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Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Das Schauspielhaus ist die Hauptspielstätte. Der Zuschauerraum des von dem berühmten Architektenpaar Hermann Helmer und Ferdinand Fellner d. J. 1899/1900 erbauten Theaters ist in Rot und Gold gehalten und gilt mit seinen neobarocken Elementen, dem Figurenschmuck und dem roten Gestühl als einer der schönsten Theaterräume Deutschlands.
Neben der großen Bühne finden auch Veranstaltungen im MarmorSaal (1. Rang) und im RangFoyer (2. Rang) sowie im Restaurant Theaterkeller statt.

Kontakt

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg
Neue SchauSpielHaus GmbH
Kirchenallee 39
D-20099 Hamburg

Telefon: +49 (0)40.2 48 71-3
E-Mail: kartenservice@schauspielhaus.de

Bewertungschronik

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Schauspiel

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

von Erich Kästner / In einer Fassung von Dušan David Pařízek

Premiere: 21.5.2026

Berlin. Weimarer Republik. Ende der 1920er Jahre. Erich Kästner schreibt einen Großstadtroman mit autobiografischen Zügen. Er warnt vor dem Abgrund, dem sich Deutschland und damit Europa nähert. „Heute sind bereits neue, genauer, sehr alte Mächte fanatisch dabei, wieder standardisierte Meinungen zu verbreiten. Noch wissen viele nicht, viele nicht mehr, dass man sich Urteile selber bilden kann und sollte.“ Vordergründig geschieht nichts in diesem Roman doch hintergründig ist das Drama maximal. Es ist das Drama eines gewöhnlichen Lebens zu einer Zeit der sich ankündigenden Katastrophe.

„Außer einer, mit zweihundertsiebzig Mark im Monat dotierten Anstellung geht nichts verloren. Keine Brieftasche, kein Perlenkollier, kein Gedächtnis, oder was sonst im Anfang von Geschichten verloren geht und im letzten Kapitel, zur allgemeinen Befriedigung, wiedergefunden wird. Es wird nichts wiedergefunden. Es treten wichtige Personen auf und verschwinden vor der Zeit. Es kommen unwichtige Leute daher und kehren mit einer Heftigkeit, die ihnen gar nicht zukommt, immer wieder. Ein junger Mann erschießt sich. Ein anderer junger Mann ertrinkt. Und beide Todesfälle sind äußerlich so wenig gerechtfertigt, beide Herren kommen derartig aus Versehen ums Leben, dass man fragen könnte: Gab es denn keine zwingenderen Anlässe? Warum versagte der Autor ihrem Tod die Notwendigkeit? Man könnte beinahe vermuten, es handle sich um eine Absicht. Die Dummheit dessen, was geschieht, nimmt, vom zunehmenden Tempo des Geschehens angeregt, imposante Ausmaße an. Jeder Tag ist für den, der ihn erlebt, eine Reise im verkehrten Zug ans falsche Ziel. Die Vernunft geht ins Exil. Der verworrene Zustand und der ratlose Mensch bleiben übrig.“ (Erich Kästner)

Erich Kästner stand dabei, als seine Bücher 1933 in Flammen aufgingen. In »Fabian oder Der Gang vor die Hunde« hat er den Humus beschrieben, aus dem solche Ereignisse wachsen konnten.

Regie und Bühne: Dušan David Pařízek
Kostüme: Magdaléna Vrábová
Musik: Peter Fasching
Licht: Rebekka Dahnke
Dramaturgie: Judith Gerstenberg

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Schauspiel

Drosseln

von Stef Smith / Deutsch von Valerie Melichar

Premiere: 7.6.2026

„Ich weiß, du hast Angst. Habe ich auch. Aber es wird nicht allzu nass. Ehrlich.“

Drei Personen, drei Räume, drei Lebensläufe. Rebecca, Anna und Sam wollen ihre Situation verändern, sich aus dem Strudel der Einsamkeit, Angst und Verzweiflung befreien. Sie sprechen mit sich über sich selbst, über Gedanken, Sorgen und Schwierigkeiten. Gleichzeitig scheint es so, als würden sie dabei einander antworten, auf die jeweils andere Person eingehen, miteinander in die Diskussion kommen. Obwohl alle erstmal für sich bleiben. Auf kunstvolle Weise verwebt die schottische Autorin Stef Smith die drei inneren Monologe zu einem Gespräch miteinander. Die drei begegnen sich zufällig, zunächst vorsichtig, skeptisch und distanziert. Später mit Ehrlichkeit, Zuneigung und Empathie. Das komplexe Spiel zwischenmenschlicher Beziehungen zwischen Verlangen und Verletzung, Schutzbedürfnis und Zerstörung verhandelt Smith mit sprachlicher Wucht und Schonungslosigkeit.

Stef Smith studierte Drama und Theatre Arts an der Queen Margaret University in Edinburgh. Seitdem ist sie als Autorin tätig. Für ihr Stück »Roadkill« erhielt sie den Olivier Award. »Drosseln« war eine Auftragsarbeit des schottischen Traverse Theatre.

Jamie Trautmann debütiert mit »Drosseln« am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg.

Regie: Jamie Trautmann
Bühne: Malte Knipping
Kostüme: Tabea Harms
Musik: Nikolas Kuhl
Dramaturgie: Christina Schulte

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©: JAJAJA
Performance

NEW HAMBURG: Veddelogie To Go

performatives Live-Audio Format von JAJAJA

Uraufführung: 10.6.2026

Nach »St. Georgologie To Go« in den Spielzeiten 2024-26 lädt das Hamburger Performance-Kollektiv JAJAJA im Rahmen von NEW HAMBURG zu einem Besuch auf die Veddel ein – eine Insel zwischen Hafenindustrie und Wohnquartier, geprägt von bidirektionaler Migration, Klinkerarchitektur, Dorfkultur und Uschi Hoffmann.

Gemeinsam mit Bewohner*innen, lokalen Künstler*innen, und Schauspieler*innen des SchauSpielHaus-Ensembles entsteht ein performatives Live-Audioformat: Mit multiplen Perspektiven Straßen entlang gehen, durch neue Türen und andere Öffnungen zu Architektur, Natur, Erlebnis, Begegnung, Geschichte, Installation u. v. m. Mit Funkkopfhörern und Mikrofonen ausgestattet, ergeben sich Gespräch und Begegnung und nicht selten spontane Interviews mit Veddeler:innen. Umgebungsgeräusche und Textfragmente verbinden sich zu einer immersiven Klang-Collage.Es entsteht ein wandelnder Resonanzraum, auf vielen Füßen, in dem die Grenzen zwischen den Performer*innen, der Stadt-Insel und ihren Menschen und dem eigenen Erleben verschwimmen.

»NEW HAMBURG: VEDDELOGIE To Go« ist eine Reise durch einen allzu gern vergessenen Stadtteil, die den Möglichkeitssinn mit radikaler Zukunftszärtlichkeit wieder erwecken wird.

New Hamburg ist noch voller Nichterwartbarkeiten und soll nach 12 Jahren kontinuierlichem Engagement gebührend gefeiert werden.

