Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition
Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.
Sommernachts-Open-Air mit dem Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Nach dem großen Erfolg der vergangenen Spielzeit setzt das Staatsorchester Kassel in Kooperation mit MM Konzerte seine beliebte Tradition der legendären Open‐Air‐Konzerte fort – diesmal auf der idyllisch gelegenen Hessenkampfbahn am Rande der Karlsaue an der Fulda.
Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis erklingen populäre Melodien aus der Welt der Klassik und sorgen für einen stimmungsvollen Sommerabend unter freiem Himmel. Auf dem Programm stehen Werke der leichten Klassik – dargeboten in klassisch‐romantischer Orchesterbesetzung.
Das Publikum darf sich auf einen abwechslungsreichen Konzertabend freuen, der musikalische Höhepunkte mit sommerlicher Atmosphäre verbindet.
Platzkategorien & Hinweise zu Picknickplätzen
Für das Open‐Air‐Erlebnis stehen Sitz‐ und Tribünenplätze sowie die beliebten Picknickplätze zur Verfügung.
50 % Ermäßigung für Kinder (3−14 Jahre)
Für das Konzert des Staatsorchesters Kassel sind Kinderkarten (3−14 Jahre) mit 50 % Ermäßigung erhältlich.
Wichtiger Hinweis zu den Picknickplätzen:
Die Picknickplätze berechtigen nicht zu einem festen Sitzplatzanspruch. Das Mitbringen von Speisen, Getränken, Stühlen oder sonstigen Sitzgelegenheiten ist nicht gestattet. Erlaubt sind ausschließlich Decken für die Plätze auf der Wiese und den Naturtribünen.
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Bewertungen & Berichte Sommernachts-Open-Air mit dem Staatsorchester Kassel
Konzert
1. Sinfoniekonzert:
Im Licht des Sommers
Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Louis Spohr: Sommer aus 9. Sinfonie h-Moll op. 143 Die Jahreszeiten
Peter I. Tschaikowsky: (Arr. Sergei Abir) Juni, Juli, August aus Die vier Jahreszeiten op. 37
Sofia Gubaidulina: Fairytale Poem
Arthur Honegger: Pastorale d’été
Maurice Ravel: Daphnis et Chloe Suiten 1 & 2
Der Sommer steht in diesem Konzert als Sinnbild für Fülle, Bewegung und Leuchten. GMD Ainārs Rubiķis eröffnet das Konzert und die Spielzeit mit einem Werk seines Vorgängers und langjährigen Hofkapellmeisters, Louis Spohr, dem „Sommer“ aus dessen 9. Sinfonie Die Jahreszeiten. Spohr wirft darin einen romantischen Blick auf den Kreislauf der Natur.
Tschaikowskys Sommermonate aus Die vier Jahreszeiten erscheinen in einer Orchesterfassung von Sergei Abir und zeigen den großen Komponisten von seiner lyrischen Seite. Arthur Honeggers Pastorale d’été konzentriert sich auf klare Linien und helle Klangfarben, während Sofia Gubaidulinas frühes Fairytale Poem bereits ihre präzise, symbolische Tonsprache erkennen lässt. Den Abschluss bilden die beiden Suiten aus Ravels Daphnis et Chloé, einem Schlüsselwerk des musikalischen Impressionismus. Ravel selbst sprach von einer „großen sinfonischen Freske“. Vergangenheit und Moderne treten hier in einen Dialog, der ganz im Sinne unserer neuen Spielzeit die Traditionen weiterdenkt
1. Sinfoniekonzert:
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Im Licht des Sommers
Kinderkonzert
1. Kinderkonzert:
Sommersonnenklänge und Schneeflockentanz
ein Jahreszeiten-Konzert+ in Bewegung für alle ab 5 Jahren
Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Peter Schedding
Konzeption & Szenische Einrichtung: Laura Wikert
Hüpfen im Frühling, Summen im Sommer, Wirbeln im Herbst und Klingen im Winter. Wie tanzen Tulpen? Welche Töne macht Herbstlaub?
Im Konzert dreht sich alles um die vier Jahreszeiten. Gemeinsam mit dem Staatsorchester Kassel, Kindern aus Kassel und unserem Publikum erkunden wir dabei, wie sich Bewegung und Musik gegenseitig beflügeln. Wir hören mit dem ganzen Körper – und tauchen so tief in die Welt der Orchestermusik ein.
Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Konzeption & Szenische Einrichtung: Laura Wikert, Ilana Reynolds
Moderation: Laura Wikert, Ilana Reynolds
Licht: N. N.N.
