo Lee und Ei Sul Lee

Musik: Soon-A Park (Gayageum)
Stage Management: Jimyung Kim
Lichttechnik: Sangmin Lee
Video: Taeseok Lee
Produktionsleitung: Jean-Marie Chabot
Produktionsassistenz: Sungbin Kim

Produktion: Eun-Me Ahn Company
Koproduktion: Korean Traditional Performing Arts Foundation (KR) und Théâtre de la Ville – Paris (FR)

Dauer: 75 Min

Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro
Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro

In koreanischer Sprache mit englischen Übertiteln.

Diese Performance enthält plötzliche Lichtwechsel.

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© Jean-Marie Chabot
Tanz

Eun-Me Ahn (KR)

Post-Orientalist Express

Österreichische Erstaufführung

„Die Zeit wandelt sich, trotzdem hat sich nicht viel verändert“, stellt Eun-Me Ahn, eine Protagonistin des zeitgenössischen koreanischen Tanzes, fest. Sobald sich simple Klischees über „exotische“ Kulturen in den Deutungskanon eingegraben haben, ist es schwer, diesen wieder davon zu befreien. Genau dieser Aufgabe aber stellt sich Ahn in diesem so stürmischen wie farbenfrohen Tanz. Orientalismus gibt es nicht nur im Westen, erläutert sie, sondern auch zwischen den unterschiedlichen Kulturen Asiens. Daher funktioniert der Post-Orientalist Express sowohl hier wie dort als Brücke zu besserem gegenseitigen Verständnis. „Dialog statt Einheitlichkeit“, lautet Ahns Motto. Die als „Asiens Pina Bausch“ gefeierte Künstlerin arbeitet mit Unterschieden und Spannungen: „Der Yin-Yang-Kreis kreuzt die gerade Linie des Noh, ein Kathakali-Mudra erstreckt sich zwischen beiden.“ Aus solchen Dissonanzen, einem unglaublichen Tempo und einer Feier der Popkultur entsteht als ganz neuer Rhythmus ein „interasiatischer Tanz“. Was dabei jetzt im Burgtheater herauskommt, ist ein glanzvoller Rausch für die Sinne und echter Fortschritt des kulturellen Austauschs.

Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels.

Choreografie und künstlerische Leitung: Eun-Me Ahn
Musik: Young-Gyu Jang
Lichtdesign: Jinyoung Jang
Videoregie: Taeseok Lee
Bühnenbild und Kostüme: Eun-Me Ahn
Technische Leitung (Produktion): Jimyung Kim
Meta-Dramaturgie: Geun-Jun Changwoo-Michael Lim
Kostümherstellung: Yunkwan Design
Requisiten: Dongyoung Kim
Produktionsassistenz: Sungbin Kim

Performance: Eun-Me Ahn, Hyekyoung Kim, Yongsik Moon, Uiyoung Jung, Deokyeong Kim, Gaon Han, Jeonghwan Oh, Hyeonseo Lee und Seyeon Kim

Produktion: Eun-Me Ahn Company
Koproduktion: Sejong Center for the Performing Arts (KR), Berliner Festspiele (DE), Théâtre de la Ville – Paris (FR), Les Théâtres de la Ville de Luxembourg (LU), Théâtre d’Orléans / Scène Nationale (FR) und Sydney Festival (AU)

Dauer: 80 Min

Preise: 8 / 12 / 18 / 34 / 52 / 65 / 78 Euro
Ermäßigt: 6 / 10 / 15 / 28 / 44 / 55 / 66 Euro

Diese Performance enthält Theaternebel, plötzliche Lichtwechsel sowie gelegentliche Stroboskop-Effekte.

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© Vibe Stalpaert
Tanz

Grace Tjang / Needcompany (ID/BE & BE)

The Garden of Earthly Disquiet

Österreichische Erstaufführung

Wie umgehen mit unterdrückten Erinnerungen an traumatische Erfahrungen, die nach Generationen aus dem Vergessen drängen? Geboren im indonesischen Surabaya, entstammt Grace Tjang einer Familie, die schwer unter dem niederländischen Kolonialismus und der darauf folgenden japanischen Besatzung ihrer Heimat litt: Beide Elternteile wurden von ihren Müttern getrennt. Ihren sehr persönlichen Umgang damit übersetzt Tjang in eine Performance. Hierfür lädt die Needcompany-Mitbegründerin, die bei ImPulsTanz schon wiederholt mit visuell eindrucksvollen Arbeiten bestochen hat, dazu ein, ihren wundervoll gestalteten und zugleich düsteren Garden of Earthly Disquiet zu betreten. In Aya Suzukis Live-Musik, die aus der musikalischen Tradition Indonesiens schöpft, komponiert Tjang fabelhafte Schatten und mythische Motive.

Konzept, Choreografie, Text, Dekor und Video: Grace Tjang
Musik: Aya Suzuki
Performance: Grace Tjang, Sung Im Her, Aya Suzuki, Martha Gardner und Maarten Seghers
Dramaturgie: Elke Janssens
Ton: Bart Aga
Licht: Astrid Vansteenkiste
Künstlerische Assistenz Bild: Emma Van Der Put
Produktionsleitung: Rune Floryn
Kostüme: Sharlotta Seeligmüller und Simon Perotti
Praktikum Assistenz Regie: Liia Kosolovska

Dank an Oscar Van Der Put & Eka Santi Dewi.

Produktion: Needcompany

Mit Unterstützung des Tax Shelter der Belgischen Föderalregierung & der flämischen Regierung.

Needcompany Büro: Pieter D’Hooghe, Elke Janssens, Rune Floryn, Vibe Stalpaert, Joery Scheeper
Künstler:innen: Maarten Seghers, Grace Ellen Barkey, Jan Lauwers, Victor Lauwers
Künstlerische Leitung: Maarten Seghers
Geschäftsführung: Pieter D’Hooghe
Dramaturgie: Elke Janssens
Technische Produktion: Rune Floryn
Tourmanagement und Kommunikation: Vibe Stalpaert
Vertrieb und administrative Assistenz: Joery Scheepers

Dauer: 80 Min

Preise: 10 / 18 / 28 / 38 / 48 Euro
Ermäßigt: 8 / 15 / 23 / 32 / 40 Euro

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© Duy Laurent-Tran
Tanz

Leïla Ka (FR):
Maldonne

Kleider machen Leute, heißt es. Aber eigentlich sind es die Menschen, die den Kleidern Bedeutung verleihen. Das wird in diesem international umjubelten Stück deutlich, in dem nicht weniger als vierzig Kleider zum Einsatz kommen – und sie alle tragen Namen, verrät Leïla Ka, die unter anderem auch für Beyoncé choreografiert. Fünf Tänzerinnen legen sich die Kleider an und bringen sie in Schwung. Jedes der Second-Hand-Stücke hat einen Lebensabschnitt ihrer ehemaligen Trägerinnen begleitet und trägt ihre Geschichte in sich. Mit besonderer Intensität und Prägnanz tanzt bei Maldonne die Sehnsucht nach Freiheit „von allem, was uns eingrenzt“, wie die junge französische Choreografin sagt, und nach gleichen Chancen für alle: „Es geht um Solidarität und das Teilen derselben Erfahrung.“ Dieses erste Gruppenstück der gefeierten französischen Newcomerin wurde weltweit bereits über 100 Mal aufgeführt – was zeigt, wie übergreifend aktuell seine Fragestellung ist. Aber noch mehr, was für ein tänzerisches Feuerwerk hier auf uns wartet.

Choreografie: Leïla Ka
Performance: Océane Crouzier, Jade Logmo, Justine Agator, Adèle Bonduelle und Lise Messina oder Flore Ruiz-Moiret
Choreografische Assistenz: Jane Fournier Dumet
Kostümdesign: Leïla Ka
Lichtdesign: Laurent Fallot
Lichttechnik: Laurent Fallot, Clara Coll Bigot oder Zacharie Bouganim
Sound: Rodrig Desa oder Sacha Menez-Allanic

Produktion: CENTQUATRE-PARIS (FR) und Cie Leïla Ka

Partner:innen und Unterstützer:innen: La Garance – Scène nationale de Cavaillon, Théâtre Malakoff – Scène nationale, Théâtre d’Angoulême – Scène nationale, Théâtre de Suresnes Jean Vilar – Festival Suresnes Cités Danse 2024, Centre Chorégraphique National d’Orléans – Direction Maud Le Pladec, Centre Chorégraphique National – Ballet de Lorraine, unter der Leitung von Petter Jacobsson, im Rahmen des Accueil-studio, Les Quinconces et L’Espal – Scène nationale du Mans, Espaces Pluriels – Scène conventionnée d’intérêt national Art et création – Danse de Pau, La Manufacture – CDCN Nouvelle-Aquitaine Bordeaux/La Rochelle, La Passerelle – Scène nationale de Saint-Brieuc, Fondation Royaumont, Espace 1789 – Scène conventionnée d’intérêt national Art et création pour la danse de Saint-Ouen, Le Quatrain – équipement culturel de Clisson Sèvre et Maine Agglo und Ville de Gouesnou – Centre Henri Queffélec (FR)

Förderung: Caisse des Dépôts (FR)

Residency Support: Fondation Royaumont / Fondation d’entreprise Hermès

Leïla Ka ist Associated Artist bei La Garance – Scène nationale de Cavaillon (FR), Associated Artist bei DSN, scène nationale de Dieppe (FR) sowie an der MC2, scène nationale de Grenoble (FR).

Die Compagnie wird seit 2024 von der BNP Paribas Foundation unterstützt.

Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels.
Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche.