Iris Minich und Arvild J. Baud entwickeln als JAJAJA Kollektiv seit 2018 poetisch musikalische Stadttouren in einem besonderen Live-Radio-Format. Zuletzt haben sie für das SchauSpielHaus den Audiowalk »St Georgologie To Go« erarbeitet. Iris Minich arbeitet als Performerin an vielen Theatern, Kunst- und Bildungseinrichtungen. Arvild J. Baud ist Musiker und Performancekünstler. Er arbeitet als Soundkünstler viel im Theater, am SchauSpielHaus unter anderem mit Karin Henkel und Stefan Kaegi.

In Video- und Audioaufnahmen: Henni Jörissen, Alberta von Poelnitz
Regie / Künstlerische Leitung / Performance: Iris MInich & Arvild J. Baud
Mitarbeit Bühne: Patrick Coyne
Mitarbeit Kostüme: Anna Michaelis
Kamera / Schnitt / Video: Lion Frenster
Mitarbeit Sound / Technik: Linus Nielsen
Dramaturgie: Christian Tschirner

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© Julia Sang Nguyen
Schauspiel

Das Bildnis des Dorian Gray

von Oscar Wilde

Das Schulterzucken ist zurück. Klimakrise, soziale Ungleichheit, politische Instabilität – man kennt den Abgrund, doch statt Widerstand dominieren Weltverdrossenheit, hemmungslose Selbstinszenierung, Ironie und die Feier der schönen Dinge. Was ist da los? Vielleicht bietet Oscar Wildes Kultroman eine Antwort. »Das Bildnis des Dorian Gray« besticht durch hinreißende Eleganz – das Buch ebenso wie seine Titelfigur, zumindest auf den ersten Blick. „Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche geht, tut es auf eigene Gefahr“, warnt Wilde in der Vorrede seines Romans. Genau darum geht es: um das Abtauchen zwischen die Zeilen, hinter die Worte. Was lässt sich dort entdecken?

Bleibt Hemmungslosigkeit wirklich ohne Konsequenzen? Oder wie ist es zu deuten, dass Dorian Gray so schamlos seinen Weg geht? Warum hat er seinen moralischen Kompass verloren? Ist er – über die Zeiten hinweg – eine Spiegelfigur unserer Gegenwart, die mehr über unsere eigenen Begierden verrät, als uns lieb ist? Der Maler des Porträts jedenfalls will das Bild nicht ausstellen: „Ich habe zu viel von mir selbst hineingebracht“, sagt er. Was lässt ihn zögern? Und was ist es, das diesem Werk seine unheimliche Zeitlosigkeit verleiht?

Tristan Linder studierte Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg. Mit seiner Inszenierung »Sandmann« ist er 2025 zum Körber Studio Junge Regie eingeladen. »Das Bildnis des Dorian Gray« ist seine erste Arbeit am SchauSpielHaus.

Regie: Tristan Linder
Bühne: Anna Satu Kaunisto
Kostüme: Lena Rickenstorf
Musik: Alexander Schweiß
Licht: Björn Salzer
Dramaturgie: Matthias Günther

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, Keine Pause

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© Thomas Aurin
Schauspiel

Ein Sommer in Niendorf

von Heinz Strunk

Gut situiert, gut angezogen, gut aufgestellt – so tritt er auf, der Jurist Dr. Georg Roth. Jetzt träumt er davon, ein bejubelter Autor zu sein. Er nimmt eine Auszeit, um ein Buch zu schreiben. Die Wahl des Ortes fällt auf Niendorf, Teil des Timmendorfers Strands. Einst Treffpunkt der berühmten Schriftstellergruppe 47 scheint der unglamouröse Badeort genau die richtige Wahl. Drei Monate gibt er sich Zeit, nicht mehr. Doch bald schon stockt der Schreibprozess. Dem Juristen begegnen allerlei dämonische Figuren, kleinbürgerliche oder proletarische, die ihn abstoßen und zugleich in ihren Bann schlagen. Das Buchprojekt jedenfalls tritt immer mehr in den Hintergrund. Und der Sommer in Niendorf beginnt Dr. Roths Leben zu verschlingen.

Heinz Strunks Roman wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. Sein »Sommer in Niendorf«, hieß es, sei ein moderner »Zauberberg«. Und wenn Thomas Manns Zauberberg vor allem ein Ort ist, wo die Zeit anders verläuft, verfließt und vergeht, so geschieht Gleiches in Strunks Niendorf: Die berauschende Wirkung der Höhenluft wird in dem norddeutschen Badeort freilich durch ausgiebigen Alkoholkonsum erzielt.

Auf die Bühne gebracht wird der Roman von Studio Braun – natürlich unter Beteiligung des Gründungsmitglieds und Autors Heinz Strunk.

Regie: Studio Braun
Bühne: Stephane Laimé
Kostüme: Dorle Bahlburg
Musik: Studio Braun, Sebastian Hoffmann
Video: Meika Dresenkamp
Choreografie: Rica Blunck
Licht: Rebekka Dahnke
Dramaturgie: Christian Tschirner
Band: Sebastian Hoffmann (Musikalische Leitung / Posaune), Lieven Brunckhorst (Saxophon), Ali Busse (Bass), Jens Carstens (Schlagwerk), Taco van Hettinga (Keyboards), Sönke Rust (Gitarren)

Dauer: 2 Stunden 10 Minuten, Keine Pause

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© Thomas Aurin
Schauspiel

Hundeherz

von Armin Petras / nach Michail Bulgakow

Es ist kalt, sibirisch, in naher Zukunft sind Nahrung und jede Wärme rar in Gotham City. Ein geschundener Hund begegnet seinem „Retter“: Nicht uneigennützig lockt ein Wissenschaftler das Tier in seine Praxis. Verjüngung und Optimierung von Menschenkörpern sind dort das Programm. Er pflanzt dem Hund die Hirnanhangdrüse und die Hoden eines kleinkriminellen Kneipen-Musikanten ein – was ihn „menschlich“ werden lässt. Das neue Wesen aber zeigt sich höchst anfällig für Manipulation, saugt Propaganda und Parolen gierig auf. Und lautstark ist der „Chor der solidarischen rebellierenden Unberechtigten“. In hybriden Wesen und Mutanten hat die soziale Hackordnung ihre neuen Underdogs. Aber schnell wird klar, nicht Solidarität, sondern allein Ego-Mania herrscht da im neuen Menschen. Sina, die halb synthetische KI-Robo-Mitarbeiterin, spürt das schnell. Gewalt gegen Andere, besonders „Katerartige“, scheint ein unausrottbarer Drang. Der Mix aus allem politisch Toxischen gefährdet das Geschäftsmodell - und das Treatment der Hautevolee, Robert De Niro, Cher und Big Daddy ...

Seit ihrer Entstehung 1925 entfaltet Bulgakows Novelle ungeheurere Sprengkraft. Bereits der junge Sowjetstaat propagierte den „Neuen Menschen“, das erste großflächige Experiment zur Optimierung des menschlichen Körpers und Geistes, ein Unternehmen, das vielfach fortgesetzt wird und sich zu einer weltweiten Industrie entwickelt.

