Wir blicken frohgemut in den nächsten Sommer auf unser erstes großes Jubiläum:
ECHOES OF TIME AND WATER
Junge Meister. Alte Mauern. Neuer Klang.
10 Jahre Höri Musiktage
6. bis 16. August 2026
Jung, interkulturell, kooperativ.
Die musikflimmernde Woche im Sommer am See
Jung, interkulturell, kooperativ – die Höri Musiktage bieten herausragenden jungen Musikern ein Podium und Gästen wie Bewohnern hochwertige Konzerte klassischer Musik.
Die Höri Musiktage – das Klassikfestival im Sommer am Untersee – finden seit 2017 sehr erfolgreich und mit großer Resonanz statt.
Ensemble BaroqueLAB Frankfurt (große Jubiläumsbesetzung)
Leitung: Enrico Onofri
Licht- und Videokunst: Markus Brenner
Vorprogramm:
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Réjouissance aus „Music for a Royal Firework“ HWV 351
Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680): Variationen über „La bella Pastora“ für 2 Violinen und B.c.
Georg Philipp Telemann (1681-1767): Suite in g-Moll TWV 55:g1 „La Musette“
Michel Richard de Lalande (1657-1726): Chaconne aus „Les Fontaines de Versailles“
Hauptprogramm:
Georg Friedrich Händel:
Wassermusik 1. Suite in F-Dur HWV 348
Concerto Grosso Op. 6 Nr. 3 HWV 321
Wassermusik 2. Suite D-Dur HWV 349
Ein Fluss, 50 Musiker und ein König auf PR-Mission: Händels Wassermusik!
Am 17.7.1717 erblickt Händels Wassermusik auf der Themse in London das Licht der Welt. Schon das Datum verrät ein deutliches Gespür für Inszenierung. Die Uraufführung der Wassermusik ist ein von langer Hand geplantes, extraordinäres Musikspektakel. Die buchstäblich dahinfließende Aufführung dieser Freiluft-Musik dient in erster Linie der Popularisierung von König Georg I.
Die Wassermusik ist weniger Darstellung von Wellen und Wasserspielen, vielmehr klangliche Illustration des Königs von Großbritannien – und zwar in aller Öffentlichkeit. Der Klang der Hörner porträtiert Georg I. als passionierten Jäger, die Trompeten als mächtigen Potentaten. Eine Festmusik mit Ouvertüren, Melodien mit reichlich Hit-Potenzial, opulenter Besetzung und prunkvoll-lebensfrohem Tonfall – Händels Wassermusik ist die ideale musikalische Untermalung einer repräsentativen Lustfahrt des bislang eher unzugänglichen Monarchen.
Händel ließ die Wassermusik zu Lebzeiten nicht im Druck veröffentlichen, das Autograph ist außerdem verschollen. Mehrere Abschriften und Transkriptionen zeugen jedoch von der großen Beliebtheit der Sammlung auch lange nach ihrer Uraufführung. Diese Begeisterung ist bis in die Gegenwart spürbar: Händels Wassermusik zählt heute zu seinen prominentesten Werken.
Zwischen die beiden Suiten der Wassermusik tritt ein Concerto grosso. Im Jahr 1739 komponiert Georg Friedrich Händel zwölf Concerti grossi – reichlich spät für ein Genre, mit dem Arcangelo Corelli bereits Jahrzehnte zuvor Epoche machte. In England herrscht im 18. Jahrhundert ein ungebrochener Italienkult mit Corelli als unangefochtener Galionsfigur. Händel ist durch seinen mehrjährigen Italienaufenthalt am Vorbild Corellis geschult und platziert noch 1739 Concerti Grossi in italienischer Manier im Londoner Musikleben mit großem Erfolg. Ein Programm mit Open-Air-Charakter und Hinwendung zum gemeinsam erlebten Outdoor-Event – mit Wasser als tragendem Element und Musik als Ausdruck von Sinnlichkeit und Repräsentation.
Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik HWV 351 Suite in D-Dur
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Zyklus aus Lieder ohne Worte, Arr. Lena Iris Brendel
Marc Mellits: Splinter
Königliche Kammermusik am sommerlichen Seeufer
Das Sonus Quintett – ausgezeichnet mit internationalen Preisen, hochgelobt in Rundfunk und Presse – hat eine Mission: als Pioniere des „Reed Quintetts“ den einmaligen Ensembleklang in Deutschland bekannt zu machen. Technisch brillant interpretieren fünf Musiker*Innen die Werke neu, hebeln instrumentale Grenzen aus, verschmelzen zu einem Klang – SONUS – und tragen ihn über den See…
40€ (nicht im Sammelticket enthalten, Anzahl sehr begrenzt)
Ein Konzerterlebnis der Extraklasse: Fünf Musikerpersönlichkeiten, deren mitreißende Musik in über 60 Ländern beste Stimmung und bleibenden Eindruck hinterlassen und Menschen begeistert hat. Spanish Brass reizt mit überraschender Vielseitigkeit und höchster Virtuosität die natürlichen Grenzen der Instrumente aus.
Spanish Brass reizt mit überraschender Vielseitigkeit und höchster Virtuosität die natürlichen Grenzen der Instrumente aus. Ein Konzerterlebnis der Extraklasse: Fünf Musikerpersönlichkeiten, deren mitreißende Musik in über 60 Ländern beste Stimmung und bleibenden Eindruck hinterlassen und Menschen begeistert hat.
Seit seiner Gründung 1989 hat Spanish Brass seine Musik mit Tausenden von Menschen, bei Konzerten in über 60 Ländern, geteilt. Jedes Konzert ein beeindruckendes Erlebnis, eine fesselnde Begegnung voller Musikalität und Verbundenheit mit außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten, ein mitreißender Austausch von Emotionen, ein Moment purer Freude. Spanish Brass reizt mit überraschender Vielseitigkeit und höchster Virtuosität die natürlichen Grenzen der Instrumente aus, hinterläßt beste Stimmung und begeistert Menschen rund um den Globus.
"An enthusiastic Brass Quintet, presenting Spanish music with the highest quality and entertainment! !" (Pro Arte Musicae)
“One of the best brass quintets in the world, alongside Empire Brass, Canadian Brass and American Brass Quintet.” (Greg Alley)
“One of the most exciting and artistic brass quintets in recent years...a brilliant and spectacular performance” (International Trumpet Guild Journal)
“Amazing ensemble power, established the highest standard of brass ensemble” (Maurice André)
"I can't think of a better quintet in the world than them." (Christian Lindbergh)
Liturgie: Pfarrer Heinz Vogel
Valérie Leoff, Sopran
Anna Anna M. Stephany, Alt
Francisco dos Santos, Tenor
João Martins, Bass
Markus Andreas Lingens, Leitung & Orgel
Projektchor / Projektorchester
Carl-Maria von Weber: Jubelmesse G-Dur op. 76
Der Würde des ehemaligen Augustiner Chorherrenstifts und seiner historischen Bestimmung ist der Jubiläums-Gottesdienst gewidmet und erinnert dabei auch an den 200. Todestag des Komponisten Carl Maria v. Weber.
Gestaltet vom Projektchor und Projektensemble der Höri Musiktage und der Röm. Kath. Kirchengemeinde.
Der Festgottesdienst, in dem die Tradition des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts weiterlebt, erfreut sich seit Bestehen der Hörimusiktage größter Beliebtheit. In ihm verbinden sich großartige Messkompositionen im liturgischen Kontext mit der Partizipation musik- und singbegeisterter Menschen rund um den Untersee. Der Projektchor unter der Leitung von Markus Lingens wird alljährlich für diesen traditionsreichen Festgottesdienst zusammengestellt und erarbeitet anspruchsvolle Werke innerhalb von drei Proben.
In diesem Jahr gibt es besonders viele Gründe zu feiern: Das Hörimusikfestival begeht sein 10-jähriges Jubiläum – wie passend, dass der vor 240 Jahren geborene Jubilar Carl Maria von Weber (1786–1826) eine Jubelmesse komponierte, ein Werk, das seinem Namen alle Ehre macht. Festlich, strahlend und zugleich von inniger Ausdruckskraft geprägt, verbindet die Messe sakrale Würde mit opernhafter Klangpracht. Das Hörimusikfestival lädt dazu ein, dieses selten aufgeführte Werk in einem besonderen Rahmen zu erleben. Mitwirkende Ensembles sowie Solistinnen und Solisten bringen die klangliche Vielfalt und emotionale Tiefe der Komposition eindrucksvoll zur Geltung und lassen die festliche Atmosphäre lebendig werden.