Dauer: 60 Min
Preise: 8 / 10 / 16 / 24 / 32 / 39 / 52 Euro
Ermäßigt: 6 / 8 / 13 / 20 / 27 / 33 / 44 Euro

Empfohlen ab 12 Jahren.
Diese Performance enthält laute Musik.

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© Francois Blouin
Tanz

Louise Lecavalier / Fou Glorieux (CA):
danses vagabondes

Österreichische Erstaufführung

Furcht ist für diese Ausnahmetänzerin ein Fremdwort. Vielleicht, weil sie die blinden Flecken um uns herum spürt und sich ihnen stellt, denn: „Tanzen ist ein Duett mit der Leere.“ Nach ihrer stilprägenden Traumkarriere in den 1980er und 1990er Jahren mit der Compagnie La La La Human Steps hat sie in die Finsternis einer existenziellen Krise geschaut und sich aus dem Tief wieder emporgearbeitet. Seit 2006 beeindruckt sie mit ihrer eigenen Compagnie Fou Glorieux und Werken wie So Blue, Battleground oder Stations. In diesem neuen Solo wird sie zur Vagabundin, die ihren unbändigen Freiheitsdrang zur Musik zwischen Dawn of Midi und Nick Cave auslebt. Temperamentvoll experimentiert Lecavalier mit Kostüm-Transformationen und Videoprojektionen und spielt ihren enormen Reichtum an Bewegungsmaterial aus.

Choreografie und Performance: Louise Lecavalier
Probenleitung und choreografische Assistenz: France Bruyère
Licht- und Videodesign: Jean-François Piché
Musik: Dawn of Midi, The Black Dog, Antoine Berthiaume, Kiasmos, Nils Frahm, Trentemoller und Nick Cave
Musikalische Beratung: Patrick Lamothe
Künstlerische Beratung: François Blouin
Kostüm: Yso und Elizabeth Duran
Video: Marlene Millar

Produktions- und technische Leitung: François Marceau

Produktion: Fou Glorieux

Koproduktion: tanzhaus nrw Düsseldorf (DE), Hellerau Dresden (DE), FTA Montréal (CA) und National Arts Center Ottawa (CA)

Die Compagnie Fou Glorieux wird unterstützt vom Conseil des arts et des lettres du Québec (CA), vom Canada Council for the Arts (CA) und vom Montreal Arts Council (CA).

Dauer: 65 Min
Preise: 10 / 18 / 26 / 34 / 42 Euro
Ermäßigt: 8 / 15 / 22 / 28 / 35 Euro

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© Duan Ni
Tanz

Tao Ye / TAO Dance Theater (CN):
13 & 14

„Er ist nicht nur der beste chinesische Choreograf, sondern auch einer der besten weltweit“, sagt der Gründer des berühmten taiwanesischen Cloud Gate Dance Theatre, Lin Hwai-Min, über Tao Ye. Wer dessen Arbeiten mit dem von ihm mitinitiierten TAO Dance Theater sieht, versteht warum: kompromisslose Hingabe, elaborierte Technik und eine konsequente künstlerische Haltung. „Tanz ist die größte Kunstform, denn die Materialien, die wir zum Tanzen verwenden, sind wir selbst“, meint Tao Ye. „Wir zeigen alles, was es bedeutet, Mensch zu sein.“ Denn: „Der Körper ist Tanz, und der Tanz ist Körper.“ Diese beiden Stücke aus Taos Numerical Series illustrieren, wie eindrucksvoll sich Formstrenge bei gleichzeitiger Offenheit für die individuelle Vielfalt der Tänzer:innen umsetzen lässt. Die Stoffe und Schnitte der Kostüme, designt von Co-Leiterin Duan Ni, die nicht umsonst mehrmals das Cover der Vogue zierte, sind dabei eine Klasse für sich. Die komplexen Beziehungsmuster von dreizehn in sandfarben bis graublau gekleideten Tänzer:innen bestimmen den Fluss von 13. Bei 14 gestalten bunte Kostüme das Bild: Im Rhythmus eines Metronoms wird ein weites Spektrum an Varianten zwischen Stillstand und Bewegung getanzt.

Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels.

13
Choreografie: Tao Ye
Performance: Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Wu Yongle
Musik: Xiao He
Licht: Tao Ye
Kostümdesign: Duan Ni
Kostümherstellung: DNTY

14
Choreografie: Tao Ye
Performance: Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Tan Chengxin
Sound Konzept: Tao Ye
Licht: Tao Ye
Kostümdesign: Duan Ni
Kostümherstellung: DNTY

Künstlerische Leitung: Tao Ye und Duan Ni
Geschäftsführung: Wang Hao
Probenleitung: Duan Ni
Visuelle Leitung & Fotografie: Fan Xi
Technische Leitung: Dong Huoliang
Projektkoordination: Liu Yexuan
Performance Koordination: Tina Zhang
Touring-Assistenz: Huang Xiaolu

Dauer: 68 Min (mit 15 Min Pause)
13: 25 Min
14: 28 Min

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© Duan Ni
Tanz

Tao Ye / TAO Dance Theater (CN):
16 & 18

16 - ImPulsTanz Classic
18 - Uraufführung

Eine Feier des chinesischen Jahres des Drachen und eine Welturaufführung im Burgtheater prägen diesen Abend des TAO Dance Theater. Die von dem Choreografen Tao Ye und der Tänzerin Duan Ni in Beijing gegründete Gruppe wurde 2023 mit dem Silbernen Löwen der Biennale di Venezia ausgezeichnet. „Das Wesen der Kunst besteht darin, der Angst entgegenzuwirken, die durch das Vergehen des Lebens hervorgerufen wird“, schreibt Tao Ye und ergänzt: „In der Kunst geht es nicht darum, etwas Neues zu erfinden – da jeder flüchtige Moment vergeht, hört das ,Neue‘ nie auf, noch neuer zu werden, und das ,Alte‘ existiert nie wirklich.“ Seine Werke sind von einem speziellen, minimalistisch wirkenden, aber dynamischen und für die Tanzenden äußerst herausfordernden Stil getragen. In dem von dem Drachentanz Loong inspirierten Stück 16 wirbeln ebenso viele schwarz gekleidete Tänzer:innen durch farbiges Licht und formen das mythische Glücksmonster. Und in der Uraufführung von Nummer 18 wirkt feinste Mathematik für ein Experiment mit der Idee von unendlicher Bewegung und den Möglichkeiten eines grenzenlosen Raums.

Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels.

16
Choreografie: Tao Ye
Performance: Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Huang Jiabin, Zhong Xiawei, Wu Yongle, Tan Chengxin
Musik: Xiao He
Licht: Tao Ye
Kostümdesign: Duan Ni
Kostümherstellung: DNTY

Ko-Produktion: La Biennale di Venezia
Mit der Unterstützung von Dance Reflections By Van Cleef & Arpels

18
Choreografie: Tao Ye
Performance: Huang Qiqi, Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Huang Jiabin, Zhong Xiawei, Wu Yongle, Tan Chengxin
Musik: Xiao He
Licht: Tao Ye
Kostümdesign: Duan Ni
Kostümherstellung: DNTY

Ko-Produktion: ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival
Mit der Unterstützung von Dance Reflections By Van Cleef & Arpels

Künstlerische Leitung: Tao Ye und Duan Ni
Geschäftsführung: Wang Hao
Probenleitung: Duan Ni
Visuelle Leitung & Fotografie: Fan Xi
Technische Leitung: Dong Huoliang
Projektkoordination: Liu Yexuan
Performance Koordination: Tina Zhang
Touring-Assistenz: Huang Xiaolu

Dauer: 80 Min (mit 15 Min Pause)

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© Jason Smith
Tanz

Trisha Brown Dance Company with Merce Cunningham Trust (US):
Dancing with Bob: Rauschenberg, Brown & Cunningham Onstage

Österreichische Erstaufführung

Ganze vier Mal war er auf der Kasseler documenta vertreten, er deckte ein breites künstlerisches Spektrum ab und hatte eine besondere Beziehung zu Tanz und Happening: Vergangenen Oktober hätte Robert Rauschenberg seinen Hundertsten gefeiert. Anlass genug für die New Yorker Trisha Brown Dance Company und den Merce Cunningham Trust, ihn doppelt hochleben zu lassen. In Browns luftig und schwungvoll getanztem Stück Set and Reset (1983) ließ Rauschenberg Film-Footage inklusive Aufnahmen der NASA über eine Hintergrund-Installation flimmern und kleidete die Tänzer:innen in mit Fotomotiven bedruckte Kostüme. Für die Musik sorgte Laurie Anderson (Long Time No See), bei der Premiere tanzte Brown selbst mit. Und Cunningham? Viele hätten ihm die Komik, mit der er seine acht Figuren in Travelogue (1977) tanzen lässt, vielleicht gar nicht zugetraut. Den passenden Sound-Witz dazu liefert John Cages Komposition Telephones and Birds. Dazu entwarf Rauschenberg bunte Ganzkörpertrikots für die Tänzer:innen und stattete die Szene mit Stoffen, Dosen und einer Sessel-Räder-Reihe aus. Ein grandioser Abend, der alles feiert, was die (post)modernen Künste zu bieten haben!

Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels.