Claudia Bauer ist bekannt für ihre starken Zugriffe auf Stücke, poetisch und politisch, anarchisch und dadaistisch, berauschend und schnell. Sie studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und leitete von 1999 bis 2004 das Theaterhaus Jena. Claudia Bauer inszeniert an zahlreichen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum, u. a. in Stuttgart, Frankfurt, München, Berlin, Leipzig, Wien, Graz und Basel. Ihre Inszenierung »humanistää!« nach Ernst Jandl am Volkstheater Wien wurde 2022 zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt und mit dem NESTROY-Preis in den Kategorien „Beste Regie“ und „Beste deutschsprachige Aufführung“ bedacht. »Die Schattenpräsidentinnen. Oder: Hinter jedem großen Idioten gibt es sieben Frauen, die versuchen, ihn am Leben zu halten.« von Selina Fillinger in der Spielzeit 2023-24 war ihre erste Arbeit am Deutschen SchauSpielHaus.

Regie: Claudia Bauer
Bühne: Andreas Auerbach
Kostüme: Vanessa Rust
Musik: Peer Baierlein
Puppenbau: Ingo Mewes
Video: Sébastien Dupouey
Licht: Susanne Ressin
Dramaturgie: Ralf Fiedler

Dauer: 2 Stunden, Keine Pause

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© Lucie Jansch
Schauspiel

Die Möwe

von Anton Tschechow

Wie nervös alle sind, so nervös!

Als junge erfolglose Künstler*innen glauben sie, alle Konventionen sprengen zu können und verlieren – endlich erfolgreich – den Glauben an ihre Arbeit. Sie wollen ein bedeutendes Leben führen in den Zentren der Welt und arrangieren sich tapfer in der Provinz. Sie wollen die Gesellschaft erneuern und werden von sich selbst enttäuschte Schauspieler*innen, Lehrer*innen oder Verwalter*innen. Sie suchen die eine, die große Liebe und heiraten schließlich leidenschaftslos eine andere. Fast alle Figuren, die Anton Tschechow in »Die Möwe« versammelt, sind irgendwo angekommen. Aber niemand dort, wo er oder sie eigentlich einmal hinwollte. Sie bilden einen Reigen unglücklich liebender, grandios oder kleinlaut scheiternder Menschen. Es ist eine Tragödie, es ist eine Komödie.

Die Regisseurin Yana Ross inszeniert zum ersten Mal in Hamburg. Seit ihrer frühesten Kindheit führt die Kosmopolitin ein für ihr künstlerisches Schaffen fruchtbares Nomadenleben: In Moskau als Kind einer ukrainisch-polnisch-jüdischen Familie geboren, aufgewachsen im Baltikum und den USA, lebt und arbeitet sie seither in verschiedenen Ländern Europas. Zuletzt gehörte sie fünf Jahre zum Leitungskollektiv des Schauspielhauses Zürich. Immer wieder aufs Neue sucht sie die Texte Anton Tschechows auf: Kein anderer Autor sequenziere die DNA der menschlichen Seele so präzise wie er. Gemeinsam mit dem Ensemble taucht sie tief in das Original ein, befragt Tschechows Dramatik nach den persönlichen Bezugspunkten und schreibt sie in die Gegenwart fort.

Aus dem Russischen von Elina Finkel in einer Bearbeitung von Yana Ross

Regie: Yana Ross
Bühne: Bettina Meyer
Kostüme: Ulrike Gutbrod
Musik: Knut Jensen
Licht: Susanne Ressin
Dramaturgie: Matthias Günther

Dauer: 2 Stunden 45 Minuten, inkl. einer Pause

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Schauspiel

Herr Puntila und sein Knecht Matti

von Bertolt Brecht

Volksstück nach Erzählungen und einem Stückentwurf von Hella Wuolijoki / mit Musik von Paul Dessau

„Geehrtes Publikum, die Zeit ist trist. / Klug, wer besorgt, und dumm, wer sorglos ist! / Doch ist nicht überm Berg, wer nicht mehr lacht / Drum haben wir ein komisches Spiel gemacht.“

Bertolt Brecht sitzt abgeschnitten von der Welt auf einem Landgut im finnischen Exil. Für einen Dramatikwettbewerb überarbeitet er den Entwurf eines Volksstücks seiner Gastgeberin Hella Wuolijoki. Der Erfolg bei der Jury bleibt aus, doch nach Ende des Zweiten Weltkriegs avanciert dieses Porträt einer moralisch wie ökonomisch verschuldeten Gesellschaft, in der die Herrschaftsverhältnisse so untragbar wie unauflösbar sind, neben der »Dreigroschenoper« zu Brechts meistgespielten Stücken.

Der Gutsbesitzer Puntila lässt keine Gelegenheit aus, sich dem Alkohol hinzugeben. Unaufhörlich meldet sich der Durst. Betrunken zeigt er sich gesellig und empathisch, macht Versprechungen, führt sein moralisches Gewissen spazieren, sieht sich als Opfer seiner Rolle, wirbt bei seinen Untergebenen um Verständnis für seine Besitzverhältnisse und die Macht, die daraus resultiert. Wie gerne wäre er ein anderer. Wie gerne verhielte er sich menschlich, wäre wie Matti, sein Chauffeur, dem er jedoch in nüchternem Zustand keinerlei Rechte zuspricht – zumal dieser ein „Roter“ ist, eine drohende Gefahr, einer, der sich organisieren und emanzipieren könnte gegen seinen Herrn. Darum weiß Puntila, besonders in den Momenten, wenn der Durst nachlässt. Ausgenüchtert verwandelt er sich zum kalten, berechnenden Herrenmenschen, dem alles zum Geschäft wird, auch Beziehungen, selbst die eigene Tochter. Doch seine Zeit geht zu Ende. Das spürt er in jedem Moment.

Auch wenn Puntila einem wie ein vorsintflutliches Tier erscheinen mag, tritt es einem erstaunlich vertraut entgegen. Es ist der Blick in die Geschichte, der sich lohne, schreibt Brecht, „weil die Ablagerungen überwundener Epochen in den Seelen der Menschen noch lange liegen bleiben.“ Wie Gespenster tauchen Figuren dieser vergangenen Zeit wieder auf, Gespenster eines welthistorischen Zweikampfs, der für beendet gehalten wurde, Gespenster, die mahnen, dass die monströse Ungleichheit in der Welt auf Dauer nicht zu tragen ist.