Freuen Sie sich auf eine Aufführung, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet – und zwei Jubiläen in einem musikalischen Höhepunkt vereint.
Ein Sommernachtstraum – Meisterwerke der Kammermusik
Dozentinnen und Dozenten der Orchester-Akademie der Höri Musiktage: Alvaro Pérez Puerta, Dorothea Stepp (Violinen), Midori Kusakabe (Viola), Anna Kalvelage, Larissa Nagel (Cello), Hans Greve (Kontrabass), Sónia Pais (Flöte), Marie Tetzlaff (Oboe), Joel Cardoso (Klarinette), Clara Manaud (Fagott), Alec Frank-Gemmill (Horn).
Weitere Mitwirkende: Francesca Rivinius (Viola), Mikel Szinetar (Violine). Sprecher Peter Haug
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Ein Sommernachtstraum op. 61, Arr. Ulf-Guido Schäfer
Olav Ehala Mustonen (geb. 1950): Nonett Nr. 2
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Oktett Es-Dur op. 20
Poetisch, märchenhaft, fantastisch erscheint die Welt der Elfen und Kobolde in Mendelssohns berühmtem Sommernachtstraum. Mit einem Arrangement zu dieser Schauspielmusik zu beginnt das Programm. Die berühmte Musik, die Mendelssohn ursprünglich für Shakespeares Komödie komponierte, zählt zu seinen poetischsten und farbenreichsten Schöpfungen.
Zauberhaft schillernd, fremdartig betörend öffnen sich die Klangräume des estnischen Komponisten Olli Mustonen in Nonett No. 2. Dieses Werk bildet einen spannungsvollen Kontrast zu Mendelssohn. Mustonen, international bekannt als Pianist und Dirigent, verbindet in seinem kompositorischen Schaffen historische Bezüge mit einer unverkennbar zeitgenössischen Tonsprache. Sein Nonett erweitert den kammermusikalischen Raum um neue Farben und Strukturen. Die größere Besetzung eröffnet vielfältige klangliche Schichtungen: Linien überlagern sich, rhythmische Impulse treiben voran, dichte Akkordflächen wechseln mit transparenten Momenten.
Mit dem Oktett Es-Dur op. 20 schuf Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1825 ein Werk, das in seiner Besetzung wie in seiner musikalischen Kühnheit singulär ist. Gerade einmal 16 Jahre alt, entwirft Mendelssohn hier ein Klangbild von erstaunlicher Reife, Energie und Transparenz. Anders als bei vielen kammermusikalischen Großbesetzungen denkt er das Ensemble nicht als doppeltes Streichquartett, sondern als organischen Gesamtklangkörper: Acht individuelle Stimmen verschmelzen zu einer symphonischen Einheit, ohne ihre kammermusikalische Feinheit zu verlieren.
Monastisches Leben im Schatten der Konstanzer Kathedrale
Kunsthistorische Führung Kirche und Stift
Es führt Dr. Ulrike Laule
Im Bereich eines Friedhofs und, damit verbunden, wahrscheinlich einer Kirche des 8./9. Jahrhunderts gründete entweder Bischof Gebhard III. oder wahrscheinlicher Bischof Ulrich I. in Öhningen ein Stift für Augustiner Chorherren. Damit lässt sich seine Entstehungszeit zwischen 1084 und 1127 fassen. Geschichtswissenschaft, Archäologie und Architekturgeschichte arbeiten Hand in Hand zur Erforschung der komplexen Klosteranlage, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder veränderte, um sich den wechselnden Bedürfnissen und natürlich auch den Zeitstilen anzupassen. Gezeigt werden die Kirche und ihre Ausstattung, der Konventssal und die Totenbruderschaftskapelle, die Ergebnisse der Ausgrabungen werden an Ort und Stelle erklärt.