Set and Reset
Choreografie: Trisha Brown
Musik: Laurie Anderson – Long Time No See
Originaldesign und Kostüme: Robert Rauschenberg
Lichtdesign: Beverly Emmons
Choreografische Umsetzung: Carolyn Lucas mit Cecily Campbell, Marc Crousillat und Jamie Scott
Beratung für Design- und Produktionsrekonstruktion: Jessie Ksanznak und Nick Kolin
Rekonstruktion Bühnenbild: Lawrence Voytek und ShowFab
Rekonstruktion Kostüme: Amanda Kmett’Pendry, Dyenamix Inc. und Zarah Green
Performance: Savannah Gaillard, Burr Johnson, Catherine Kirk, Ashley Merker, Patrick Needham, Jennifer Payán und Spencer Weidie

Set and Reset wurde erstmals am 20. Oktober 1983 von der Trisha Brown Dance Company im Rahmen des Next Wave Festival an der Brooklyn Academy of Music (US) aufgeführt.
Originalbesetzung: Trisha Brown, Iréne Hultman, Eva Karczag, Diane Madden, Stephen Petronio, Vicky Shick und Randy Warshaw

Travelogue
Choreografie: Merce Cunningham
Musik: John Cage – Telephones and Birds
Originaldesign und Kostüme: Robert Rauschenberg
Choreografische Umsetzung: Marcie Munnerlyn und Andrea Weber
Musikalische Leitung und Adaption von Telephones and Birds für mobile Geräte: Adam Tendler
Beratung für Design und Produktion: Davison Scandrett
Rekonstruktion Bühnenbild: Mrinali Thanwani, Bland Wade und Kris Julio von der UNCSA School of Design and Production (US); Rekonstruktion des Segels von Rose Brand
Rekonstruktion Kostüme: Earlene Munnerlyn und Marissa McCullough
Rekonstruktion Lichtdesign: Davison Scandrett und Joe Levasseur
Performance: Savannah Gaillard, Burr Johnson, Claude Johnson, Catherine Kirk, Ashley Merker, Patrick Needham, Jennifer Payán und Spencer Weidie

Travelogue wurde erstmals am 18. Januar 1977 von der Merce Cunningham Dance Company im Minskoff Theatre in New York City (US) aufgeführt.
Originalbesetzung: Karole Armitage, Ellen Cornfield, Merce Cunningham, Morgan Ensminger, Meg Harper, Chris Komar, Robert Kovich und Julie Roess-Smith

Travelogue (1977) von Merce Cunningham, Merce Cunningham Trust. Alle Rechte vorbehalten.

Dancing with Bob: Rauschenberg, Brown and Cunningham Onstage wird großzügig unterstützt von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels, Robert Rauschenberg Foundation, The Imperfect Family Foundation, The Wattis Family, The Dedalus Foundation, Bloomberg Philanthropies, The Gladys Krieble Delmas Foundation, der James E. Robison Foundation, The Jerome Robbins Foundation und der Chicago Community Foundation (US). Mit zusätzlicher Unterstützung von Ken Tabachnick und Yael Mandelstam, Thomas und Lily Beischer, Bill Goldston und Riccarda De Eccher, Larry und Julia Antonatos sowie Molly und Michael Rowen von Michael’s Motor Cars, Lancaster, PA (US).

Besonderer Dank an Ken Tabachnick für die Entwicklung dieses Programms; Andrea Weber, Rashaun Mitchell und Patricia Lent vom Merce Cunningham Trust für ihre Partnerschaft; Courtney J. Martin, Francine Snyder, Kate Reibel, Miriam Master und Anne Boissonnault; sowie an das Team der Robert Rauschenberg Foundation für die Hilfe, diese Vision zum Leben erweckt zu haben.

Dauer: 75 Min (mit 15 Min Pause)

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© Danny Willems
Tanz

Voetvolk / Lisbeth Gruwez & Maarten Van Cauwenberghe (BE):
Tempest

Österreichische Erstaufführung

Lisbeth Gruwez, die erst an der Royal Ballet School Antwerpen und später bei P.A.R.T.S., der renommierten Schule Anne Teresa De Keersmaekers, studierte, hat mit allen Größen der belgischen Tanzszene gearbeitet. Inzwischen leitet sie gemeinsamen mit Maarten Van Cauwenberghe ihre eigene Compagnie Voetvolk, die u. a. schon mit dem Stück The Sea Within bei ImPulsTanz gefeiert wurde. In Tempest widmet Gruwez sich mit Martial Arts der Kanalisierung des Zorns, um dessen rohe Energie in fokussierte Stärke umzuwandeln. Schließlich sitzt in dieser Emotion laut Gruwez eine „duale Kraft“, die destruktiv, aber auch Katalysator für einen Wandel sein kann. Die Solistin wagt sich in ihrem Stück als durchlässiger Körper mitten in den Wirbelsturm der Wut, um dort einen Ort zu finden, an dem aufeinanderprallende Elemente zu neuen Formen verschmelzen.

Konzept: Voetvolk
Choreografie und Performance: Lisbeth Gruwez
Musik: Maarten Van Cauwenberghe
Lichtdesign: Jan Maertens
Bühnenbild: ruimtevaarders (Konzept) und Decoratelier KVS (Herstellung)
Kostümherstellung: Eli Verkeyn
Mentoring Martial Arts: Rob Gemmeke
Künstlerische Begleitung: Christine Herman

Mit Dank an Francesca Chiodi Latini und Koen Tachelet

Produktion: Voetvolk vzw (BE)

Koproduktion: December Dance (Concertgebouw Brugge & Cultuurcentrum Brugge) (BE), MA scène nationale – Pays de Montbéliard (FR), Perpodium (BE), POLE-SUD CDCN Strasbourg (FR) und Theater im Pumpenhaus Münster (DE)

Residencies: kunstencentrum BUDA (BE), CENTQUATRE-PARIS (FR), Chang Theatre Bangkok (TH), kunstencentrum nona (BE), POLE-SUD CDCN Strasbourg (FR), Theater im Pumpenhaus Münster (DE), Voetvolk Atelier Rubigny (FR) und WestK Performing Arts Hong Kong (HK)

Internationaler Vertrieb: Materialise – Stéphane Noël

Mit Unterstützung des Tax Shelter der belgischen Bundesregierung und der flämischen Regierung (BE)

Dauer: 55 Min
Preise: 10 / 18 / 26 / 34 / 42 Euro
Ermäßigt: 8 / 15 / 22 / 28 / 35 Euro

Diese Performance enthält Stroboskop-Effekte.

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© Danny Willems
Tanz

Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE):
Void

Haben wir wirklich gelernt, Menschen wertzuschätzen, die außenseiterisch in ihren eigenen Welten leben und jede Wirklichkeit ganz anders wahrnehmen als die Mehrheit? In seinem aktuellen Stück untersucht der Belgier Wim Vandekeybus mit seiner Compagnie Ultima Vez die Zwischenräume und vermeintlichen Leerstellen, in denen sich ganz eigene Charaktere entwickeln können. Meist sind Konfrontationen mit auf „Normalität“ pochenden sozialen Umgebungen schmerzvoll für Outcasts, die sich nicht anpassen können und wollen. Der Choreograf lässt deren einzigartige Welten hell aufleuchten und lädt das Publikum ein, sich von ihren Sichtweisen überraschen zu lassen. Mit einfallsreicher Empathie, wildem Temperament und impulsivem Tanz bringt Void haarsträubende innere und äußere Zerreißproben zum Vorschein. Und nimmt durch die Objektive jener, die, wie Vandekeybus sagt, „nicht den erwarteten Weg gehen, sondern auf faszinierende Weise davon abweichen“, größere gesellschaftliche Themen ins Visier.

Regie und Choreografie: Wim Vandekeybus
Mitarbeit und Performance: Iona Kewney, Lotta Sandborgh, Cola Ho Lok Yee, Paola Taddeo, Adrian Thömmes, Hakim Abdou Mlanao und Babette Verbeek
Künstlerische Assistenz und Dramaturgie: Margherita Scalise
Choreografische Assistenz: Maria Kolegova
Originalmusik und Sounddesign: Arthur Brouns
Bühnenbild: Wim Vandekeybus (Konzept) und Pepijn Mesure (Umsetzung)
Lichtdesign: Wim Vandekeybus und Benjamin Verbrugge
Kostümdesign: Isabelle Lhoas
Assistenz Kostümdesign: Juliette Lejeune
Technik: Schröder, Pepijn Mesure und Benjamin Verbrugge

Musik
Violine: Kristofor Parvanov
Kontrabass: Fil Caporali
Percussion: Simon Leleux
Schlagzeug: Daniel Jonkers
Zusätzliche Musik: Lander Gyselinck – Hihats In Trees und Obsequies

Distribution: Julia Bouhjar
Produktion: Heleen Schepens und Kenneth Raemaekers
Koproduktion: KVS Brussels’ Flemish City Theatre (BE), Danseu Festival (ES), Theater im Pumpenhaus Münster (DE) und Emilia Romagna Teatro ERT / Teatro Nazionale (IT)

Mit Unterstützung des Tax Shelter der Belgischen Regierung (BE)

Besonderer Dank an Thi-Mai Nguyen, Jerry Killick und das European Theatre and Film Institute

Ultima Vez wird von der Flämischen Gemeinschaft und der Flämischen Gemeinschaftskommission (VGC) (BE) unterstützt

Dauer: 90 Min
Preise: 8 / 10 / 16 / 24 / 32 / 39 / 52 Euro
Ermäßigt: 6 / 8 / 13 / 20 / 27 / 33 / 44 Euro

Empfohlen ab 12 Jahren.
In englischer, finnischer und schwedischer Sprache.
Diese Performance enthält Theaternebel und laute Musik.