Regie: Karin Beier
Bühne: Johannes Schütz
Kostüm: Wicke Naujoks
Musik: Jörg Gollasch
Choreografische Mitarbeit: Valenti Rocamora i Tora
Video: Severin Renke
Licht: Annette ter Meulen
Dramaturgie: Judith Gerstenberg

Dauer: 3 Stunden 10 Minuten, Inkl. einer Pause

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© Katrin Ribbe
Schauspiel

alphabet

von Inger Christensen

Aus dem Dänischen von Hanns Grössel

„Wann immer einen die Dinge erschreckten, sei es eine gute Idee, sie zu vermessen.“ (Alexander von Humboldt)

Das sprachmagische Welt-Gedicht »alphabet« der dänischen Dichterin Inger Christensen gilt vielen Künstler*innen und Kritiker*innen als eine der innovativsten und bedeutendsten Dichtungen des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

In einer Schaffenskrise beginnt die studierte Naturwissenschaftlerin eine Aufzählung von alltäglichen Wahrnehmungen und einfachen Dingen des Lebens: Aprikosenbäume, Brombeeren, Chromstahl, Dunst, Dioxin, Elche, Essig, Fehler (darunter grobe und systematische und zufällige), Grenzen, Halbschatten, Heerscharen … Sie ordnet diese Begriffe und Gedanken auf leeren Papierbögen alphabetisch an, um sich der Welt neu zu vergewissern. Ausgehend vom „Aprikosenbaum“ des Anfangs, entsteht in einer immer weiter ausgreifenden Bewegung eine einzigartige Folge von Wörtern, Gedanken, Bildern, Ideen – so, als würde die Welt das erste Mal benannt und erschaffen.

Die Zeilenanzahl des so entstehenden Planeten-Portraits unterwirft Christensen dem mathematischen Gesetz der Fibonacci-Sequenz, die in der Natur auch in Schneckenhäusern, DNA-Spiralen und dem Andromeda-Nebel vorkommt: 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55 … bis in die Unendlichkeit. Ein Versuch, gegen den Tod anzuschreiben. Christensen feiert die Schönheit all dessen, was wir über die Natur wissen, und beschreibt zugleich das Entsetzen über all das, was wir auch wissen: über die Verderbnis der Schönheit, ihren Verfall ins Unbeherrschbare und Zerstörende. Und inmitten alldem steht die entscheidende Frage: „Warum sind wir hier?“ Wie passen wir Menschen in dieses Ordnungssystem? Denn kurz nach dem Buchstaben M bricht die strenge alphabetische Ordnung dann auch plötzlich ab …

Der Schweizer Theaterkünstler Thom Luz nimmt sich dieses Jahrhundertgedicht vor, um es erstmals auf einer Theaterbühne in ein von Musik durchdrungenes Klangbild zu verwandeln – verspielt und traurig, flüchtig, voll von leisem Humor und magisch schönen Theaterbildern. Er kehrt damit nach seinem Kafka-Abend »Die acht Oktavhefte« zurück ans SchauSpielHaus.

Regie und Bühne: Thom Luz
Mitarbeit Bühne: Malte Knipping
Kostüme: Sophie Leypold
Musikalische Leitung: Peter Conradin Zumthor
Licht: Jan Vater
Dramaturgie: Judith Gerstenberg

Dauer: 1 Stunde 40 Minuten, Keine Pause

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© Lalo Jodlbauer
Schauspiel

Das große Heft

basierend auf »Le Grand Cahier« von Ágota Kristóf

Zwei Brüder, Zwillinge, werden aus der Stadt zu ihrer Großmutter aufs Land gebracht. Es ist Krieg, die Stadt wird bombardiert. „Ich werde euch zeigen, wie man lebt!“, sagt ihre Großmutter, die im Dorf allgemein „die Hexe“ genannt wird. Ihre beiden Enkel nennt sie „Hundesöhne“ – Zuneigung und Zärtlichkeit können die Kinder von ihr nicht erwarten. Nahezu auf sich allein gestellt, müssen sie lernen, wie man in einer Welt der Gewalt, des Hungers und des Elends überlebt; wie man unempfindlich wird gegen psychischen und physischen Schmerz; wie man bettelt, lügt, stiehlt und tötet. Spiel gibt es nicht in dieser Welt; alles ist Training für den Ernstfall, für die Entscheidung über Leben und Tod. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen sammeln die Zwillinge in einem großen Heft. Ágota Kristóf erfindet dafür eine einzigartige Sprache, die sie als Autorin weltberühmt macht: Analytisch, beobachtend, kalt erzählen die Kinder ihren Alltag im Krieg. Die Gefühle, die das Erzählte auslöst, sind umso beklemmender.

Regie: Karin Henkel
Bühne: Katrin Brack
Bühnenbild Mitarbeit: Malte Knipping
Kostüme: Nina von Mechow
Musik: Arvild J. Baud
Licht: Holger Stellwag
Dramaturgie: Christian Tschirner

Ab 16 Jahren

Dauer: 2 Stunden 30 Minuten, inkl. einer Pause

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1 Schauspiel

Bernarda Albas Haus

von Alice Birch nach Federico García Lorca / übersetzt von Ulrike Syha

Die Tür ist zu. Für die nächsten acht Jahre darf keine der Frauen das Haus verlassen, so verlangt es eine Tradition, die nach dem Tod des Mannes eine Trauerphase diesen Ausmaßes anordnet. Die fünf Töchter stehen unter Schock. Ihre Mutter Bernarda Alba setzt die Vorschrift unerbittlich um, und wenn es sein muss mit Gewalt. Das Haus wird zum Gefängnis. Abgeriegelt von der Welt und eingesperrt mit ihrem Hunger nach Leben, ihrer stillgelegten Sexualität und dem Begehren von Freiheit und Würde macht sich die Wut auf das repressive patriarchale System unter den Frauen breit. Bald richten sie den Schmerz gegen sich selbst und die anderen, bis es zur Katastrophe kommt.

Mit »Bernarda Albas Haus«, seinem letzten Stück kurz vor seiner Ermordung durch die Faschisten der spanischen Militärdiktatur, hat der Dichter Federico García Lorca eine der eindrucksvollsten Tragödien des 20. Jahrhunderts geschaffen. Die britische Autorin Alice Birch macht das erschütternde Drama um weibliche Unterdrückung, verhindertes Begehren und gewalttätige Generationskämpfe zu einer gegenwärtigen Bühnenerzählung. Dabei entwickelt sie das kunstvolle Kompositionsprinzip der simultanen Parallelmontage weiter, das sie gemeinsam mit der Regisseurin Katie Mitchell beeindruckend in der Inszenierung »Anatomie eines Suizids«, eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2020, angewandt hat.

Alice Birch zählt zu den erfolgreichsten britischen Theater- und Film-Schriftsteller*innen. Zuletzt hatte sie als Drehbuchautorin der international gefeierten Serie »Normal People« auf Grundlage des Weltbestsellers von Sally Rooney für Furore gesorgt.

Regie: Katie Mitchell
Bühne: Alex Eales
Kostüme: Sussie Juhlin-Wallen
Licht: James Farncombe
Komposition: Paul Clark, Melanie Wilson
Original-Soundesign: Melanie Wilson
Dramaturgie: Sybille Meier

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, Keine Pause

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© Martin Argyroglo
Schauspiel

Vampire’s Mountain

von Philippe Quesne

Wenn sich der Zukunftshorizont verdunkelt, haben Erzählungen von Vampiren Hochkonjunktur. Tatsächlich gibt es kein Volk der Erde, dem diese Geschichten fremd wären. Kein Volk der Erde, dem die Natur, die es zu beherrschen und verbrauchen lernte, nicht als Schreckgestalt wiederkehrte.