Termine
Do 24.9.2026, 9:15
Do 24.9.2026, 11:00
So 27.9.2026, 15:00und weitere Termine
Gastspiel: Jazz im TiF André Nendza Quartett bewerten:
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Kammerkonzert
1. Kammerkonzert
Spohr-Ensemble
In dieser Spielzeit wird unsere Kammerkonzertreihe durch das Spohr-Ensemble eröffnet. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Werken voller Klangfarben, Ausdruckskraft und musikalischer Feinheiten.
2026 wird Kasseler Musikgeschichte geschrieben! Erstmals treten das Edgar Knecht Trio und das Staatsorchester Kassel gemeinsam auf und vereinen Jazz, Weltmusik und europäische Klassik zu einem einzigartigen Konzerterlebnis. Im Mittelpunkt steht Edgar Knechts Projekt Colors of Europe – eine musikalische Liebeserklärung an die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Volkslieder aus Frankreich, Österreich, Italien, Spanien und Deutschland werden neu interpretiert und in mitreißende Grooves sowie bewegende Balladen verwandelt – und das in sinfonischem Gewand. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Völkerverständigung und ein geeintes Europa!
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Theaterstübchen und dem Staatstheater Kassel sorgt regelmäßig für ausverkaufte Häuser – sei es bei den Gastspielen von Weltstar Ute Lemper, dem legendären Moka Efti Orchestra oder der Indie-Folk-Band Mighty Oaks, die zuletzt im Opernhaus zu erleben waren. Nun folgt ein weiteres außergewöhnliches Projekt: eine einzigartige künstlerische Melange zwischen dem international renommierten Edgar Knecht Trio und dem Staatsorchester Kassel im Rahmen des 17. Kasseler Jazzfrühlings.
Damit intensivieren zwei bedeutende Kasseler Kulturinstitutionen ihre enge Zusammenarbeit und schaffen ein unvergleichliches Klangerlebnis im neu eröffneten INTERIM.
Termine
Sa 17.10.2026, 19:00 | Ticket
So 18.10.2026, 18:00 | Ticket
Edgar Knecht meets Staatsorchester Kassel bewerten:
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Kinderkonzert
Lauscher auf!
für Kinder von 4 bis 6 Jahren
Musiker:innen des Staatstorchesters Kassel
Moderation: Laura Wikert
Bei Lauscher auf! gibt es für die Jüngsten einiges zu erleben. Auf Sitzkissen rücken wir im Orchesterprobensaal ganz nah an das Geschehen. Zusammen mit unseren Musiker:innen aus verschiedenen Instrumentengruppen erzählen wir spannende Geschichten zum Mitmachen.
Treffpunkt Opernfoyer | Dauer: ca. 1 Stunde
Der Eintritt kostet 3 Euro je teilnehmendes Kind, begleitende Erwachsenen erhalten freien Eintritt.
Termine
Mi 21.10.2026, 9:30 | Ticket
Mi 21.10.2026, 11:00 | Ticket
Do 22.10.2026, 9:30 | Ticketund weitere Termine
eine musikalische Schnitzeljagd für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Musiker:innen des Staatsorchesters Kassel
Laura Wikert, Leitung
Das Staatstheater ist ein wahres Labyrinth. Auf einer Schnitzeljagd auf Pfaden, die das Publikum sonst nicht zu sehen bekommt, gilt es viele musikalische Rätsel zu lösen und die Musiker:innen des Staatsorchesters zu finden. An gut versteckten Stationen stellen sie ihre Instrumente vor. Zum Abschluss gibt es ein kleines Konzert für alle!
Gastspiel: Jazz im TiF - Tobias Weindorf Quartett feat. Kristina Brodersen
Tobias Weindorf (p/ comp.) hat in seinem Quartett renommierte Musiker versammelt, mit denen er seit Jahren eng verbunden ist.
Weindorf möchte möglichst viele Aspekte des zeitgenössischen Jazz abdecken. Man trifft auf Monk und Modern-Straight Jazz ebenso wie auf Punk-Songs, die Weindorf behutsam in die Sprache des Jazz überträgt. Trotz aller Vielfalt kreiert das Quartett ein transparentes und in sich schlüssiges Klanguniversum und kommt dabei ganz ohne „künstliche Geschmacksverstärker" aus. Für "Jazz im tif" bringt Weindorf extra das kultige Wurlitzer-Piano mit.
Tobias Weindorf (*1980) studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Hubert Nuss und John Taylor. Als Pianist, Komponist und Bandleader ist er in zahlreichen Formationen aktiv, darunter das Brodersen-Weindorf Quartett sowie sein Trio mit Christian Ramond und Peter Weiss. Er arbeitete unter anderem mit Ack van Rooyen, Lee Konitz, Fay Claassen und Herbert Grönemeyer und tourte mit Joey Cape (Lagwagon) durch Europa. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Dozent und Theatermusiker tätig.