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© Danny Willems
Tanz

Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE):
What the Body Does Not Remember

Äußerste Präzision, extreme Schnelligkeit und atemberaubende Spannung dominieren Wim Vandekeybus’ Debüt-Werk, das den Belgier mit nur 24 Jahren zu einem der weltweit einflussreichsten Choreografen hochkatapultierte. Als es 1987 erstmals präsentiert wurde, löste dieses Stück eine wahre Schockwelle in der Tanzwelt aus. Verspielt und grandios führt Vandekeybus seine Tänzer:innen an die äußersten Grenzen des Möglichen – als ginge es um die alles entscheidende Wende im Leben, oder um den Punkt, bevor die Liebe über einen Menschen hereinbricht, oder um den Moment vor einem Unfall. Was folgt, ist Action pur, und die kommt jetzt zurück. Fast 40 Jahre nach seiner Uraufführung nimmt Vandekeybus seinen Thriller mit einer neuen Tanzszene wieder auf. Dieses Meisterwerk hat nichts von seiner Kraft verloren und belegt erneut, warum es mit seinem bis heute unübertroffenen Ausmaß an virtuosem Chaos, gespielter Angriffslust und akrobatischer Disziplin als ein Schlüsselwerk des zeitgenössischen europäischen Tanzes gilt.

Regie und Choreografie: Wim Vandekeybus
Performance: Cola Ho Lok Yee, Paola Taddeo, Adrian Thömmes, Hakim Abdou Mlanao, Lotta Sandborgh, Alessia Lanotte, Cory Hugo Milan, Faustino Blanchut, Koen Kaya Eye und Nikoletta Polyzoi
Originalmusik: Thierry De Mey und Peter Vermeersch
Konzept und Umsetzung Tablemusic (Bis): Thierry De Mey
Probenleitung: Eduardo Torroja
Kostümdesign: Isabelle Lhoas
Kostümassistenz: Simon Perotti
Technik: Schröder und Pepijn Mesure
Produktion: Heleen Schepens und Kenneth Raemaekers
Distribution: Julia Bouhjar
Toningenieure EIC: Clément Marie und Yann Bouloiseau

Koproduktion: Philharmonie de Paris (FR), Scène Nationale de Maubeuge (FR) und KVS Brussels’ Flemish City Theatre (BE)

Ko-Leitung: Ircam-Centre Pompidou und Philharmonie de Paris im Rahmen von ManiFeste-2026, Ircam Festival (FR)

Präsentationspartner:innen: Philharmonie de Paris (FR), Romaeuropa Festival (IT), L’Onde Théâtre Centre d’Art (FR), Théâtre des Salins – Scène nationale de Martigues (FR), Teatro della Tosse (IT), Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg (LU), Le Manège Maubeuge – Scène nationale (FR), Concertgebouw Brugge (BE), CCHA – Cultuurcentrum Hasselt (BE), STUK – House for Dance, Image & Sound (BE) und La Monnaie / De Munt (BE)

Mit Unterstützung des Tax Shelter der Belgischen Regierung (BE)

Ultima Vez wird von der Flämischen Gemeinschaft und der Flämischen Gemeinschaftskommission (VGC) (BE) unterstützt.

Dauer: 90 Min
Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro
Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro

Empfohlen ab 12 Jahren.
Diese Performance enthält laute Geräusche.

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© yakoone
Party

[8:tension] Young Choreographers’ Party

radikal re-generation

Die [8:tension]-Party – die „Re-Generation“ – bringt die Nacht zum Glühen: In der Roten Bar und im Weißen Salon des Volkstheaters verschmelzen Beats und Bewegung. Gemeinsam mit den großartigen [8:tension]-Künstler:innen feiern wir eine energiegeladene Reunion voller Vibes und Visionen zwischen pulsierenden Sounds und treibenden Rhythmen. Komm wie du bist, bleib wie du tanzt – und feiere eine Nacht, die sich neu erfindet!

Dauer: 330 Min

Preis:
€ 15 / € 10 mit Workshop-Pass
Das Ticket zur [8:tension]-Party beinhaltet zudem den Eintritt zur Festival Lounge im Burgtheater Vestibül am selben Abend, vorbehaltlich verfügbarer Kapazitäten.

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© yakoone
Werkstatt/Workshop

10 Years of Public Moves

Die Public Moves feiern bereits ihr 10. Jubiläum! Den ganzen Abend über finden gratis Tanzklassen statt und in den Pausen legen Dozent:innen ihre Lieblingsmusik auf. Ein letzter Abend, um noch einmal die volle Public-Moves-Energie zu tanken.

Den ganzen Abend über finden kostenlose Tanzklassen statt, gegliedert in folgende Themenblöcke:
→ 17:00 – 19:00 Contemporary
→ 19:00 – 21:00 Technosomatics, Afrobeat
→ 21:00 – 23:00 Waacking, Voguing und House

Unter dem Ehrenschutz des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig.

Einlass ab 16:15

Anmeldung zur aktiven Teilnahme erforderlich, weitere Informationen dazu folgen demnächst.
Zuschauer:innen sind herzlich willkommen; spontane Teilnahme ist je nach verfügbarer Platzkapazität auch ohne Voranmeldung möglich.

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© Dino Mehad
Performance

Akemi Takeya / IMEKAproduction (AT/JP)

L’s Uncanny

Uraufführung, Ausstellung, Performance mit Artist Talk

Die Verwandlung ist in den Arbeiten Akemi Takeyas ein wiederkehrendes Motiv. Auch ihr neuestes Stück spielt sich in den Dunkelzonen unserer Wahrnehmung ab, in Zwischenzuständen und hybriden Ausdrucksformen. Es setzt die Beschäftigung der Künstlerin mit dem von ihr geprägten „Lemonismus“ fort, einer performativen „Toolbox“, mittels derer Takeya zentrale Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts neu interpretiert. In L’s Uncanny widmet sich die schillernde Performerin dem Surrealismus – mithin den unbekannten Ängsten unseres Unterbewusstseins. Wir erleben ein „Laboratorium des Automatismus“.

Dauer: 60 Min

In englischer, deutscher und japanischer Sprache.

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Bewertungen & Berichte Akemi Takeya / IMEKAproduction (AT/JP)

© Olivier Lovey
Performance

Alexandra Bachzetsis (CH)

Rush(es)

Österreichische Erstaufführung

Eine Frau mit feuerroter Perücke kriecht in Fischerstiefeln und schwarzem Ganzkörpertrikot über den Boden. Später spielt dieselbe Frau, jetzt in hellblauen Stilettostiefeln, mit einem Staubsaugerroboter, in einer weiteren Szene singt sie mit über den Kopf gezogener Pudelmaske Brian Hylands Song Sealed With A Kiss . Eine geheimnisvolle Figur, die ihre Outfits so wechselt, dass ihre Erscheinung in gefährlicher Klischeegeladenheit immer erotischer wird. Wohin das führt, legt Alexandra Bachzetsis in diesem Solo dar. Unter den Vorzeichen von Autofiktion, Selbstdokumentation und Autoerotik konzentriert sich die Schweizerin auf popkulturelles Ausgangsmaterial für Expressivität, Identifikation und Begehren. Dabei untersucht sie, wie kommerzielle Genres und die Künste einander gegenseitig im Einsatz von Gestik und Bewegung beeinflussen.

Konzept, Choreografie und Performance: Alexandra Bachzetsis
Konzept und Dramaturgie: Dorota Sajewska
Texte: Lee Lozano © The Estate of Lee Lozano. Courtesy Hauser & Wirth
Konzeptuelle Beratung: Stephen Thompson
Bewegungsregie: Agnieszka Sjökvist Dlugoszewska
Musikalische Komposition und Sound: Alban Schelbert
Bassklarinette: Florian Walter
Kostüme: Laurent Hermann Progin
Bühnenbild: Alexandra Bachzetsis und Ivan Wahren
Licht und Video: Ivan Wahren
Technische Leitung: Ivan Wahren und Patrick Rimann
Produktion und Studiomanagement: Caroline Krieg / All Exclusive

Studio, Archiv und Kommunikation: Jean-Marie Fahy
Touring: Caroline Krieg

Unterstützt durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia (CH), Fachstelle Kultur Kanton Zürich (CH), Stadt Zürich Kultur (CH), Erna und Curt Burgauer Stiftung (CH), Ernst Göhner Stiftung (CH), E. und O. Gubler-Halblützel Stiftung (CH), Landis & Gyr Stiftung (CH) und Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung (CH).

Koproduktion: Centre Pompidou und Centre Culturel Suisse Paris (FR), Kaserne Basel (CH), Arsenic Centre d’art scénique contemporain Lausanne (CH), Kunsthaus Zürich (CH) und Theaterhaus Gessnerallee Zürich (CH)

Dauer: 60 Min

Preise: 28 Euro
Ermäßigt: 23 Euro

Empfohlen ab 16 Jahren.

In englischer Sprache.

Diese Performance enthält Nacktheit, Stroboskop-Effekte und laute Geräusche.

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© Brigham Baker
Performance

Alina Arshi / KAAM KAAS (CH)

States of bewilderment

Ein Hinweis, dass es sich bei Alina Arshi um eine aufregende künstlerische Stimme handelt, ist, dass sie schon mit ihrer allerersten Arbeit Entepfuhl, mit der sie ihr Studium bei La Manufacture in Lausanne abschloss, durch die Schweiz, Italien, Frankreich und UK tourte. Auf ihr gefeiertes Solo folgt nun ein Duett. Für States of bewilderment tut sich Arshi mit der Performerin Juliette Uzor zusammen. Und gerade dieses „Zusammentun“ steht im Zentrum des Stücks; wie die Widersprüche, die schon in jedem einzelnen Körper herrschen, sich im Versuch der Annäherung an einen zweiten multiplizieren, bis zur Verzweiflung verwirren und verheddern, aber manchmal, ganz vielleicht, sogar klären? In aufmerksamer, sinnlicher und nicht in Worten zu beschreibender Begegnung.