Der bildende Künstler, Szenograf und Regisseur Philippe Quesne ist ein Meister des skurril-fantastischen Bildertheaters. In vielschichtigen Partituren verwebt er ästhetische und wissenschaftliche Fragestellungen zu zarten, melancholischen und überaus heiteren Panoramen unserer Zeit, in denen das Momentum der Verwandlung stets die entscheidende Rolle spielt. Als Kopf der französischen Performancetruppe Studio Vivarium gehört er seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den erfolgreichsten europäischen Theatermacher*innen. Das von ihm von 2014 bis 2020 geleitete Pariser Théâtre Nanterre-Amandiers galt als Hotspot für neue Theaterentwürfe.

Zum ersten Mal wird er nun am Deutschen SchauSpielHaus in Hamburg inszenieren, Mitglieder des Studio Vivarium und unseres Ensembles verbinden, um mit ihnen gemeinsam den Ängsten unserer Gegenwart zu trotzen. Denn Quesnes Arbeiten sind Ausdruck einer Überlebenskunst in gefährlicher Zeitenwende. Sie fragen nach Gemeinschaftsbildung und nach unserem Umgang mit der Umwelt. Woher rührt unser Krisenbewusstsein? Woran misst die Menschheit die Realität? In immer wieder neuen Versuchen zeichnen sie die Entwicklung der Menschheitsgeschichte nach, ihre Höhenflüge und Abstürze. Jede neue Produktion versteht sich als die nächste Etappe dieses großen Lebensprojekts, das sich auch als luzides Verweisspiel mit unseren kulturellen Prägungen lesen lässt.

Und so mag der Beginn von »Vampire’s Mountain« zunächst noch bekannt erscheinen: Ein abgelegener Ort. Vereinzelte Menschen verschiedener Herkunft treffen nach und nach ein. Niemand weiß genau, wozu er oder sie gebeten ist. Gilt es eine Erbschaft anzutreten? Etwas, jedenfalls, liegt tief vergraben. Oder hat es sich bereits aus der Erde befreit? Die Ungewissheit erzeugt eine phantastische Wachheit, die langsam, aber sicher die Wahrnehmung verändert: Sehen die kahlen Berggipfel in der Ferne nicht aus wie die Zähne eines Vampirs?

Konzept, Regie, Bühne und Kostüme: Philippe Quesne
Mitarbeit Bühnenbild: Elodie Dauguet
Technische Mitarbeit: François Boulet
Mitarbeit Kostüme: Marie-Luise Otto
Licht: Annette ter Meulen
Dramaturgie: Judith Gerstenberg

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

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2 Schauspiel

ANTHROPOLIS II: Laios

von Roland Schimmelpfennig
Marathon-Wochenende

In Theben hebt nach dem Ende des Pentheus und der Machtübernahme durch Labdakos, einem weiteren Enkel von Kadmos, eine Zeit voller Gewaltexzesse an. Schließlich wird Laios, der Sohn des Labdakos, aus dem Exil zurückgeholt und inthronisiert. Doch kommt er nicht allein, der junge Chrysippos aus Pisa begleitet ihn. Ist er der Grund für die Kinderlosigkeit des neuen Königspaares Laios und Iokaste oder ist es doch der Orakelspruch der Seherin Pythia? Schon taucht die nächste Kreatur vor den Toren der Stadt auf: die Sphinx, ein Tierwesen aus Löwe, Frau und Vogel, das die Stadt singend und rätselhaft in den mörderischen Wahnsinn treibt. In einem hochpoetischen und multiperspektivischen Monolog, der die verschiedenen Charaktere und Mythenvarianten über den Vater des Ödipus zu Wort kommen lässt, geht die Inszenierung der Frage nach, was das Paar Laios und Iokaste trotz des religiösen Verbotes dazu bewogen haben könnte, einen Nachkommen zu zeugen. Wie viel Verantwortung tragen die Eltern am Schicksal ihres Kindes Ödipus, das sie gleich nach der Geburt im Gebirge verschwinden lassen wollten? Wie viel Schuld wird von Generation zu Generation weitervererbt und wie viel Freiheit bleibt dem einzelnen, sich daraus wieder zu befreien?

Regie: Karin Beier
Bühne: Johannes Schütz
Kostüme: Wicke Naujoks
Licht: Annette ter Meulen
Video: Voxi Bärenklau
Musik: Jörg Gollasch
Dramaturgie: Sybille Meier

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, Keine Pause

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Festival

BACKSTAGE Jugendclub-Festival 2026

ZWISCHENRÄUME

Zwischenräume können sich zeitlich wie örtlich ausdehnen und zusammenziehen. Sie bedeuten zum einen Leerstellen und Mängel, zum anderen geben sie Bewegungsfreiheit oder sind von lebenswichtiger Bedeutung. Eine Pause zwischen zwei Gedanken ist ein Zwischenraum. Wenn zwei Menschen sich fest umarmen, gibt es keinen Zwischenraum. Geschlechterdefinitionen existieren nicht ohne einen vielfältigen Zwischenraum. High-Speed-Internet und KI füllen nahtlos alle Zwischenräume. Und in Zwischenräumen können wir uns verlieren oder auch wiederfinden. Aber das Wichtigste: Jeder noch nicht besetzte Zwischenraum bietet eine Chance für Neues. Wir nehmen euch mit in unsere Zwischenräume, um sie mit Theater zu füllen.

Das 33. BACKSTAGE-FESTIVAL findet im Juni/Juli 2026 im MalerSaal statt.

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Jugendtheater

Am Ende Beton.

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

Stell dir vor, die Welt ist untergegangen. Und du bist noch da.
Untergebracht in einem Bunker suchen die Bewohner:innen nach einer Konstante inmitten des völligen Zusammenbruchs.
Für manche ist dieser Ort ein Neuanfang, für andere ist er nichts weiter als ein in Beton umhüllter Stillstand. Und doch gewöhnen sich alle an das neue Leben.
Aber so, wie die Dinge erscheinen, stehen sie nicht.
Zwischen Routinen und Regeln beginnen sich Risse zu zeigen. Je länger man bleibt, desto deutlicher wird: Der Bunker ist Teil eines Systems, das mehr sieht, als es zeigt.

Es spielen:
Lotte Baltes, Alexandra Botko, Giulia Campanile, Emma-Louise Dannenberg, Matilda Fenner, Josepha Hansen, Kira Hinz, Holli Kandel, Rosi Kampwirth, Basile Lolo Koffivi, Jesse Levesen, Leyla Mahler, Philo Mogalle, Sienna Pari Kalateh, Vincent Stiebert, Paula van der Heijden, Bianca Zhong

Leitung: Alessandra Strutzke, Milena Sünskes Thompson
Kostüm und Bühnenbild: Elke Kurianowicz, Alessandra Strutzke, Milena Thompson

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©: Matthis Röpke
Jugendtheater

Vergissmalnicht und anderes Unkraut

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

Herzlich willkommen im Kopf-Wellness-Retreat, dem Wellness-Retreat für den Kopf. Hier wird Ihre Memory Ability von ausgebildeten Kopfknackern genau an den richtigen Stellen behandelt. Tiefenentspannung wird bei uns großgeschrieben. Kopfabschalten, Synapsen saunieren, Memory Mastering, Brain Energy Entering. Bei uns finden Sie mit Sicherheit die passende Behandlung für Ihr besseres Gedächtnis.

