Das Schauspiel Köln hat Tradition und bildet gemeinsam mit der Oper Köln die Adresse für besondere Bühnenspektakel in Köln. Aufführungen verschiedenster Art finden dort ihren Platz. Egal ob Dramen, Komödien oder extravagantere und experimentellere Darbietungen, das Schauspiel Köln hat eine Menge zu bieten. Es eröffnet seinen Besuchern neben Uraufführungen und Premieren auch besondere Wiederaufnahmen erfolgreicher Stücke. Der Spielplan der Spielstätte ist innovativ und überrascht mit kreativen und einzigartigen Programmen.
Die Spielstätte kümmert sich zudem um den Nachwuchs und das jüngere Publikum, in dem es mithilfe eines theaterpädagogischen Teams diverse Fortbildungen und Workshops für Lehrer und Schüler anbietet. Dadurch werden Kultur und Klassiker für Schüler zum Greifen nah. Mit dem Schauspiel hat Köln eine traditionsreiche Institution, bei der das Künstlerherz höher schlägt.
Nach Jahren der Sanierung öffnen die Bühnen Köln ihre Türen wieder am Offenbachplatz. Am 19. und 20. September 2026 beginnt die neue Saison wieder im Haupthaus am Offenbachplatz.
Gratiswasser in Tetrapacks als Trost für verpasste Anschlusszüge, Verwirrung am Bahnsteig angesichts umgekehrter Wagenreihung, hungrige Fahrgäste in geschlossenen Bordbistros, gestrandete Pendlerinnen an eiskalten Provinzbahnhöfen, defekte WCs, nicht angezeigte Sitzplatzreservierungen, das Fehlen ganzer Waggons und Verspätung, Verspätung, Verspätung. Grund dafür? Ein vorausfahrender Zug, ein defektes Stellwerk, verspätetes Personal aus vorheriger Fahrt … Wenn es etwas gibt, auf das sich immer noch alle einigen können, dann ist das der katastrophale Zustand der Deutschen Bahn. Aber was sind die Gründe hinter den Gründen für die Krise? Auf der Suche nach Antworten stößt man auf viele offene Fragen: War die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ein Fehler? Warum wird immer noch zu wenig in das Schienennetz investiert? Hat im Zweifel Ex-Bahnchef Mehdorn an allem Schuld? Calle Fuhr gibt sich nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. In monatelangen Recherchen hat er sich den Komplex rund um die Deutsche Bahn angesehen und keine Oberleitungsstörung ausgelassen, um die wahren Zusammenhänge der Krise zu verstehen. Nach seinen gefeierten One-Man-Shows KRIEG UND FRIEDEN sowie AUFSTIEG UND FALL DES HERRN RENÉ BENKO taucht er in das Firmennetzwerk Deutsche Bahn AG ein, analysiert politische Klüngeleien und sucht nach Hebeln, um die Bahn wieder auf die Spur zu bringen.
Regie: Calle Fuhr
Bühne und Kostüm: Marleen Johow
Lightdesign: Jürgen Kapitein
Dramaturgie: Alexander Kerlin
Der eine ist blind und kann nicht gehen, der andere kann sehen, aber nicht sitzen. Samuel Becketts weltberühmtes Schauspiel ENDSPIEL zeigt das clowneske Gespann Hamm und seinen Diener Clov am Ende der Zeit. Hamm ist auf Clovs Augen angewiesen, während dieser mit dem Fernrohr durch die Fenster die Außenwelt beobachtet: hier eine menschenleere Landschaft, dort ein unendlich graues Meer. Aufeinander angewiesen, vertreiben sie sich die Zeit mit Wortgefechten — geistreich, bissig und mit schwarzem Humor. Im Zentrum dieses Endspiels steht nichts Geringeres als die Unfassbarkeit menschlicher Existenz. Becketts Klassiker des Absurden Theaters wirkt bis heute nach, und so übernehmen in Kay Voges‘ Inszenierung Lum und Purl aus Wolfram Lotz‘ „Einige Nachrichten an das All“ als zwei geistige Verwandte von Hamm und Clov das Ringen um das Nichts. „Ich will Poesie in das Drama bringen, eine Poesie, die das Nichts durchschritten hat und in einem neuen Raum einen neuen Anfang findet.“ (Samuel Beckett). Ein Abend zwischen Absurdität, Humor und existenzieller Tiefe, der vielleicht weniger zu verstehen als zu erleben ist. Nach Stationen in Dortmund, Tiflis, Antalya, Friedrichshafen, Bielefeld, Wuzhen, Wien und Zagreb ist Kay Voges‘ legendäre Inszenierung nun auch in Köln zu sehen.
Regie: Kay Voges
Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch
Kostüm: Mona Ulrich
Sounddesign: Mario Simon
Termine
Do 15.10.2026, 20:00 | Premiere
So 25.10.2026, 18:30
Fr 13.11.2026, 20:00und weitere Termine
Do 19.11.2026, 20:00
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
Alles beginnt als Liebesgeschichte. Der namenlose Ich-Erzähler ist vernarrt in alles Historische, in die sanften Wogen des Abgeschlossenen. Um jedoch in der akademischen Welt ein Auskommen zu finden, trifft er eine pragmatische Entscheidung und spezialisiert sich auf die Erforschung der Shoah. Nun findet er sich als Guide israelischer Schülergruppen in den Gedenkstätten der nationalsozialistischen Vernichtungslager auf polnischem Boden wieder. Dort hält er Vorträge über die Mörder, trifft Zeitzeuginnen und lässt keinen Abgrund der Vergangenheit aus. Gleichzeitig versucht er, seinem kleinen Sohn in Israel Orientierung in einer komplexen Welt zu geben. Doch die permanente Konfrontation mit dem Grauen bleibt nicht ohne Folgen. Während er Tag für Tag seinen Beitrag zur Erinnerungskultur leistet, beginnt sich die Geschichte in sein ganzes Wesen einzuschreiben. Die Distanz des Wissenschaftlers bröckelt, er verliert mehr und mehr die Kontrolle über seine Gedanken und seine Forschung wird zur Obsession. Mit seinem Roman MONSTER legt Yishai Sarid die offene Wunde der Erinnerung frei und zielt zugleich messerscharf ins Heute, in eine brutale Welt, die ihren moralischen Kompass zu verlieren droht. Der israelische Regisseur Itay Tiran, zuletzt mit ONKEL WANJA auf der Shortlist des Berliner Theatertreffens, bringt diesen eindringlichen Text als Monolog zur deutschsprachigen Erstaufführung.