Choreografie: Alina Arshi
Performance: Alina Arshi und Juliette Uzor
Choreografische Assistenz: Marie Jeger
Licht, Raumgestaltung und technische Leitung: Charlotte Roche-Meredith
Sound: Rudy Decelière
Kostüme: Emma Bertuchoz
Outside-Eyes: Kairaan Kika, Micha Goldberg und Stephen Thompson

Produktion: Association Kaam Kaaj
Administration: Ars Longa Agency

Koproduktion: Emergentia / Pavillon ADC Genève (CH) und Arsenic – Centre d’art scénique contemporain (CH)

Partnerschaften: La Ménagerie de Verre Paris (FR) und Rakete Festival / Tanzquartier Wien (AT)

Gefördert von Ville de Lausanne (CH), Loterie Romande Genève (CH) und Fondation Ernst Goehner (CH).

Mit der Unterstützung von Pro Helvetia – Swiss Arts Council (CH).

Dauer: 90 Min

Preise: 24 Euro
Ermäßigt: 20 Euro

Empfohlen ab 16 Jahren.

Diese Performance enthält Nacktheit.

Im Lauf der Vorstellung kommt es an manchen Stellen zu Interaktionen und möglicher physischer Berührung mit dem Publikum.

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© Jean-Marie Chabot
Gespräch

Artist Talk mit Eun-Me Ahn (KR)

Gespräch über North Korea Dance

Zur Uraufführung 2018 in Seoul schrieb die Company:
Süd- und Nordkorea leben seit Jahrzehnten unter einem Waffenstillstand. Obwohl sie dieselben Wurzeln und Traditionen teilen, haben sie sich unter dem Einfluss unterschiedlicher Ideologien entwickelt, die durch den Lauf der Geschichte und die langjährige Spaltung geprägt wurden.
Über Nordkorea weiß man nur sehr wenig. Für südkoreanische Künstler:innen ist es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die Grenze ohne staatliche Genehmigung zu überqueren. Das Internet ist jedoch voll von Videos aus dem Norden: Militärparaden und Fächertänze, Gesten, die Männlichkeit demonstrieren, virtuose Akrobatik, traditionelle Tänze und Dorftänze. Anhand dieses Materials macht sich Eun-Me Ahn die Bewegungen und Codes zu eigen, schafft ihr eigenes farbenfrohes Zeichensystem und nutzt die Kraft des Tanzes, um sich vorzustellen, was jenseits der Teilung liegt.

Dauer: 60 Min

Eintritt frei

Gespräch mit der Künstlerin, Choreografin und Tänzerin Eun-Me Ahn über die Entstehung, Hintergründe und das Abenteuer der Performance von North Korea Dance.

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© Mayra Wallraff
Performance

Boglárka Börcsök & Andreas Bolm (DE/HU)

SUBJOYRIDE

Österreichische Erstaufführung

Elsa von Freytag-Loringhoven war eine Dadaistin von schillerndem Talent. Im heute polnischen Swinemünde geboren, aktiv bei New Yorks Dada-Bewegung, verstorben 1927 in Paris, war sie ein „wandelndes Kunstwerk“, publizierte Gedichte und war mit Marcel Duchamp befreundet. Heute wird spekuliert, ob die Baronin als Found-Object-Künstlerin die wahre Urheberin von dessen berühmten Urinal-Readymade Fountain (1917) war. Diese spannende Figur beleuchtet nun die ungarische Performerin Boglárka Börcsök gemeinsam mit dem Filmemacher Andreas Bolm. Zuvor hat sich Börcsök unter anderem mit Valeska Gert beschäftigt und war 2022 bei ImPulsTanz im mumok mit der Performance Figuring Age (ebenfalls mit Andreas Bolm) vertreten. SUBJOYRIDE führt auf eine begeisternde Reise in die Dada-Twenties der von Djuna Barnes für die Nachwelt „geretteten“ Baronin, deren Gedichte und Autobiographie sie verlegt hatte.

Künstlerisches Konzept, Dramaturgie, Musik und Bühnenbild: Boglárka Börcsök und Andreas Bolm
Performance: Boglárka Börcsök
Gitarre: Andreas Bolm
Text: Baronin Elsa von Freytag-Loringhoven, Boglárka Börcsök und Andreas Bolm
Licht: Catalina Fernández
Sound: Neda Sanai
Kostüme: SADAK
Technische Leitung: Andreas Bolm
Produktionsassistenz und Requisite: Beatrice Zanesco
Stimmtraining und musikalische Beratung: Vera Jónás
Künstlerische Beratung: Susanne Sachsse
Produktion und Distribution: Nicole Schuchardt und Rodrigo Zorzanelli
3D-Druck „Fountain“: Daniel Valencia Ferrá / Digital Craft
Fotos: Mayra Wallraff

Gedichte von Baronin Elsa Freytag von Loringhoven, auf die in der Performance Bezug genommen wird:
Coachrider (ca. 1924)
Mefk Maru Mustír Daas (1918)
They won’t let go fart (ca. 1923–1925)
Graveyard surrounding nunnery (ca. 1921)
To whom it may concern (ca. 1922)
Fix (ca. 1924–1925)

Der Titel der Performance ist dem Gedicht Subjoyride (ca. 1920–1922) entlehnt.

Eine Produktion von Boglárka Börcsök und Andreas Bolm.

In Koproduktion mit dem Black Box Theater, Oslo (NO), PACT Zollverein, Essen (DE), und Sophiensæle, Berlin (DE).

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (DE).

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (DE).

Mit freundlicher Unterstützung der Tanzfabrik Berlin e.V. (DE) und des Centre Français de Berlin (DE), Kristina Konrad – Weltfilm.

Mit Dank an Dragana Bulut, Jule Flierl und Christiane Hommelsheim.

Dauer: 65 Min

Preise: 20 / 28 Euro
Ermäßigt: 17 / 23 Euro

Empfohlen ab 16 Jahren.

In englischer Sprache.

Diese Performance enthält Nacktheit und Theaternebel.

Boglárka Börcsök & Andreas Bolm (DE/HU) bewerten:

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Bewertungen & Berichte Boglárka Börcsök & Andreas Bolm (DE/HU)

© Alexander Wulz
Tanz

Boris Charmatz / Terrain (FR)

Muette

Österreichische Erstaufführung

Einem nackten Mann bleibt der Mund offen. Fassungslos beginnt er sich zu bewegen, angetrieben von verborgenen Gefühlen. Wer den französischen Choreografen Boris Charmatz kennt, wird annehmen, dass diese Gefühle explosiv sein könnten. Und dass sie in dem intimen Setting seines zweiten Solowerks ihr Publikum ganz sicher nicht kalt lassen werden. Vor drei Jahren hat Charmatz Somnole , sein erstes Solo nach dreißig Jahren einer außergewöhnlichen künstlerischen Karriere, bei ImPulsTanz präsentiert: ein Stück über die inneren Regungen im Zustand der Schläfrigkeit, in dem das Unbewusste den Körper zum Tanzen bringt. Jetzt, sozusagen im Sequel, bewegt er sich wieder instinktgetrieben. Diesmal jedoch hellwach, verletzlich und verstohlen durch eine Sprachlosigkeit nahe am Atemstillstand, in Stille. Wie in einem Drama, dessen Text gelöscht wurde.

Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels.
Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche.

Choreografie und Performance: Boris Charmatz
Choreografische Assistenz: Magali Caillet Gajan
Licht: Yves Godin
Technische Leitung: Fabrice Le Fur
Stellvertretende Direktion Terrain: Hélène Joly
Produktionsleitung: Martina Hochmuth und Lucas Chardon
Produktionsmanagement: Briac Geffrault
Produktionsassistenz: Lola Serre

Produktion und Distribution: Terrain

Unterstützt durch Dance Reflections by Van Cleef & Arpels.

Koproduktion: Cango Centro produzione della danza Firenze (IT), CND Centre national de la danse (FR), Chaillot – Théâtre national de la Danse (FR), Charleroi danse (BE), ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (AT), Kunstenfestivaldesarts Brussels (BE), MC93 – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis (FR), le phénix – scène nationale de Valenciennes (FR), Romaeuropa Festival (IT), Sadler’s Wells (UK), Tainan Arts Festival (TW) und Tanztheater Wuppertal Pina Bausch (DE)

Gefördert durch Chartreuse de Villeneuve lez Avignon – Centre national des écritures du spectacle (FR) und mit der Unterstützung von Briqueterie CDCN du Val-de-Marne (FR), Centre Pompidou – Metz (FR), Espace Pasolini (FR) und le Gymnase CDCN – Roubaix Hauts-de-France (FR).

Dauer: 50 Min

Preise: 30 Euro
Ermäßigt: 25 Euro

Empfohlen ab 16 Jahren.

Diese Performance enthält Nacktheit.

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Bewertungen & Berichte Boris Charmatz / Terrain (FR)

© Pinelopi Gerasimou
Performance

Chara Kotsali (GR)

IT'S THE END OF THE AMUSEMENT PHASE

Österreichische Erstaufführung

„Schluss mit lustig.“ So könnte man den Titel dieses Noise-Manifests übersetzen, auch wenn das etwas salopp klingt angesichts der Komplexität, mit der die Griechin Chara Kotsali ihren Strich unter die Spaßgesellschaft des Spätkapitalismus zieht. Drei junge Frauen werfen ihre Körper mit vollem Einsatz in eine Choreografie, die Macarena ebenso zitiert wie Parade, Aerobic, rituelle Tänze und Cheerleading. In Zeitsprüngen und mit Referenzen zu Bob Fosse über Trisha Brown bis hin zu Beyoncé entrollt sich subjektive Chronologie von Revolutionen und persönlichen Daten. Das Trio agiert wie in einem absurden Puppenspiel, bemalt sich mit Körperfarben, es wird gerappt, projizierte Texte erscheinen, eine Geburtstagstorte endet im Desaster. Ein starkes Stück, das den Optimismus als Bedrohung und die Geschichte als Farce zeigt.