Von zertifizierten Erinnerungsspezialist*innen entwickelt, 99,9 % Zufriedenheitsgarantie - bestätigt von langjährigen Retreat-Gästen.

Es spielt
Maya Haude Batlle, Hema Böckelmann, Marie Buchholz, Maxim Cabac, Bennit Cikursch, Amanda Dänhardt, Hannes Ellermann, Moritz Kremson, Victoria Krüsmann, Anna Marthaler, Emilie Nöske, Filippo Pratesi, Danylo Smyrnov, Mathilda Stegmann

Leitung: Lena Moszczynski, Marie Petzold
Ausstattung: Hannes Ellermann, Jule Köster
Texte: Jonas Harms

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©: Matthis Röpke
Jugendtheater

Würde gerne positiver sein!

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

Druck, druck, drück auf alles. Pressen, Sich pressen.
Andere pressen. Wo bleibt die Presse, wenn man sie braucht?
Wo bleibt die Wahrheit? Die ist gerade arbeitslos! Presslufthämmer in Ost und West.
So viel Tribut zollen bis der Fisch in Grönland stinkt und Pinguine mit Päderasten unter Polarlichtern tanzen.
Kann man eigentlich auf dem Vulkan der Politik tanzen? Klar, wenn man selbst der Schwefel ist!
Die ganze Weltgeschichte war und ist eine Abfolge von Verachtung, Profitgier und Grausamkeit!
Warum sollte sich gerade jetzt etwas ändern?
Aber gibt es nicht doch diesen Moment, wo alles zu passen scheint, in denen Systeme der Unterdrückung aus sich selbst heraus gestürzt werden können?
Ganz ohne Unterdrückung und Lügen, ohne Folterkeller, keine Leichenberge auf den staubigen Straßen der Diktaturen.
Wir rücken vor! Wir haben alles zusammen: Unsere Klarheit nach der Wut, das Wissen um den Gegner. Wir haben durch ihn gelernt.
Vielleicht ist dies hier der letzte Versuch, dieser Moment, in dem wir alle etwas erkennen: UNS SELBST!

Es spielen:
Sofie Esher, Fabiola de la Fuente, Fernanda Fuß, Lennart Gosch, Elise Helmstedt, Amelia Henk (Henck), Marie Kempf, Ewan Schneider, Sylas Starkjohann, Luk Thun

Leitung: Michael Müller
Bühne: Francoise Hüsges
Kostüm: Mika Günther
Assistenz: Julia Hambach

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©: Matthis Röpke
Jugendtheater

Zwischen den Wimpernschlägen

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

Generationen-Projekt

-ein Tanztheaterstück, welches die Magie der Zwischenräume erkundet. Mit tanzenden Menschen und Styroporplatten entstehen faszinierende Bilder, in dem die Grenzen zwischen Raum und Bewegung verschwimmen. Am Ende verschmelzen Tänzer*innen und Styroporplatten und hinterlassen ein berührendes neues Ganzes-

24 Tänzer*innen. Styroporplatten. Übergänge. Pausen.
Ein Vakuum - oder gefüllt?
Bewegung. Alt. Neu.
Zusammen. Auseinander. Vereint. Getrennt. Midlifecrisis.
Sicher. Unsicher.
Luftholen.

Innehalten. Träumen. Ich.

Suchen. Finden. Versäumt.
Absprung - Fallen - Aufprall. - Freier Fall
Angst. Freiheit. Entscheiden.

Was kommt?

Rausch. Schwebend. Abgegrenzt. Erstarrt.
Etwas Leckeres - ein Hot Dog.
Wohlfühlen.
Definiert.
Bestimmt. Zweifel.
Zwischen Materie und Geist.
Zwischen Geburt und Tod.
Zwischen Innen und Außen.
Zwischen uns.
Zwischen mir.

In Farben Denken.
Geheimnis.

Es spielen:
Friederike Althoff, Vivian Birungi, Antonia Braun, Virginia Brunnert, Viora Dee, Dorothea du Bosque, Olaf Esher, Leonie Biehler-Galler, Uta Götze, Natasa Grujicic, Thesi Jamnansribejra, Lubica Kasang, Pavlo Kruzhnow, Jean Ravel Malanda, Marcel Kuder, Linda Dana Lenk, Milana Nudelmann, Monika Kuhrau Pfundner, Frédérique Revuz, Sarah Edna Schneider, Nicole Seiler, Mauricio Segovia von Riehm, Gisele Uwambaje, Jule Witt

Leitung: Manfred Hüttmann
Assistenz: Jonah Vogl
Kostüm: Frédérique Revuz
Textarbeit: Simone Boles

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©: Matthis Röpke
Jugendtheater

Da habe ich leider schon einen anderen Termin

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

Nachwuchs.Texte

Fragt ihr schon oder antwortet ihr noch? Und was passiert eigentlich, wenn ihr alle Fragen gestellt habt – die Antworten aber auf sich warten lassen? Was ist das für ein Raum zwischen der Binarität von Frage und Antwort? Gibt es ein Leben zwischen 0 und 1? Zwischen guter Frage und schlechter Antwort irgendwo einen Termin, den ihr noch nicht habt? Nein? Doch! Denn ein Termin mit neuen Texten ist immer die Antwort auf all die Fragen, die ihr auf gutefrage.net nie stellen würdet. Und solltet ihr am 23.6. leider schon einen anderen Termin haben – dann sagt ihn ab und setzt euch gemeinsam mit uns zwischen die Texte!

Es lesen:
Mathilda Book, Krümmel Buehler, Vigo Dierck, Martha Fien, Lilly Flint, Maya Franzius, Anna-Lena Garbade, Lina-Joy Häfele, Sofia Koliofotos, Lou Marthaler, Madita Marx, Ben Meyer, Marek Neu, Ronja Pankow, Nikita Pechinka, Ewan Schneider, Sylas Starckjohann

Leitung: Carsten Brandau

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©: Antonia Rehfueß
Jugendtheater

Stadt der Kinder

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

YOUNGstars

Was wäre, wenn eines Morgens alle Erwachsenen verschwinden und die Kinder plötzlich auf sich allein gestellt sind? Keine Eltern, keine Lehrkräfte und keine Regeln - aber auch kein gemachtes Frühstück, keine Busse und niemand, der sich kümmert.

Eine Gruppe Kinder steht vor einer großen Herausforderung: Wie organisiert man eine ganze Stadt, wenn man alles selbst in die Hand nehmen muss? Zwischen Chaos im Kaufhaus, nächtlichen Abenteuern und der Frage, wem man vertrauen kann, entsteht ein wilder Wettlauf — denn die Lösung könnte ausgerechnet in einem Computerspiel stecken.