Regie: Itay Tiran
Bühne und Kostüm: Jessica Rockstroh
Musik: Dori Parnes
Dramaturgie: Lennart Göbel
Regie Mitarbeit: Serina Wieser
Licht: Michael Frank
Termine
Fr 30.10.2026, 20:00 | Premiere
Do 5.11.2026, 20:00
So 22.11.2026, 18:30
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
Ein ungeübter Körper, ein ungeformtes Geschöpf zwischen Clown und Kind findet sich in die Welt geworfen. Sein Name: Kaspar, in Anlehnung an das mysteriöse Findelkind Kaspar Hauser, das 1828 plötzlich in Nürnberg auftauchte. Zivilisation, Regeln und Sprache sind ihm unbekannt. Nur einen Satz erprobt der ansonsten Sprachlose in stoischer, variierender Wiederholung: „Ich möchte ein solcher werden, wie einmal ein anderer gewesen ist.“ Und da ertönen sie, die Einsager. Sie benennen mit freundlich autoritären Stimmen Dinge und Vorgänge, üben mit dem staunenden Kaspar Worte und Sätze, ordnen für ihn die Welt — und erzeugen dabei Anpassung, lenken seinen Blick, normieren sein Denken. Im Aufflammen der 1968er-Bewegung, in Zeiten der Revolte gegen die postfaschistische BRD und ihre Konventionen, schrieb Peter Handke sein großes dramatisches Gedicht. Ein Sprachkunstwerk von poetischer Schönheit und politischer Sprengkraft, das er auch „Sprechfolterung“ nannte. Mit groteskem Humor und Wortakrobatik bringt Regisseurin Claudia Bauer KASPAR als musikalisches Machtgefüge auf die Bühne, das den Preis von Erziehung und Verständigung seziert.
Regie: Claudia Bauer
Bühne: Patricia Talacko
Kostüm: Vanessa Rust
Komposition: Arpen Daks
Videoart: Jan Isaak Voges
Lightdesign: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Wiebke Rüter und Lennart Göbel
Termine
Sa 31.10.2026, 19:30 | Premiere
So 8.11.2026, 18:00
Fr 13.11.2026, 19:30und weitere Termine
Das Verschwinden zweier Rucksacktouristinnen aus Holland, die von einer Wanderung ins Dickicht des panamaischen Regenwaldes nicht mehr zurückkehrten, fasziniert den erfolgreichen Theatermacher. In seinem neuen Projekt geht es ihm um die Rekonstruktion des tragischen Falls. Nur die Handys der jungen Frauen seien gefunden worden, auf denen die letzten verzweifelten Anrufe und eine Reihe kaum verständlicher Fotos gesichert worden seien. Durch Wiederholung und Nachbildung möchte er sich dieser seltsamen Geschichte nähern, die „Dinge am eigenen Leib erfahren“, den Holländerinnen mit seinem Theaterkollektiv hinterherreisen, am liebsten gemeinsam mit ihr, der berühmten Schriftstellerin. Als Chronistin! So wird auch sie Teil des Experiments, das in der Wildnis des Dschungels zu scheitern droht, weil die Theatertruppe auch dann noch weiter sucht, wenn die Exkursion gefährlich wird, im strömenden Regen und in tiefster Dunkelheit, während die Schreie unbekannter Tiere lauter werden, das abwesende Unsichtbare näher zu rücken beginnt und sich das Sichtbare, Greifbare, sprachlich Fassbare zunehmend zu entziehen droht. Die Regisseurin Laura N. Junghanns inszeniert erstmals am Schauspiel Köln und bringt Dorothee Elmigers Meisterwerk als Trip durch die Wildnis unserer eigenen Seelen auf die Bühne.
Regie: Laura Junghanns
Bühne & Kostüme: Michael Sieberock-Serafimowitsch
Sounddesign: Güldeste Mamaç
Licht: Michael Frank
Dramaturgie: Viola Köster
Termin
Fr 27.11.2026, 19:30 | Premiere
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
und tanzendes Ensemble eine generationsübergreifende Geschichte über die Frage, wie man sich im Abenteuer Leben zurechtfinden kann, ohne die individuelle Kraft zu unterdrücken.
Regie: Philipp Rosendahl
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüm: Philipp Basener
Komposition: Miles Perkin
Videoart: Jan Isaak Voges
Choreografie: Alessia Ruffolo
Lightdesign: Thomas Tarnogorski
Dramaturgie: Wiebke Rüter
Für alle Menschen ab 8 Jahren
Termine
Fr 27.11.2026, 18:00 | Premiere
Di 1.12.2026, 10:30
Mi 2.12.2026, 10:30und weitere Termine
Do 3.12.2026, 10:30
So 6.12.2026, 11:00
Mo 7.12.2026, 10:30
So 13.12.2026, 17:00
So 20.12.2026, 11:00
Di 22.12.2026, 10:30
Fr 25.12.2026, 17:00
Sa 26.12.2026, 11:00
Sa 26.12.2026, 17:00
nach Heike Faller von und mit dem Stadtensemble am Schauspiel Köln
Was bedeutet es, ein ganzes Leben zu leben? Zu wachsen und zu gedeihen, konstant älter zu werden und schließlich zu sterben? Autorin Heike Faller hat in ihrem umjubelten Buch HUNDERT einen berührenden Weg gewählt, davon zu erzählen. 100 Lebensjahre – reduced to the max. Ein tiefgreifendes Ereignis pro Lebensjahr, pointiert formuliert und durch warmherzige Illustrationen von Valerio Vidali bebildert: das erste Lächeln, die ersten Zweifel, die ersten Anpassungen, die ersten Wände, vor die man rennt, der erste Herzschmerz! Ihre Sätze und Bilder sind Einladungen an jede Altersstufe zum Nachdenken, einsam oder gemeinsam, über die ganz großen Fragen menschlicher Existenz. Im Dialog mit neunzehn Menschen zwischen sechs und hundert Jahren aus der Kölner Stadtgesellschaft lässt sich Regisseur David Vogel durch die Anregungen in HUNDERT inspirieren: zu einem Theaterabend, der die Generationen miteinander ins Gespräch bringt – über all das, was uns das Leben lebenswert und beängstigend macht, über die Abgründe und die Träume, das Leichte und das Schwere, das Todtraurige und das überraschend Wundervolle. Das Stadtensemble am Schauspiel Köln besteht aus Expertinnen des Alltags. Es findet sich jede Spielzeit neu, in immer neuen Besetzungen, und entwickelt pro Jahr eine eigene Inszenierung zusammen.