Im Anschluss um ca. 12.30, Konventsaal
Lunch surprise – Ein Konzert des Kontrabassisten James Oesi im Rahmen der Höri Musiktage 2026
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Konzert
Lunch surprise – James Oesi
Der Kontrabassist und Ausnahmekünstler ist Artist in Residenz 2026. Seine Mittagskonzerte, Überraschungsprogramme des Künstlers aus seinem umfangreichen solistischen Repertoire, finden an wechselnden Orten im Areal des Öhninger Klosters statt. „Kaum jemand hätte die spannenden Klangabenteuer in Verbindung mit einer äußerst kommunikativen Live-Präsenz für möglich gehalten“ schreibt der Musikjournalist Stefan Pieper begeistert über den aus Südafrika stammenden James Oesi und dessen mitreißende Interpretationen von Luciano Berio, Johann Sebastian Bach und Sofia Gubaidulina.
Und der Dirigent und Plattenproduzent Geoffrey Simon schwärmt von diesem jungen „Musiker von außergewöhnlicher Intelligenz und Einsicht, der … dazu bestimmt ist, nicht nur als Spieler, sondern auch als kreative Kraft zur Welt der Musik beizutragen.“
Seit seiner Ankunft in den Niederlanden im Jahr 2009 ist James Oesi zu einem bekannten Gesicht in der Welt der klassischen und zeitgenössischen Musik geworden. Als einer der wenigen, die sich auf den Bass als Soloinstrument konzentrieren, hat er Soloprogramme – unter anderem mit Werken von Bach, Beethoven und Rachmaninoff – in renommiertesten Konzertsälen Europas gespielt.
Bewertungen & Berichte Lunch surprise – James Oesi
Konzert
Echoes from north & south
Orchesterkonzert
Festivalorchester der Höri Musiktage
Sueye Park, Violine
Jascha von der Goltz, Dirigent
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Ouvertüre Die Weihe des Hauses C-Dur op. 124
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847): Violinkonzert e-Moll op. 64
Arvo Pärt (geb. 1935): Fratres
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847): Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“
10 Jahre Festivalorchester der Höri Musiktage, ein Ausnahmeprojekt auf Erfolgskurs. Jascha von der Goltz, einer der vielversprechendsten Dirigenten seiner Generation, übernimmt ab 2026 die Orchesterleitung. Die Solistin Sueye Park steht zweifellos am Beginn einer Weltkarriere: Sie ist Preisträgerin des renommierten Sibelius-Wettbewerbs 2025.
Hereinspaziert, hereinspaziert! Heute seid Ihr die Stars der Manege! Ob mutige Akrobatinnen, geschickte Jongleure oder lustige Clowns – hier zeigt jeder, was in ihm steckt. Gemeinsam lachen, staunen und ausprobieren: Jonglieren, Balancieren, Zaubern – alles ist möglich! Schlüpft in neue Rollen, entdeckt eure verborgenen Talente und wachst über euch hinaus. Mit ein bisschen Mut und ganz viel Spaß werdet ihr zu echten Zirkushelden!
Clown Klausi Klücklich und Frohnella, begleiten euch mit Witz, Charme und jeder Menge guter Laune durch diesen fröhlichen Zirkusnachmittag
Also: Kommt vorbei, lasst die Manege lebendig werden!
Laterna musica Frankfurt
Kaamel Salah Eldin: Pablo Casaligorsky, Violoncello
Christoph Ullrich: Violonowitsch Cellowsky, Klavier
Giuseppe Jacchini: Aria Francese aus der Sonate C-Dur op. 3/10
Johann Seb. Bach: Courante aus der Solo-Suite G-Dur
Johannes Brahms: Allegro passionato aus der Sonate F-Dur
Dmitri Schostakowitsch: Moderato con moto
Jacques Ibert: Der kleine weiße Esel
Camille Saint Saëns: Der Schwan
Das Violoncello ist ein echtes Klangwunder! Es verzaubert mit seinem warmen, tiefen Klang und kann sogar so hoch wie eine Geige klingen.
Oh weh! Im Wind der Zeiten ging – auf der langen Reise durch fast vierhundert Jahre Musikgeschichte – ein sehr kostbares Instrument, die Gambe verloren. Der großartige Gambenspieler Pablo Casaligorsky und der etwas verrückte, aber geniale Erfinder Violonowitsch Cellowsky begeben sich auf eine abenteuerliche Suche.