Ein Stück über Freundschaft, Mut und die Frage, wie eine Stadt aussehen müsste, in der wirklich alle zählen. Gespielt von Kindern. Für alle.

Leitung: Paula Jütting, Antonia Rehfueß

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©: Matthis Röpke
Jugendtheater

Moonside of the dark

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

Wie eine blaue Blase hängt die Erde unter ihnen. Der Mond sollte eigentlich ein Zufluchtsort werden, ein Zwischenzustand, ein Ort um Licht zu finden… aber wie soll man Licht machen, ohne einen Schalter?

Nun ist schon viel Zeit vergangen, was ist wenn das Pulver nicht reicht, was wenn niemand kommt um sie wieder abzuholen? Das Schlimmste wäre, wenn die dunkle Seite wirklich dunkel bliebe…

Es spielen:
Vigo Diercks, Jonathan Fassl, Edgar Fiedler, Jonas Millian Göthe, Lilly Anna Harbauer, Sofía Koliofotos, Emil Kossmann, Lou Marthaler, Madita Marx, Nikita Pechinka, Amelie Luise Quast, Noura Shehata, Fiene Charlotta Siuts, Lisa Tillmann

Leitung: Gesche Lundbeck
Assistenz: Anna Fernández Gamio, Sina Yolanda Poppe
Kostüm: Johann Nepomuk Steffel

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©: Matthis Röpke
Jugendtheater

Bisscounter

BACKSTAGE - Jugendclub-Festival 2026

Lehrer*innen-Gruppe

„Bisscounter“ lädt ein zu einem Besuch im absurdesten Supermarkt der Stadt! Neun Performerinnen erforschen humorvoll und kritisch den Wandel des Vampirmythos – von blutrünstigen Monstern zu charmanten Verführern – direkt im Discounter.

Hier treffen knoblauchliebende Kassiererinnen auf charmante Blutsaugerinnen, die zwischen Süßigkeiten und billigem Wein aus dem Tetrapack ihre Geheimnisse enthüllen. Mit spitzen Zähnen hinterfragen sie die Darstellung des Vampirs in Literatur-, Film- und Kunstgeschichte.

Es spielen:
Julia Baum, Ursula Behnen, Melanie Hanszen, Anne Hartmann, Susanne Lange, Birgit Menz, Christina Rodeck, Mareile Schmegner, Agnes Stangenberg

Leitung: Celina Rahman
Künstlerische Leitung: Eva Glitsch

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Lesung

Poetry Slam Finale

Monatelang kämpften Poet*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum um einen Sieg beim Zeise Poetry Slam von Kampf der Künste, bildeten Gedankenpaläste und rissen sie mit Worthülsen wieder ein, warfen mit Pointen um sich und reimten als gäbe es kein Morgen. All das nur, um mit dem Sieg einen Startplatz beim großen Jahresfinale im Schauspielhaus zu ergattern! Denn neben den besten Texten, den schönsten Reimen, den knalligsten Witzen steht nicht nur das gesprochene Wort im Mittelpunkt – die Sieger*in des Poetry Slam Finales fährt nämlich mit Pokalen und dem Titel des Kampf der Künste Jahreschampions 2026 nachhause. Also nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit – hier geht es um Ruhm und Ehre.

Ein Slam von Kampf der Künste.

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©: Tante Esther
Schauspiel

Tante Esther late ein!

Open Stage im SchauSpielHaus

Die Schauspielhauskantine wird zur ShowBühne for everyone! Ob Stand-Up, Gesang, Magie, Comedy, Poetry oder einfach nur Wahnsinn mit Haltung - auf der kleinsten Bühne des Hauses ist Platz für alles, was unterhält (und keine bleibenden Flecken hinterlässt). Matti Krause hostet als schamlos charmante „Tante Esther“, die das Publikum hemmungslos becirct und den Abend ausufernd zusammenhält. Gestartet in der Realnische, jetzt auf Zwischenstopp in der Kantine: Tante Esthers Late-Night-Kracher: Ein Abend, wie du ihn brauchst. Auch wenn du’s noch nicht weißt.

Für alle, die nicht nur zuschauen wollen: Meldet euch gern bei: openstage@schauspielhaus.de
Mit: Matti Krause

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Mitmach-Angebot

Chorlabor

[AUSGANG UNGEWISS]

Im Zeitalter des Anthropozäns ist der Mensch nicht länger nur Teil der Erde – er formt sie. Doch was bedeutet das für uns? Für unser Denken, Fühlen, Handeln? Das CHORLABOR 2026 begibt sich auf eine vielstimmige Reise, mitten hinein in die menschen gemachte Katastrophe von nebenan, die uns von jedem Smartphone, Wetterbericht und Jutebeutel anschreit. Everybody’s darling: Die Klimakrise. Was können wir tun? Was wollen wir tun? Was müssen wir tun? Und allem voran: Wohin mit den ganzen Bananen? Aus wissenschaftlichen Texten, literarischen Fragmenten, persönlichen Stimmen und chorischen Klanglandschaften entsteht ein eindringliches Bühnenereignis. Der Chor wird da bei selbst zum komplexen System – vielstimmig, widersprüchlich, kraftvoll. Er klagt an, erzählt, träumt, (ver)zweifelt – und sucht nach neuen Wegen. Vertreten durch 30 Menschen aus der Hamburger Stadtgesellschaft, ringt auf der Bühne des MalerSaals eine Menschheit um die Gegenwart – und die Möglichkeit einer Zukunft.

Mit:
Mathias Baumann, Carolin Bernklau, Virginia Brunnert, Saskia Corleis, Peter Diekmann, Lise Esmann, Herbert Föll-Mannke, Norbert Frantzen, Fernanda Fuß, Thomas Gerth, Milena Grentzenberg, Sarah Gülzow, Angelika Györffy, Andreas Haase, Burkhard Hoffmann, Stefanie Hufschmidt, Katharina Jakob, Lavinja Jäkel, Achim Jöhnk, Helene Kölbel, Ralf Kordsmeier, Birgit Kranzusch, Debora Kreuschmer, Anne Kühl, Janina Kunz, Andreas Lang, Ulla Liedtke, Laura Lippold, Andrea Nimax, Judit Pekker, Anne Pelzer, Michaela Pens, Kristina Prause, Christa Reimann, Douglas Rosa da Silva, Florian Schmuck, Luca Serafin, Tine Steiß, Artemio Tensuan, Corinna Warlich und Suzanna Wrzeszcz

Chor-Regie: Christoph Jöde
Bühne: Team Schenke, Knipping & Coyne
Kostüme: Jana Sophia Schweers
Musik: Kian Djalili
Konzeption & künstlerisch-wissenschaftliche Leitung (Sustainable Theater Lab): Marlene Behrmann