Regie: David Vogel
Co-Regie: Nina Mackenthun
Bühne: Anna Lachnit
Kostüm: Julia Misiorny
Komposition und Live-Musik: Annie Bloch
Choreografie: Nina Mackenthun
Lightdesign: Michael Frank
Ton: Jakob Heisters
Dramaturgie: Lidia Polito
Dauer: 1 h 40 min, keine Pause
Termine
Sa 17.10.2026, 20:00
Sa 31.10.2026, 20:00
So 1.11.2026, 20:00und weitere Termine
Fr 6.11.2026, 20:00
Do 12.11.2026, 20:00
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
Endlich wieder in bester Lage beheimatet. Das Schauspiel zieht zurück an den Offenbachplatz! Passend zur lang ersehnten Wiedereröffnung inszeniert Intendant Kay Voges eine Gebäudekomplex-Komödie, bei der Sanierungen zu Dauerbaustellen werden. Ein Haus, zehn Eigentumswohnungen in zweckbedingter Nachbarschaft: Hier wohnen Anlegerinnen, die bis zur Rente ihren Wohnungskredit abstottern, neben schuldenfreie rich kids mit Vorliebe fürs Laden ihrer E-Autos am Gemeinschaftsstrom. Dauerlaute neben Unsichtbaren, deren Existenz nur die Unterwäsche im Konfliktpool Waschküche verrät. Das Dach erfüllt nicht die aktuellen Brandschutzauflagen, doch bockige Eigentümer blockieren den Zugang zum Spitzboden. Das stets nach Fritteuse stinkende Treppenhaus (danke, 1. OG rechts) ist nicht barrierefrei und im Hof quillt die Altpapiertonne über. Die Reparatur der maroden Wasserrohre im Keller braucht Einstimmigkeit. Doch wie sich einigen, wenn die einen von den Nebenkosten ruiniert werden und die anderen die Balkone für Solarzellen vermessen? Die neue Komödie von Kristof Magnusson („Männerhort“) und Gunnar Klack offenbart, wie sich im Mikrokosmos Eigentümergemeinschaft der globale Wahnsinn zwischen Investitionsstau, Pluralismus, Parallelgesellschaften und maroder Infrastruktur widerspiegelt.
Regie: Kay Voges
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüm: Mona Ulrich
Musik: Paul Wallfisch
Lightdesign: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Wiebke Rüter
Dauer: 1 h 50 min, keine Pause
Termine
Sa 10.10.2026, 19:30
Fr 6.11.2026, 19:30
So 15.11.2026, 19:30
mit Texten von Antonia Baum, Mareike Fallwickl, Emilia Roig u. a.
Die Corona-Pandemie löst in Ensemble-Mitglied Claude De Demo eine Krise aus: Sie hat keine Betreuung für ihre Kinder, sie hat Angst und zu wenig Zeit. Plötzlich stellen sich Gefühle ein, die eine Mutter – dem Rollenklischee nach – nicht haben sollte. Im Gegenteil, sie denkt: Ich bin eine unglückliche Mut- ter – obwohl ich meine Kinder liebe. Damit kommen auch die Zweifel: Bin ich nicht Frau genug? Bin ich nicht Mensch genug? Überforderung, Stillstand und Müdigkeit lassen in ihr das Bedürfnis entstehen, ein realistischeres Bild von Mutterschaft zu zeigen, fernab von eingemachter Marmelade und Schlafliedern. Mit #MOTHERFUCKINGHOOD bringt sie gemeinsam mit Regisseurin Jorinde Dröse all jene Vorstellungen und Ungerechtigkeiten auf die Bühne, die so oft verschwiegen werden, die keinen Platz im Bild der ewig geduldigen, sich selbst aufopfernden Mutter finden. Basierend auf intensiver Recherche, Gesprächen mit Wissenschaftlerinnen und Texten von verschiedenen Autorinnen ist eine Collage über Mutterschaft, Care-Arbeit und das beharrliche Gefühl von Schuld und Wut entstanden. Es geht um die Realität zwischen Gender Pay Gap, Mental Load, Kita-Plätzen und dem „Mutterinstinkt“ sowie die Frage: Wenn die Wahrheit über Mutterschaft auf dem Tisch liegt, wie viele Frauen entscheiden sich dann noch freiwillig dafür?
Bitte beachten Sie: Eine Szene thematisiert auf sprachlich-darstellerischer Ebene Gewalt unter der Geburt. Diese Inszenierung ist aufgrund der Inhalte und Lautstärke nicht für Kleinkinder und Kinder geeignet.
Regie: Jorinde Dröse
Musik: Jörg Kleemann
Bühne & Kostüme: Julia Hansen
Ton: Holger Brochhaus
Lightdesign: Michael Frank
Dramaturgie: Lidia Polito
Produktion: Berliner Ensemble 2024
Dauer: 1 h 15 min, keine Pause
Termine
Sa 10.10.2026, 20:00 | Wiederaufnahme
So 18.10.2026, 18:30
Sa 7.11.2026, 20:00und weitere Termine
Di 17.11.2026, 20:00
So 29.11.2026, 19:00
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
Das neue Stück des Kultautors Roland Schimmelpfennig ist fast schon mathematisch genau um die Zahlen 2 und 4 gebaut: Zwei Brüder, zwei Frauen, zwei Paare. Das eine Paar lebt auf dem Land, das andere in der Stadt. Die Brüder sind zerstritten und haben sich seit Jahren nicht gesehen. Der eine spielt Theater. Er heißt Erik. 1.000 Vorstellungen von „Der gestiefelte Kater“ haben ihn zugleich zu einer Lokalberühmtheit und zum Alkoholiker gemacht. Der andere, Martin, schreibt. Seit sieben Jahren feilt er an seinem Text „Die Landmaus und die Stadtmaus“, der zugleich Kindergeschichte und politisches Manifest sein soll. Er kommt aber kaum über die erste Seite hinaus. Ihre Partnerinnen, Lisa und Astrid, wünschen sich beide aus dem Leben mit ihren von Erfolg und Misserfolg mürbe gewordenen Männern weg. Astrid sehnt sich nach der Stadt, Lisa hat bessere künstlerische Ideen als Erik und Sympathien für Martin, seinen Bruder auf dem Land, und dessen unfertigen Text. Was geschieht nun, wenn das Landpaar überraschend in der Stadt aufschlägt? Oder das Stadtpaar auf dem Land, den Kofferraum voll Wein, Bier und Schnaps? Und wenn sich langsam zeigt, dass es die Politik war, die die beiden Brüder einst so tief gespalten hat? Roland Schimmelpfennig hat ein raffiniertes Stück geschrieben, herrlich absurd und schmerzhaft gegenwärtig, in dem sich schließlich jede Zweiteilung und jede Paarung in kollektiver Anarchie auflöst.
Regie: Lily Sykes
Bühne: Hannah Heiermann
Kostüm: Jelena Miletić
Musik | Komposition: Albertine Sarges
Lightdesign: Michael Frank
Dramaturgie: Alexander Kerlin
Dauer: 1 h 45 min
Termine
So 11.10.2026, 18:00
Di 10.11.2026, 19:30
Mi 18.11.2026, 19:30
Noah dreht einen Film. Kritisch soll er werden, denn kritisch waren seine Dokumentationen, in denen er der Gegenwart auf den Zahn fühlt, schon immer. Dieses Mal hat er sich weit rausgewagt. Mitten in der Wüste trifft er Ava Rothbart zum Interview, 15 Meter tief unter der Erde auf der Baustelle ihres neuen Luxus-Bunkers. Ava ist Tech-Milliardärin und Gründerin von Atlas Analytics, ein Unternehmen, das Militär und Polizei mit geostrategischer Software versorgt. Ihre Programme analysieren gigantische Datenmengen und sagen die Handlungen des Feindes voraus. Das hat der libertären Unternehmerin nicht nur Freunde beschert. Noahs Tochter June, idealistische Antifaschistin, steht unter Verdacht, an einem Attentat auf sie beteiligt gewesen zu sein. Für Noah entwickeln sich die Dreharbeiten im Bunker zu einem Höllentrip zwischen den Stühlen, in dem seine Werte auf die Probe gestellt werden und seine Sinneswahrnehmung zwischen Realität und Fiktion verrückt spielt. Die Lage eskaliert endgültig, als die Bunker-KI Samantha voraussagt, dass Noah ein Verbrechen an Ava begehen wird. Wer trifft hier jetzt noch die Entscheidungen? Wie verschiebt sich die Machtfrage durch den Eingriff der KI? Wie legitim ist Gewalt, die auf Gewalt antwortet, die nur vorausgesagt wurde? Das neue Stück von Alexander Kerlin widmet sich auf faszinierende Weise den Abgründen digitaler Kriegsführung und erkundet die neuen Bündnisse zwischen Techkapitalismus und rechter, autoritärer Politik.