Die Präsentation der Performance wurde durch das Onassis Stegi Touring Programme unterstützt.

Konzept, Choreografie und Text: Chara Kotsali
Performance und Co-Kreation: Sofia Pouchtou, Christina Skoutela und Chara Kotsali
1. Assistenz Choreografie: Vassia Zorbali
2. Assistenz Choreografie: Clara Aguilar
Sound und Musik: Anna Maria Rammou und Chara Kotsali
Bühnenbild und Kostüme: Periklis Pravitas
Licht: Eliza Alexandropoulou
Dramaturgische Beratung: Dimitra Mitropoulou
Outside Eye: Κοnstantina Georgelou
Line Production: TooFarEast und Chara Kotsali
Touring: Chara Kotsali und Korina Vasileiadou

Die Recherche für IT’S THE END OF THE AMUSEMENT PHASE wurde unterstützt durch Onassis AiR (GR) und Réseau Grand Luxe (FR). Besonderer Dank gilt TROIS C-L Luxembourg (LU), CAMPUS Paulo Cunha e Silva Porto (PO), Grand Studio Brussels (BE) und L’Abri Geneva (CH).

Dauer: 40 Min

Preise: 30 Euro
Ermäßigt: 25 Euro

In englischer und griechischer Sprache mit englischen Übertiteln.

Diese Performance enthält explizite Inhalte, Stroboskop-Effekte und laute Musik.

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© Lorenz Seidler, eSel.at
Performance

Christine Gaigg / 2nd nature (AT)

Jealousy

Schon einmal eifersüchtig gewesen? Eben, wer nicht … Und ja, es kann ein nagendes, brennendes Gefühl sein. „Eine unangenehme Emotion“, sagt die Wienerin Christine Gaigg. Doch die müsse nicht nur schlecht sein, denn sie kann „etwas über uns sagen, Transformationsprozesse aufzeigen und im besten Fall Handlungsanweisung sein – ein Impuls, aktiv zu werden“. In ihrem neuen Stück – mit dabei sind Anna Prokopová, Juliane Werner, Samuel Feldhandler und Frank Willens – bringt Gaigg in künstlerischem Rahmen Menschen zur Reflexion und vielleicht auch zur Abfuhr der Eifersucht zusammen. Bisher hat sich die Choreografin mehrfach mit Erotik und Sex auseinandergesetzt. In ihren jüngsten Performances – darunter jener über Polyamorie, die 2024 bei ImPulsTanz uraufgeführt wurde – bezieht sie gerne ihr Publikum mit ein. Auch bei Jealousy darf mitmischen, wer möchte.

Konzept und Regie: Christine Gaigg
Performance: Manuela Deac, Samuel Feldhandler, Christine Gaigg, Anna Prokopová, Juliane Werner und Frank Willens
Raum und Licht: Philipp Harnoncourt
Sound und Musik: Peter Plessas
Kostüme: Dorothea Nicolai
Dramaturgische Beratung: Wolfgang Reiter
Tontechnik: Gernot Lerchbacher
Produktionsleitung: Lisa Ertl
PR: Eva Trötzmüller / art:phalanx
Grafik: Martina Gaigg
Fotos: eSeL
Kamera: Wolfram Wuinovic

Christine Gaigg / 2nd nature wird gefördert von der Stadt Wien (AT) und vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (AT).

Dauer: 90 Min

Preise: 32 Euro
Ermäßigt: 27 Euro

Empfohlen ab 18 Jahren.

In englischer und deutscher Sprache.

Diese Performance enthält Nacktheit.
Im Lauf der Vorstellung kommt es an manchen Stellen zu Interaktionen und möglicher physischer Berührung mit dem Publikum.

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© Christopher Matthews and Kevin Percival
Ausstellung

Christopher Matthews / formed view (UK/US)

Photo/Copy/Archive

Zu Christopher Matthews, der nie den klassisch-muskulösen Tänzerkörper hatte, sagte Broadway-Star Ann Reinking mal: „Chris, dich hat man nicht mit derselben Keksform ausgestochen wie die meisten Tänzer.“ Für Photo/Copy/Archive hat der Künstler sich Performanceposter aus 80 Jahren des Sadler’s Wells Theatre in London vorgenommen und aus ihnen diese „meisten Tänzer“, von denen Reinking sprach, ausgestochen, in Teile zerlegt und zu ganz anders gearteten Wesen neu zusammengesetzt. Das Ergebnis – ein persönliches, alternatives Archiv – stellt unsere Ideen markt- und tanzfähiger Körper spielerisch in Frage.

Eintritt frei

Geöffnet je eine Stunde vor Beginn der Performances im Odeon.

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© Luis Lacau
Performance

Cia. Jose Manuel Álvarez (ES)

Captura y fuga

Österreichische Erstaufführung

Ein Versuch, magische Augenblicke einzufangen, im Wissen, dass sie uns trotzdem unweigerlich entgleiten werden. Damit befasste sich der passionierte Flamenco-Fotograf René Robert, der vor vier Jahren auf einer Straße Barcelonas starb und dessen Œuvre José Manuel Álvarez nun ein tänzerisches Denkmal setzt. Aus dem Off ist Roberts Stimme zu hören, während Álvarez als Solotänzer in geisterhaften Projektionen seiner Bilder den Flamenco von Granden wie Antonio Gades, María Pagés, Israel Galván oder Eva Yerbabuena wiederbelebt. Seit 20 Jahren befasst sich Álvarez, der bisher unter anderem auch für die spanische Sängerin Rosalía choreografiert hat, mit dem Flamenco. Jetzt bringt er Roberts auf den Fotos eingefrorene Gesten ans Licht, um sie in Bewegung zu verwandeln und zu zeigen, was in den von dem Fotografen eingefangenen Momenten geschehen sein könnte.

Regie und Performance: Jose Manuel Álvarez
Co-Regie: Marta Piñol
Archiv: René Robert
Visuals: Fausto Morales und Beat Biela (Slide Media)
Choreografische Beratung: Joaquín Collado
Musikalische Komposition: Jose Manuel Álvarez, Lucas Balbo, Carlos Cuenca und Josep Tutusaus
Technische Assistenz: Lucas Tornero
Kostüm: Noel Wals
Fotos (Poster): Amanda Lindgren
Fotos (Performance): Luis Lacau
Video: Andrés Pino

Produktion und Distribution: Flamenco Projects

Dank an die Bibliotèque Nationale de France (FR), Miriam Vallejo, Clara Doucet und Paca Rimbau.

Mit der Unterstützung von Aliansat – SAT! Teatre (ES), ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (AT) und ICEC Institut Català de les Empreses Culturals (ES).

Dauer: 50 Min

Preise: 30 Euro
Ermäßigt: 25 Euro

Mit französischen und englischen Übertiteln.

Diese Performance enthält Theaternebel und Stroboskop-Effekte.

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© Mayra Wallraff
Tanz

Dominique Tegho (DE/LB)

the intimacy of collision

Österreichische Erstaufführung

Ein Europa, in dem mit anti-arabischen Stereotypen wieder im großen Stil Stimmung und Politik gemacht werden: Das ist der Kontext, in dem Dominique Teghos the intimacy of collision seine wütende und oft euphorische Kraft entfaltet. Die strengen Rhythmen von Volkstänzen wie der levantinischen Dabke oder dem ägyptischen Baladi treffen in Teghos Trio mit Anthony Nakhlé und Hassandra auf westliche, orientalistische Fantasien, die sich z. B. im berühmten und endlos interpretierten „Tanz der sieben Schleier“ aus Oscar Wildes Drama Salome (1893) auch tief in die Tanzgeschichte eingeschrieben haben. Die libanesische, in Berlin lebende Choreografin „formt einen tanzenden Körper“, der die nicht nur diskriminierenden, sondern noch heute brandgefährlichen rassistischen Klischeebilder „aus dem Gleichgewicht bringt und durchbricht“.

Konzept und Choreografie: Dominique Tegho
Performance und Choreografie: Anthony Nakhlé, Hassandra und Dominique Tegho
Sound: Basel Naouri
Lichtdesign: Marco Ciceri
Lichtadaption: Vito Walter
Lichttechnik: Hanna Kritten Tangsoo
Video: Cynthia el-Hasbani
Kostüme: Mathilda Rejouan – Mounia Studios
Drag-Outfit: Naomi Tarazi
Dramaturgische Unterstützung: Manolis Tsipos, Polyna Fenko und Nima Séne
Outside Eye: Charlie Prince
Produktionsleitung: Tammo Walter
Dabke-Coaching: Nancy Nasreddine
Stimmcoaching: Wafaa Saied
Haare und Make-up: Hassandra

Eine Produktion von Dominique Tegho in Koproduktion mit Sophiensæle (DE).

Unterstützung: Culture Resource Wijhat programme, Goethe-Institut Research Residency Abroad (DE), AIR Burgenland (AT), SHIFT/Telescope Beirut (LB) (ein Creative-Europe-Projekt, kofinanziert von der Europäischen Union), DIORAMA Berlin (DE), Culture Moves Europe, Moving in November Festival (FI) / Uferstudios (DE) und Ausland Berlin (DE)

Dauer: 60 Min

Preise: 18 / 24 Euro
Ermäßigt: 15 / 20 Euro

Empfohlen ab 16 Jahren.