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1 Stream

Ab jetzt

Komödie von Alan Ayckbourn

Am 25.4. und 1.5. ab 18 Uhr als Stream für 24 Stunden online

Der Komponist Jerome arbeitet besessen an einem großen zeitgenössischen Werk zum Thema „Liebe“. Sein Arbeitsprinzip ist das Sampeln und Modulieren von Alltagsgeräuschen und Sprachfetzen. Alle Räume seiner Wohnung sind mit Mikrofonen bestückt, um ununterbrochen alle Geräusche aufzeichnen zu können. Doch Jerome hat ein Problem: Seit seine Frau und Tochter ihn – nicht zuletzt wegen seines künstlerischen Abhörwahns – verlassen haben, ist sein Schaffen in eine ernste Krise geraten. Ihm fehlt jede Inspiration. Zumindest die geliebte Tochter, so Jerome, müsse er ab und an sehen, um wieder kreativ arbeiten zu können. Bisher allerdings hegen sowohl das Jugendamt als auch seine Ex berechtigte Zweifel an der sozialen Kompetenz des Künstlers. Sie weigern sich, Besuche seiner Tochter zu bewilligen. Also mietet Jerome eine Schauspielerin, die seine neue Verlobte und eine perfekte Hausfrau spielen soll…

Zurück in die Zukunft. Alan Ayckbourns 1988, vor der digitalen Revolution, geschriebene Komödie ist Science Fiction von gestern. Gemessen an dem, was uns seither an häuslicher Technik umgibt, ist es teilweise anrührend naiv. Als theatrale Versuchsanordnung zum Thema Mensch und Maschine, erlebtem Gefühl und reproduzierbarer Geste, entfaltet sie allerdings immer noch eine kaum überbietbare Situationskomik. Höhepunkt dabei ist der immer wieder um- und fehlprogrammierte Roboter GOU 300 F. Ursprünglich zum Babysitten gedacht, später aus Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen, leidet der hochkomplexe Androide an chronischer Unterbeschäftigung, da es eben kein Kind mehr zu betreuen gibt. Die mütterliche Maschine füllt diesen Leerlauf im Beschäftigungsprogramm selbständig und irrwitzig auf, indem er/sie/es in ihren/seinen mechanisierten Sprach- und Handlungsformeln Verhaltensmuster der menschlichen Umgebung kopiert. Während Jerome also all seine Lebens-und Liebesgeräusche aufzeichnet, um daraus das perfekte Kunstwerk zu komponieren, eine Schauspielerin sich bei dem Versuch, seine perfekte Geliebte zu spielen, in ihn verliebt, wird all dies wiederum von einem dysfunktionalen Roboter kopiert und karikiert…

Regie: Karin Beier
Bühne: Thomas Dreißigacker
Kostüme: Hannah Petersen
Musik: Jörg Gollasch
Licht: Holger Stellwag
Dramaturgie: Christian Tschirner

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30.04.20, 08:41, jen Toller Online-Spielplan mit technisch aufwendigen Produktionen und Mitschnitten.

Toller Online-Spielplan mit technisch aufwendigen Produktionen und Mitschnitten.

Führung

Alles auf Anfang!

Eine interaktive Führung durch das SchauSpielHaus

Folgen Sie uns in die geheimen Winkel des SchausSpielHauses, wo die Vergangenheit lebendig und seine besonderen Geschichten aus 125 Jahren erzählt werden. Tumulte und Beifallsstürme, Finanzskandale und Kassenschlager, Zensur und Grenzüberschreitung, Rock und Antike, Damencatchen und West Side Story, es gibt nichts, was das Schauspielhaus nicht schon erlebt hätte. Aber es galt immer: „Alles auf Anfang und bitte!“

Es spielen: Anna Hauner, Lotte John, Kaspar Jöhnk
Leitung: Marie Petzold

Buchungsanfragen für Schulklassen ab Jahrgang 8 unter: marie.petzold@schauspielhaus.de

1 Stunde

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Bewertungen & Berichte Alles auf Anfang!

Führung

Blick hinter die Kulissen

Führung durch das SchauSpielHaus

Schauen Sie hinter die Kulissen bei einer Führung durch das SchauSpielHaus!

Staunen Sie über das organisierte Chaos in der Requisite, spüren Sie dem Lampenfieber in den Künstlergarderoben nach, genießen Sie den einmaligen Blick in den Zuschauerraum und lassen Sie sich den gigantischen Kostümfundus zeigen. Außerdem gibt es eine nicht ganz alltägliche Tischlerei und den einmaligen Malsalon unter dem Dach zu sehen.

Treffpunkt Haupteingang

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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Bewertungen & Berichte Blick hinter die Kulissen

1 Online

Virtueller Rundgang

Besuchen Sie das Schauspielhaus auf einem 360°-Rundgang im Internet.

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30

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Neue SchauSpielHaus GmbH

Das Schauspielhaus ist die Hauptspielstätte. Der Zuschauerraum des von dem berühmten Architektenpaar Hermann Helmer und Ferdinand Fellner d. J. 1899/1900 erbauten Theaters ist in Rot und Gold gehalten und gilt mit seinen neobarocken Elementen, dem Figurenschmuck und dem roten Gestühl als einer der schönsten Theaterräume Deutschlands.

Neben der großen Bühne finden auch Veranstaltungen im MarmorSaal (1. Rang) und im RangFoyer (2. Rang) sowie im Restaurant Theaterkeller statt.

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Bewertungen & Berichte Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Theater Thalia Theater Hamburg Hamburg, Alstertor 1
Aufführungen / Theater Thalia in der Gaußstraße Hamburg Hamburg, Gaußstraße 190
Aufführungen / Theater The English Theatre of Hamburg Hamburg , Lerchenfeld 14
Aufführungen / Theater Kampnagel Hamburg, Jarrestraße 20
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Aufführungen / Theater Theater Itzehoe Itzehoe, Theodor-Heuss-Platz 1
Aufführungen / Oper Opernloft
Junges Musiktheater Hamburg
Hamburg, Van-Der-Smissen-Straße 4
Aufführungen / Ballett Hamburg Ballett Hamburg, Caspar-Voght-Straße 54
Aufführungen / Theater Theater das Zimmer Hamburg, Washingtonallee 42
Aufführungen / Kabarett Theaterschiff Hamburg Hamburg, Holzbrücke 2 / Nikolaifleet
Aufführungen / Theater Altonaer Theater Hamburg, Museumstraße 17
Aufführungen / Theater monsun.theater Hamburg Hamburg, Friedensallee 20
Aufführungen / Theater Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg, Hudtwalckerstraße 13
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona
Fr 29.5.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Musical Junge Musikakademie Hamburg
Sa 30.5.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona
Sa 30.5.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Musical Jungen Musikakademie Hamburg
So 31.5.2026, 16:00 Uhr
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona
Do 4.6.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Die Burg - Theater am Biedermannplatz Hamburg, Biedermannplatz 19
Aufführungen / Theater VB Thalia Hamburg, Maike-Harder-Weg 19
Aufführungen / Operette Hamburger Engelsaal Hamburg, Valentinskamp 40 - 42
Aufführungen / Theater Pantheater Haseldorf, Deichreihe 29
Aufführungen / Theater Galli Theater Hamburg Hamburg, Behringstraße 26-28
Aufführungen / Comedy Comedy Club Hamburg Hamburg, Talstraße 10-1210-12

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