Regie: Kay Voges
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüm: Mona Ulrich
Videoart: Max Schweder
Dramaturgie: Viola Köster
Live-Schnitt: Mario Simon und Jan Isaak Voges
Dauer: 1 h 30 min
Termine
So 11.10.2026, 18:30
Sa 24.10.2026, 20:00
So 15.11.2026, 20:00und weitere Termine
Sa 28.11.2026, 20:00
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
von Anna-Sophie Mahler und Viola Köster | mit dem Jugendensemble der Kölner Dommusik und dem Experimentalchor Alte Stimmen
Wenn Stadtplanung ein Konzert wäre, wie würde sie klingen, die lebenswerte Stadt der Zukunft? Wie singt man von „Brückensanierung“ und „Transformation”, wie intoniert man „Verschattungsstrategie“? Und welche Stimmen kündigen den ökologischen Wandel an? Wir sprechen mit Menschen aus Baugewerbe und Stadtentwicklung, mit Ökonominnen, Zukunftsforschern und Aktivistinnen über die bestehenden Pläne für ein zukunftsfähiges Köln – und über die Widerstände, denen sie begegnen. Aus den so gewonnenen O-Tönen entsteht ein Musiktheaterstück von Kölnern für Köln, ein Stimmenkonzert für drei Schauspielerinnen, zwei Kölner Chöre und eine Stadt der Zukunft. „Denn wir haben hier keine bleibende Statt, sondern die Zukünftige suchen wir“, heißt es in Johannes Brahms’ „Requiem“, das, gesungen vom Kölner Domchor, aus den maroden Stadtmauern dringt. Die Regisseurin Anna-Sophie Mahler ist Spezialistin im Verweben von Recherchematerial und Musik. Bekannt wurde sie mit der Inszenierung „Mittelreich“ an den Münchner Kammerspielen, die 2016 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Zuletzt begeisterte ihre Inszenierung von Tennessee Williams’ „Camino Real“ am Volkstheater Wien, mit der Band Calexico live on stage.
Bitte beachten Sie:
Die Inszenierung REQUIEM FÜR EINE MARODE BRÜCKE wird im KOLUMBA Museum gezeigt. Die Abendkasse befindet sich im Foyer, der Einlass erfolgt 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn über den Hintereingang an der Ludwigstraße (neben sattgrün). Die Wege vor Ort sind ausgeschildert.
Besucher*innen im Rollstuhl bitten wir, den Haupteingang in der Kolumbastraße zu nutzen, da der Hintereingang zu schmal ist. Ein Aufzug steht zur Verfügung, kurze Wege innerhalb des Gebäudes sind jedoch nötig. Sitzplätze sind in fast allen Räumen vorhanden.
Regie: Anna Sophie Mahler
Bühne: Katrin Connan
Kostüm: Annika Lu
Musikalische Leitung und Flügel: Michael Wilhelmi und Simon Rummel
Einstudierung Jugendchor: Alexander Niehues und Oliver Sperling
Ton: Jakob Heisters
Lightdesign: Michael Frank
Dramaturgie: Viola Köster
Dauer: 1 h 45 min, keine Pause
Termine
Mi 14.10.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Mo 9.11.2026, 19:30
Di 10.11.2026, 19:30
Ein performativer Stadtspaziergang von und mit dem Jugendklub POLYLUX
Das Bimmeln der Bahn am Neumarkt. Der Geruch von Currywurst und Nagelstudio. Shopping, Sightseeing, Selfies. Kölns Innenstadt voller Erwartungen und Widersprüche: Wie du dich kleidest. Wie du sprichst. Wie du dich bewegst. Wer dazugehört. Und wer nicht. Ein Blick, der nicht erwidert wird. Schlafplätze unter Vordächern. Welche Geschichten verbergen sich an einem Ort, an dem täglich so viele Menschen vorbeigehen, verweilen, leben oder von dem sie vertrieben werden? Zwischen Schaufenstern und Beton wächst DOWNTOWN PARADISE – Der Stadtraum wird zur Bühne. Der Jugendklub POLYLUX erforscht, wie Wahrnehmung, Mitgefühl und Verantwortung im öffentlichen Raum verhandelt werden – dort, wo Nähe und Distanz ineinander übergehen, wo Stillstand und Bewegung sich begegnen, wo Sichtbarkeit zur Frage wird. Inspiriert vom Alltag der Kölner Innenstadt lädt POLYLUX dazu ein, den öffentlichen Raum neu zu erzählen. Ein Blick auf das, was sonst verborgen bleibt. Ein Zuhören zwischen den Geräuschen. Ein Versuch, die Stadt zu fühlen, bevor man sie versteht.
Mit Texten und Szenen von Julia Dittes, Burak Şengüler und Ronja Simon.
„Ihr sagt uns, wann wir uns setzen und wann wir stehen sollen. Ihr sagt uns, wann wir uns bewegen und wann wir mal kurz stillhalten sollen. Ihr sagt uns, wann wir vom Tisch aufstehen dürfen. Ihr bringt uns bei, bitte zu sagen. Und ihr bringt uns bei, danke zu sagen. Ihr bringt uns bei, wie man nett und sauber aussieht. Ihr erklärt uns, dass es böse Menschen gibt auf der Welt. Dass es Monster nicht in echt gibt. Dass Worte nichts als Worte sind.“ THAT NIGHT FOLLOWS DAY stellt die Welt auf den Kopf: Ein Chor von Kindern zwischen 8 und 14 Jahren wird zum Hauptdarsteller. Sie sind erst kürzlich ins Leben geworfen worden, und sofort finden sie dort Regeln und Werte vor. Die Kinder aber drehen den Spieß um. Sie verkehren Aussagen ins Gegenteil, verwerfen sie, formulieren neu. Und je länger man diesem Wertekanon mit umgekehrtem Absender zuhört, desto hörbarer betritt ein unausgesprochenes „Warum?“ die Bühne: Die Infragestellung dessen, was ist – und genauso gut auch anders sein könnte! Zutiefst berührend und außergewöhnlich komisch. THAT NIGHT FOLLOWS DAY wurde erstmals 2007 von Victoria Deluxe im belgischen Gent produziert und seitdem in vielen Ländern und Sprachen aufgeführt. Für die Köln-Premiere wird der Text für eine Gruppe Kölner Kinder aktualisiert. Tim Etchells ist ein international renommierter Autor, Regisseur und Künstler. Besonders bekannt wurde er als Leiter der Performance-Gruppe Forced Entertainment.