In arabischer und englischer Sprache mit arabischen und englischen Übertiteln.

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© Kira Kynd
Tanz

Dorothée Munyaneza / Kadidi Company (RW/FR)

umuko

Österreichische Erstaufführung

Flammend rote Blüten, breite Krone, ein „Bewahrer von Geschichten“: Das ist der Umuko-Baum, der in Ostafrika wächst – und in Ruanda, dem Geburtsland der Musikerin Dorothée Munyaneza, die 1994 dem Völkermord an den Tutsi nach England entkam. Ihre Karriere als Sängerin und Choreografin machte sie in Frankreich. Wie eng verbunden sich Munyaneza ihrer Herkunft bis heute fühlt, zeigt sie in dieser Mischung aus Konzert und Tanz. Ein magisches, poetisches und zukunftsorientiertes Quintett um die Choreografin und vier junge ruandische Künstler:innen in Kostümen, die an das Leuchten der Umuko-Blüten erinnern.

Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche.

Küntlerische Leitung: Dorothée Munyaneza
Performance und künstlerische Zusammenarbeit: Jean Patient „Nkubana“ Akayezu, Eric „Rud Bass“ Hakizimana, Impakanizi, Abdoul Mujyambere und Cedric Mizero
Musik: Impakanizi, Jean Patient „Nkubana“ Akayezu und Michael Makembe
Tontechnik: Camille Frachet und Aude Besnard
Licht und Bühnenbild: Camille Duchemin
Lichttechnik: Camille Faye, Anna Geneste und Estelle Gautier
Kostüme: Stéphanie Coudert

Produktion: Virginie Dupray – Cie Kadidi, assistiert von Nouria Tirou und Louise Mutabazi

Koproduktion: Dance reflections by Van Cleef & Arpels, Chaillot – Théâtre National de la Danse (FR), Maison de la Danse Lyon – Pôle Européen de création (FR), PACT Zollverein (DE), deSingel (NL), Julidans (NL), Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer (DE), Kaaitheater (BE) und Oriente-Occidente (IT)

Mit der Unterstütung des Institut français du Rwanda (FR/RW) und dem Goethe-Institut im Rahmen des Fonds Culturel Franco-Allemand (DE/FR) sowie DRAC Provence-Alpes-Côte d’Azur (FR).

Dauer: 60 Min

Preise: 20 / 28 / 38 Euro
Ermäßigt: 17 / 23 / 32 Euro

Gesang in Kinyarwanda. Diese Performance enthält laute Musik.

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© Dewi Mik
Tanz

Ehsan Hemat (BE/IR)

Everything brings us back to the body

Österreichische Erstaufführung

„So sehr wir auch versuchen, uns davon zu befreien: Am Ende bringt uns alles wieder zum Körper zurück.“ Das schrieb 2020 der postkoloniale Theoretiker Achille Mbembe. Im selben Jahr begann Ehsan Hemat mit der Arbeit an seinem Duett mit einer 18kg schweren Kupferplatte. Auch unter der glatt polierten, rätselhaften Oberfläche verbergen sich die Fähigkeiten und Strapazen des menschlichen Körpers, seine Ausbeutung – sowie die Ausbeutung der Erde: Kupfer wird aus den Tiefen von Tagebauminen in Afrika, Süd- und Nordamerika gewonnen. Anstatt sich vom Körper zu befreien, will der iranisch-belgische Künstler diese versteckten Geschichten mithilfe des Körpers wieder freisetzen: Geschickt lenkt er zwischen dem Kupfer und sich Licht, Stimme und Klang, und setzt eine Vision menschlich-nichtmenschlicher Gleichheit eindrucksvoll in Szene.

Choreografie und Performance: Ehsan Hemat
Sound: Roeland Luyten
Dramaturgie: Yasen Vasilev
Bühnenbild: Erki De Vries
Licht: Kurt Lefevre
Stimmtraining: Selma Banich
Technik: Lucas Van de Voorde
Dramaturgische Beratung: Hildegard De Vuyst

Produktion: Julie De Clercq / 2nd to the right
Internationale Distribution: StepTurnMove

Koproduktion: Monty (BE), C-TAKT (BE), MC93 (Maison de la culture de Seine-Saint-Denis) (FR) und DansiT (NO)

Entwickelt bei laGeste (BE).

Mit der Unterstützung der Flämischen Gemeinschaft (BE), STUK (BE) und nona (BE).

Dauer: 50 Min

Preise: 24 Euro
Ermäßigt: 20 Euro

Empfohlen ab 16 Jahren.

Diese Performance enthält Nacktheit.

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Performance

Elisabeth Bakambamba Tambwe / Dig Up Productions (CD/AT/FR)

You Disturb My Sleep

Uraufführung

In die Sixties und Seventies des vorigen Jahrhunderts reisen Elisabeth Bakambamba Tambwe und acht ihrer Studierenden an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Dort unterrichtet Tambwe zusammen mit dem bildenden Künstler Markus Schinwald und der Theaterwissenschaftlerin Ulrike Haß das Fach Performance und künstlerische Forschung. Was Tambwe, bekannt durch Arbeiten wie SelFist, Beyond the Overflow oder Jeanne Dark, dort mit den jungen Künstler:innen erarbeitet, testet die in der DR Kongo geborene Wienerin hier auf neue Art aus. Mit Bezug auf Persönlichkeiten wie Tehching Hsieh, Dan Graham, VALIE EXPORT oder Bruce Nauman entsteht ein „Process Theatre“ zwischen White Cube und Black Box, in dem ein neues Verständnis von Präsenz entstehen und die Geschichte performativen Kunstschaffens umgeschrieben werden könnte.

Künstlerische Leitung und Choreografie: Elisabeth Bakambamba Tambwe

Entwicklung und Performance: Emma Tietze, Erle Blume, Ferry Kummich, Hanna Braun, Lana Koeters, Nicolas Patzer, Sebastian Hesse und Soheil Honarmand

Musik: Ursula Winterauer
Licht: Peter Kutin
Recherche und Dramaturgie: Benoît Jouan
Video-Montage und Dokumentation: David Pujadas Bosch
Produktion: Indra Jäger

Produktion: Dig Up Productions
Koproduktion: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (DE) und ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (AT)

Dauer: 90 Min

Preise: 24 Euro
Ermäßigt: 20 Euro

Empfohlen ab 16 Jahren.

In englischer und deutscher Sprache sowie etwas Französisch.
Diese Performance enthält Nacktheit und explizite Inhalte.

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© yakoone
Treff

European Creative Europe Desk – 30 Years of danceWEB

Mit Trajal Harrell, Philipp Gehmacher & Katerina Andreou

Das danceWEB International Scholarship Programme feiert Jubiläum! Zeit also, auf 30 Jahre eines Programms zurückzuschauen, das jeden Sommer jungen Künstler:innen – bislang 1,700 „Webbers“ aus 95 Ländern – die Chance gibt, aus dem Vollen des ImPulsTanz- Angebots zu schöpfen, Workshops und Performances zu besuchen, und vor allem: sich auszutauschen, miteinander zu leben und zu tanzen. Dieses einzigartige internationale Renommée wird u. a. durch das EU-Förderprogramm Creative Europe ermöglicht. Dass das Stipendium auch am Anfang zahlreicher ganz besonderer Laufbahnen im Tanz stand, zeigen schon unsere Panelgäste Trajal Harrell (danceWEB-Mentor 2008), Philipp Gehmacher (danceWEB-Stipendiat im Debütjahr 1996, danceWEB-Mentor 2009), Katerina Andreou (danceWEB 2015, Prix Jardin d’Europe 2016) u. a. danceWEB wird seit 1997 gefördert durch die EU-Kulturförderprogramme der Europäischen Union.

Dauer: 90 Min

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© Spyros Rennt
Performance

Ewa Dziarnowska (DE/PL)

This resting, patience

Tanz nicht als frontale Unterhaltung, sondern als soziale Praxis. Ein Gewahrwerden des gemeinsamen Raumes und der Handlungsfähigkeiten darin. Das ganz genaue Hinsehen, das In-Kontakt-Treten, Durchlässig-Sein. Verabredungen treffen, umdenken und neu treffen. Schleifen des Mit- und Füreinanders. Zwischen Ewa Dziarnowska, Leah Marojević, dem Licht, der Musik und dem Publikum entsteht über drei Stunden in einer sinnlichen und hinreißend getanzten Arbeit ein „Gegenentwurf“ dazu, wie wir uns im aktuellen gesellschaftlichen Klima „zu fühlen und zueinander in Beziehung zu setzen haben“ (Dziarnowska). In ihrer Hingabe an den Körper präsentieren die Tänzer:innen „Ruhe und Geduld“, Sinnlichkeit und Tanz als zeitlose und für alle zugängliche Mittel, um die gegebene Welt aufzulösen und die fortwährende Gegenwart in eine Zukunft zu projizieren, die Bestand hat – eine Zukunft, die durch und durch zärtlich, verliebt und aufmerksam ist. Seit seiner Premiere 2024 begeistert diese Arbeit so durchgängig das internationale Publikum.