Was nun? Zum Glück erinnert sich Violonowitsch an eine geheimnisvolle Kiste… Gemeinsam begeben sich auf die beiden auf eine abenteuerliche Suche – und entdecken dabei die Welt des Cellos neu – mit viel Musik, Spaß und überraschenden Ideen. Ein Konzert voller Fantasie zum Staunen, Lachen und Mitfiebern für die ganze Familie!
Herzlich willkommen zu unserem Instrumentenkarussell! Heute öffnen unsere Orchestermusiker ihre Welt für euch: Kommt ganz nah heran, schaut euch die Instrumente aus nächster Nähe an und probiert sie selbst aus. Ob Geige oder Horn, ob Kontrabass oder Flöte – überall gibt es Spannendes zu entdecken. Stellt Fragen, lauscht den Klängen und probiert aus, wie Musik entsteht. Unsere Musikerinnen und Musiker freuen sich auf Euch!
Bewertungen & Berichte Instrumentenkarussell für Kinder
Konzert
Asal & Schupelius
Rising stars an Cello und Klavier
Julius Asal, Klavier
Philipp Schupelius, Violoncello
Sergej Sergejewitsch Prokofjew (1891–1953): Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 119
George Gershwin (1898–1937): Three Preludes
Claude Debussy (1862–1918): Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, L. 135
George Gershwin (1898–1937): The Man I Love
Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow (1873–1943): Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 19
Zwei Ausnahmetalente an einem Abend! Der eine zählt zu den spannendsten Nachwuchskünstlern der Welt (Classic FM) und offenbart tiefgründige und wunderschöne Musik auf dem Cello (Daniel Hope). Der andere fasziniert durch die Einzigartigkeit seines Klanges am Klavier und versetzt die Musikwelt in Staunen (Menahem Pressler). Beide begeistern durch die Intensität und Virtuosität ihres Spiels.
Zwei große russische Sonaten bilden den Rahmen des Programms – die C-Dur Sonate op. 119 von Sergei Prokofiev und die g-Moll-Sonate op. 19 von Sergei Rachmaninoff. So treffen hier zwei bedeutende Zeitgenossen, zwei überragende Komponistenpersönlichkeiten aufeinander, die zugleich wie gegensätzliche Pole erscheinen. Sie stehen exemplarisch für zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen prägende Ausdruckswelten der russischen Musiktradition.
Das Streichquartett, eines der führenden französischen Kammermusikensembles, sammelte weltweit Preise bei namhaften Wettbewerben, ist international etabliert und tourt auf den großen internationalen Bühnen. Auf dem Programm stehen Werke von Rebecca Clarke, Fanny Mendelssohn-Hensel, Antonin Dvořák.
Wenn arabische Melodien, lateinamerikanische Rhythmen und Jazzimprovisationen eins werden, entsteht der einzigartige Klang des Oriol Marès & Talal Fayad Quartet. Der katalanische Klarinettist Oriol Marès und der syrische Oud-Virtuose Talal Fayad schaffen gemeinsam mit Lucas Zegrí (Percussion) und Thodoris Ziarkas (Kontrabass) ein musikalisches Mosaik voller Farben, Energie und Emotion. Ihr Sound schlägt Brücken zwischen Kulturen – inspiriert von Anouar Brahem und Paquito D’Rivera – und erzählt Geschichten von Begegnung, Migration und Freiheit. Entstanden in Utrecht, gereift auf Bühnen wie dem Grachtenfestival und dem Internationalen Kammermusikfestival Utrecht, veröffentlichte das Quartett 2024 in Girona sein Debütalbum Estuarium. International gefeiert, u. a. in den World Music Charts Europe (Platz 24), begeistert diese Musik durch Tiefe, Leichtigkeit und unwiderstehliche Spielfreude. Eine Musik, die Brücken baut – poetisch, temperamentvoll und grenzenlos.
Was bedeutet „mediterran“ heute? Ist es ein Ort, ein Gefühl – oder ein Klang? Mit ihrem gefeierten Debütalbum Estuarium begibt sich das Quartett auf diese faszinierende musikalische Spurensuche, entführt in eine Klangwelt voller Poesie, Energie und Tiefe. Neun Eigenkompositionen verschmelzen zu einem organischen Ganzen, das zugleich persönlich und universell ist. Mal melancholisch und nachdenklich, mal rhythmisch pulsierend und voller Lebensfreude – stets bleibt ihre Musik unmittelbar zugänglich und emotional berührend.