Regie: Tim Etchells
Bühne: Richard Lowdon
Regie-Mitarbeit: Dana Khamis
Sounddesign: Tim Etchells
Lightdesign: Jan Steinfatt und Nigel Edwards
Ton: Julia Spang
Dramaturgie: Viola Köster
Produktion Originalversion: Victoria Deluxe Gent, 2007
Dauer: 1 h 15 min, keine Pause
Termine
Fr 16.10.2026, 19:00
Sa 14.11.2026, 19:00
Sa 21.11.2026, 19:00
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
Stell dir vor, die Welt wäre ein Dorf. Stell dir vor, es herrschte dort Frieden. Und nun stell dir vor, die Nacht senkte sich über die Häuser und die Straßenlaternen leuchteten auf. Stell es dir genau vor. Hinter den Fenstern äßen die Menschen ihr Brot und tränken ihren Tee. Und die Kinder läsen friedlich im Bett, bevor der Vater sie küsst und die Mutter das Licht löscht. Jetzt stell dir vor, ein Schatten schliche über den verlassenen Dorfplatz. Und dort, im Gewächshaus, wüchsen drohend die Pflanzen – und auf dem Altar läge unheilvoll ein Buch mit einer Heiligen Schrift. Und im Laden fiele wie aus dem Nichts ein Produkt vom Regal. Und dann ertönte am Himmel ein fremder Gesang. Stell ihn dir genau vor – wie einen Riss im Firmament. Stell dir vor, es hole die Menschen aus ihren Betten und sie blickten gemeinsam zum Himmel hinauf. Und sie fragten sich mit bis zum Hals schlagenden Herzen, was sich ihnen dort nähert. Ein Engel? Eine Drohne? Eine tödliche Rakete, die alles verbrennt und zerstört? Wir stehen am Anfang einer großen Geschichte. Es gibt kein Vaterland und keinen Grund für Mord und Krieg. Und alle Menschen leben nur im Hier und Jetzt. Stell Dir das vor. Es ist ganz leicht, wenn du’s versuchst. Willkommen in IMAGINE.
Regie: Kay Voges
Musik: Tommy Finke
Bühne: Pia Maria Mackert
Kostüm: Mona Ulrich
Videoart: Mario Simon und Jan Isaak Voges
Musik und Sounddesign: Tommy Finke
Lightdesign: Michael Gööck
Ton: Oliver Bersin und Antony Fitz-Harris
Choreografie: Berit Jentzsch
Dramaturgie: Alexander Kerlin
Dauer: 1 h 45 min, keine Pause
Termine
Sa 17.10.2026, 19:30 | Öffentliche Probe
So 18.10.2026, 18:00 | Wiederaufnahme
So 1.11.2026, 19:00und weitere Termine
Österreichischer Knastpoet, Frauenschwarm, Journalist, verurteilter Mörder: Jack Unterweger war vieles, und er spielte im Laufe seines Lebens zahlreiche Rollen. Während seiner ersten Inhaftierung, zu der er wegen Mordes an einem 18-jährigen Mädchen verurteilt war, veröffentlichte er seinen ersten Roman, der ihm sofort Ruhm verschaffte. Eine Petition für seine Freilassung unterzeichneten u. a. Elfriede Jelinek, Ernst Jandl und Günter Grass. Nach 15 Jahren Haft dann die Freilassung: Unterweger wird zum Paradebeispiel „geglückter Resozialisierung“. Doch 1994 folgt die zweite Verurteilung — wegen Mordes an neun Frauen. UNTERWEGER spürt der irrationalen Faszination nach — ein Abend über Lust und Mitleid, Anziehung und Ekel, Urteil und Gnade.
Regie Branko Janack
Bühne Michael Sieberock-Serafimowitsch
Kostüm Mona Ulrich
Dramaturgie Lidia Polito
Mit Birgit Unterweger
Produktion: Volkstheater Wien in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT Graz, 2024
Termine
Do 22.10.2026, 20:00 | Wiederaufnahme
Di 17.11.2026, 20:00
Do 26.11.2026, 20:00
Hypnotisch, sensationell, magnetisch und unfassbar sinnlich: So wird die Arbeit von Sharon Eyal beschrieben. Mit ihrer jüngsten Arbeit DELAY THE SADNESS wird sie die neue Bühne des Schauspielhauses eintanzen und öffnet dabei einen Raum voller Intimität, Tiefe und emotionaler Kraft. Gewidmet ihrer vor drei Jahren verstorbenen Mutter entwirft sie einen vielschichtigen Dialog über Stärke und Verletzlichkeit, über das Aufschieben und Durchleben von Gefühlen. Die Komposition stammt von Josef Laimon, einem in Paris lebenden Komponisten, Produzenten, DJ und Performer.
Tanzgastspiel
Choreografie: Sharon Eyal
Co-Kreation: Gai Behar
Original Musik: Josef Laimon
Lichtdesign: Alon Cohen
Kostümdesign: Sharon Eyal, Gai Behar in Zusammenarbeit mit Noa Eyal Behar
Make-up & Haare: Noa Eyal Behar
3D Druck Designer: Serge H.
Tänzer*innen: Darren Devaney, Juan Gil, Alice Godfrey, Johnny McMillan, Héloïse Jocqueviel, Gregory Lau / Victor Ketelslegers, Miriam Gittens, Nais Duboscq
Zusätzliche Musik Khyaam Haque – »Dance with Me, Maximilian«, John Tavener, Academy of Ancient Music, Paul Goodwin, George Mosley, The Choir of the AAM – »Funeral Canticle«
Dauer: 1 h, keine Pause
Termine
Fr 23.10.2026, 19:30
Sa 24.10.2026, 19:30
So 25.10.2026, 18:00
basierend auf „L’Addition“ von Tim Etchells, Bertrand Lesca, Nasi Voutsas
Ein Tisch, ein Sessel, eine Flasche. Und ein Glas Wein, das der Kellner dem Gast serviert: So die Ausgangssituation. Doch wer bedient hier wen? Und wer dient wem? Wer bezahlt am Ende die Rechnung oder macht einen Strich durch die des anderen? In der Arbeit des britischen Autors und Regisseurs Tim Etchells (Forced Entertainment) werden Macht- dynamiken in zahlreichen Variationen durchgespielt – und je länger die Szene dauert, desto abgründiger wird der Humor. In diesem Sinne erkunden hier Herr und Knecht die mannigfaltigen Fallstricke hierarchischer Konstellationen. Nach der deutschsprachigen Erstaufführung im Rahmen der Wiener Festwochen 2024 werden nun Tisch, Sessel und Wein ins Depot 3 gestellt. Die Spannung steigt, wer in dieser Slapstick-Komödie am Ende die Rechnung bezahlt.