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz International, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Konzept, Choreografie und Performance: Ewa Dziarnowska
Performance: Leah Marojević
Sound: Krzysztof Bagiński
Licht: Jacqueline Sobiszewski
Kostüme und Styling: Nico Navarro Rueda und Franziska Acksel
Dramaturgische Beratung: Jette Büchsenschütz
Künstlerischer Dialog: Suvi Kemppainen
Fotos: Spyros Rennt
Videodokumentation: Margarita Maximova

Dank an Maciej Sado

Premiere: 13. Januar 2024, Tanztage Festival in den Sophiensælen, Berlin (DE)

Eine Produktion von Ewa Dziarnowska in Koproduktion mit den Sophiensælen (DE)

Die 33. Tanztage Berlin waren eine Produktion der Sophiensæle, gefördert durch die Senatsabteilung für Kultur und sozialen Zusammenhalt (DE) und den Hauptstadtkulturfonds (HKF) (DE), mit freundlicher Unterstützung der Tanzfabrik Berlin e. V. (DE) und des Theaterhauses Berlin Mitte (DE).

Dauer: 180 Min

Preise: 28 Euro
Ermäßigt: 23 Euro

In englischer Sprache.

Diese Performance enthält Nacktheit, explizite Inhalte, flackerndes Licht, laute Musik und laute Geräusche.
Im Lauf der Vorstellung kommt es an manchen Stellen zu Interaktionen und möglicher physischer Berührung mit dem Publikum.
Das Publikum kann den Raum während der Performance verlassen und wieder betreten.

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Bewertungen & Berichte Ewa Dziarnowska (DE/PL)

© yakoone
Tanz

«the biggest expressions ever’26»

Final Workshop Showing

Die Teilnehmer:innen präsentieren gemeinsam mit ihren Dozent:innen die Ergebnisse aus vier Wochen intensiver Workshop-Arbeit – ein lebendiger Abschluss des Festivalsommers, der heuer erstmals im wunderschönen Arkaden- hof stattfindet. Anschließend laden DJs zum gemeinsamen Tanzen und ausgelassenen Feiern von vier erlebnisreichen Workshop- Wochen ein.

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© Margot Sparkes
Tanz

Gabrielle Levie (FR)

Winter Quarters

Österreichische Erstaufführung

Was können uns ein humanoider Nussknacker, ein Burlesque-Showgirl und ein verschmitztes Zebra über unsere gegenwärtige politische Gemengelage verraten? Gabrielle Levies Solo Winter Quarters gewährt Einblicke in die Mechanismen unserer Gesellschaft des Spektakels, in der Körper, die von einer künstlich konstruierten Norm abweichen, verteufelt und zur Sensation erklärt werden, während der Größenwahn einiger weniger Mächtiger Tagesgeschäft bleibt. Dafür besinnt sich Levie, die sich selbst als „Performerin und Requisitenbauerin“ bezeichnet, auf die Wanderzirkusse des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zurück, die lang vor der uns bekannten medialen Dauerbeschallung die Massen unterhielten. Als immer neue Charaktere in immer neuen Kostümen vollführt Gabrielle Levie meisterinnenhaft eine Reihe fauler, aufschlussreicher Tricks.

Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche.

Künstlerische Leitung, Performance und Requisiten: Gabrielle Levie
Installation: Théo Pézeril
Stimme: Noé Leleu
Kostüme: Yvan Zimmermann und Noa Pearce di Sanzo
Musik: Alejandro Ferrandiz und Sami Robert
Studioaufnahme: Lucien Krampf
Studioassistenz: Yanis Antonacci
Prothesen: Loïse Hulin

Residency: Ménagerie de Verre, Paris (FR)

Dauer: 45 Min

Preise: 24 Euro
Ermäßigt: 20 Euro

In englischer Sprache.

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© Karolina Miernik
Performance

Hyeji Nam (AT/KR)

MANSHIN

Masken von Geistern, digitale Avatare und futuristischer Schamanismus übernehmen die Bühne während dieser Soloperformance von Hyeji Nam. Mit Mythen, Ritualen und künstlicher Intelligenz schafft die aus Korea stammende Wiener Künstlerin Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. „Die koreanische ,Gut‘-Zeremonie, bei der Schamanen unter Trommelbegleitung tanzen, singen und in Trance fallen, hat mich mit ihrer intensiven Atmosphäre schon immer fasziniert“, berichtet Nam. In MANSHIN reflektiert sie über Präsenz, Erinnerung, Verlust und Zugehörigkeit. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen kultureller Tradition und digitaler Innovation. Das Ergebnis ist eine mystische Untersuchung des komplexen Seins und dessen Wandel im postdigitalen Zeitalter, für die Performance, Musik und bildende Kunst als gleichwertige künstlerische Mittel eingesetzt werden.

Konzept und Choreografie: Hyeji Nam
Performance: Hyeji Nam und IDKLANG
Licht: Klimentina Li
Sound: IDKLANG
Masken: Una Ryu
Kostüme: Pouran Parvizi
Zusätzliche Kostüme: Nina Mcnab und Markus Steinkellner
Lichtobjekt und Coding: Jonas Bohatsch
Objektherstellung: Mathias Lenz und Larry Meyer
3D-Character-Design: NIVVA
Produktionsleitung: partner in crime

Koproduziert von Hyeji Nam, partner in crime und brut wien (AT).

Unterstützt durch die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) (AT), das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (AT) und das Korea Kulturzentrum (KO/AT).

Dauer: 60 Min

Preise: 28 Euro
Ermäßigt: 23 Euro

In englischer Sprache.

Diese Performance enthält Theaternebel, Stroboskop-Effekte, laute Geräusche und laute Musik.

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Bewertungen & Berichte Hyeji Nam (AT/KR)

8

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

9.7. bis 9.8.2026



Im Jahr 1984 gegründet, hat sich das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival zum größten Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance entwickelt. Alljährlich präsentiert es im Sommer ein einzigartig vielfältiges Programm mit Performances, Workshops, Research Projects und musikalischen Acts.



Ausgewählte Produktionen gehen am 6. Mai 2026 in den Vorverkauf, Tickets für alle weiteren Performances sind ab 9. Juni 2026 erhältlich.

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Bewertungen & Berichte ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 15.5. bis 21.6.2026
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 1.5. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Klavier-Festival Ruhr 7.5. bis 21.7.2026
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 6. bis 26.6.2026
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden Saisonkonzerte
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 6.6. bis 27.9.2026
Ereignisse / Festspiele Händel-Festspiele Halle 5. bis 14.6.2026
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 31.7. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 9.7. bis 9.8.2026
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 20.6. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Chopin Festival Hamburg 13.6. bis 9.7.2026
Ereignisse / Festival Festival Kammermusik Bodensee 28. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festival SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg 31.7. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 16. bis 26.9.2026
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 28.8. bis 23.9.2026
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 21. bis 31.1.2027
Ereignisse / Konzert Intern. Brucknerfest Linz 13.9. bis 30.9.2026
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München 9.6. bis 1.7.2026
Ereignisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Musical Chormusical
Bethlehem
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Festspiele Bad Hersfelder Festspiele 26.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Oberstdorfer Musiksommer 30.7. bis 14.8.2026
Ereignisse / Festival Kammermusikfestival vielsaitig Füssen 2. bis 9.9.2026
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 6.6. bis 4.10.2026
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 26.6. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Kreuzgangspiele Feuchtwangen 9.5. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Gandersheimer Domfestspiele 14.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Wiener Kabarettfestival 25.7. bis 1.8.2026
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Ereignisse / Festspiele Opernfestspiele Heidenheim 6.6. bis 26.7.2026
Ereignisse / Konzert Festliche Serenaden Schloss Favorite Rastatt-Förch
Ereignisse / Festival Harzburger Musiktage Internationale Festspiele 5. bis 20.6.2026
Ereignisse / Festival Bayreuther Osterfestival 28.4. bis 1.5.2026
Ereignisse / Festival Theater im Park Wien 20.5. bis 17.9.2026
Ereignisse / Meisterkurs Sommermusik im oberen Nagoldtal 4. bis 20.8.2026
Ereignisse / Konzert Aschaffenburger Bachtage 11.7. bis 2.8.2026
Ereignisse / Festival Klangspuren Schwaz Tirol 10. bis 26.9.2026
Ereignisse / Festival Klassikfestival AMMERSEErenade 12. bis 19.6.2026
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau
Ereignisse / Festival Zahnrad und Zylinder Meissen
Ereignisse / Konzert Neuschwanstein Konzerte 29.7. bis 2.8.2026
Ereignisse / Konzert Brunnenhof Open-Air-Konzerte München 28.6. bis 5.8.2026
Ereignisse / Festival Musiksommer St. Leonhard 16.7. bis 27.8.2026
Ereignisse / Festival ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart
Ereignisse / Festival Kasseler Musiktage
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele
Ereignisse / Festival Bluesfestival Baden
Ereignisse / Festival Schwetzinger SWR Festspiele
Ereignisse / Festival Deutsches Mozartfest Augsburg
Ereignisse / Ausstellung La Biennale di Venezia 9.5. - 22.11.2026
Ereignisse / Festival THEATERNATUR Festival
Ereignisse / Festival Usedomer Musikfestival
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Literatur+Sprache / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Literatur+Sprache / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 6.3.2027
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Ausstellungen / Museum Haus Konstruktiv Zürich
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Zürich
Aufführungen / Varieté Krystallpalast Varieté Leipzig
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel
Literatur+Sprache / Fest Festival | 75 Jahre Goethe-Institut 27.6.2026
Konzerte / Konzert Klosterkonzerte Maulbronn 16.5. bis 27.9.2026
Konzerte / Konzert StradivariQuartett
Ausstellungen / Museum Kraszewski-Museum Dresden
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Ausstellungen / Museum Erlebniswelt MEISSEN
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt
Familie+Kinder / Festival Brüder Grimm Festival Kassel 2.7. bis 9.8.2026
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
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