Estuarium: Feeling the mediterranean sound bewerten:
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Bewertungen & Berichte Estuarium: Feeling the mediterranean sound
Konzert
A fascinating journey
James Oesi Trio
A fascinating journey from the 18th century to the South African Jazz
Das Trio des Residenzkünstlers der Höri Musiktage bringt eine fesselnde Mischung aus Solo-Kontrabass, Theorbe und E-Bass mit einzigartigen, radikalen Neuinterpretationen des Barock bis zu sinnlichem, südafrikanischem Jazz, mit herausragenden Musikern: Mike Fentross (Laute), Mark Haanstra (Jazzbass), James Oesi (Kontrabass)
Das James Oesi Trio präsentiert eine fesselnde Mischung aus Solo-Kontrabass, Theorbe und E-Bass. Zusammen mit den herausragenden Musikern Mike Fentross und Mark Haanstra nimmt James Oesi Sie mit auf eine spannende Reise ins 18. Jahrhundert, mit überraschenden Abstechern in den südafrikanischen Jazz der 1980er und 1990er Jahre. Auf dem Programm stehen beliebte Werke von Meistern wie Händel, Bach, Vivaldi und Abdullah Ibrahim, jedoch in einer völlig neuen Gestalt. Diese Meisterwerke wurden von James Oesi speziell für das Trio arrangiert, was zu lebendigen und einzigartigen Interpretationen führt.
Anne Luisa Kramb, Violine
Phillip Schupelius, Cello
Julius Asal, Klavier
Leitung Jascha von der Goltz
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Ouvertüre zu La clemenza di Tito, KV 621
Arnold Schönberg (1874–1951): Verklärte Nacht, op. 4
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Tripelkonzert C-Dur, op. 56
„…du treibst mit mir auf kaltem Meer, doch eine eigne Wärme flimmert…“ (Richard Dehmel)
Mozarts Ouvertüre zu La Clemenza die Tito, die Menschlichkeit, Großmut und Versöhnung der Herrscher anmahnt.
Verklärte Nacht, Schönbergs hochromantische Klänge, die traumverloren und zutiefst bewegend Zukunft zaubern.
Das Tripelkonzert, grandioses Meisterwerk Beethovens, mit dem das Orchester und drei herausragende Solisten zum furiosen Fest der Harmonie und der Klänge laden. Ein zukunftsweisender Abschluss des Jubiläums.
Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen
Eine Raum-Klang-Installation
In einer Raum-Klang-Installation widmen sich die Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen dem Thema Wasser. In „Sonic Drops“ erforschen acht Studierende den Klang des Wassers mit Surround Sound und Licht. „Sonic Drops“ ist eine spannende interaktive Ausstellung und ein Anlass, das Gehör zu schulen, sich zu entspannen, neue Töne wahrzunehmen und – in historischem Ambiente – im Licht des Wassers zu baden. Die Installation begleitet die Eröffnung der Höri Musiktage mit der Wassermusik von G. F. Händel am 6. August und ist bis zum 16.8. rund um die Konzerte geöffnet. Die Studierenden laden herzlich zum Besuch ein und freuen sich über alle Fragen zu ihrer Arbeit.
Die Sound-Installation ist in den Folgetagen rund um die Konzerte der Höri Musiktage je eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet.
Bewertungen & Berichte Sonic Drops – Echoes of Water
2
Höri Musiktage Bodensee
Augustiner Chorherrenstift
Wir blicken frohgemut in den nächsten Sommer auf unser erstes großes Jubiläum:
ECHOES OF TIME AND WATER
Junge Meister. Alte Mauern. Neuer Klang.
10 Jahre Höri Musiktage
6. bis 16. August 2026
Jung, interkulturell, kooperativ.
Die musikflimmernde Woche im Sommer am See
Jung, interkulturell, kooperativ – die Höri Musiktage bieten herausragenden jungen Musikern ein Podium und Gästen wie Bewohnern hochwertige Konzerte klassischer Musik.
Die Höri Musiktage – das Klassikfestival im Sommer am Untersee – finden seit 2017 sehr erfolgreich und mit großer Resonanz statt.
Vorverkauf ab 1. Juni 2026!