Regie: Tim Etchells
Bühne: Richard Lowdon
Musik: Graeme Miller
Dramaturgie: Lidia Polito
Produktion: Volkstheater in den Bezirken und Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, 2024 | Originalversion: Festival d’Avignon, 2023
Dauer: 1 h 15 min, keine Pause
Termine
Mi 28.10.2026, 20:00 | Wiederaufnahme
Di 3.11.2026, 20:00
Die auf den Kapverden geborene Künstlerin Marlene Monteiro Freitas ist eine der gefragtesten Choreografinnen Europas, die spielerisch Elemente des kapverdischen Karnevals, antike Mythen, Schlüsselwerke der europäischen Kunstgeschichte und Elemente der zeitgenössischen Popkultur miteinander verbindet. Mit MAL – EMBRIAGUEZ DIVINA von 2020 widmet sich Freitas den Ambivalenzen des „Bösen“. Das Stück ergreift das Ensemble und verwandelt präzisen, hochmusikalischen Tanz in ein giftig-grandioses, groteskes Schauspiel. Die Bühne wird zu einem Ort, an dem Kreativität, Ekstase und Umbruch zu einem göttlichen Rausch verschmelzen.
Tanzgastspiel
Choreografie: Marlene Monteiro Freitas
Assistenz: Lander Patrick
Research: João Francisco Figueira, Martin Valdés-Stauber, Marlene Monteiro Freitas
Performance: Francisco Rolo, Henri ›Cookie‹ Lesguillier, Hsin-Yi Hsiang, Joãozinho da Costa, Kyle Scheurich, Mariana Tembe, Marlene Monteiro Freitas, Miguel Filipe, Tónan Quito
Lichtdesign: Yannick Fouassier
Bühne: Yannick Fouassier, Miguel Figueira, Marlene Monteiro Freitas
Dramaturgie: Martin Valdés-Stauber, Marlene Monteiro Freitas
Sounddesign: Rui Dâmaso
Es gibt vor beiden Vorstellungen eine bewegte Einführung im Ballettsaal. Anmeldung unter info@tanz.koeln. Treffpunkt ist 18:30 Uhr beim Pförtner.
George Tabori hatte ein feines Gespür für den Witz in einem Kontext des Grauens, für die absurde Pointe im Reich des Bösen. In "Mutters Courage" erzählt er die unmögliche Geschichte einer sechzigjährigen Jüdin, die 1944 in Budapest auf der Straße verhaftet und mit 4030 Anderen im Viehwagen nach Auschwitz deportiert wird. Und als Einzige überlebt. Die unmögliche Geschichte ist eine wahre Geschichte. Elsa Tabori hat sie erlebt. Ihr Sohn hat sie aufgeschrieben. Sie gehört seitdem zum festen Bestand einer oral history – natürlich nur für diejenigen unter uns, die glauben, dass man Geschichte nicht mal eben „hinter sich lassen“ kann. Was laut einer Umfrage schon 2015 81% der Deutschen in Bezug auf den Holocaust gerne täten. „Ist doch klar: die Deutschen werden uns Juden Auschwitz nie verzeihen“ so der israelische Psychoanalytiker Zwi Rex. Taboris Hommage an seine Mutter ist im weiteren Sinne eine Hommage an alle Mütter, deren Mut, Witz und Lebenswille ihren Kindern die Möglichkeit gaben, ihr eigenes Trauma zu bewältigen. Die Aufführung hat in den vergangenen 30 Jahren über 170 Vorstellungen – unter anderen in New York und in Los Angeles – erlebt.
Gastspiel
Inszenierung: Thomas Bockelmann
Bühne: Pia Janssen
Kostüm: Ursina Zürcher
Musik: Erich Radke
Dramaturgie: Michael Volk
Nach GEHEIMPLAN GEGEN DEUTSCHLAND und DAS SCHWEIGEN DES HEILIGEN VATERS bringt das SPL KLN im Schwerpunkt THEATER UND JOURNALISMUS eine weitere investigative Recherche auf die Bühne.
Ein Live-Hörspiel mit sechs Bildern von Gert Ledig
„Vielleicht müssen wir endlich wirklich begreifen lernen, dass der Stoff unserer Zivilisation selber gewoben ist aus Feuer und Rauch.“ (W.G. Sebald) Alles beginnt in 4000 Metern Höhe: Ein 600 Meter breiter und 30 Kilometer langer Strom aus US- Bombern bewegt sich auf eine deutsche Stadt zu. Darunter kurz darauf fallende Bomben, die Fallschirme einer Bomberbesatzung, Tiefflieger und Flaktürme. Ganz unten Häuser und Straßen, auf denen taumelnde Menschen im kochenden Teer „gegrillt“ werden. Luftschutzbunker, Keller, Durch- einander, ein unfassbares Horror-Szenario. Eine Mutter sucht nach ihrem Sohn, der als Flakhelfer bereits den Tod gefunden hat; eine junge Frau wird mit einem ihr fremden Mann verschüttet und unter den Trümmern von ihm vergewaltigt. Gert Ledigs Roman VERGELTUNG blickt kalt und unsentimental auf die zerstörerische Gewalt eines alliierten Luftangriffs im Juli 1944. Die Stadt, von der hier die Rede ist, bleibt namenlos – könnte aber Köln heißen. Auch hier stand nach der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 in weiter Trümmerlandschaft einzig noch der Dom. Das Buch erschien 1956, als Heinrich Böll oder Günter Grass längst die bundesrepublikanische Nachkriegswirklichkeit zeichneten. Es geriet bald in Vergessenheit. Bis heute ist das Trauma der Luftangriffe weitestgehend unbearbeitet, während die zusammengewürfelte Nachkriegsarchitektur der Innenstädte weiterhin stumm vom damaligen Schrecken kündet. Regisseur Sebastian Baumgarten inszeniert Ledigs Kampfansage an kriegstreibende Phrasen von „Vaterland, Heldentum, Tradition, Glaube und Ehre“ als Uraufführung für das Schauspiel Köln.
Regie: Sebastian Baumgarten
Bühne: Joep van Lieshout
Kostüm: Tabea Braun
Komposition: Stefan Schneider
Musik: Fiete Wachholtz
Videoart: Chris Kondek
Lightdesign: Michael Frank
Ton: Frank-Keno Mustroph
Dramaturgie: Henning Nass
Choreografie von Brandon Miel Masele und Laura Nala Defretin
Zum ersten Mal begrüßen wir in Köln die französische Kompanie Mazelfreten. Mit RAVE LUCID feiert sie die Electro-Dance-Community, die im Paris der 2000er-Jahre zwischen Underground Clubnächten und Battle-Kultur aufblühte und deren armbetonten Tanzstile sich dann wie ein Lauffeuer über Youtube und Social Media weltweit verbreiteten. Das Ensemble um die Choreograf*innen Brandon Miel Masele und Laura Nala Defretin kreiert mit RAVE LUCID ein Stück über Sichtbarkeit, Community und den Wunsch, sich durch den Tanz Raum zu schaffen — explosiv, pulsierend und voller elektrisierender
Dynamik.