Kristina Brodersens musikalischer Weg führte von Saarlouis über New Orleans, Mainz und Kopenhagen nach Köln. Prägende Impulse erhielt sie unter anderem durch ihren Mentor Lee Konitz. Als Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin bewegt sie sich zwischen eigener Ensemblearbeit und großen Jazzorchestern. Neben dem Brodersen-Weindorf Quartett leitet sie ihr Projekt Kristina 4, dessen aktuelles Album On & On 2025 erschienen ist.
Von Bonn aus führte Christian Ramonds musikalischer Weg über Köln bis nach Kanada, wo er ein Stipendium der Banff Centre for Arts and Creativity erhielt. Als Kontrabassist ist er seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten Projekten zwischen Modern Jazz und improvisierter Musik aktiv. Seine musikalische Offenheit und Erfahrung machen ihn zu einem gefragten Partner auf internationalen Bühnen; Konzertreisen führten ihn in mehr als 40 Länder weltweit.
Peter Weiss gehört seit den 1970er Jahren zu den profilierten Schlagzeugern der deutschen Jazzszene. Kritiker loben seine Klangästhetik, seine Dynamik und sein seismographisches Gefühl für den Solisten.
Eine über 40-jährige musikalische Zusammenarbeit verband ihn mit dem Saxophonisten Wolfgang Engstfeld im gemeinsamen Quartett sowie weiteren Formationen. Darüber hinaus ist er in zahlreichen Projekten im In- und Ausland aktiv und hat mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Musiker gearbeitet.
Zudem ist er im Rahmen von Jazzpool NRW gemeinsam mit Wolfgang Schmidtke aktiv und prägt seit vielen Jahren als Organisator und künstlerischer Leiter die Jazzlandschaft in Düsseldorf.
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Konzert
2. Sinfoniekonzert / Bußtagskonzert:
Seelenherbst
Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Clemens Fieguth
Louis Spohr: Herbst aus 9. Sinfonie h-Moll op. 143 Die Jahreszeiten
Peter I. Tschaikowsky: (Arr. Sergei Abir) September, Oktober, November aus Die vier Jahreszeiten op. 37
Alexander Glazunow: Herbst aus Die Jahreszeiten op. 67
Edvard Grieg: Im Herbst op. 11
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn
Der Herbst markiert Übergang und Rückbesinnung. Zu Beginn erklingt Louis Spohrs gleichnamiger Satz aus seiner 9. Sinfonie und eröffnet das Programm mit klassisch-romantischer Klarheit. Tschaikowskys September, Oktober und November sowie Alexander Glazunows sinfonische Dichtung Im Herbst beleuchten die Jahreszeit aus russischer Perspektive. Edvard Griegs Konzertouvertüre Im Herbst verbindet Naturstimmung mit nordischer Melancholie. Johannes Brahms’ Variationen über ein Thema von Joseph Haydn schließen den Abend mit einem Werk, das historische Form und individuelle Klangsprache vereint. Brahms betonte stets die Bedeutung der Überlieferung und zugleich deren konstante Weiterentwicklung.
Das Programm spiegelt so den Geist des Jubiläumsjahres: Rückblick als Grundlage für künstlerische Erneuerung. Wir freuen uns sehr, dass dieses Konzert unser neuer 1. Kapellmeister und stellv. GMD Clemens Fieguth übernimmt.
Termine
Mi 18.11.2026, 20:00 | Ticket
Do 19.11.2026, 20:00 | Ticket
Jean Sibelius: Finlandia op. 26
Johan Wagenaar: Saul e David op. 24
Peter I. Tschaikowsky: 1. Sinfonie g-Moll op. 13 Winterträume
Der Winter erscheint hier als politische Metapher, biblisches Drama und persönliche Klangvision. Jean Sibelius’ Finlandia entstand 1899 im Kontext nationaler Unterdrückung und wurde rasch zu einem musikalischen Symbol finnischer Identität. Johan Wagenaars sinfonische Dichtung Saul e David greift die alttestamentarische Geschichte in spätromantischer Tonsprache auf.
Im Zentrum dieses Konzertes steht aber Tschaikowskys 1. Sinfonie Winterträume, ein frühes Werk, in dem der Komponist atmosphärische Bilder mit klassischen Formen verbindet. Tschaikowsky sprach selbst von „Träumen eines winterlichen Weges“. Das Konzert verbindet persönliche Handschrift und historische Aussagekraft. Dieses Spannungsfeld prägt die Musikgeschichte des Staatsorchesters Kassel seit Jahrhunderten. Dirigent des Abends ist der Niederländer Otto Tausk. Der Chefdirigent des Vancouver Symphony Orchesters kehrt nach seinem erfolgreichen Kasseler Debüt im Jahr 2022 wieder einmal an das Pult des Staatsorchesters zurück.
Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition
Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.