Choreografie: Brandon Miel Masele & Laura Nala Defretin
Licht: Judith Leray
Musik: Nikit / Ino & Fille de Minuit
Kostüme: Sting Masele & Emma Deat
Produktion: Cie Mazelfreten
Tanz: Téo Cellier, Filipe Francisco Pereira Silva, Océane Haja Maréchal, Jade Jaddow Mienandi, Nathalia Nath Meneses Gonzalez, Adrien Vexus Larrazet, Alice Lemonnier, Marie Levenez, Brandon Miel Masele, Maelo Hernandez
Am 19.12. gibt es nach der Vorstellung ab 21:30 eine Rave Party mit Mazelfreeten im Erfrischungsraum. Der Eintritt ist frei mit der Eintrittskarte zum Stück Rave Lucid.
Krisen, Polykrisen und Kriege, daraus scheint die Weltlage zu bestehen. Wer heutzutage die Nachrichten liest, braucht starke Nerven — oder zumindest eine gute Vagusnerv-Routine oder ein cosy Hobby zum Runterkommen. Für alle, die das nicht haben, die aber dennoch nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern die Zukunft gerade jetzt gestalten wollen, gehen wir mit der Talk-Reihe BABY, DON’T GIVE UP in die zweite Runde. Host Traudl Bünger lädt Menschen zum Gespräch, die weder die Hoffnung noch die Kraft für Engagement verlieren. Denn es gibt sie, die Geschichten, die uns Mut machen, die uns inspirieren und Orientierung im Denken und Handeln schenken.
#8 am 15.10. mit Verena Lueken
Je älter eine Frau wird, desto fundamentaler verschwindet sie aus der Öffentlichkeit. Verena Lueken, jahrelang prägend im Feuilleton der FAZ, holt sie zurück. Im Gespräch mit Traudl Bünger erzählt sie von diskreten Feministinnen, kämpferischen Intellektuellen, Liebenden und Unangepassten – und von der gesellschaftlichen Ressource, die alte Frauen bilden. Die erste Ausgabe BABY, DON’T GIVE UP am Offenbachplatz: eine gute Party, auf der wir lauter neue, coole Frauen kennenlernen.
Monchi ist zurück in Jarmen. In dem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern, in dem er aufgewachsen ist, den er liebt wie keinen anderen - und wo die AFD bei der letzten Bundestagswahl 54% eingefahren hat. Der Feine-Sahne-Fischfilet-Frontmann erzählt in seinem Buch „Jenseits der Brandmauer“ von einem Ort, in dem man sich nicht entkommen kann. Von den Menschen, die auf dem Grundstück neben seinem Proberaum eine schwarz-weiß-rote Fahne hissen und die zugleich anpacken, wenn ein Skatepark gebaut werden soll. Ein starkes Plädoyer gegen Schwarz-Weiß-Denken und für den Versuch eines Miteinanders, auch oder gerade, wenn die Gegensätze unüberwindbar scheinen. Bei „Baby, don’t give up!“ liest es aus seinem Buch und spricht mit Traudl Bünger über die Menschen und die Hoffnung, die er nicht verlieren will.
Wir machen journalistische Arbeit sichtbar, verständlich und erlebbar: Die Talkreihe HINTER DEN SCHLAGZEILEN lädt Redakteurinnen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein, um über aktuelle, relevante Themen tiefer ins Gespräch zu kommen. Was bewegt (in) Köln? Worüber wird gestritten? Was muss besser erklärt werden? Welche Geschichten verdienen mehr Aufmerksamkeit? Im Mittelpunkt stehen Recherchen der Redaktion, aber auch politische, gesellschaftliche und kulturelle Themen, die Gesprächsstoff in Köln und der Region sind — von lokal bis international. Das Publikum kann nachfragen, mitdiskutieren und eigene Perspektiven einbringen.
23.10.26
Im Gespräch mit dem Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly
Einer der bekanntesten politischen Karikaturisten Deutschlands ist ein Karnevalswagenbauer. Jacques Tillys bissige und spektakuläre Karnevalswagen werden von Jecken geliebt und von Politikern gefürchtet. Debatten über seine bissigen Kommentare ist Tilly gewohnt, aber sein Wagen zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat besonders hohe Wellen geschlagen: Im April 2026 wurde Tilly in Abwesenheit von einem Moskauer Prozess zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Mit Sarah Brasack (stv. Chefredakteurin Kölner Stadt-Anzeiger) und Anne Burgmer (Leiterin des Kultur-Ressorts) spricht er über die Freiheit der Kunst, über die Macht des Karnevals und die wilde Gegenwart als goldene Zeit für Satire.
20.11.26
Zu Gast: Vassili Golod
Vassili Golod leitet das ARD Studio in Kyjiw. Seit Jahren berichtet er über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Und damit über zwei Länder, deren Realitäten er nicht nur journalistisch, sondern auch biografisch kennt. Wie verändert der Krieg ein Land und die Menschen, die es bewohnen? Wie schreibt man über Angriffe, Waffen, Tote und Verletzte in einem Krieg, der für viele zu einer täglichen Nachricht geworden ist? Was bedeutet journalistische Verantwortung in Zeiten von Desinformation und Propaganda? Vassili Golod im Gespräch mit Anne Burgmer (Leiterin des Kulturressorts, Kölner Stadt-Anzeiger) über Krieg, Journalismus und die Macht von Bildern.
mit Alexander Kerlin
Termine
Fr 23.10.2026, 20:00
Fr 20.11.2026, 20:00
Do 14.1.2027, 20:00und weitere Termine
Mi 24.2.2027, 20:00
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
Gesprächsreihe über Pop- und Trivialkultur von Jörg Buttgereit und Christian Fuchs
Der Wahnsinn geht weiter: Auch in dieser Spielzeit laden Arthouse-Horror-Regisseur Jörg Buttgereit und FM4-Radiomacher Christian Fuchs zu cineastisch-diskursiven Talkshows ohne falsche Bescheidenheit. Direkt und politisch nur halb korrekt nehmen sie Splatter-, Horror-, Kultfilme und Trends auseinander. Triggerwarnung für jede Ausgabe inklusive! Jörg Buttgereit ist Regisseur und Autor diverser Arthouse-Horrorfilme („Nekromantik“, „Der Todesking“), Hörspiele, TV-Dokumentationen und Theaterstücke. Er hat den Superhelden „Captain Berlin“ erschaffen und lebt in Berlin. Christian Fuchs ist als Film- und Musikexperte beim österreichischen Radiosender FM4 (u. a. Film Podcast, „House of Pain“) sowie als Musiker („Christian Fetish“, „Bunny Lake“, „Black Palms Orchestra“, „Die Buben im Pelz“) tätig.
Donnerstag, 29.10.26
zu Gast: Dr. Lioba Schlösser
Ein Buch mit dem Titel "Men, Women, And Chainsaws: Gender in the Modern Horror Film" änderte 1992 den Fokus auf das blutige Genrekino. Galten Slasher Movies zuvor als eine primär männliche Domäne, brachte die Filmwissenschaftlerin Carol J. Clover darin einen neuen Blickwinkel ins Spiel. Durch den Prototyp der stets weiblichen Heldenfigur, die als einzige die Angriffe in Schockern wie "Halloween" oder "Friday The 13th" überlebt, folgerte die Autorin, werden auch maskuline Zuseher in feminine Positionen gedrängt. Clovers Begriff des Final Girls unterwanderte den Male Gaze und wurde zu einem zentralen Konzept im Horrorfilm, das bis in die unmittelbare Gegenwart nachhallt. Aktuelle Filme wie "Onslaught" oder "Teenage Sex And Death At Camp Miasma" verhandeln auf ganz unterschiedliche Weise Carol J. Clovers Theorien. Der Berliner Regisseur, Autor und Theatermacher Jörg Buttgereit diskutiert mit dem Wiener Filmjournalisten Christian Fuchs über einige der wichtigsten Final Girls der Filmgeschichte. Als Gast begrüßen die beiden Hosts diesmal die deutsche Filmwissenschaftlerin Dr. Lioba Schlösser, die sich im Rahmen ihrer Vorträge ausführlich mit Final Girls, provokantem Genrekino und queeren Zugängen zum Horror beschäftigt.
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Schauspiel
Studio Vorspiel
#1: Studierende präsentieren Monologe und Szenen
Im STUDIO SPL KLN verbringen sieben spielwütige Studierende am Schauspiel Köln die letzten beiden Jahre ihrer Schauspielausbildung. Sie stehen nicht nur in Produktionen mit auf der Bühne, sondern erhalten auch Unterricht von unseren Ensemblemitgliedern. Und im STUDIO VORSPIEL präsentieren die Nachwuchsstars vor Publikum, was daraus entsteht: intensive Monologe und Szenen, unmittelbar und ganz im Zeichen des Spiels mit Text und Figuren. In den Programmen mit klassischen Stoffen bis hin zur Gegenwartsliteratur wird die künstlerische Entwicklung der Studierenden über zwei Jahre auch für Sie erlebbar.
Termine
Di 3.11.2026, 19:00
Mi 4.11.2026, 19:00
Ort
Schauspiel Köln
Kleines Haus Offenbachplatz
D-50667 Köln
Mein Vater wird gesucht- Musikalische Lesung gegen das Vergessen
Musikalische Lesung gegen das Vergessen
Wo Erinnerung unmöglich gemacht werden soll, wird sie selbst zum Akt des Widerstands. Das Trio um den Schauspieler und Komponisten Jonathan Heck verbindet autobiografische Erzählungen der Holocaust-überlebenden Lucille Eichengreen mit dem Arbeiterlied „Mein Vater wird gesucht“ (1935) des antifaschistischen Kommunisten Hans Drach. MEIN VATER WIRD GESUCHT setzt ein Zeichen für Zivilcourage, historische Verantwortung und kulturelles Gedächtnis.
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Party
Hedo
Immer am zweiten Donnerstag des Monats
Mit HEDO bringt die c/o pop Konzerte, Performances und Clubkultur ins Schauspiel Köln. Der Erfrischungsraum wird zur Bühne für ein nächtliches Programm mit vielen Facetten zeitgenössischer Popkultur. Zwischen Techno, Punk, Hyperpop und experimentellen Sounds entsteht ein Raum, der Konzert und Kunst miteinander verbindet. HEDO ist kein klassisches Konzertformat, sondern ein kuratierter Abend mit wechselnden Schwerpunkten, der zum Entdecken, Tanzen und Erleben einlädt. Die c/o pop bringt damit genau das Programm ins Schauspiel Köln, das schon immer im Namen steckt: eine lebendige, diverse und zeitgemäße Auseinandersetzung mit Popkultur.
am 8.10. mit EV und Pavelo & Schnell | in Kooperation mit der c/o pop
am 22.11. mit miaw und Nils Keppel | in Kooperation mit der c/o pop
„Ein Mann der Kunst“ von Kristof Magnusson ist das „Buch für die Stadt“ 2026. Eine Satire, mitten im Kunstbetrieb: Ein berühmter Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen. Kristof Magnussons „Ein Mann der Kunst“ (Goldmann) beschreibt ein Aufeinanderprallen der Welten, das die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet – heiter, urkomisch und wahr. Mit Kristof Magnusson an der Staffelei: Anne Burgmer. Das „Buch für die Stadt“ ist eine gemeinsame Literaturaktion von Literaturhaus Köln, „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölnische Rundschau“. Die Jury bildeten Bettina Fischer (Literaturhaus Köln), Hildegund Laaff (Lengfeld’sche Buchhandlung), Martin Oehlen (Literaturblog „Bücher-Atlas“) und Anne Burgmer („Kölner Stadt-Anzeiger“). Die Sonderausgabe des Romans erscheint im Goldmann Verlag. Vom 22. bis 29. November gibt es eine Aktionswoche in Köln und der gesamten Region.
In Kooperation mit dem Schauspiel Köln
Mit freundlicher Unterstützung von JTI
In einer Tour von 90 Minuten erfahrt ihr alles über unseren neuen alten Schauspielstandort am Offenbachplatz. Darüber hinaus erklären wir, wie Theaterproduktionen entstehen und verraten euch Geheimnisse aus den Werkstätten, von Kostüm über Bühnenbild bis Technik. Eine inspirierende Tour durch und hinter die Kulissen!
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Termine
So 18.10.2026, 15:30
Sa 7.11.2026, 17:00
Sa 14.11.2026, 16:30und weitere Termine
Das Schauspiel Köln hat Tradition und bildet gemeinsam mit der Oper Köln die Adresse für besondere Bühnenspektakel in Köln. Aufführungen verschiedenster Art finden dort ihren Platz. Egal ob Dramen, Komödien oder extravagantere und experimentellere Darbietungen, das Schauspiel Köln hat eine Menge zu bieten. Es eröffnet seinen Besuchern neben Uraufführungen und Premieren auch besondere Wiederaufnahmen erfolgreicher Stücke. Der Spielplan der Spielstätte ist innovativ und überrascht mit kreativen und einzigartigen Programmen.
Die Spielstätte kümmert sich zudem um den Nachwuchs und das jüngere Publikum, in dem es mithilfe eines theaterpädagogischen Teams diverse Fortbildungen und Workshops für Lehrer und Schüler anbietet. Dadurch werden Kultur und Klassiker für Schüler zum Greifen nah. Mit dem Schauspiel hat Köln eine traditionsreiche Institution, bei der das Künstlerherz höher schlägt.
Nach Jahren der Sanierung öffnen die Bühnen Köln ihre Türen wieder am Offenbachplatz. Am 19. und 20. September 2026 beginnt die neue Saison wieder im Haupthaus am Offenbachplatz.
KARTENSERVICE
Tickethotline: +49 (0)221-221 28400
(Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa 11.00 - 19.00 Uhr)
Fax: +49 (0)221-221 28249 tickets@buehnenkoeln.de